Es war eine versuchte Körperverletzung.

Welt online hat einen Artikel über das Attentat auf die Wahlamerikanerin Monica Seles vor 20 Jahren am 30. April 1993. Monica Seles war damals gerade 19 Jahre alt und Weltranglistenerste, als ihr beim berühmten Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum ein arbeitsloser Deutscher ein 23cm langes Ausbeinmesser in den Rücken rammte.

Wie schlimm die Verletzung rein körperlich wirklich war, weiß man bis heute nicht. Seles und ihre Eltern sprechen wenig darüber und die behandelnden Ärzte sind an die Schweigepflicht gebunden. Seles gibt an die Ärzte hätten ihr bei der Entlassung gesagt, dass sie, wenn sie sich nicht kurz vor der Attacke zum Trinken nach vorn gebeugt hätte, wahrscheinlich heute gelähmt wäre. Von außen betrachtet, wurde die Psyche von Seles am stärksten verletzt. Sie konnte den Vorfall nur schwer verarbeiten. Was auch damit zusammenhängen dürfte, wie Seles in Deutschland von der Öffentlichkeit und den Gerichten behandelt wurde.

Weiterlesen…

Erste Beobachtungen zur Olympiade 2012

Fußball vor der Eröffnung
Großbritannien startet bei Olympia mal wieder mit einer gemeinsamen Mannschaft. Interessant, dass die Briten zu Olympia eine gemeinsame Auswahl hinbekommen, zu wirklich wichtigen Turnieren aber nicht. Als England-Fan schmerzt mich das. Ich werde wohl nie verstehen, warum sich Großbritannien bei großen Turnieren immer selbst schwächt mit ihrer Vierteilung in Nordirland, Wales, England und Schottland. Man will offensichtlich die nächsten 50 Jahre ohne Titel bleiben. Die Briten erscheinen mir paradox. In der Einwanderungspolitik haben sie ihre Schleusen über Jahre waghalsig geöffnet, träumen den ganzen Tag von Multi-Kulti, aber in anderen Bereichen machen sie für jeden Furz ihre eigenen Teams auf und verkünden: „Ich bin Waliser, Engländer, Schotte, Nordire!“ Muss man das verstehen? Ja selbst die Stadt aus der man kommt, ist essentiell wichtig. Die Dialekte sind so krass verschieden, ich habe regelmäßig das Gefühl die Briten verstehen sich im wahrsten Sinne des Wortes selbst nicht.

Weiterlesen…