Erste Beobachtungen zur Olympiade 2012

Fußball vor der Eröffnung
Großbritannien startet bei Olympia mal wieder mit einer gemeinsamen Mannschaft. Interessant, dass die Briten zu Olympia eine gemeinsame Auswahl hinbekommen, zu wirklich wichtigen Turnieren aber nicht. Als England-Fan schmerzt mich das. Ich werde wohl nie verstehen, warum sich Großbritannien bei großen Turnieren immer selbst schwächt mit ihrer Vierteilung in Nordirland, Wales, England und Schottland. Man will offensichtlich die nächsten 50 Jahre ohne Titel bleiben. Die Briten erscheinen mir paradox. In der Einwanderungspolitik haben sie ihre Schleusen über Jahre waghalsig geöffnet, träumen den ganzen Tag von Multi-Kulti, aber in anderen Bereichen machen sie für jeden Furz ihre eigenen Teams auf und verkünden: „Ich bin Waliser, Engländer, Schotte, Nordire!“ Muss man das verstehen? Ja selbst die Stadt aus der man kommt, ist essentiell wichtig. Die Dialekte sind so krass verschieden, ich habe regelmäßig das Gefühl die Briten verstehen sich im wahrsten Sinne des Wortes selbst nicht.

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Die Krankheit Europas

Die Grundannahme der europäischen Politik besteht seit Jahren darin, dass Europa ohne Einigungsprozess in Zukunft keine ausreichende Bedeutung mehr habe. Dies ist mit ein Grund, warum überhaupt so am Euro festgehalten wird, koste es was es wolle. Ein anderer Grund ist schlichter Größenwahn: Nationale Macht und nationale Gehälter reichen vielen Politikern nicht mehr aus. Brüssel ruft.

Die Annahme Europa hätte ohne Zentralisierung und Vereinigung in Zukunft keine ausreichende Bedeutung mehr, ist allerdings grundfalsch und dieser Größenwahn ist die Krankheit Europas. Die Stärke Europas sind seit Jahrhunderten seine viele kleine, liebenswerte, miteinander konkurrierende Staatengebilde. Ihre Auflösung ist der Anfang vom Ende eines starken Europas.

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London Calling

Für Neonazis und Rechtsterroristen gibt es von den europäischen Massenmedien und 99% der Bevölkerung null Verständnis. Zu Recht.

Gerne steckt man auch „Rechtspopulisten“ mit Rechtsterroristen in einen Topf.

Jetzt kommt die Gewalt wieder von linker, islamischer, multi-kultureller Seite.

Eine gewaltfreie, demokratisch-oppositionelle Seite wie PI soll nach Meinung von vielen verboten werden. Kein Journalist und kein Politiker wird das Verbot von
bekannten linksextremen Seiten fordern, die ganz offen zur Gewalt aufrufen.

Der Switch auf Verständnis ist wieder angesagt:

„Aufstand der Frustrierten“
(SpOn)

„Aufstand der Verlierer“
(FAZ)

„Zorn der Abgehängten“
(SpOn)

„Aufruhr der Abgehängten“
(SZ)

„Kein Friede ohne Gerechtigkeit“
(taz)

„Warum frustrierte Jugendliche plündern“
(Standard)

„Camerons unkluge Provokation“
(Zeit)

Ich höre jetzt ein bisschen London Calling von The Clash.
London is drowning – and I live by the river.

Siehe auch:
Unterschiede zwischen rechtem, linkem und islamischem Terrorismus – Beobachtungen der letzten 50 Jahre

Entfremdung und Nihilismus
(mit Dank an Jennifer Natalie)

Der ewige Tod von Multi-Kulti

1992 – Helmut Schmidt – Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig.

2001 – Merkel – Die Multikulti-Idee ist gescheitert

2004 – Merkel – Multikulti ist tot

2004 – Merkel – Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert

2004 – Claudia Roth – Die Grünen werden sich in der Einwanderungspolitik nicht in die Defensive drängen lassen nach dem Motto: Der Traum von Multi-Kulti ist vorbei.

2004 – Helmut Schmidt – Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen.

2004 – Buschkowsky – Multikulti ist gescheitert

2005 – Neumann – Multikulti ist gescheitert

2006 – Merkel – Multikulti ist gescheitert

2007 – Maria Böhmer – Der Traum von Multikulti ist gescheitert

2008 – Wiener SPÖ – Multikulti ist tot

2008 – Merkel – Multikulti hat ausgedient

2009 – Ja wie, da wollte keiner?!

2010 – Seehofer – Multikulti ist tot

Achtung! Jetzt kommt laut den europäischen MSM der „Tabubruch“!

2010 – Merkel – Multikulti ist absolut gescheitert

2011 – Cameron – Multiculturalism has failed us: it’s time for muscular liberalism

2011 – Sarkozy – Multikulti ist gescheitert