Wie vernichten Börsen eigentlich Geld?

Am Freitag war mal wieder der „Die-Börse-vernichtet-das-Geld-der-Welt“-Tag.
Dieser Tag wird mittlerweile alle paar Wochen in den Medien verkündet. Schlechtes Kurzzeitgedächtnis oder fortgeschrittene Demenz?

So titelte Welt online zum Beispiel: „Wie wenige Worte Billionen Dollar vernichten.“

Im Artikel selbst erfuhr man dann nicht wirklich, wie wenige Worte Billionen Dollar vernichten. Überraschend war das nicht. Man lass nur typische Zeilen wie: „Allein am Aktienmarkt lösten sich nach den Äußerungen 2,2 Billionen Dollar in Luft auf. An den Rentenmärkten verpufften weitere 800 Milliarden. Zu diesen rund drei Billionen kamen noch zig Milliarden Verluste an den Rohstoffmärkten.

Wie haben sich 2,2 Billionen Dollar in Luft aufgelöst?! Das hätte mich schon näher interessiert. Machte es „Puff, puff, puff“ oder wie ging die Sache vonstatten?

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Die Krugman-Kalifornien-Rettung.

Ich präsentiere die gefühlte 1113. Folge aus der Serie: „Krugman gibt sich selbst Recht und klopft sich selbst auf die Schulter.“ Der Inhalt dieser Folge lässt interpretieren als: „Wie Paul Krugman Kalifornien rettete.“

Kaliforniens Wirtschaft litt in den letzten Jahren bekanntlich unter einer relativ tiefen wirtschaftlichen Depression. Nun gibt es angeblich Zeichen der Hoffnung. Es ginge wieder ein aufwärts, heißt es. Sagen wir mal das stimmt. Was hat Kalifornien dann wieder zurück in die Erfolgsspur gebracht? Paul Krugman ist an nachfolgender Stelle sogar einmal ehrlich und gibt den Weg Kaliforniens mehr oder weniger korrekt wieder. Ich zitiere ungläubig:

„In response to those deficits, there was a lot of spending reduction plus some more modest efforts to increase revenue.”

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Die Politik, das Primat und die Marktwirtschaft.

Kommunisten und Sozialisten. Oder um es anders auszudrücken, der ganze politische Mainstream in Deutschland, von ganz links bis ganz rechts, hat eine Grundannahme:

Die Politiker hätten das Primat über die Wirtschaft und die Märkte.
Wenn sie diese Macht nicht haben, sei das sehr schlecht.
Diese Macht müsse dann unbedingt zurückgewonnen werden.

Damit haben sich die Ansichten von Marx, von gewissen Konservativen
und von den nationalen Sozialisten in Deutschland mal wieder durchgesetzt.

Ganz so als hätte es nicht schon genug Versuche dieser Art gegeben.

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Über irrationale Menschen – Martingale mit Krugman

Kantoos hat bemerkt, dass die deutschen Wirtschaftsblätter FTD und Handelsblatt nicht selten Unsinn schreiben. Das ist schön.

Der Zeitgeist dreht sich viel um irrationale Märkte, irrational agierende Menschen und böse Spekulanten in diesen Tagen. Was soll das eigentlich bedeuten?

Man gibt sich Anti-Mainstream. „News is what’s different“ meint Olaf Storbeck vom Handelsblatt. Aber sind seine News wirklich so different? Storbeck ist überzeugt vom Klimawandel, er ist gegen Hans-Werner Sinn, er findet Krugman und Konsorten äußerst interessant. Was ist daran nicht Mainstream frage ich mich?

Wenn laut der deutschen Presse der weltweit bekannte Nobelpreisträger und NYT-Kolumnist Krugman ein Außenseiterökonom darstellen soll, welcher Ökonom der Welt ist dann im Mainstream zu finden?
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Wann fällt das deutsche EEG-Gesetz?

Autarkie hat in Deutschland eine lange Geschichte.
Das ist irgendwie ein deutsches Steckenpferd.

Natürlich benötigen Solarzellen und Batterien keine Rohstoffe im Verbrauch, aber dafür umso mehr in der Herstellung. Das „rechnet“ sich nur, weil es in Deutschland so extrem subventioniert wird. Der durchaus interessanten Technik dient das nicht. Es ist eine Binsenweisheit, dass Hersteller bei zu vielen Subventionen fett und träge werden und nicht mehr ausreichend in Innovationen investieren. Genau das ist in Deutschland passiert.

Man schaue sich nur mal die Aktienkurse von deutschen Herstellern wie Q-Cells, Solarworld oder SMA Solar an. Bei uns in Amerika ist es ähnlich. Schlecht für die Öko-Anleger, die diesem Schwachsinn auf dem Leim gegangen sind, aber Mitleid habe ich nicht. Die Leute sind selbst schuld.

Auch die Preisgarantien über jeweils 20 Jahre (!) für die ganzen EEG-Ausnutzer werden noch sehr teuer werden. Mal gucken wie lange der deutsche Staat da noch mitmacht. Die Nicht-Hausbesitzer werden auch irgendwann einmal kapieren, dass sie die grüne Oberschicht finanzieren. Dann kann es ganz schnell passieren, dass sich „Gesetze für die Ewigkeit“ doch nicht als ewig herausstellen.