Faule wieder faul nennen

Henryk M. Broder beschrieb vor kurzem in seiner gekonnt bissig-ironischen Art, dass es offenbar noch deutsche Arbeitsämter gibt, die der Meinung sind, dass ein 35 Jahre alter Mann im Vollbesitz seiner (körperlichen) Kräfte selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen sollte.

Diese Aussagen erinnern mich an Victor Davis Hanson,
der die Occupy-Bewegung für die Welt so sehr treffend beschrieb:

Ich sah bei den Demonstrationen der Occupy-Bewegung eine Frau mit einem Schild, auf dem stand: „Ich bin Absolventin der Brown University, und ich habe keinen Cent.“ Sie wollte damit sagen: Ich kann denken, ich kann dir genau sagen, warum wir nicht die Bombe auf Hiroshima hätten abwerfen dürfen, ich kann dir genau sagen, warum wir keine fossilen Energieträger verbrennen sollten. Ich bin gebildet, ich bin klüger als ein Lkw-Fahrer, also stehen mir Geld und Ansehen zu. Ich will mir nicht die Hände in einem Schnellimbiss schmutzig machen, ich bin keine Versicherungsvertreterin, verstehst du denn nicht, was ich brauche? Darum ging es bei dieser ganzen Occupy-Bewegung.

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Lob der Originalversion

Auf Achgut hat man sich mal wieder zum Thema Synchronisation geäußert. Eine typisch deutsche Sicht wie ich finde. Eine Meinung, der ich widersprechen will.

Synchronisation (=Dubbing) ist in Amerika tabu. Ein absolutes No-Go. Bei uns gibt es genau zwei Möglichkeiten mit fremdsprachigen Filmen umzugehen: Subtitles oder den ganzen Film neu drehen.
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