Emotionalisierte Feindbildkampagnen.

Die Gefahr liegt in der Verrohung der politischen Kultur, wenn sachliche Auseinandersetzung durch emotionalisierte Feindbildkampagnen ersetzt wird.

Dieser ARD-Experte spricht hier nicht über etablierte deutsche Parteien wie die Grünen (19.000 Tote durch Fukushima) oder über seinen eigenen Sender, der generell jede oppositionelle Meinung als „Lobbyismus“ geiselt und Antisemitismus regelmäßig als Israelkritik darstellt.

Nein, der meinungsmachende und kunden-unabhängige deutsche Staatssender spricht lieber über Parteien, die es noch gar nicht gibt, die keinerlei Macht haben und von denen man noch gar nichts weiß. Nur die ARD-Experten wissen schon, dass es eine neue Nazi-Partei sein muss. Das ist dann eine sachliche Auseinandersetzung und keine emotionalisierte Feindbildkampagne.

Die Partei „Alternative für Deutschland“ würde sich negativ auf die politische Kultur in Deutschland auswirken, heißt es am Ende. Inwiefern? Wäre diese Partei noch unsachlicher als Claudia Roth und noch verlogener als die ARD? Wie soll das gehen? Wer soll diese Latte jemals reißen?

In Wirklichkeit hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk Sorgen um seine Pfründe, denn eine „rechtspopulistische“ Partei, die sich selbst ernst nimmt, würde Schluss machen mit der milliardenschweren „Demokratieabgabe“ für den ÖRF und anderen Projekten (EEG), die natürlich alle der „Gemeinschaft“ dienen und nicht etwa ein paar wenigen „post-industriellen“ Künstlern (so nennen die sich wirklich selbst), die sich auf Kosten der Gemeinschaft ein schönes Leben machen.

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34 Gedanken zu „Emotionalisierte Feindbildkampagnen.

  1. Das war ja wohl klar. Alles Schlampen außer Mutti hieß das früher, jetzt heißt es: Alles Nazis rechts von Mutti. Langweilig, aber wirksam.

    Als nächstes tritt vor den Veranstaltungslokalen die Antifa zum Kampf gegen Rechts an und beschimpft, bespuckt und bedroht die Besucher, von deeskalierenden Polizisten mit gleichmütigen Gesichtern gerade-mal-eben-so zurückgehalten. Dann gibt’s keine Veranstaltungen mehr, weil die Besitzer großer Hallen nicht vermieten (das sind die Kommunen selber oder Leute, die von den Kommunen abhängig sind) und Vermieter kleiner Lokalitäten bedroht werden und ihr Eigentum zerstört wird.

    Das war’s dann. Dann kann man sich mit dem Megafon in die Fußgängerzone stellen und hoffen, dass immer genug einigermaßen wohlwollende Polizisten anwesend sind.

    „Verrohung der politischen Kultur“ *lol*

      • Ach, lieber Skipper, sieh mal nicht gar so schwarz.

        😉

        Ich seh‘ das realistisch. Das Zauberwort „rechtspopulistisch“ ist doch schon gefallen. Das ist Demokratie in Deutschland 2013.

  2. Lieber Viewer,
    nein Du bist nicht nur ein Zuschauer, sondern auch ein „Scharfseher“, der eine treffliche „Klinge führt“.
    Gratulation, Paul

    PS: Muss mich mal mehr um Deutschland kümmern. Habe von diesr Partei noch nichts gehört. In den Medien wird sie auch eher weniger erscheinen.
    Bei Google gibt es eine ganze Menge. Werde mich mal damit befassen. Für die Bundestagswahl bin ich noch auf der Suche. 🙂

      • Was sind denn „antideutsche“ Blogs?

        Bisher dachte ich immer, die „Antideutschen“ seien eine kleine linke Strömung gewesen, die sich klar vom Antiamerikanismus und Antisemitismus der Mainstreamlinken abgegrenzt hat und die gegen die (Fremd)Volkstümelei der sog. Antiimperialisten war. Bahamas und so. Fand ich teilweise ganz interessant. Für linke Verhältnisse haben die einzelne Sachen recht klar gesehen.

        Aber wo betreiben die Blogs, auf denen sich der gute Paul rumtreibt?

      • Hallo Olaf,
        Skipper 12:09 14.3. hat mir erst die „Erleuchtung“ gebracht. Bis dahin war „Antideutsch“ für mich nur eine sprachliche Floskel. Habe Deinen Beitrag deshalb nicht verstanden und geschwiegen.
        Hielt ihn für eine polemische Anspielung auf diesen Blog von Viewer und habe ihn deshalb in die „Mülltonne“ getan.

        Angeregt durch Skipper, hab Dank dafür, habe ich mich schlau gemacht.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Antideutsche

        Nein, mit denen habe ich nichts zu tun und deren Blogs, so sie denn welche haben, kenne ich nicht.
        Natürlich gibt es, wie bei sehr vielen Denkrichtungen, einige Überschneidungen mit meinen Ansichten. „Gemeinsame Schnittmenge sagt man dazu wohl heute. Also ich bin auch pro Israel. Aber mehr an Übereinstimmung gibt es wohl nicht. Interessiert mich auch nicht.
        Herzlich, Paul

      • Z.B. Tapfer(feige) im Nirgendwo, Ruhrbarone, Lizas Welt sind Antideutsche Blogs, Jungle World, Bahamas sind antideutsche Zeitungen.
        Geschichtlich befürworten sie jeden Massenmord an Deutschen, in punkto aktuelle Politik, bestreiten sie Deutsche Interessen und fordern teilweise die Auflösung des deutschen Staates und wünschen sich Besatzungszonen auf dem Gebiet der BRD und Österreich.
        Sie sind große Fans von Israel, kämpfen aber lieber in der sicheren deutschen Uni-Mensa als in der IDF.

      • Die Antideutschen ziehe ich allen anderen Linken vor. Es bleiben zwar Linke, aber unter den Blinden sind bekanntlich die Einäugigen König.

      • Dir als Amerikaner wollen sie ja auch nicht an den Kragen;)
        Als Deutscher gibt es keinen Unterschied zwischen den Linksradikalen Flügeln, Antifa oder Antideutsch, sie würden uns abschaffen, wenn sie könnten.

      • Es gibt wie gesagt einige recht vernünftige Antideutsche. Du hast ja ein paar aufgezählt. Diese Leute haben mit den üblichen Antifanten aus meiner Sicht nicht viel Entscheidendes gemein.

      • Z.B. Tapfer(feige) im Nirgendwo, Ruhrbarone, Lizas Welt sind Antideutsche Blogs, Jungle World, Bahamas sind antideutsche Zeitungen.

        „Tapfer im Nirgendwo“ und „Lizas Welt“ sind Blogs, die sich hauptsächlich mit Israel und dem Verhältnis der Deutschen zu diesem Land beschäftigen. Dass sie dabei die sogenannte „Israelkritik“ aus Deutschland als das entlarven, was sie ist, nämlich schieren Antisemitismus, ist nicht antideutsch sondern antidumm oder antihetzerisch. „Lizas Welt“ finde ich meistens richtig gut.
        Ruhrbarone kenne ich, lese aber so gut wie nie da.

        Die Zeitschriften sind mir bekannt, ich habe sie aber nie gekauft und die online-Ausgaben selten gelesen. Aber hier ging es ja um Blogs.

        Geschichtlich befürworten sie jeden Massenmord an Deutschen, in punkto aktuelle Politik, bestreiten sie Deutsche Interessen und fordern teilweise die Auflösung des deutschen Staates und wünschen sich Besatzungszonen auf dem Gebiet der BRD und Österreich.

        Für diese Behauptung hast du sicher Belege? Meinst du mit „Befürwortung von Massenmord“ die nachträgliche Rechtfertigung der allierten Bombenangriffe im 2. WK? Dazu kann ich nur sagen, das da meiner Meinung nach manches nicht hätte sein müssen. Allerdings haben die Deutschen damit angefangen und über die folgende Antwort rumzuheulen, ist mehr als peinlich.

        Die deutschen Verbrechen zwischen ’33 und ’45 sind schlicht Tatsache. Ich bin weit später geboren und fühle mich deswegen auch nicht daran schuldig. Ich kann mich aber auch nicht erinnern, dass das mal jemand von mir verlangt hätte. Freilich verbinden andere Völker Deutschland immerzu mit Hitler und den Nazis. Das werden sie auch in Zukunft noch tun. Bei den Mongolen denkt auch jeder sofort an Dschingis Khan, obwohl das 800 Jahre her ist und die inzwischen ein vollkommen friedliches Völkchen sind, das irgendwo in der Steppe ein bißchen Vieh züchtet. So ist das halt.

        Wem aber der Teil unserer Geschichte persönlich unangenehm ist, der möge das bitte nicht dadurch verarbeiten, dass er mit dem Finger auf andere zeigt und „ihr habt aber auch!“ plärrt. Das ist nämlich einfach kindisch und dämlich.

      • Die Bombardierungen, Vertreibungen, Vergewaltigungen und solche Sachen, die vor dem Frieden, aber auch danach massenweise geschehen sind, finden die Antideutschen gut und richtig.

        Krokodil, der normalerweise linientreu ist, hat mal bei Tapfer im Nirgendwo etwas aufgemuckt, weil seine Vorfahren im Sudetenland zu Friedenszeiten gelyncht wurden, selbst er konnte diesen Hass auf Deutsche im Blogforum nicht mehr ertragen.
        Allerdings hat er sich dann auf „Missverständnis“ geeinigt, weil er Angst hatte, als Nahtsie aus der Gruppe zu fliegen.

        Stimmt, solange es um Israel geht, kommt man mit denen gut aus und es gibt einen Unterschied zur Antifa, geht es um Deutsche, sind sie mit der Antifa aber ein kaltes Herz und eine dunkle Seele.

        Da ist es eben auch nicht verwunderlich, wenn dort keine Werbung für die Partei „Alternative für Deutschland“ gemacht wird.

      • @Olaf

        Die Bombardierungen, Vertreibungen, Vergewaltigungen und solche Sachen, die vor dem Frieden, aber auch danach massenweise geschehen sind, finden die Antideutschen gut und richtig.

        Das glaube ich nicht. Du differenzierst hier nicht genug. Ich zum Beispiel finde alle Aspekte der Bombadierungen richtig. Militärisch, moralisch, aus meiner Sicht war das alles korrekt. So ähnlich sehen es die Antideutschen auch, man hat nur den Eindruck, dass sie dieses Thema mit Deutschenhass vermischen. Das dient der Sache eher nicht. Aber selbst diese Leute werden wohl kaum Vergewaltigungen und die vielen Morde bei den Vertreibungen loben. Das glaube ich dir nicht.

  3. Der „Experte“ ist übrigens ein Schüler des SED-Schreiberlings Prof. Butterwegge (Kolummnen-Autor im „Neuen Deutschland“) und veröffentlich selber gerne in „Lotta“ einer „antifaschistischen“ Postille mit Scharnierfunktion (hihi) zur gewaltbereit-autonomen Szene.

    Soweit zu dieser kommunistischen Kamarilla, die im Zwangsgebührenfernsehen ihre regelmäßigen Auftritte hat.

  4. Hier wird es gut reinpassen,
    dachte immer die Ärztegilde ist nicht so emotional und durch die lange Ausbildung gefestigt vor den Ökomärchen!
    Zumindest hier in Dgermany sieht das Bild ein wenig anders aus
    http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Anzeigen/IPPNW_fukukushima_anzeige_sz.pdf
    http://www.ippnw.de/startseite/artikel/5c295cd947/gesundheitliche-folgen-von-fukushima-2.html
    Die IPPNW,
    Wie sieht es bei ihnen aus Viewer, haben sie ihre Arztausbildung in den Staaten oder in Deutschland gemacht?
    Grüße Brutha

    • Ich verweise auf diesen Artikel und meine Kommentare dazu:

      Die IPPNW ist schon immer ein Kern der „Friedensbewegung“, willfährige Helfer der UdSSR im Kalten Krieg. Man ist selbstverständlich auch Mitglied der „Free Gaza Bewegung“. Die IPPNW hat nie versteckt, dass es ihr gar nicht um Atomkraft geht. Die IPPNW sind auch strikt gegen Sanktionen gegen den Iran.

      Die Mehrzahl der IPPNW-Mitglieder sind keine Ärzte. Es sind Berufsaktivisten, die in etlichen Tarnorganisationen gleichzeitig Mitglied sind. Das sind Relikte aus dem Kalten Krieg, die bis heute aktiv sind. Diese „Ärzte“ waren schon immer so:
      http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1268089/pdf/cmaj00173-0011a.pdf

      • Die Mehrzahl der IPPNW-Mitglieder sind gar keine Ärzte. Es sind Berufsaktivisten, die in etlichen Tarnorganisationen gleichzeitig Mitglied sind. Das sind Relikte aus dem Kalten Krieg, die bis heute aktiv sind. Diese “Ärzte” waren schon immer so

        So isses.

      • Und selbst wenn es einfach nur Ärzte sind und keine fachfremden Berufsaktivisten, die Lange Ausbildung bei Ärzten schützt jedenfalls nicht! Da gibt es genug, die schon vorher politisch alles ander als sauber ticken und im Zweifelsfall über das Studium noch schlimmer werden. Es sInd i.d.R. klassische Gutmenschen, die natürlich nur an den Patienten denken und das Studium auf sich nehemen, weil Sie unbedingt „helfen“ wollen. Komischerweise sind es genau die selben, die zu blöde sind, einfach mal in der Bahn die Fahrgäste zuerst aussteigen zu lassen, bevor man selbst hinein stürmt. Als Welten- und Menschenretter hat man aber auch wenig Zeit. Gelegentlich holt sind die Arbeitsrealität anschliessend ein…. Che Guevara war übrigens auch Arzt, genau wie eine ganz Menge anderer Schlächter auf der Welt.

      • Danke für deinen Kommentar. Es stimmt Che Guevara war auch Arzt. Assad ist übrigens auch Arzt. Augenarzt. Die Ärztin bei Plasberg war auch auch wirklich Ärztin und Mitglied bei IPPNW. Assistenzärztin für Kinderspsychologie. Gerade frisch von der Uni. Das sind die die gefragten Strahlenexperten für den deutschen ÖRF.

  5. Die „kulturzeit“ hat 2007 ein Interview mit der IPPNW Vorsitzenden Angela Calußen geführt.
    David Harnasch hat das ganze sehr sehenswert dokumentiert und kommentiert.

    Wer kann denn eine Organisation ernst nehmen, die so jemanden auch noch zum Vorsitzenden ernennt?

    mfg flax

  6. „Experte“ Häusler entstammt dem Antifa-Milieu. Er war Mitglied des „Antirassistischen Bildungsforum Rheinland“ und Redner auf verschiedenen Antifa-Veranstaltungen, z.B. bei der „Offenen Antifa Münster“. Mit Christoph Butterwegge hat er gemeinsam gearbeitet und publiziert („Themen der Mitte – Themen der Rechten“, 2002).

    Butterwegge hat zwischen 1978 und 1989 für das damals DKP-eigene „Institut für Marxistische Studien und Forschungen“ (IMSF) gearbeitet. Von den 1990ern bis heute bestehen Kontakte zwischen Butterwegge und der militanten „Antifaschisten Aktion Berlin“ (AAB) bzw. deren Nachfolgeorganisation „Antifaschistische Linke Berlin“ (ALB). Butterwegge war 1983 auch einer der Mitbegründer des „Bremer Friedensforum“, einer früher der DKP und heute der Linkspartei nahestehenden Organisation. Mitglieder des Bremer Friedensforums haben 2011 in Bremen zum Boykott jüdischer Waren aufgerufen, wegen Nahostkonflikt.

  7. Was die AfD betrifft, ich glaube ich war der Erste, der sie hier erwähnt hat, verehrter Viewer, könnte es sein, dass wir das Potential dieser neuen Partei durchaus unterschätzt haben, zumindest scheint sie inzwischen eine gewisse Resonanz in den Medien zu finden. (http://exitus-historiae.blogspot.de/2013/03/afd-schlagt-hohere-wellen-als-gedacht.html)

    Bezüglich des Wählerpotentials beachte man eine Emnid-Umfrage, ganze 26% kommen angeblich als potentielle Wähler in Betracht. (http://www.welt.de/politik/deutschland/article114301881/Waehlerpotenzial-fuer-deutsche-Anti-Euro-Partei.html)

    Herzliche Grüße, Doctor Hesselius

    • Solche Versuche gab es schon oft. Natürlich hätte eine Partei mit dieser Programmatik ein gutes Wählerpotential. Auch eine Partei „rechts“ von CDU und FDP hätte aus meiner Sicht Potential. Aber diese Hoffnungen gab es schon oft. Bisher ist noch nie etwas daraus geworden. Die AfD hat noch nicht einmal die Stimmen zusammen, um zur Bundestagswahl antreten zu dürfen. Es wird unglaublich schwer.

      Ich sage aber auch immer: Es würde schon reichen, wenn man die 5%-Hürde knackt oder knapp darunterliegt. Man muss gar nicht regieren. Es reicht aus, wenn die etablierten Parteien Angst um ihre Mandate bekommen, dann reagieren sie auch. Ein Sarrazin zum Beispiel hätte das locker geschafft, auf dem Höhepunkt seiner Popularität.

      Ich sehe die Macht der Kleinen auf die Großen in DL immer bei den Grünen, die mit ihren Themen alle vor sich hertreiben und die Agenda bestimmen. Oder früher als die Linkspartei groß aufkam. Da drehte sich plötzlich alles um Hartz IV und „soziale Gerechtigkeit“.

      So wäre es bei der AfD auch. Wenn die AfD etwas wird, ginge es um den Euro. CDU und FDP müssten reagieren, weil sie befürchten müssen weiter Stimmen an die AfD zu verlieren. Auf nichts reagieren Politiker sensibler als auf den Verlust ihrer Mandate und Ämter.

      • Also, lieber Viewer,
        die Leute können über Dich sagen was sie wollen.
        Du bist doch ein kluger Kopf und scharfer Analytiker.
        Ad multos annos – wie der Lateiner sagt. 🙂
        Herzlich, Paul

        PS: Ein dicker Blumenstrauß von mir!

  8. Inwischen gibt’s auch Zunder vom Möchtegern-Chefideologen aller Salonbolschewiken, Antisemiten und sonstigen linken Dummschwätzer.

    Für alle, die sich die Lektüre nicht antun wollen, darf ich mal zusammenfassen:

    AfD = Partei für gutsituirte weiße Männer über 50, also Partei für Untermenschen, igitt,igitt.

    Programm noch nicht richtig nazimäßig, kommt aber bestimmt noch, denn „man kann ja getrost davon ausgehen, dass der Euro erst der Anfang ist. Als nächstes geht es gegen den Islam, die Klimaforschung, den Feminismus und die Schwulen – das ganze Programm der modernen Rechtspopulisten.

    Das wird übel, lasst’s euch gesagt sein, arme, marginalisierte Linke. Euroskeptiker, Klimaleugner, Nazis und SUV-Fans paaren sich mit heterosexuellen Feminismuskritikern. Heraus kommen Rechtspopulisten, die auch noch – das ist wahrscheinlich das Schlimmste – im Gegensatz zu unserem Chefideologen „mit Israel kein Problem haben.

    „In ihrer Ideologie mischt sich auf krude Weise die Furcht vor der Überfremdung durch den Islam mit der Ablehnung der Ergebnisse der Klimaforschung, dem Wunsch nach Rückkehr zur Atomkraft und dem brutalen Spott über alle Bemühungen, eine gerechte, inklusive Gesellschaft zu errichten, die allesamt mit dem vergifteten Begriff des „Gutmenschentums“ bedacht werden.“

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/alternative-fuer-deutschland-neue-populistische-partei-in-deutschland-a-889447.html

    P.S.: Der Begriff „Gutmensch“ scheint solche Leute ja enorm zu ärgern. Hehehe. 🙂

    • Mich überraschte es ein bisschen, dass selbst das Spiegel-Forum diesen Kommentar von Augstein ausnahmsweise nicht schlucken wollte. Man lese sich nur mal die ersten 4 Kommentare durch. Es ist auch interessant zu sehen, dass diese kritischen Kommentare bisher nicht gelöscht wurden. Bei den „Israelkritik“-Kolumnen von Augstein kam es immer wieder vor, dass augsteinkritische Kommentare einfach verschwunden sind.

  9. Und schon ist Häusler als Quelle für die Einordnung der AfD als „rechtspopulistisch“ bei Wikipedia angekommen. Natürlich als ganz manierlicher „Sozialwissenschaftler“ und völlig ohne Erwähnung seines eigenen linksradikalen Hintergrundes. Gleich neben Stasi-Spitzel_In Kahane. Ab jetzt kann sich praktischerweise jeder Linke bei der Verleumdung der AfD auf Wikipedia beziehen. So funktionieren kommunistische Zitierkartelle.

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