Da kann man leider nichts machen.

Ein paar Beobachtungen und Gedanken zu den Fällen der letzten Tage. Als Erstes widme ich mich dem Fall Tugce, ob ich in den kommenden Tagen auch für die anderen Fälle Zeit habe, kann ich nicht versprechen.

Punkt 1: Tugce ist keine Heldin.
Als ich die Story von Tugce hörte, hatte ich schnell eine Frauentypus aus einem bestimmten Kulturkreis im Kopf, der wohl jedem gut bekannt ist: Man könnte sagen, eine starke Frau, die sich nichts gefallen lässt. Man könnte aber auch sagen: Jemand, der immer eine große Klappe hat, penetrant Dinge einfordert, am laufenden Band „Diskriminierung“ schreit und vor allem gerne mit Gossensprache und Beleidigungen um sich wirft, so bald dazu ein Anlass oder eben kein Anlass besteht. Man kann es natürlich auch wieder positiv formulieren: Sie wuchs mit großen Brüdern auf, fühlte sich von diesen gefordert, aber auch beschützt, konnte ihr Milieu besser einschätzen als andere und gab‘ aus diesen Erfahrungen heraus, dann gerne mal Vollgas.

Die Nacht vom 14. auf den 15. November war so ein Vollgasabend. Unglücklich für Tugce war, dass sie auf einen männlichen Konterpart traf, der sicherlich ebenfalls nicht mit Beleidigungen sparte, sich aber gleichzeitig über die Verbalattacken von Tugce extrem aufregte. Contra dieser Art war er offenbar nicht gewohnt, schon gar nicht von einer Frau. Ich kann mir die Szenen im McDonald’s Restaurant bildlich vorstellen. Natürlich sind das alles Vorurteile, aber erstens beruhen Vorurteile auf Erfahrungswerten und zweitens werden die Vorurteile auf dem Parkplatz-Video bestätigt.

Punkt 2: Das Video.
Das Video ist ziemlich interessant, weil man darauf ein paar Dinge sieht, die die Massenmedien nicht beschreiben. Als erstes sieht man auf dem Video Senal, der auf dem Parkplatz minutenlang wild gestikulierend herumeiert, wirbelt, torkelt, was auch immer – kurz sich aufführt wie ein kompletter Irrer, der immer wieder nur mit Mühe und Not von seinen Kumpels abgedrängt werden kann.

Punkt 3: Das erneute Aufeinandertreffen.
Tugce geht auf Senal zu. Das ist relativ wichtig. Tugce geht auf Senal zu, in dem Augenblick, als sich mal wieder ein Kumpel von Senal zwischen die beiden stellt. Tugce fühlt sich dadurch offenbar sicher. Das dieses erneute Aufeinandertreffen nicht schweigend abläuft, sondern mit den oben erwähnten verbalen Entgleisungen von beiden Seiten aus, davon darf getrost ausgegangen werden.

Weiterlesen…

Warum Sebastian Edathy seinen Nachnamen ändern lies.

Peter erklärte mir 20% der Deutschen hätten Migrationshintergrund. Das führt mich noch einmal zu meiner These, dass Rösler in Politikerbewertungen immer den allerletzten Platz belegt, weil er einen ausländischen Hintergrund hat. Peter bestreitet das. Also schön. Peters in seinen eigen Worten: „Mittlerweile hat jeder Fünfte in DL Migrationshintergrund. Da noch von Ausländerfeindlichkeit zu sprechen oder anzudeuten wie bei Rösler da passt mit den Zahlen nicht überein.“

Peter sagt jeder Fünfte in Deutschland habe Migrationshintergrund und das soll dann ein Beleg dafür sein, dass es keine Ausländerfeindlichkeit gibt? Schon dieses Argument ist unlogisch.

Und was noch hinzukommt: Es erklärt kein bisschen, warum Rösler so schlecht abschneidet. Aber es brachte mich auf eine Idee. Wenn 20% der Deutschen Migrationshintergrund haben, dann müsste es doch auch in der Spitze der deutschen Politik ungefähr 20% Deutsche mit erkennbarem Migrationshintergrund geben. Oder wenigstens 10%. Oder 5%. Ich denke nicht, dass diese Quoten erreicht werden.

Das ist per se auch nicht weiter schlimm, ich stelle nur fest.

Weiterlesen…