Obamas Prioritäten.

Gerd Buurmann beschreibt treffend Obamas Weltanschauung, die beinhaltet islamischen Terrorismus nicht beim Namen zu nennen. Ein anderer interessanter Aspekt bei diesem Thema ist, wie viele amerikanische Medien Obama in dieser Hinsicht immer noch unterstützen.

Es sei gut und wichtig, dass er die Begriffe Muslim und Islam nicht in Zusammenhang mit Terrorismus benutzt. Hier zum Beispiel William Saletan auf Slate.

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Eine wirklich putzige Arabeske

Hier erst einmal zum Nachzulesen.

Zu klärende Fragen:

Überhaupt hätte uns die Bürodekoration im Bürgermeisterzimmer warnen sollen: Wie bei Teenagern die Poster von Pop-Stars hingen bei diesem Mukhtar Politikerproträts an der Wand. Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, Irans Ajatollah Chomeini, Präsident Mahmud Ahmadinedschad.

Wieso warnen?! Liest Putz ihre eigenen Artikel nicht?
Das sind doch die Widerstandskämpfer. Die ewig Missverstandenen.

Keiner kennt sich im Nahen Osten so gut aus wie Frau Putz. Diese rein bürokratischen, nicht kulturell bedingten Reaktionen waren absolut nicht vorhersehbar. Wenn Frau Putz es nicht wissen konnte, wer dann?

Das legendäre Verständnis von Frau Putz vermisse ich in diesem Fall allerdings ein bisschen. Vielleicht war ja alles ganz anders. Vielleicht hatten die Araber einfach nur Mitleid mit dem Kind?

Und was ist mit der Korruption? Darf ein Spiegel-Journalist das? Siemens darf keine Araber schmieren, aber Putz darf es? Bricht jetzt das moralische Fundament in Deutschland zusammen? Fängt „die Arbeiterklasse“ nun morgen an Berlin auseinanderzunehmen? Man weiß es nicht.

Israel und die Grenzen von 1967

Obama hat mal wieder eine seiner Jimmy-Carter-Gedächtnisreden gehalten und der Spiegel ist wie immer ganz aus dem Häuschen. Eine Stelle ist dabei typisch:

Erstmals empfahl der US-Präsident den Grenzverlauf von 1967 als Grundlage für eine Friedenslösung. Die Grenze zwischen Israel und einem unabhängigen palästinensischen Staat sollte auf dem Verlauf vor dem Sechstagekrieg 1967 basieren, sagte Obama. Dies wird von der israelischen Regierung strikt abgelehnt.

Ich habe und werde nie verstehen warum von den Israelis immer und immer wieder ernsthaft verlangt wird, ihre Gebietsgewinne aus dem Sechstagekrieg wieder abzugeben.

Das sind Forderungen, die wohl ziemlich einmalig sind in der Geschichte und die das jüdische Volk niemals erfüllen kann. Und wenn sie es je doch erfüllen, sind sie nicht ganz bei Trost.

Die Aggression im Sechstagekrieg ging von den Arabern aus und Israel hat den Krieg gewonnen. So lief das in den Kriegen von 1948 bis heute ab:
Araber greifen übermütig an, Israel wehrt den Angriff ab.

1967 war das einzige Jahr in dem die Israelis aus ihren Kriegsgewinnen auch wirklich nennenswerte Gebietsgewinne geschlagen haben. Und diese Gewinne sollen sie jetzt wieder abgeben? Lachhaft.

Dann sollte Deutschland wohl auch Schlesien zurückbekommen. Ich war kürzlich im früheren Breslau und musste feststellen: Schlesien gehörte seit dem Vertrag von Namslau aus dem Jahr 1348 (!) nicht mehr zu Polen. Der Kriegsgewinner Polen
hat sich 1945 nach Westen erweitert, die Deutschen von dort vertrieben und Stalin hat sich östliche Teile Polens einverleibt.

Im Gegensatz dazu haben die Israelis 1967 niemanden wirklich vertrieben.
Sie haben die Gebiete nur besetzt. Dieses humane Vorgehen wird von der Weltgemeinschaft nun bitter bestraft.

Außerdem sollten wir unbedingt die 1848 eroberten Gebiete an Mexiko zurückgeben:
Kalifornien, New Mexico, Texas und so weiter und so weiter.
Nur mal um die gleiche Logik zu benutzen.

Der Fehler der Israelis ist nicht der Gebietsgewinn 1967, sondern dass sie aus den anderen vielen gewonnen Kriegen nicht mehr Kapital geschlagen haben.
Sie haben nie den Deckel zugemacht und das rächt sich jetzt.

Vor allem 1948 haben ca. 700.000 Palästinenser ihre Heimat verlassen, sind geflohen oder wurden vertrieben. Ein Thema auf das viele Europäer ausgesprochen auffällig fixiert sind.

Ab ca. 1948 bis in die frühen 1970er Jahre sind ca. 800.000 – 1.000.000 Juden aus den islamischen Staaten nach Israel geflohen mit dem Ergebnis, dass heute die meisten arabischen Staaten „judenfrei“ sind. Darauf sind die Araber offenbar mächtig, mächtig stolz. Bemerkenswert auch: Einen deutschen wikipedia-Eintrag zu diesem Thema scheint es erst gar nicht zu geben.

Wie ging es dann weiter? Die arabischen Juden wurden in Israel integriert und fanden dort ihre neue Heimat, während die Palästinenser von ihren „arabischen Brüdern“ in Flüchtlingslagern gepfercht wurden und werden. Sie sind Bürger zweiter bis dritter Klasse, werden nicht integriert, sondern nur geduldet, wenn überhaupt. Von Bildung und Arbeit wollen wir gar nicht reden. Von Kindheit an lernt die mittlerweile dritte und vierte Generation meist nur eines: Schuld an eurer Lage ist der Jude und wenn ihr erstmal wieder Palästina zurückerobert habt, ist die Welt wieder in Ordnung. Viele Europäer und Amerikaner bestärken sie fatalerweise in diesem Glauben.

Auf dieser Grundlage beruht der Nahostkonflikt und trotzdem haben die Israels 2006 ein erobertes Gebiet aus dem Sechstagekrieg abgegeben: Den Gazastreifen.
Aus Dankbarkeit haben die Einwohner des Gazastreifens umgehend die Hamas an die Macht gewählt. Nachdem die arabischen Staaten judenfrei sind, soll nun der jüdische Staat unter islamische Herrschaft fallen. Dieses Ziel existiert nun seit 1948 und die arabischen Muslime werden offensichtlich nicht ruhen bis sie ihren religiösen Wahn erfüllt haben.

Obama sollte eines nicht machen:
Von den Juden verlangen ins eigene Grab zu steigen.

Die Israelis werden ihre Selbstbestimmung niemals mehr in der Geschichte aufgeben. Bevor es so weit kommt, werden sie kämpfen bis in den Tod.
Das sollte doch auch dem naivsten US-Präsidenten seit Jimmy Carter klar sein.
Aber offensichtlich nicht.