Erste Beobachtungen zur Olympiade 2012

Fußball vor der Eröffnung
Großbritannien startet bei Olympia mal wieder mit einer gemeinsamen Mannschaft. Interessant, dass die Briten zu Olympia eine gemeinsame Auswahl hinbekommen, zu wirklich wichtigen Turnieren aber nicht. Als England-Fan schmerzt mich das. Ich werde wohl nie verstehen, warum sich Großbritannien bei großen Turnieren immer selbst schwächt mit ihrer Vierteilung in Nordirland, Wales, England und Schottland. Man will offensichtlich die nächsten 50 Jahre ohne Titel bleiben. Die Briten erscheinen mir paradox. In der Einwanderungspolitik haben sie ihre Schleusen über Jahre waghalsig geöffnet, träumen den ganzen Tag von Multi-Kulti, aber in anderen Bereichen machen sie für jeden Furz ihre eigenen Teams auf und verkünden: „Ich bin Waliser, Engländer, Schotte, Nordire!“ Muss man das verstehen? Ja selbst die Stadt aus der man kommt, ist essentiell wichtig. Die Dialekte sind so krass verschieden, ich habe regelmäßig das Gefühl die Briten verstehen sich im wahrsten Sinne des Wortes selbst nicht.

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Sunny Islam, PI-Satire und Seehofer

Mal ganz im Ernst: Heißt der Mann im verlinkten Artikel wirklich Sunny Islam?!
Oh the irony.

Was mir bei PI auch immer wieder auffällt: Viele PI-Kommentatoren verstehen selbst eindeutigste Satire nicht. Das ist kein Einzelfall, das ist mir bei PI schon häufiger aufgefallen. Mögliche Erklärungen darf sich jeder selbst denken, zwei hätte ich im Angebot:

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Wer Einfluss nimmt und wer nicht

Britische „Bürgerrechtler und liberale Politiker“ beklagen sich laut dem deutschen Spiegel darüber, dass sich Richter durch die öffentliche Meinung beeinflussen lassen.

Das ist natürlich ganz schrecklich in einem Rechtsstaat, wenn sich die Justiz an der öffentlichen Meinung orientiert und nicht an der veröffentlichten.

Die „Bürgerrechtler und liberalen Politiker“ nehmen selbstverständlich nie Einfluss. Sie sagen den Richtern nur, wie sie stattdessen zu urteilen haben…

Wenn sich der Schlachthof über Ausschlachtungen beklagt

Im Vergleich zum Fall Breivik erfolgte im Falle der Gewalt in London durch die deutschsprachigen Medien sofort der Switch auf Verständnis.

Aron Sperber spricht noch einen weiteren Punkt an, der auch immer praktiziert wird: Die Doppelmoral im Umgang mit Ängsten und Ereignissen.

Jede Reaktion der missliebigen politischen Seite wird als „Ausschlachtung der Ereignisse“ gebrandmarkt, man selber missbrauche diesselben Ereignisse natürlich nicht für eigene Zwecke.
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Mißglückte Überfahrt, geglückte Propaganda (via Aron Sperber)

Wie der Guardian berichtet, sollen Einsatzkräfte der Nato im März und April ein steuerloses Boot mit 72 Flüchtlingen auf offener See ihrem Schicksal überlassen haben… Read More

via Aron Sperber