Obamas Prioritäten.

Gerd Buurmann beschreibt treffend Obamas Weltanschauung, die beinhaltet islamischen Terrorismus nicht beim Namen zu nennen. Ein anderer interessanter Aspekt bei diesem Thema ist, wie viele amerikanische Medien Obama in dieser Hinsicht immer noch unterstützen.

Es sei gut und wichtig, dass er die Begriffe Muslim und Islam nicht in Zusammenhang mit Terrorismus benutzt. Hier zum Beispiel William Saletan auf Slate.

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Lügen ohne Folgen?

Die „Edathy-Affäre“ ist schnell erzählt: Der Bundestagsabgeordnete und Hoffnungsträger der SPD Sebastian Edathy hat Bilder und Videos von nackten Knaben über das Internet gekauft. Dabei wurde er von der kanadischen Polizei im Herbst 2013 ertappt. Diese leiteten die Ermittlungsergebnisse an das deutsche BKA weiter. Dort hatten die SPD-Genossen innerhalb des BKA nichts besseres zu tun, als umgehend die SPD-Troika um Steinmeier, Oppermann und Gabriel zu informieren.

Parallel dazu informierte der damalige CSU-Innenminister Friedrich noch mal die SPD-Spitze. Dass es dort schon längst alle wussten, ist Friedrich wahrscheinlich bis heute nicht bewusst. Aber seine Aktion war trotzdem nützlich. Da Friedrich der Rangniedrigste, Ehrlichste und Dümmste der bisher genannten Personen ist, wurde er umgehend als Bauer geopfert.

Die deutsche Presse hatte nun seit mindestens Februar 2014 Zeit in der Sache nachzubohren und die wirklich Verantwortlichen ans Tageslicht zu befördern. So schwer wäre das nicht, denn die meisten Lügen im Fall Edathy sind offensichtlich. Allerdings kann es nicht wirklich überraschen, dass sich seit Februar nichts geändert hat, denn die deutsche Presse hat nicht wirklich ein Interesse daran, dass die Köpfe von Oppermann, Gabriel und Steinmeier rollen.

Und so muss man weiter die offensichtlichen Lügen im Fall Edathy zur Kenntnis nehmen. Ich fasse noch einmal kurz zusammen, was bisher so alles passiert bzw. nicht passiert ist:

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Argumente gegen das Frauenwahlrecht.

2012:
President Barack Obama won the two-party vote among female voters in the 2012 election by 12 points, 56% to 44%, over Republican challenger Mitt Romney. Meanwhile, Romney won among men by an eight-point margin, 54% to 46%.
(Source)

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Seriöse Finanzpolitiker unserer Zeit.

Ab 2015 will die deutsche Bundesregierung erstmals seit vierzig Jahren keine neuen Schulden mehr machen. So haben es Union und SPD in ihrem aktuellen 4-Jahres-Plan festgelegt. Der Plan der Herren und Frauen des Universums sieht nun Folgendes vor: Keine Steuererhöhungen, Milliardengeschenke für alle und ab 2015 keine neuen Schulden.

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Smartphones für alle.

Unter anderem die Welt berichtet, dass jeder Schüler in Deutschland von SPD und Union ein Smartphone oder ein Tablet erhalten soll.

„Digitale Agenda“ nennt sich das ganze. Was als „neue“ Agenda daherkommt, ist in Wirklichkeit reaktionär. Alter Wein in digitalen Schläuchen. Bei den Römern hieß es schlicht Brot und Spiele.

Schon der gesamte „Wahlkampf“ von SPD und CDU drehte sich nur ums Geld ausgeben, wie die Journalistin Heike Göbel schon vor Monaten feststellte. Frau Göbel ist eine FAZ-Ausnahmeerscheinung, ihre Kommentare treffen nahezu immer den Punkt. Auch in diesem Fall hat sie Recht: An der Realität orientierte Wirtschaftspolitik spielt in Merkel-Deutschland keine Rolle mehr.

Keine linkspopulistische Verdrehung ist den beiden Großparteien in Deutschland dumm genug. Die Marktwirtschaft, das System der Preise also, wird in vielen Bereichen ad absurdum geführt. Die Preise werden ihrer elementaren Leitfunktion beraubt. An ihre Stelle treten Begrifflichkeiten wie Frauenquote, Ausländerquote, Mindestlohn, Maximallohn, Strompreis- und Mietpreisbremse. In Wirklichkeit handelt es sich um Nebelkerzen, um Brandbeschleuniger, um Oxymora. Preiskontrollen haben noch nie funktioniert und werden nie funktionieren.

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Tauwetter, Perestroika und Westbindung in der Ukraine?

Wacht die Ukraine langsam auf? Die Welt schreibt:

Wenn man der gewöhnlich gut informierten Kiewer Zeitung „Dserkalo Tyschnja“ (Wochenspiegel) glaubt, kam Janukowitsch nach weiteren Beispielen zu dem Schluss, „eine partnerschaftliche und respektvolle Haltung des Nachbarn im Norden [Putins Russland!] gegenüber der Ukraine sei nicht zu erwarten.

Daher sei sein Entschluss zugunsten der europäischen Integration alternativlos.“ Abschließend habe der Staatschef gefragt, ob jemand im Saal dagegen sei – der möge bitte aufstehen. Niemand stand auf. Seitdem gilt als Kurs in der Ukraine: Go West.

Wenn diese Geschichte wirklich stimmt, ist es eine Ironie der Geschichte, dass gerade Janukowitsch, der bisher als Putins Pudel galt, die Westintegration der Ukraine einleitet.

Es ist anzunehmen, dass Putin auf diese Entwicklung in seiner gewohnt brutalen Art reagieren wird. Von erneuten Vergiftungen (wie im Fall Wiktor Juschtschenko) bis zu Putschversuchen und Militäraktionen ist alles denkbar.

Wird der Westen dieses Mal wieder zugucken? Man muss es leider annehmen.

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Erster guter Kommentar zu Romney und Republikanern allgemein.

Der erste gute Kommentar zur Obama-Romney-Debatte. Jeder Satz ein Treffer:

Ein Republikaner ist nämlich das Allerletzte.

Weil er staatskritisch ist und Leistung betont,
ist er doch der eigentliche Asoziale, nicht wahr?

Republikaner zu sein, man spürt es, das geht bei den Deutschen gar nicht. Und so werden gerne (…) alle Republikaner zu Outcasts und Trotteln erklärt, zuletzt George W. Bush. Und damit aber auch die Hälfte aller Amerikaner, die ihn wählten.

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Augstein: Wer hat Schuld und wer profitiert von den Botschaftsstürmen?

Jakob Augstein schreibt in seiner Kolumne:

Das Feuer brennt in Libyen, im Sudan, im Jemen, in Ländern, die zu den ärmsten der Welt gehören. Aber die Brandstifter sitzen anderswo. Die zornigen jungen Männer, die amerikanische – und neuerdings auch deutsche – Flaggen verbrennen, sind ebenso Opfer wie die Toten von Bengasi und Sanaa. Wem nützt solche Gewalt? Immer nur den Wahnsinnigen und den Skrupellosen. Und dieses Mal auch – wie nebenbei – den US-Republikanern und der israelischen Regierung.

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Amerika rutscht weiter ab

Das meint zumindest das World Economic Forum. Die deutsche Welt schreibt:

Erstmals hat Deutschland in diesem Jahr sogar die USA in Sachen Wettbewerbsfähigkeit überholt. Diese rutschten in dem internationalen Vergleich von Rang fünf auf Platz sieben ab und setzten damit ihren Abwärtstrend der vergangenen vier Jahre fort. Vor fünf Jahren lagen die USA in der Untersuchung noch auf Platz eins.

Von Rang eins auf Platz sieben in nur vier Jahren.
Unter welchem Präsident ist das noch einmal passiert?

Mein Lieblings-SpOn-Journalist Marc Pitzke bringt es aktuell mal wieder unfreiwillig in seinem Artikel Obamas kunterbunte Patchwork-Partei auf den Punkt. Der ganze Parteitag der Demokraten dreht sich nur um Umfairteilung und angeblich fehlende „Bürgerrechte“ für bestimmte Auserwählte, die nach politisch korrekten Merkmalen wie Rasse und Geschlecht bewertet werden.

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Party with black people drowning. Romney mächtiger als Obama.

David Chalian sollte für Yahoo vom Parteitag der Republikaner in Tampa berichten. Seine Neutralität stellte er unter Beweis, als er meinte Romney würde eine Partei feiern, während in Louisiana Schwarze ertrinken.

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Nachruf auf Andrew Breitbart

Sie kannten Andrew Breitbart nicht? Das ist schade. Um Andrew Breitbart nachträglich doch noch kennen und schätzen zu lernen, liest man sich am besten die Berichterstattung der linken deutschen Medien durch. Und wenn ich linke Medien schreibe, dann meine ich natürlich auch das Feuilleton der deutschen FAZ. Das Feuilleton der FAZ sei tendenziell mit geistigen Amokläufern besetzt, meinte ein Leser gestern. Dem will ich nicht widersprechen. In diesem Fall ist es das Feuilleton der FAS, aber das schenkt sich nicht viel. Man beachte mit wie viel Schaum vor dem Mund der Journalist Harald Staun kommentiert, weil Breitbart den Abgeordneten Weiner hat auffliegen lassen.

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Kaschgari, Rushdie und Westergaard

Das deutsche Nachrichtenportal Spiegel Online ist ganz aus dem Häuschen, weil dem saudi-arabischen Mohammed-Kritiker Hamsa Kaschgari nun die Todesstrafe droht. Auf einer arabischen Facebook-Gruppe werde zudem eine Hetzjagd gegen Kaschgari veranstaltet, der 25.000 Muslime beiwohnen. Eine arabischsprachige Solidaritätsgruppe für Kaschgari existiere bis dato nicht.

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Shit happens

Greg Mankiw hat mal wieder ein lustiges Video von Yoram Bauman verlinkt.
Bauman nennt sich „Stand-Up Economist“:

Anmerkung:
Das Video ist nur lustig, wenn man ein bisschen Ahnung von Economics hat
und/oder die Ansichten der genannten Ökonomen im Video kennt.

Breiviks Schizophrenie erklärt

Seit Monaten hatte ich wiederholt versprochen den Fall Breivik einmal aus ärztlicher Sicht zu betrachten. Dieses Versprechen löse ich jetzt ein. Die deutschsprachigen Medien verbreiten so viel bewusste oder unbewusste Falschinformationen zum Thema. Dem will ich ein bisschen Rationalität entgegensetzen. Mein Anspruch ist ein seriöser Text. Fachwörter lassen sich deshalb nicht vermeiden. Bei Bedarf werde ich diese für Laien verständlich erklären. Der Artikel ist sehr lang, aber man muss ihn ja nicht in einem Stück lesen. Wer die Einführung nicht braucht, sollte gleich zum Punkt „Zum Thema – Was ist Schizophrenie?“ springen.

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Der deutsche Amerikaner

Ausnahmsweise mal ein Artikel bei Spiegel Online, der mir halbwegs gefallen hat. Der Ton ist wie immer, aber die Informationen waren doch interessant genug. Ich hatte nicht das Gefühl, meine Zeit wäre jetzt total verschwendet. Es ist ein Artikel über den deutschstämmigen Libertären Peter Thiel.

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