Intelligenter Trainerstab gesucht.

Ich fand die erste Pressekonferenz von Schweinsteiger bei dieser WM interessant. Er sagte, es werde nur die Mannschaft in der Lage sein, den Titel zu holen, „die einen intelligenten Trainer hat“. Ich habe dies als klaren Wink mit dem Zaunpfahl verstanden, dass Schweinsteiger bei diesem Turnier nicht gewillt ist, wieder krasse taktische Fehlentscheidungen wie 2008 gegen Spanien oder 2010 gegen Italien hinzunehmen.

So habe ich übrigens auch Schweinsteigers bisherigen Medienboykott verstanden. Es war nicht nur ein Boykott gegen die Medien, sondern auch ein Boykott gegen den Trainer, der ihn in den ersten Spielen auf die Bank verbannt hatte.

Formal meinte Schweinsteiger mit seiner Äußerung die beiden Brasilianer Luis Felipe Scolari und Carlos Alberto Parreira, sowie den holländischen Trainer Louis van Gaal, den argentinischen Trainer kenne er nicht gut genug, ergänzte er schließlich – damit blieb nur noch der deutsche Trainerstab als nicht intelligent genug übrig.

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Wer Weltmeister werden will, braucht Typen.

Es ist schon sehr dreist wie der ZDF-Mann das Niveau der deutschen Elf kritisiert. Der deutsche ÖRF hat noch nie WM-Niveau erreicht, diese Leute sollten besser ruhig sein.

Typen wie Mertesacker, die auch mal den Mund aufmachen, bräuchte die deutsche Elf viel mehr. Dass die deutsche Elf in den letzten Jahren selten ihr Optimum abruft, liegt aus meiner Sicht bekanntlich nicht an den Spielern, sondern am Trainer. Der deutsche Trainer wird allerdings von den deutschen Medien kaum bis gar nicht kritisiert.

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Aufstellung Deutschland Portugal

Es gibt wohl mehrere Millionen Bundestrainer in Deutschland. Ich will mich diesem Spiel nicht versperren und habe eine ungefähre Aufstellung für morgen erstellt. Zum Vergrößern auf das Bild klicken:

Aufstellung Deutschland Portugal - 4-5-1

Einen wichtigen Vorteil meiner Aufstellung sehe ich darin, dass man 7 Bayern-Spieler unterbringt. Man kann sich bei WM-Turnieren allein schon dadurch einen großen Vorteil herausholen, indem man viele Spieler aus einem Team aufstellt. Entsprechend habe ich links einen Dortmunder Block gebildet, der mit Götze als Ex-Dortmunder ergänzt wird. Neben der Eingespieltheit und den vorhandenen Automatismen gibt es einen weiteren Vorteil, wenn man viele Spieler von Bayern und Dortmund aufstellt: Man hat keinen Ärger mit deutschen Fans.

Für das Aufstellen von Legionären wie Khedira, Özil und Schürle bräuchte man handfeste Gründe. Der Legionär müsste deutlich besser sein als die Alternative von Bayern oder Dortmund. Dies ist bei Khedira, Özil und Schürle aktuell nicht der Fall, also sollte Löw sie auch nicht aufstellen.

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Oliver Kahn musste damit leben.

Endlich reagiert Dani Alves einmal schlagfertig auf Bananenwürfe. Ich habe schon vorgeschlagen, dass er genau das einmal machen soll. Einfach die Banane essen. Lecker, eine Banane! Danke! Wir sind Menschen, wir haben gemeinsame Vorfahren mit Menschenaffen, natürlich lieben wir Bananen. Vor einigen Jahren hat genau so schon einmal ein anderer Spieler reagiert. Ich glaube es war Roberto Carlos.

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Die beste Drohung im Fall Hoeneß so far.

Eine Drohung im Fall Uli Hoeneß von einem User auf Eurosport-Yahoo:

Ich habe mal eine Arbeit aufgenommen im Jahr 1995 und habe das dem Arbeitsamt zu spät mitgeteilt, sodass ich zu meinem Lohn auch noch das Arbeitslosengeld bekommen habe. Für diese Nummer wurde ich angezeigt vom Arbeitsamt, wo es dann bei der Anklage hieß: Betrug zum Nachteil der Stadt XXX. Weiterhin wurde das öffentliche Interesse bekundet und ich bekam dafür 4.5 Monate OHNE Bewährung, wohl aber im offenen Vollzug. Wenn nun dieser Wurstverkäufer auf Promibonus davon kommt und nur zurückzahlen muss, ohne ernstere Konsequenzen, dann wandere ich aus.

Die Nehmer-Generation droht mit Auswanderung. Das ist schon eine sehr schlimme Drohung. Wohin wollten diese Leute denn auswandern? Das ist eine Pointe dieser leeren Drohung: Der Sozialbetrüger Europas tut so, als würde es ihm anderen Gebieten dieser Welt besser ergehen. Heuchelei pur.

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Neues im Fall Hoeneß.

Gestern Abend las ich mich durch SpOn, FAZ und Welt. Es gab einige Artikel zum Fall Hoeneß, aber keiner konnte wirklich überzeugen. Der Spiegel  brachte es sogar fertig, immer wieder die Rechtslage falsch darzustellen. Dann kam ich auf die SZ. Parteiisch zwar, aber eben auch mit den besten Drähten in München. Und siehe da, die SZ hatte den einzig wirklich guten Artikel zum Thema. Wenn dieser Artikel recht hat, dann lief die Sache ab, wie nachfolgend beschrieben:

Ungefähr im Jahr 2000 leihte sich Hoeneß von seinem Freund Robert Louis-Dreyfus, dem ehemaligen Adidas-Chef, 10 bis 15 Millionen Euro. Das Geld soll er an die Züricher Bank Vontobel überwiesen haben. Wozu brauchte Hoeneß das Geld? Er wollte an der Börse spekulieren. Das habe er dann bis heute gemacht und zwar erfolgreich. So erfolgreich, dass er meinte, er könne die Kapitalertragssteuer ignorieren.

Anfang dieses Jahres wurde es Herr Hoeneß dann zu heiß und er zeigte sich selbst an. Kurz danach brachte der Stern eine Story über einen Spitzenvertreter der Bundesliga, der mehrere hunderte Millionen Euro bei der Bank Vontobel angelegt haben soll. Das brachte nun die Staatsanwaltschaft München ins Schwitzen und deshalb wurde das Anwesen von Hoeneß durchsucht. Gefunden wurde nichts Neues. Die SZ rechnet mit der Einstellung des Strafverfahrens.

Es wird eng für Uli Hoeneß.

Mehrere hundert Millionen Euro soll der Bayern-Präsident laut Münchener Abendzeitung auf Konten in der Schweiz gebunkert haben. Eine Summe so hoch, dass sie kaum stimmen kann. Aber ab einer Million Euro hintergangenen Steuern ist laut BGH eine Bewährungsstrafe nur noch bei Vorliegen von „besonders gewichtigen Milderungsgründen“ zu verhängen. Deshalb nun die Selbstanzeige, mit der Hoeneß eine Gefängnisstrafe umgeht. Ausgerechnet der Focus, dessen Herausgeber Helmut Markwort im Bayern-Verwaltungsrat sitzt und kaum ein Spiel verpasst, deckte die Geschichte auf.

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Aus Mangel an Alternativen.

Der Bundestrainer Jogi Löw sagt laut Welt über seinen linken Außenverteidiger:

Er hat gegen Österreich kein gutes Spiel gemacht. Viele Alternativen gibt es jetzt aber auch nicht, also müssen wir mit Marcel Schmelzer die nächsten zwei, drei, vier, fünf Monate weiterarbeiten.

Das ist natürlich eine sehr motivierende Aussage und belegt meine These, dass Löw ein charakterschwacher Mensch ist. Die Schuld für schlechte Mannschafts- und Trainer-Leistungen einem einzigen Spieler aufzuladen, ist große Klasse und typisch Löw.

Löw liegt daneben. Inhaltlich und menschlich. Schmelzer kann nicht so schlecht sein, ist er doch immerhin beim deutschen Doppel-Meister Dortmund Stammspieler. Wenn Schmelzer dort seine Leistung bringt, nicht aber in der Nationalmannschaft, muss das auch daran liegen, dass der Dortmunder Trainer Klopp die richtigen Worte findet und Löw augenscheinlich nicht.

Das ist aber nicht der Grund für diesen Artikel. Der Grund ist ein anderer. Ich musste über Löws Aussage laut lachen. Löw hat einen Treffer gelandet insoweit, dass er ein Motto der Deutschen ungewollt ausgedrückt hat. Dieses deutsche Motto lautet: „Aus Mangel an Alternativen.“

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El Clásico: Barcelona vs. Madrid live

Jetzt um 19.50 MEZ überträgt das österreichische Portal Laola1.tv den Clasico zwischen Barcelona und Madrid im Camp Nou schnell, kostenlos, legal und in hoher Qualität.

Die Clasicos haben seit der Mourinho-Ära noch einmal an Spannung und Klasse gewonnen. So attraktive Fußballspiele bekommt man sonst nirgends auf der Welt zu sehen. Nicht einmal in der Champions League.

Barcelona und Madrid gehen 90 Minuten ein außerirdisches Tempo. Da weiß man gar nicht mehr, ob die anderen Teams in Europa auch Fußball betreiben oder eher einen anderen Sport.

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Verletzungen im Frauenfußball

Ein Journalist der Welt schrieb am 1. Juli 2011:

Bei Kopfverletzungen müssen Frauen mehr leiden als Männer – zweieinhalbmal häufiger, etwa durch Gehirnerschütterungen.
Grund seien vermutlich noch bestehende technische Schwächen.

Dazu haben wir nun aktuelles Bildmaterial, das die Theorie unterstützt.
Passiert ist das ganze diesen Sonntag im Spiel Turbine Potsdam gegen FFC Frankfurt:

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Keine gute Woche für die Armstrongs

Erst verliert Lance Armstrong seine sieben Siege bei der Tour de France.
Dann stirbt auch noch Neil Armstrong, der erste Mann auf dem Mond.

Wissen Sie warum es nervt, Zweiter zu werden?
Ganz einfach: Kennen Sie spontan den zweiten Mann auf dem Mond?
Sehen Sie, ich auch nicht. Das sind die Fragen bei „Who Wants to Be a Millionaire?“,
die man selten weiß. Neil Armstrong dagegen ist jedem ein Begriff.

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Frauendiskriminierung im Sport beenden

Wir leben in einer Zeit in der Frauen auf allen Feldern „Gleichberechtigung“ einfordern. Was auch immer dieser Begriff bedeuten mag. Ich bin mir da nicht so sicher.

Im Alltagsleben bedeutet „Gleichberechtigung“ jedenfalls in der Regel, dass Frauen alle Türen in allen Berufen offenstehen. Vorstandsvorsitzende, Polizistin, Soldatin, Feuerwehrfrau, Chirurgin, Chefärztin, Richtern, Nobelpreisträgerin. Es soll keine Schranken und keine extra „Gewichtsklassen“ mehr geben. (Nur Müllfrauen, habe ich noch keine gesehen, mal ganz nebenbei erwähnt.)

Viele Frauen wollen die sonnigen und trendigen Positionen der Berufswelt durch Leistung erringen und sie beweisen jeden Tag, dass sie diese Leistung auch erbringen können. (Andere Frauen wiederum setzen lieber auf Quoten, aber auch das ist ein anderes Thema.)

Nur in einem Feld ist der Klassenkampf auffälligerweise nicht eröffnet: Im Sport.
Der geniale Gerd Buurmann von Tapfer im Nirgendwo hat dieses Thema einmal schön ausformuliert.

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Erste Beobachtungen zur Olympiade 2012

Fußball vor der Eröffnung
Großbritannien startet bei Olympia mal wieder mit einer gemeinsamen Mannschaft. Interessant, dass die Briten zu Olympia eine gemeinsame Auswahl hinbekommen, zu wirklich wichtigen Turnieren aber nicht. Als England-Fan schmerzt mich das. Ich werde wohl nie verstehen, warum sich Großbritannien bei großen Turnieren immer selbst schwächt mit ihrer Vierteilung in Nordirland, Wales, England und Schottland. Man will offensichtlich die nächsten 50 Jahre ohne Titel bleiben. Die Briten erscheinen mir paradox. In der Einwanderungspolitik haben sie ihre Schleusen über Jahre waghalsig geöffnet, träumen den ganzen Tag von Multi-Kulti, aber in anderen Bereichen machen sie für jeden Furz ihre eigenen Teams auf und verkünden: „Ich bin Waliser, Engländer, Schotte, Nordire!“ Muss man das verstehen? Ja selbst die Stadt aus der man kommt, ist essentiell wichtig. Die Dialekte sind so krass verschieden, ich habe regelmäßig das Gefühl die Briten verstehen sich im wahrsten Sinne des Wortes selbst nicht.

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Warum Löw bleiben darf

Vor den beiden Halbfinals schrieb ich auf diesem Blog:

Erster Favorit auf den Titel war und ist für mich Spanien. Danach kommt eine Lücke. Dann kommt Italien. Beide Teams halte ich für klar besser als Deutschland. Die Deutschen sind taktisch ziemlich naiv wie ich finde, haben keinen guten Trainer. Nach Italien kommt wieder eine Lücke. Dann kommt Deutschland. Dann kommt Portugal.

Peter sah das ein bisschen anders und meinte alle nicht-italienischen Fußball-Experten würden das anders sehen. Hm. Für mich war das die deutsche Brille, die Peter aufhatte. Den Eindruck der deutschen Überlegenheit hatte ich nie. Der Trainerstab der deutschen Nationalmannschaft, die deutschen Funktionäre und die deutschsprachige Presse haben dieses Gefühl nur verbreitet, und zwar in einer Art und Weise, die ich nur noch als Arroganz interpretieren konnte.

Ein paar Worte zum Spiel. Die Italiener waren ziemlich genau diese Stufe besser, die man absehen konnte. Und zwar genau aus den vorher genannten Gründen: Ein gewaltiger Unterschied im Trainerstab. Die deutschen Spieler könnten zwar durchaus mit den Italienern mithalten, aber sie werden nicht ausreichend gut trainiert.

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Löw und der Balljunge. TV-Firma der UEFA manipuliert Live-Übertragung.

Schon lange fällt Sport-Fans auf, dass im Fußball seit einigen Jahren immer wieder Live-Übertragungen manipuliert werden. So kommt es zum Beispiel in den letzten Jahren verstärkt vor, dass die für den Fußball so typischen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter einfach nicht mehr in Zeitlupe gezeigt werden. Frei nach dem Motto: Was man nicht in der Wiederholung sieht, ist auch nie passiert. Als vorgeschobener Grund wird meist angeführt, dass man die Zuschauer im Stadion nicht verärgern will. Wenn die Realität nicht passt, wird sie einfach passend gemacht. Anstatt einfach einmal den Video-Beweis einzuführen, wie er in allen vier wichtigen amerikanischen Sportarten üblich ist.

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Deutschland vs. Holland

                                    Klose

    Podolski                   Özil                   Müller

            Schweinsteiger               Khedira

Lahm         Badstuber         Hummels         Boateng

                                    Neuer

 
 
 

Das ist dieses Mal nicht wirklich mein Tipp. Beim Tippen liege ich sowieso immer daneben. Es ist nur meine Wunschaufstellung als erster amerikanischer Bundestrainer neben den 80 Millionen deutschen Bundestrainern, die es sowieso schon gibt.

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Aufstellung Deutschland vs. Portugal

                                    Klose

    Podolski                   Özil                   Müller

            Schweinsteiger               Khedira

Lahm         Badstuber         Mertesacker         Boateng

                                    Neuer

 
 
 
So jedenfalls mein Tipp.

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Bayern München vs. Chelsea London – Reaktionen auf die Nacht von München

Didi dit it!
Sun

Drogblues
Tuttosport

Chech mate!
goal.com

Thanks a billion!
Daily Mirror

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Dank Sat.1 Super Bowl endlich auch in Deutschland sehenswert

Der deutsche Sender Sat.1 hat heute Nacht den Super Bowl übertragen. Es hat natürlich kaum jemand angeguckt. Die meisten Deutschen hat es nicht interessiert und in Europa lebende Amerikaner nutzen amerikanische Fernsehsender. Auch online direkt über die NFL gucken ist sehr beliebt. Beides habe ich dieses Jahr nicht gemacht. Zusammen mit Freunden haben wir die Übertragung von Sat.1 angeschaut und es hat sich gelohnt.

Der legendäre deutsche Basketball-Kommentator Frank „Buschi“ Buschmann hat das Spiel kommentiert. Gekonnt unterstützt wurde er dabei von Jan Stecker, Ex-Quarterback der Cologne Crocodiles.

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