Achgut beschneidet die Debatte

Es ist kein Geheimnis, dass die Achse des Guten zu meinen Lieblingsblogs im deutschsprachigen Raum gehört. Umso enttäuschender ist ihr Vorgehen in der Beschneidungsdebatte. Achgut benutzt hier Methoden, die sie eigentlich sonst nicht benutzen.

Sie schüren unbegründete Ängste.
Sie benutzen kaum sachliche Argumente.
Sie schwingen ganz große Keulen.
Sie benutzen Falschdarstellungen.
Sie sind extrem einseitig.

Für alle Thesen könnte ich nun ausführlich Belege anführen, aber ganz ehrlich dafür ist mir meine knappe Zeit zu schade. Der aufmerksame Leser wird auch selbst erkennen, was ich meine. Eine kleine gedankliche Auffrischung müsste genügen.

Aron Sperber hat zum Beispiel die Einseitigkeit und Heuchelei schon sehr schön auf den Punkt gebracht. Man liest auf Achgut plötzlich gar nichts mehr von Autoren wie Necla Kelek und Ayaan Hirsi, die sonst gerne und oft verlinkt wurden.

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Transparenz bei den Piraten erklärt

Zettel schreibt über die Piraten.

Erstens sei „Liquid democracy“ in dieser Form nur ein Abklatsch der „Vollversammlung“ und „Basisdemokratie“ der 68er und bedeute in der Praxis nur, dass sich eine geringe Minderheit von Langzeitstudenten und Arbeitslosen durchsetzt, die eben immer „aktiv“ sein können.

Man kennt dieses Prinzip der gefühlten Mehrheit auch aus der veröffentlichten Meinung und ihren Diskussionsforen. In Wirklichkeit setzt nur eine Handvoll ideologisch gleich denkender Journalisten die Themen. Siehe auch die aktuelle Posse um den Henri-Nannenpreis, deren Hintergründe Wolfgang Röhl auf achgut wunderbar erklärt.

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Krieg gegen die Polizei

Am Samstag gab es bekanntlich im Umfeld der König-Fahd-Akademie eine Gewalteskalation zwischen Salafisten und der deutschen Polizei, nachdem die Vereinigung ProNRW islamkritische Karikaturen unter anderem von Kurt Westergaard gezeigt hatte. Westergaard hat hierfür natürlich niemals seine Erlaubnis gegeben und will sich laut MSM-Berichten nun überlegen ob und wie er gegen ProNRW vorgehen kann. Das ist jetzt aber nicht mein Thema.

Ein anderes Thema ist die Berichterstattung der deutschen Medien von FAZ bis taz, die jeder einmal mehr eindrucksvoll verfolgen durfte. Spiegel Online zum Beispiel sprach in typischer Manier vom Krieg der Extremisten, ganz so als hätten ProNRW und Salafisten gleichen Anteil an der Gewalt. Oder noch extremer: Eigentlich sei ja vor allem ProNRW schuld, denn die hätten ja schließlich „provoziert“. Was linke Medien in Deutschland „Provokation“ nennen, nennt man in rationaleren Staaten bekanntlich Meinungs- und Demonstrationsfreiheit.

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Eine Lanze für Wulff

Wulff wird mir jeden Tag sympathischer. Das liegt nicht unbedingt an Wulff selbst, sondern an den Entwicklungen um ihn herum:

1. Augstein ist immer ein guter Kontraindikator und seine Kolumnen über Wulff werden von Woche zu Woche heuchlerischer und dreister. Wie wäre es denn, wenn Augstein erst einmal Transparenz bei seiner Stiftung herstellt, bevor er von anderen „Transparenz“ einfordert?

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