Vom Juliusturm zum Puffer.

Fritz Schäffer war der erste und letzte Finanzminister der BRD, dem es von 1953-1957 gelungen sein soll, einen Überschuss im Bundeshaushalt, einen „Juliusturm“, anzusparen. Wikipedia spricht von acht Milliarden D-Mark, heute seien das immerhin rund 35 Milliarden Euro.

Schäffers Reaktion, wenn man ihn auf die Überschüsse ansprach, ging laut einigen Quellen so: „Erstens gibt es keinen Juliusturm, zweitens ist er leer und drittens brauche ich das Geld für die Rüstung.“


Franz Josef Strauß zitierte Schäffer bevorzugt so: „Erstens gibt es keinen Juliusturm, zweitens ist nichts drin, und drittens habe ich das, was drin ist, schon längst verplant.“

Die erste Version gefällt mir besser.

Die Anekdote vom Juliusturm kam mir in den Sinn, als ich in Zettels Raum die nachfolgend verlinkte, amüsant erzählte Geschichte von Erling Plaethe gelesen habe.

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