Der Staat vs. George Zimmerman

Zimmermans Schuld stand fest, als Obama meinte, er müsse das offene Strafverfahren kommentieren. „If I had a son, he’d look like Trayvon“, meinte Obama schon vor Monaten zum Fall. „Wenn er einen Sohn hätte, würde er wie Trayvon aussehen.“

Zimmerman sieht nicht aus wie Trayvon Martin. Zimmerman hat Trayvon Martin erschossen. Das „Kind“ (der 17jährige Trayvon ist in linken MSM generell „das Kind“), von dem der Präsident sagt, es sehe aus wie sein Sohn. Man kann nimmt diese beispiellose Parteinahme des mächtigsten Mannes der Welt am besten mit Humor und Zynismus, anstatt sich komplett von Obama nach unten ziehen zu lassen. Die Kommentare von Libertären auf Reason.com waren in dieser Hinsicht für mich sehr aufmunternd. Ein paar freie Übersetzungen:

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Troy Davis und die Todesstrafe

Die SZ und andere deutsche Medien berichten mal wieder über einen Fall unserer angeblich so schlimmen Justiz. (Ein Glück, dass die deutsche so gut ist).

Die deutsche wikipedia schreibt Troy Davis gehöre – neben Mumia Abu-Jamal – „zu den umstrittensten Todeskandidaten der US-Justiz.“

Die SZ schreibt:
„Selten waren die Zweifel an einem Todesurteil und am US-Justizsystem so groß.
Die Frage wird bleiben: Ging es auch um Davis‘ Hautfarbe?“

Rein zufällig unterschlagen die deutschen Medien dabei gerne zwei Details:

1. Die Ermittler haben an der Hose von Troy Davis forensische Spuren gefunden. Der Richter hat dieses Beweismittel während des Prozess ausgeschlossen, weil die Polizei nicht auf den Durchsuchungsbefehl gewartet hat. Die Jury beeinflussen solche Beweismittel zum Teil trotzdem. Das ist ja das Schöne an unserem System: Die Grand Jury hat das entscheidende Wort. Es muss schon viel passieren, bevor sich amerikanische Richter trauen ein Jury-Urteil rückgängig zu machen.

2. Die Jury bestand aus sieben Schwarzen und fünf Weißen.
Reichlich lächerlich hier einen rassistisch motivierten Schuldspruch zu unterstellen.

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