Unbelehrbar bis zum Schluss.

Zeit online schreibt:

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Linie in der Flüchtlingspolitik trotz aller Kritik aus der CSU bekräftigt. Sie werde ihre ganze Kraft darauf setzen, eine europäische Lösung mit dem Schutz der Außengrenzen zu finden, sagte Merkel in der ARD-Sendung „Anne Will“. Sie habe keinen Plan B. Auf die Frage, was eine Kursänderung bewirken könne, sagte Merkel: „Ich sehe nichts, was das hervorrufen könnte.“ Persönliche Konsequenzen für den Fall, dass der EU-Türkei-Gipfel am 7. März scheitere, schloss Merkel aus.

Wie soll sie auch einen Plan B haben? Sie hat bis heute nicht einmal einen Plan A.

Hat jemand die Sendung gesehen?

War Anne Will in der Lage eine einzige kritische Frage zu stellen?

Laut den ZEIT-Kommentatoren nicht:

Mal wieder Staatsfernsehen at its best.

Vielleicht mal ne kritische Frage zu all den Wirtschaftsflüchtlingen die mittlerweile die Mehrheit der „Flüchtlinge“ stellen.

-Fehlanzeige

Auf sowas kann ich echt verzichten.

Wer würde nicht gerne auf den deutschen ÖRF verzichten? Bedauerlicherweise ist man in diesem System gefangen und wird auch noch gezwungen es zu finanzieren. Man wird gezwungen diesen Widersinn zu fressen. Und Merkel sitzt da und sagt: „Lecker!“

Ich glaube die letzten Monate waren ein Test mit der Fragestellung: Wie viel Unsinn kann man dem deutschen Michel erzählen bis er genug hat? Das vorläufige Ergebnis: Eine unglaublich große Menge. Und eine Obergrenze ist nicht in Sicht.

„Kritisch“ sind sie ja schon die kleinen Leute. In allen Medien von ARD bis Zeit online liest man quasi nur kritische Kommentare. Aber am Ende wählen die meisten trotzdem wieder Mad Merkel und ihre Genossen.

Da muss man sich schon fragen wer dümmer und verrückter ist:
Mad Merkel oder der deutsche Wähler?

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Ich habe keine Angst. Ich bin nur dagegen.

Zwei Themen sollte man vielleicht besser trennen: Zum einen gibt es die Massenmigration, zum anderen den IS.

Die Massenmigration könnte Deutschland sofort durch einen sofortigen Grenzschluss der deutschen Grenze beenden. Das will Merkel aber nicht, denn es geht ihr nur um die Optik. Sie will unschöne Bilder an der deutschen Grenze vermeiden. Deshalb schickt sie nun Milliarden an Erdowahn in der sehr wagen Hoffnung, dass der Sultan ein bisschen weniger Leute durchlässt.

Der IS ist ein eigenes Problem für sich. Wie die kleinen Aktionen, die Frankreich und Deutschland jetzt starten, den IS stoppen sollen, das steht in den Sternen. Das ist dann wirklich nur Werbung für den IS. Die Grenzen sind zudem weiterhin offen, der IS kann also auch weiter Anschläge durchführen.

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Merkel lehnt weiterhin jede Verantwortung ab.

Die ZEIT schreibt heute gegen 20 Uhr:

Ein weiterer Paris-Attentäter ist laut Pariser Staatsanwaltschaft identifiziert: Die Fingerabdrücke des Terroristen, der sich am Eingang H des Fußball-Stadions Stade de France in die Luft gesprengt hatte, gehören demnach zu einem Mann, der Anfang Oktober in Griechenland erfasst wurde.

Merkel trifft freilich wie immer keinerlei Schuld. Es konnte ja wirklich niemand ahnen, dass IS-Terroristen die ungesicherten Grenzen für Anschläge in Europa nutzen.

Die WELT berichtet derweil von einem denkwürdigen Merkel-Besuch bei der CSU:

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Geisterstunden mit Angela. Ich bin Merkel, ich darf das.

Man muss auch mal das Positive sehen. Aber was ist noch positiv in dieser Krise? Es ist nicht einfach, noch etwas zu finden. Aber mich stimmt es zumindest ein bisschen positiv, dass seit ca. August 2015 die kritischen Stimmen Woche für Woche zunehmen.

Dass Broder, Fleischhauer und Co meist treffende Worte für die Krise finden, ist bekannt. Auch Journalisten wie Tichy und von Altenbockum seien an dieser Stelle genannt. Ich will mich Autoren widmen, von denen man es vielleicht nicht unbedingt erwartet hätte.

Besonders gelungen erscheint mir ein Kommentar von Alan Posener von vor einigen Wochen. Ja ich weiß, ausgerechnet Posener. Aber sein Kommentar ist auch deshalb so gut, weil Posener den großen Bogen schlägt und gekonnt daran erinnert, dass Merkel sich bei anderen Krisen (Fukushima, Euro) schon identisch verhalten hat. Am besten man liest das ganze Ding – allein schon wegen dem Aufbau und der genialen Anekdoten (Alexandre-Auguste Ledru-Rollin!). Hier nur ein kleiner, inhaltlicher Auszug, der aber natürlich nicht die ganze sprachliche Brillanz des Kommentars wiedergeben kann:

Angela Merkels Wende in der Flüchtlingsfrage wird nur diejenigen überrascht haben, die diese Meisterin der Wendigkeit nicht kennen. Tatsächlich sind Inkonsequenz und Unberechenbarkeit die einzigen Konstanten in ihrer Karriere.

Diese Einstellung hat bei der alternativlosen Kanzlerin eine Geschichte. Als sie nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima die Abschaltung der deutschen Atomkraftwerke verfügte und damit nicht nur ihre eigene eben erst verkündete Linie der Verlängerung der Laufzeiten, sondern auch den vernünftigen Atomkompromiss der Regierung Gerhard Schröder außer Kraft setzte, geschah das ohne Absprache mit den europäischen Partnern.

Noch deutlicher wurde Merkels Selbstherrlichkeit in der Griechenland-Krise, die sie selbst ausgelöst hatte, weil sie 2009 zur Rettung der griechischen Geldgeber – deutsche und französische Banken – den Maastricht-Vertrag außer Kraft setzen ließ, in dem eine No-Bailout-Klausel festgeschrieben ist. Legal – illegal – scheißegal. Ich bin Merkel, ich darf das.

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Am Geldende ist immer noch Merkel übrig.

Die Kritik an Merkel in der Eurokrise kommt mir in einigen liberalen und konservativen Kreisen zu kurz. Von Beginn der „Krise“ an, hat der deutsche Kanzler erschreckend wenig zur Überwindung derselbigen beigetragen. Man kann mittlerweile kaum noch von „Krise“ sprechen, die Krise ist zum Dauerzustand geworden.

Letztendlich ist es wirklich Merkel. Politikern wie Tsipras und Varoufakis erscheint es nur logisch, immer mehr Geld von Europa zu erpressen. So sind diese Typen, das wusste man schon vorher. Diese Leute nehmen sich, was sie kriegen können. Es war Merkel, die es geschlagene sieben Jahre lang versäumt hat, geeignete Gegenmaßnahmen gegen diese dreisten Erpressungen zu ergreifen. Ein Euroaustritt ist weiterhin nicht einmal in der Theorie möglich. Und Merkel ist sowieso dagegen. Nicht einmal jetzt arbeitet Merkel an Alternativen und Gegenmaßnahmen.

Es steht zudem wirklich in keinem Ökonomielehrbuch der Welt, dass man aus einer Great Depression wie in Südeuropa ganz ohne monetarische oder fiskalische Maßnahmen herauskommt. Rechte amerikanischen Ökonomen bevorzugten hierbei wie immer monetarische Maßnahmen (mit oder ohne Austerität), während linke amerikanische Ökonomen wie immer darauf drängten, die Staatsausgaben massiv auszuweiten.

Einzig die österreichische Schule würde wohl im Sinne eines extremen Laissez-faire empfehlen in einer Great Depression gar nichts zu unternehmen. Es ist dabei die Ironie der Geschichte, dass die staatsgläubige Merkel mit ihrer Nicht-Politik hier unabsichtlich den in Deutschland so gehassten Vertretern des Laissez-faire am nächsten kommt.

Merkel lehnte jahrelang montarische und fiskalische Ausweitungen ab und setzte einfach nur auf Austerität und angebliche Strukturprobleme. Welcher etablierten Wirtschaftstheorie Merkel dabei folgt, bleibt bis heute im Dunklen. Monetarismus oder Keynesianismus sind es schon einmal nicht.

Merkel ist zwar nicht Schuld am Ausbrechen der Krise und auch nicht am hoffnungslosen Fall Griechenland. Merkel ist allerdings eine Hauptverantwortliche für die lange Krisendauer in vielen anderen Ländern Europas. Es war letztendlich der Italiener Mario Draghi, der sich gegen Merkels widersprüchliche Politik stellte und doch noch monetarische Gegenmaßnahmen einleitete.

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Verfassung und Währung. Größenwahn für die Ewigkeit.

Thomas Straubhaar für Welt online über den Euro:

Die Währungsunion ist ein Bund für die Ewigkeit.

Artikel 79 Absatz 3 des Grundgesetzes ist als Ewigkeitsklausel und ‚Ewigkeitsgarantie‘ konzipiert. Diese ‚ewige Garantie‘ besagt:

Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.

Allein Deutschland hatte in den letzten 200 Jahren mindestens fünf neue Verfassungen und mindestens ebenso viele Währungsreformen. Davon alleine zwei nach 1945. Von anderen Staaten wie Italien und Griechenland fängt man am besten erst gar nicht an.

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Liebe Lemminge: Eigenheimquote bitte herausrechnen, Gerechtigkeit herstellen!

Welt online schreibt:

Rechnet man die niedrigere Eigenheim-Quote und die Steigerung der Immobilienpreise seit 2002 heraus, landen die Deutschen auf einmal oberhalb des Eurozonen-Durchschnitts – und vor Zypern.

Die schreiben das ganz ironiefrei. Rechnet man bei Jakob Augstein das Familienvermögen heraus, ist er nicht nur ein miserabler Journalist, sondern auch noch eine arme Kirchenmaus. Zieht man von Menschen wie Soros, Buffett und Augstein die Summen ab, die sie in steuersparende Stiftungen auslagern, bräuchten sie eigentlich Sozialhilfe.

Rechnet man heraus, dass 83% der Spanier, 77% der Zyprioten und 70% der Amerikaner, aber nur 44% der Deutschen eine eigene Immobilie besitzen, dann sind die Deutschen ganz furchtbar reich und wir Amerikaner extrem hilfsbedürftig.

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Draghi und EZB wollen unbegrenzt Anleihen kaufen.

Das hat überraschenderweise extrem lange gedauert. Diese Ankündigungen hätte man auch vom allerersten Tag der Krise haben können. Aufgrund des unlogischen deutschen Widerstandes, ist es aber erst jetzt passiert.

Was bedeutet das nun konkret? Dazu ein paar gängige Theorien.

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Sarrazin: Europa braucht den Euro nicht

Diesen Dienstag erscheint das neue Buch von Thilo Sarrazin mit dem Titel „Europa braucht den Euro nicht: Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat.“
Bei Amazon kann man das Buch natürlich schon seit einer ganzen Weile vorbestellen.

Der Focus berichtet von einer Pressekonferenz zur Buchvorstellung. Sarrazin attackiere in seinem Buch SPD, Grüne und Linkspartei wegen ihrer Forderung Eurobonds. Diese Befürworter seien „getrieben von jenem sehr deutschen Reflex, wonach die Buße für Holocaust und Weltkrieg erst endgültig getan ist, wenn wir alle unsere Belange, auch unser Geld, in europäische Hände gelegt haben.“

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Es hat sich ausgemerkelt.                     Mehr Geld oder es knallt.

Seit spätestens 2010 haben die letzten vernünftigen Ökonomen Merkel immer wieder gewarnt. Schließen Sie Griechenland aus der Eurozone aus und stoppen Sie sofort alle weiteren Zahlungen. Das schon in Griechenland versenkte Geld ist unwiederbringlich verloren. Machen Sie sofort einen Cut. Eine sofortige Amputation ist nicht schön, aber die einzig rationale Lösung.

Merkel hat diese Ratschläge alle in den Wind geschlagen. Vielleicht kamen Sie in ihrem Elfenbeinturm auch nie an, wer weiß das schon. Merkel hat wie immer versucht die Sache auszusitzen. Nach monatelangem Zaudern entschloss Sie sich ab und an für eine Mikro-Operation. Obwohl der Patient schon längst tot war. Sie packte den Patienten dann an beiden Ohren, wackelte ein bisschen mit dem Kopf und grunzte vergnügt:
„Seht her, er lebt noch! Alles halb so schlimm!“

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Das nächste Griechenland

Trotz Rekordarbeitslosigkeit findet Portugals Textilindustrie keine Arbeitskräfte. Viele Portugiesen leben lieber vom Staat und verdienen schwarz etwas dazu.

Der März war ein miserabler Monat. Zuerst legte ein Generalstreik das Land lahm. Dann trat die Presse immer wieder neue Geschichten über Arbeitslose breit. Es gibt kaum einen Portugiesen, der nicht jammert über die „situação ruim“ – die miese Lage im Land. Auch Lourenço dos Santos Freitas klagt. Allerdings plagen ihn andere Sorgen: „Ich finde einfach keine Schneiderin“, sagt der Textilunternehmer und blickt durch die Glasscheibe in die Produktionshalle, wo das Tackern alter Nähmaschinen zu hören ist. „Was soll ich nur machen?“

Quelle: FTD

Europäische Politiker sehen sich im Krieg mit Amerika

Wir sind an allem schuld, nicht nur an den deutschen Nazis wie aronsperber schön erläutert, sondern natürlich auch am Euro. Das mit dem Euro sagen allerdings keine deutschen Nazis, sondern deutsche CDU-Kader. Der Unterschied wird nur immer unklarer.

Herr Brok ist ganz dicht dran an Merkel und Sarkozy. Praktisch bei jeder Verhandlung sei er dabei, schreibt Lachmann auf seinem Blog. Das Interview gewährt seltene Einblicke wie die europäischen Führer wirklich ticken.

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John Cochrane got a blog!

Ein schönes neues Jahr zusammen!

Viele Deutsche interessieren sich meinem Eindruck nach nicht für Economics. Das ist ziemlich schade. Das wird mich allerdings nicht davon abhalten, hier immer wieder auch ökonomische Themen anzusprechen. So hat zum Beispiel einer meiner Lieblingsökonomen nun auch einen eigenen Blog aufgemacht: John H. Cochrane.

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Gutachten S21

Es gibt mal wieder ein Gutachten zu Stuttgart 21. Sogar die BILD-Zeitung, die in Deutschland ja angeblich die rechtskonservativste und Murdoch-ähnlichste Zeitung sein soll, druckt das Ergebnis der Studie unkommentiert ab. Mir ist dieser unkritische deutsche Umgang mit Gutachten ein Rätsel. Wenn linke Gruppierungen in Deutschland ein Gutachten veröffentlichen, liegt ihnen die Presse zu Füßen. Vereine wie die Grünen und Greenpeace genießen in den deutschen Medien und bei der deutschen Justiz absolute Narrenfreiheit. Wenn Greenpeace auf ein AKW steigt, kommt es als Aufmacher in allen Nachrichten. Das wäre bei uns in Amerika nicht einmal eine Randnotiz wert. Diese Radikalen landen höchstens im Gefängnis oder müssen hohe Strafen bezahlen.

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Best of Euro Groupies

Schäuble – April 2010

Lassen Sie es mich ganz deutlich sagen: Es geht nicht um Umschuldung, das ist kein Thema, und davon redet auch niemand, der in der Regierung ein Amt hat.
(Handelsblatt)

Merkel – Mitte Mai 2011

Wenn wir mitten in der Laufzeit der ersten Programme einfach die Regeln verändern, dann würde dies unglaubliche Zweifel an unserer Glaubwürdigkeit hervorrufen.
(Spiegel)

Schäuble – Ende Mai 2011

Umschuldung wäre schlimmer als Lehman-Pleite!
(Handelsblatt)

Schäuble – Anfang Juni 2011

Griechenland muss umschulden,
private Gläubiger müssen beteiligt werden.
(Welt und Euractiv)

Merkel und Sarkozy – Mitte Juni 2011

Deutschland und Frankreich haben sich auf die Einbeziehung des Privatsektors in die Griechenland-Hilfen geeinigt
– auf freiwilliger Basis.
(ARD und Spiegel)

To be continued…

Es ist alles öko

Du sieht, wohin du siehst, nur Verantwortungslosigkeit auf Erden,
Was dieser heute leiht, bailt jener morgen aus.
Wo jetzt noch Arbeit ist, wird morgen Öde sein,
Auf der des Wolfes Kind wird spielen mit den Herden;

Was jetzt so prächtig blüht, wird bald zertreten werden;
Was jetzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch und Bein;
Nichts ist, das Rettung bringt, kein Gold, kein Edelstein.
Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.

Der hohen Pläne Ruhm muss wie ein Traum vergehn.
Soll denn das Spiel der Pfaffen, der Mensch so leicht bestehn?
Ach, was ist all dies, was wir für richtig achten,

Nichts mehr als Phrasen dreschen auf Sonne, Bio und Wind,
Als ein goldener Fallschirm, den man nicht wiederfind’t!
Noch will, was kommen wird, kaum ein vernünft’ger Mensch beachten.

Warum die Griechen so alt werden

Endlich ist es soweit:
Der Heilige Gral des Ichthys wurde entdeckt!

Immer wieder haben sich Nordeuropäer und Amerikaner gewundert: Was machen wir falsch? Ist es der Meeresfisch oder die griechische Mittagspause? Ist es das Olivenöl oder die Rente mit 55? Ist es der Rotwein oder das marode griechische Gesundheitssystem? Für jede Richtung gab es einen „Experten“, der sich „ziemlich sicher“ war und tolle Ratschläge parat hatte.

Was tausende Bio-, Ethno-, Psycho- und Soziologen jahrzehntelang vor Rätsel (und pralle Fördertöpfe) stellte, wurde heute mit ein paar banalen Sätzen durch die griechische Arbeitsministerin erklärt:

Tausende tote Griechen werden einfach nicht gemeldet.
Die Angehörigen kassieren lieber weiter Rente!

Ein Trick, der auch den Japanern nicht fremd ist und Millionen Westler täglich dazu nötigt rohen Fisch, Tofu und Algen hinunterzuwürgen, obwohl sie es gar nicht mögen.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:

Ich esse gerne japanisches und mediterranes Essen.
Aber nicht weil ich meine es wäre gesünder oder ich würde dadurch länger leben, sondern einfach wenn ich gerade Lust darauf habe. Auch einen amerikanischen BLT oder eine bayrische Schweinshaxe verachte nicht. In Europa würde ich momentan rohe Tomaten, Gurken, Salat und Sprossen bevorzugen. Frisch vom Markt und ungekocht: Der Preis stimmt zur Zeit absolut und es schmeckt! Antizyklisch handeln lohnt sich in der Regel immer. Wie man sieht auch beim Essen.