Über Naturhaarfarben und lupenreine Demokratien

Ein Mann trat vor einigen Tagen einem Gerücht entschlossen entgegen. Dieses Gerücht ist natürlich falsch und deshalb werde ich es auch an dieser Stelle nicht weiter ausbreiten. Ist ja Ehrensache.

Ein Hamburger Radiosender hatte dieses Gerücht öffentlich gemacht und durfte dem Anwalt des Mannes sogleich eine Unterlassungserklärung abgeben.


Leider gehen mir an dieser Stelle die Informationen über den Mann aus, da dies nicht die erste geforderte Unterlassungserklärung von seiner Seite ist.

Man kann eigentlich nur noch sagen, was er nicht macht:

Der Mann färbt nicht seine Haare.
Der Mann war nicht Beifahrer bei einer Trunkenheitsfahrt.
Der Mann ist nicht Zuhause ausgezogen und bei jemand anderem eingezogen.

Was kann man sonst noch sagen?
Die Beifahrer-Geschichte ist interessant. Der Mann wollte nämlich damals gegen die Hamburger Morgenpost klagen und eine Richtigstellung erzwingen, weil diese über sein Dementi berichtet hatte. Warum sollte man über ein Dementi nicht berichten dürfen und was will man daran richtig stellen? Die Klage wurde damals abgelehnt unter anderem mit der Begründung es sei nicht ansehensmindernd Beifahrer einer gewissen Frau zu sein. Das stimmt.

Die ganze Abmahnerei und Klagerei des Mannes erscheint fragwürdig, allein schon wegen des Streisand-Effektes, ohne den es auch diesen Artikel nicht gäbe.

Jetzt mal ein anderes Thema: Hannover.

Handelsblatt/WiWo und die SZ berichteten ausführlich über ein politisches Netzwerk, das es dort zu geben scheint. Sogar mit den gleichen Fotos. Ein Mann fehlt allerdings auf dem Foto.

Vielleicht war der Mann da gerade in Russland bei seinem guten Freund, man weiß es nicht. Apropos Russland. Vielleicht ist der Mann ja so lieb und legt bei seinem guten Freund mit dem Kosenamen „lupenreiner Demokrat“ ein nettes Wort für die syrische Opposition ein. Die Syrer erfahren nämlich gerade was der gute Freund unter lupenreiner Demokratie versteht.

Oder jemand ruft mal bei einer Ex-Bischöfin an. Das Beten mit den Taliban hat aus bisher ungeklärten Umständen nicht funktioniert. Vielleicht kommen dafür die Syrer jetzt in diesen „Genuss“. Beten als Surrogat. Man wünscht es ihnen nicht.

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2 Gedanken zu „Über Naturhaarfarben und lupenreine Demokratien

  1. Amerikanischer Imperialist: ich verbitte mir abschätzige Bemerkungen gegenüber der Bischöfin der Herzen, der heiligen St. Kässmann. Es ist nur ihrem übervollen Terminkalender geschuldet, dass St. Kässmann noch nicht mit den Taliban unter freiem Himmel beten konnte! Ich bitte Sie, amerikanischer Imperialist, dies zur Kenntnis zu nehmen. Wenn St. Kässmann nur so könnte wie sie wollte, hätte sie auch mit Kim Il Jong unter freiem Himmel gebetet, dieser Schwachmat hat es allerdings vorgezogen, vorzeitig in die Kiste zu springen und keinerlei Rücksicht auf den Terminkalender einer so beschäftigten heiligen (jetzt fällt mir nix mehr ein) zu nehmen.

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