Vorurteile und andere Fakten.

Sind Sie auch „rechtsextrem“?

Es gibt mal wieder eine „tolle“ deutsche Studie zum Thema:

Mehr als 60 Prozent meinen nicht, dass der Staat großzügig bei der Prüfung von Asylanträgen sein sollte. Mehr als 40 Prozent sind der Ansicht, die meisten Asylbewerber würden in ihrer Heimat gar nicht verfolgt, 44 Prozent treten Asylbewerbern mit abwertender Haltung entgegen.

Das Fazit dieser „Studien“ lautet übrigens jedes Quartal aufs Neue: Jeder, der kein faktenresistenter SPD-Wähler ist, muss ein Nazi sein. – Was auch sonst?

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Liebe Lemminge: Eigenheimquote bitte herausrechnen, Gerechtigkeit herstellen!

Welt online schreibt:

Rechnet man die niedrigere Eigenheim-Quote und die Steigerung der Immobilienpreise seit 2002 heraus, landen die Deutschen auf einmal oberhalb des Eurozonen-Durchschnitts – und vor Zypern.

Die schreiben das ganz ironiefrei. Rechnet man bei Jakob Augstein das Familienvermögen heraus, ist er nicht nur ein miserabler Journalist, sondern auch noch eine arme Kirchenmaus. Zieht man von Menschen wie Soros, Buffett und Augstein die Summen ab, die sie in steuersparende Stiftungen auslagern, bräuchten sie eigentlich Sozialhilfe.

Rechnet man heraus, dass 83% der Spanier, 77% der Zyprioten und 70% der Amerikaner, aber nur 44% der Deutschen eine eigene Immobilie besitzen, dann sind die Deutschen ganz furchtbar reich und wir Amerikaner extrem hilfsbedürftig.

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SZ: Lieber KZs als Smartphones.

Oder auch: „Andrew Carnegie war ein knallharter Kapitalist.“ Ein wunderbar treffender Kommentar von Gideon Boess zu einem millieu-typischen Artikel der SZ.

Das nächste Griechenland

Trotz Rekordarbeitslosigkeit findet Portugals Textilindustrie keine Arbeitskräfte. Viele Portugiesen leben lieber vom Staat und verdienen schwarz etwas dazu.

Der März war ein miserabler Monat. Zuerst legte ein Generalstreik das Land lahm. Dann trat die Presse immer wieder neue Geschichten über Arbeitslose breit. Es gibt kaum einen Portugiesen, der nicht jammert über die „situação ruim“ – die miese Lage im Land. Auch Lourenço dos Santos Freitas klagt. Allerdings plagen ihn andere Sorgen: „Ich finde einfach keine Schneiderin“, sagt der Textilunternehmer und blickt durch die Glasscheibe in die Produktionshalle, wo das Tackern alter Nähmaschinen zu hören ist. „Was soll ich nur machen?“

Quelle: FTD