Beitrag zur Beschneidungsdebatte

Eigentlich wollte ich zur Beschneidungsdebatte keinen Artikel schreiben. Arprin und Aron Sperber haben eigentlich schon alle wesentlichen Punkte genannt.

Nun schreibe ich allerdings doch auch ein paar Sätze auf diesen Blog. Erstens gibt es ein paar neue Entwicklungen und zweitens ist der ärztliche Hintergrund vielleicht doch ganz interessant. Als Laie macht man sich darüber vielleicht keine großen Gedanken, aber jeder „Eingriff“ am Patienten ohne Eigenwilligung ist formal eine Körperverletzung. Das gilt nicht nur für Ärzte, das gilt zum Beispiel auch für Barbiere. Der Kunde geht zum Friseur, willigt ein, dass seine Haare geschnitten werden und nur deshalb darf sie der Friseur auch schneiden.

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Mufti muss entlassen werden

Dieser Mufti muss entlassen werden, fordert Jörg Lau in seinem Blog. Fordern ist offensichtlich Volkssport in Deutschland. Wie niedlich. Als könne man den Einfluss von religiösen Führern stoppen, indem man sie entlässt. Wer soll dem Mann denn das Wort verbieten? Der Papst? Jörg Lau? Oder erklären deutsche Wortklauber den Mufti jetzt zum Un-Mufti des Jahres?

Werden die „Palästinenser“ moderater, indem man sie moderat anstreicht? Mir sind offene Antisemiten lieber als übermalte. Bei offenen Antisemiten weiß man wenigstens woran man ist. Aus dem gleichen Grund sind mir auch die antisemitischen Strömungen in Ungarn lieber als die der heuchlerischen, linken „Israel-Kritiker“ in der EU. Mir ist Ungarn generell lieber. Die sind wenigstens klein und unbedeutend. Antisemitismus, politische Einflussnahme auf die Notenbank, Medienkontrolle, Demokratie-Defizit. Über wen sprechen die EU-Kommissare eigentlich? Über Ungarn oder doch eher über sich selbst? In all den Tagen habe ich bisher nur einen einzigen westeuropäischen Artikel zu Ungarn gefunden, der nicht verlogen ist. Es handelt sich um ein aktuelles Interview in der deutschen Welt.

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