Antiliberales PI

PI schreibt: „Häufig stehen auf PI der Islam und die arabische Welt in der Kritik.
Doch von einigen Dingen kann der Westen durchaus lernen.“

Wovon soll der Westen aus der Sicht von PI lernen? Von der islamischen Abtreibungs- und Drogenpolitik zum Beispiel. Abtreibungen und Drogenkonsum gehören laut PI deutlich stärker bestraft. PI formuliert wie immer gänzlich ironiefrei. Die meinen das wirklich ernst.

Es zeigt sich zum wiederholten Male: Das fundamental christliche und das islamische Weltbild haben mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Kewil und PI sollten sich überlegen, ob sie wirklich weiter ‚Islamkritik‘ betreiben wollen oder ob ein Zusammen-schluss mit Turkishpress, Way to Allah und Co nicht doch angemessener wäre.

Piraten treten Einheitspartei bei

Die deutschen Piraten haben gestern folgende Formulierung verabschiedet:

Der Holocaust ist unbestreitbarer Teil der Geschichte. Ihn unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit zu leugnen oder zu relativieren, widerspricht den Grundsätzen der Partei.

Die Formulierung „Deckmantel der Meinungsfreiheit“ ist schon entlarvend. Was heißt hier Deckmantel? Aus libertärer und amerikanischer (!) Sicht fallen natürlich auch so abstruse und extreme Meinungen wie die Leugnung des Holocausts unter Meinungsfreiheit. Meinungsfreiheit sollte aus dieser Sicht heraus nur eine große Einschränkung kennen: Aufrufe zur Gewalt.

Weiterlesen…

Günter Grass – ein lupenreiner Antisemit

Eigentlich wollte ich nichts zu Grass auf diesem Blog schreiben. Das „Gedicht“ von Grass ist so kontrafaktisch, dass es überhaupt keinen Spaß macht, dagegen zu argumentieren. (Frei nach Thomas von der Oster-Sacken.)

Zum Thema selbst hat Henryk M. Broder schon das Wesentliche gesagt:
Günter Grass ist ein lupenreiner Antisemit.

Dass diese Tatsache nun in den üblichen Kreisen geleugnet wird, ist keine Überraschung.
Überraschend war allerdings, dass sogar von mir sehr geschätzte Blogger wie aronsperber finden, dass Grass kein (!) Antisemit ist.

Das hat mich dann doch verwundert, ja erschreckt. Aus diesem Schrecken heraus hat sich dann eine kleine Unterhaltung entwickelt. Ich denke es leuchtet jedem ein, dass man die Begriffe erst einmal definiert, bevor man weiter diskutiert:

Weiterlesen…

Sunny Islam, PI-Satire und Seehofer

Mal ganz im Ernst: Heißt der Mann im verlinkten Artikel wirklich Sunny Islam?!
Oh the irony.

Was mir bei PI auch immer wieder auffällt: Viele PI-Kommentatoren verstehen selbst eindeutigste Satire nicht. Das ist kein Einzelfall, das ist mir bei PI schon häufiger aufgefallen. Mögliche Erklärungen darf sich jeder selbst denken, zwei hätte ich im Angebot:

Weiterlesen…

Der Spiegel ist links unten angekommen

Aron Sperber hat schon schön bemerkt wie der Spiegel immer wieder linksextremen Terrorismus verharmlost. Aber der Spiegel wäre nicht der Spiegel, wenn er nicht immer noch einen oben drauf setzen würde.

In diesem Artikel lässt er die Forenteilnehmer der berüchtigten Seite Indymedia zu Wort kommen. Das bemerkenswerte ist nicht nur das, sondern vor allem auch wie der Spiegel das macht.

Er bringt nur Stimmen, die sich angeblich gegen den Terroranschlag aussprechen. Kein kritisches Wort vom Spiegel über die Seite Indymedia. Dabei gäbe es da vieles zu erzählen.

Weiterlesen…

Der Lindwurm und das Manifest des Attentäters

Der Lindwurm und andere Blogs verlinken das angebliche „Manifest“ von Anders Behring Breivik, das angeblich Anleitungen zum Bombenbau enthält.

Einen Artikel vorher listet der Lindwurm Leserkommentare von PI, dem Standard, der Presse und von Altermedia auf, die ihn furchtbar empören. Diese zugegebnermaßen zum Teil krassen (aber wohl kaum illegalen) Meinungen gehören laut Lindwurm verboten. Zu PI meint der Lindwurm zum Beispiel: „Wann bitte wird diese rechtsextreme Fanatikerwebsite endlich vom Netz genommen?“
Eine arg lächerliche Forderung, aus mehreren Gründen:

1. Man kann PI schlecht „vom Netz“ nehmen.

2. Die Leserkommentare erscheinen mir beim groben Überfliegen von der amerikanischen Meinungsfreiheit gedeckt. In Europa müsste das ähnlich sein, auch wenn die Meinungsfreiheit dort viel stärker beschnitten wird.

3. Man sollte nicht anderen die simple Meinung verbieten wollen und dann gleichzeitig meinen, man könne einfach Mal Manuals zum Bombenbau im Internet verbreiten, weil man ja schließlich „der Gute“ ist und auf „der richtigen Seite“ steht.
Diese Selbstgerechtigkeit und dieses unterschiedliche Anlegen von Maßstäben
schadet der eigenen Argumentation ganz erheblich.

Ich habe keine Ahnung, ob überhaupt und wenn ja was bei uns in den USA oder in Lindwurms Österreich oder wo auch immer passiert, wenn man solche kranken Anleitungen verbreitet. Aber der Lindwurm wird das jetzt mal austesten. 😉