Die Politik, das Primat und die Marktwirtschaft.

Kommunisten und Sozialisten. Oder um es anders auszudrücken, der ganze politische Mainstream in Deutschland, von ganz links bis ganz rechts, hat eine Grundannahme:

Die Politiker hätten das Primat über die Wirtschaft und die Märkte.
Wenn sie diese Macht nicht haben, sei das sehr schlecht.
Diese Macht müsse dann unbedingt zurückgewonnen werden.

Damit haben sich die Ansichten von Marx, von gewissen Konservativen
und von den nationalen Sozialisten in Deutschland mal wieder durchgesetzt.

Ganz so als hätte es nicht schon genug Versuche dieser Art gegeben.

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Warum Menschen an Gott glauben

Ein paar mögliche Motivationen in der Welt schön auf den Punkt gebracht.

Welt am Sonntag: Welchen Trost gibt es, wenn das Leben des eigenen Kindes so früh und gewaltsam beendet wurde?

Reinhard Schlitter: Unser Trost ist Gott. Er half und hilft, wo wir aus eigener Kraft nicht mehr können.

→ Trost und Kraft finden.
→ Das Nicht-Aushaltbare aushalten können.

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Finanzkrise auf Deutsch erklärt

Zwei interessante und Kommentare zur Finanzkrise,
auf die mich Leser aufmerksam gemacht haben.

Zuerst ein Interview mit Hans-Werner Sinn zu den aktuellen Entwicklungen.

Und für die Vorgeschichte ein Vortrag von Wilhelm Hankel aus dem Jahr 2010.

Der Hankel-Vortrag besteht aus vier Teilen zu je zehn Minuten.
Und noch einmal Hankel bei einem Vortrag im Jahr 2011.

Wolfgang Münchau – der deutsche Krugman

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Eigentlich wollte ich den neuen Spiegel-Kolumnisten Wolfgang Münchau geflissentlich ignorieren. Ich kenne Münchau nur zu gut durch seine Kommentare bei der FTD. Es ist schwer seine Ansichten in einem Satz oder gar einem Wort zu beschreiben, aber ich glaube „Öko-Keynesianer“ trifft es ganz gut. Man könnte auch sagen Münchau ist der „deutsche Krugman“. Münchau empfände das sicher als Lob. Andere titulieren ihn auch einfach als „Baron Münchausen“. Wenn ich schon keinen Artikel über Krugman hinbekomme (wäre Zeitverschwendung), dann also wenigstens einen über Münchau.

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Hekla, Breivik, RAF und Augstein – Aber bitte mit Sinn

Aron Sperber hat schon vor ein paar Tagen einen sehr guten Kommentar über die Attentatspläne des Iran auf den Botschafter Saudi-Arabiens in Washington abgeben.
Natürlich kann man diese Attentatspläne glauben oder nicht, das kann jeder halten wie er will. Ich selbst bin auch kein Hellseher. Ich kann nur unserer Regierung vertrauen. Eine Regierung, die sich natürlich auch immer einmal täuschen kann.

Zweifeln darf man also, nur sollte man es gut begründen können. Wie sehen also die Begründungen aus, die unserer Regierung nicht glauben wollen? Spätestens da musste ich schmunzeln. Die „Begründung“, die man so in Medien und Blogs liest, lautet in der Regel:

„Das ergibt ja keinen Sinn“

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