Baseball und Sozialismus (1)

Letzten Sonntag zum zehnten Jahrestag von 9-11 war das ganze Feuilleton der FAS voll mit Artikeln zu Amerika. Leitidee: Amerika heute. Was in jedem Artikel dann tatsächlich geliefert wurde, waren die üblichen Ressentiments und Vorurteile. Darauf will ich gar nicht weiter eingehen. Es ist mir schlichtweg zu blöd. Nur ein Punkt zu einem Artikel. Der Artikel war nicht einmal der schlimmste, was viel heißt, denn der Artikel ist wirklich schlecht. Sein Titel lautet: Für Baseball und Sozialismus!

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Mr. Fourth Quarter

Die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki können sich am Sonntagabend in Miami (Ortzeit) zum ersten Mal zum NBA-Champion krönen.

Als eingefleischter Dallas-Fan würde mich das glatt umhauen.
Ich weiß nicht, ob die NBA-Playoffs in Europa ein großes Thema sind, aber Basketballfans gibt es meines Wissens doch ein paar. Wenn das europäische Fernsehen die Spiele nicht überträgt, kann man es gegen eine geringe Gebühr direkt auf NBA.com anschauen. Die Spiele kann man dort live gucken, aber auch noch nach Studen, Tagen und Wochen mit allerhand Statistiken und so oft wie man will.

Nowitzki ist dabei ein Mann der Superlative: Der beste Europäer und der beste 7-Foot-Shooter, der je in der NBA gespielt hat. Nowitzki ist der legitime Nachfolger von Larry Bird. Kürzlich hat Larry schon gesagt, er sei „geehrt“ mit Nowitzki verglichen zu werden.

Was Nowitzki jetzt noch zur Unsterblichkeit braucht, ist ein „Ring“ – sprich der Titel. Das Team und Dirk hätten es wirklich verdient.

Nowitzki hat in den bisherigen fünf Finalspielen über 50 Punkte im vierten Viertel erzielt. Eine gigantische Quote.

Im bisher letzten Spiel 5 kam nun auch verstärkt Hilfe von seinen Kameraden. Genannt seien hier J.J. Barea und Tyson Chandler. Der Machtwinner war aber Jason Terry, der in Spiel 5 endlich seinem Anspruch „Mister Fourth Quarter“ gerecht wurde. Hier ein schönes Video zu Terry: