Noch eine Minderheit.

Vor ein paar Tagen habe ich den Kommentar von Hannes Stein zum Mohammed-Film kritisiert. (Siehe hier). Er schrieb darin Sätze wie:

Die Fernsehkameras zeigen uns eine winzige Minderheit. Gewiss doch, jene Minderheit ist radikal und gewaltbereit – aber eines ist sie ganz gewiss nicht: zahlenmäßig repräsentativ.

Ich glaube Henryk M. Broder hat der Text von Stein auch nicht besonders gefallen. So schreibt er für die Weltwoche über einen anderen „sensiblen Liberalen“:

Guido Westerwelle, der deutsche Außenminister, dessen Partei, die FDP, derzeit in den Umfragen um die fünf Prozent dümpelt, hat seine eigene Theorie von den Vorgängen in der arabisch- islamischen Welt, die an das Gerede von der „kleinen radikalen Minderheit“ erinnert, mit der die RAF in den 70er Jahren kleingeredet wurde.

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Obama-Video zeigt erste Erfolge

Der pakistanische Eisenbahnminister Ghulam Ahmed Bilour bietet aktuell aus eigener Tasche 100,000 Dollar auf den Kopf von Nakoula Basseley Nakoula, den Produzenten des Mohammed-Filmes „Innocence of Muslims“.

Auch die Taliban und Al Quaida seien eingeladen, das Kopfgeld zu kassieren.

Der Westen müsse endlich die Meinungsfreiheit einschränken und Gesetze erlassen, die es verbieten den Propheten zu beleidigen. Ansonsten werde „die Zukunft extrem gefährlich“, so die Drohung des Ministers.

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