Frauen und Kinder

EU-Kommissionspräsident Barroso meint zum Anschlag auf eine jüdische Schule bei der ein Lehrer und drei Kinder ermordet wurden: „Nichts ist unerträglicher als die Ermordung unschuldiger Kinder.“

Das ist auch eine Art von moralischem Relativismus, den man in unserer westlichen Gesellschaft sehr häufig antrifft. Was will Barroso uns damit sagen? Wenn nur Erwachsene ermordet werden, dann ist es nur halb so schlimm?

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Der Hassverbrechen-Wahnsinn

Spiegel Online berichtet über einen aktuellen Fall bei uns. Anklagt ist der Amerikaner Dharun Ravi. Er stammt aus Indien und war zu Tatzeit 18 Jahre alt. Was hat der Mann gemacht? Nun, er hat auf dem College seinen neuen Roommate Tyler Clementi bei einem homosexuellen Date gefilmt, das Video eines Kusses eventuell veröffentlicht und homophobe Lästereien über Clementi auf Twitter und Facebook verbreitet.

Das geht in Richtung Mobbing. Ziemlich mies, ziemlich kindisch und sehr verletzend. Ich kann da gut mit Clementi mitfühlen, diese Erfahrungen vergisst man nicht. Wahrscheinlich kann sich fast jeder in Clementi hineinversetzen, denn jeder macht in seinem Leben solche Erfahrungen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Man kann der Kleinste in der Klasse sein, der Dickste, der Dümmste, der Beste, der Schönste oder einfach nur der Arroganteste. Jeder der „anders“ ist, kann zum Angriffsziel werden. Ich glaube Mobbing ist zu großen Teilen ein sehr altes Programm. So eine Art Rudelkampf. Der Kampf um Homogenität. Die Gemeinschaft stärken durch die Verschwörung gegen Einzelne, gegen Schwächere. Alle gegen den Anderen. Die Volksgemeinschaft im Kleinen quasi.

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Rassismus-Rätselspiel (1)

Zur Abwechslung mal ein kleines Rätselspiel zum Thema erlaubter Rassismus.
Ich zitiere einen Autor und wer Lust hat, darf erraten, wer es gesagt hat.

Los geht’s:

Mein Antiislamismus ist gar nicht oberflächlich. Ich habe nichts gegen die Türkei, das ist ein wunderbares Land, das Problem sind die Menschen, die da leben.

Das hat er natürlich nicht gesagt, denn damit wäre wohl hoffentlich jedem klar, was für ein übler Rassist der Mann ist. Er hat das gesagt:

Mein Antisemitismus ist gar nicht oberflächlich. Ich habe nichts gegen Israel, das ist ein wunderbares Land, das Problem sind die Menschen, die da leben.

Auch das hat er natürlich nicht gesagt, denn auch in diesem Fall wäre glasklar, dass diese Hetze weder lustig noch intellektuell ist.

Ich lasse jetzt einmal Lücken und jeder soll selber googeln erraten, welche Ethnie der hochgelobte deutsche „Künstler“ stattdessen verwendet hat, um sich den stürmischen Beifall der Deutschen und ihrer Medien zu sichern.

Mein Anti-ZZ ist gar nicht oberflächlich.

Ich habe nichts gegen XY, das ist ein wunderbares Land, das Problem sind die Menschen, die da leben.

Die Gemütsverfassung des Durchschnitt-XY ist mit naiv sehr wohlwollend umschrieben.

Von der Welt wissen die XY so gut wie gar nichts.

Im Grunde wissen die XY von der Welt nur eines:
Wir sind die Guten.

Egal was passiert, es sind immer die Guten.

Mann und Publikum merken nicht einmal, wenn sie sich selber ans Bein pissen:

Und das ist ja auch ne schöne Sache, so ein einfaches Weltbild.
Wenn man weiß wer der Böse ist, dann hat der Tag Struktur.

Ein letzter Tipp:

Sie können über Khomeini sagen was sie wollen,
der Mann hat eine friedliche Revolution organisiert.

Wie friedlich? So friedlich. Und so friedlich. Und so demokratisch.

Edit:
Die Auflösung steht in den Kommentaren.

Material zum Thema habe ich übrigens genug. Ich mache diese Serie so lange bis deutschsprachige Staatssender aufhören, diese politisch korrekte Volksverdummung zu senden. Sprich: This series runs forever! 😉