Verfassung und Währung. Größenwahn für die Ewigkeit.

Thomas Straubhaar für Welt online über den Euro:

Die Währungsunion ist ein Bund für die Ewigkeit.

Artikel 79 Absatz 3 des Grundgesetzes ist als Ewigkeitsklausel und ‚Ewigkeitsgarantie‘ konzipiert. Diese ‚ewige Garantie‘ besagt:

Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.

Allein Deutschland hatte in den letzten 200 Jahren mindestens fünf neue Verfassungen und mindestens ebenso viele Währungsreformen. Davon alleine zwei nach 1945. Von anderen Staaten wie Italien und Griechenland fängt man am besten erst gar nicht an.

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Stalin hat gewonnen.

Ein bemerkenswert seltener Artikel in der deutschen taz über die Verharmlosung von Stalin. Im Grunde ist es ein Artikel über die kollektive Verharmlosung von linkstotalitären Systemen an sich. Denn beinahe identische Sätze könnte man auch über Honecker, Mao, Pol Pot und Fidel Castro schreiben:

Es blieb eine halbe Entstalinisierung. Die allermeisten Täter kamen ungeschoren davon, manche Opfer wurden rehabilitiert, viele nicht. Die Geschäftsgrundlage des Poststalinismus lautete: Schweigen von unten gegen eingehegte Gewalt von oben. Das hallt in Russland bis heute nach – in dem zwiespältigen Bild Stalins als Tyrann und Sieger über Hitler.

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Grenzen der Meinungsfreiheit im Vergleich.

Noch ein Beispiel von SpOn zu meiner Serie „Meinungsfreiheit“:

Er muss jetzt aufpassen. Ein ‘Sieg Heil’-Ruf auf einem Konzert oder ein ähnliches Vergehen bringt ihn ins Gefängnis.

Zuerst dachte ich, das sei ein Witz. Aber dann las ich bei wiki das hier:

Today in Germany, Nazi salutes in written form, vocally, and even straight-extending the right arm as a saluting gesture (with or without the phrase), are illegal. It is a criminal offence punishable by up to three years of prison (Strafgesetzbuch section 86a).

Aber um Pussy Riot macht man eine Show. Heuchelei pur. Was wäre wohl passiert, wenn Querfront-Skinheads eine Synagoge gestürmt hätten und im heiligen Bereich etwas von „Scheiße Gottes“ philosophiert hätten?

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Atommacht Israel bedroht Weltfrieden

Es ist kein Zufall, dass sich Spiegel-Eigentümer Jakob Augstein auf die Seite von Günter Grass stellte. Moderner Antisemitismus hat beim Spiegel eine lange Tradition.

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Herz für Amerikaner entdeckt

In letzter Zeit lassen die üblichen deutschen Heuchler und Gutmenschen verlauten der War on Terror wäre besonders auch hinsichtlich der Opferzahlen ein Desaster. Plötzlich wachsen ihnen unsere Soldaten ans Herz.

Die Angriff auf Amerika und die 3000 toten Zivilisten seien zwar schlimm, aber mittlerweile seien 6000 amerikanische Soldaten gefallen. Diese vielen, zugegebenermaßen sehr schmerzlichen Opfer seien es einfach nicht wert.

Diese naiv-dümmliche Arithmetik hat etwas für sich. Lasst uns diese bestechende „Logik“ der Linken doch einmal auf die Geschichte anwenden:

Beim Angriff der Japaner auf Pearl Harbor starben ca. 2500 Amerikaner.
Unser Eintritt in den Weltkrieg hat dann über 400.000 amerikanischen Soldaten das Leben gekostet!

Nach der „Logik“ der Linken hätten wir also besser auf den Kampf gegen die Japaner und die Deutschen verzichtet. Zumal es – anders als jetzt bei 9-11 – nicht wirklich um unsere Freiheit und unsere Sicherheit ging, sondern um die der Asiaten, der Europäer und nicht zuletzt um die der Deutschen.

Anmerkung:
Die deutsche wikipedia unterschlägt übrigens typischerweise einfach
knapp die Hälfte (!) unserer Opfer, behauptet es wären 220.000 statt 416.000.

Deutscher Medienbias – Der Spiegel und die Tea Party

Dieser Eintrag beschäftigt sich dieses Mal vorrangig mit Spiegel Online.
Ein Medium, das sich als deutsches Leitmedium versteht und wohl auch ist.

Malen nach Zahlen
In diesem Artikel gibt der Spiegel eine Tabelle zu Steuerquoten an. Wir Amerikaner sollen im 20%-Bereich liegen, alle anderen Industrieländer ungefähr im 40%-Bereich. Jeder mit ein bisschen Hintergrundwissen wird sofort erkennen, dass die Zahlen nicht stimmen können. Es ist ein weit verbreitetes anti-amerikanisches Vorurteil, dass bei uns die Steuern niedriger wären als in Europa. Die Steuerlast ist in allen großen Industrieländern ziemlich gleich. Die Steuerquote liegt in der Regel im 20%-Bereich, die präzisere und ehrlichere Staatsquote im 40%-Bereich. Selbst in der deutschen wikipedia sind die richtigen Zahlen zu den Steuerquoten und die korrekten Zahlen zu den Staatsquoten zu finden.
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Best of zum Frauenfußball – Mehr Geld, weniger Sport, keine Lesben

Jakob Augstein hat mal wieder den Vogel abgeschossen:

Während ein männlicher Bundesliga-Profi im Durchschnitt eine Million im Jahr kassiert, bekommt eine Frauenfußballerin 800 Euro im Monat. Wenn die Fußballfrauen ein Zeichen setzten wollten, könnten sie sich ein Beispiel an den beiden afroamerikanischern Sportlern Tommie Smith und John Carlos nehmen. Die hatten bei den Olympischen Sommerspielen in Mexiko 1968 Medaillen im 200-Meter-Lauf gewonnen. Bei der Siegerehrung senkten sie die Köpfe und streckten die Faust im schwarzen Lederhandschuh in die Höhe: das Black-Power-Symbol der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Sollten die deutschen Frauen die WM gewinnen, könnten sie bei der Feier ihre T-Shirts hochziehen, aber nur so weit, dass die Worte „Equal pay now“ zu sehen sind.
(Spiegel Online)

Augsteins Aussagen sind auf so vielen Ebenen so offensichtlich absurd – historisch, wirtschaftlich, politisch – dass ich mich hoffentlich nicht näher damit beschäftigen muss. Meint er diesen Unsinn wirklich ernst oder will er nur beleidigen? Bei Augstein weiß man das nie. Tommie Smith meinte einmal über reiche Schnösel wie Augstein, die von Beruf nur Sohn sind und Erbe, aber die Welt nach ihrem Empfinden verändern wollen:

Niemand hat mich begrüßt, diese Leute schon gar nicht. Kein einziger weißer Liberaler ist zu mir gekommen und hat mich gefragt, wovon ich eigentlich rede.
(Hossli.com)

Smith erwähnt in diesem Zusammenhang namentlich und stellvertretend die Fonda-Kinder Jane und Peter, die in ihrem Leben aber immerhin (und im totalen Gegensatz zu Augstein), wirklich eigene, bahnbrechende Erfolge feiern konnten.

Im Kolumnen-Porträt zu Augstein dagegen steht nur eine Schleichwerbung für seine Wochenzeitung, die er sich als Spielzeug gekauft hat. Würde es den Leser der Spiegel-Online-Kolumne nicht viel eher interessieren, dass Augstein auch erhebliche Anteile am Spiegel besitzt und die Rechte seiner Familie am Spiegel vertritt? Das wäre doch eine ehrlichere Kolumnen-Einleitung: „Hi Leute, ich habe den Laden geerbt und deshalb müsst ihr jetzt jede Woche meine Ergüße ertragen.“

In Österreich wird der Arzt und Islamfunktionär Ahmet Hamidi
in mehreren österreichischen Medien so zitiert:

Zu viel Sport ist für den weiblichen Organismus nicht gut,
das ist eindeutig bewiesen.
Männer können schließlich auch nicht schwanger werden. Frauen sind körperlich schlechter dran. Hormonstörungen und sinkende Knochendichte sind die Folge.
(Kurier)

Da ging es noch um Schulschwimmen.
Ein Tag später hat er sich dann laut Kurier so verschlimmbessert:

Ich habe mich auf den Leistungssport bezogen. Bewegung wird im Islam groß geschrieben. Aber: Frauen sollten es nicht übertreiben. Zu viel Sport führt zu kleineren Brüsten, der Hormonhaushalt gerät ins Wanken und die Körperbehaarung nimmt zu.

Laut Standard will Hamidi diese Aussagen mittlerweile so nie getätigt haben und gegen entsprechende Medienberichte wegen Rufschädigung vorgehen. Zurückgetreten ist er trotzdem sofort. Warum der Rücktritt dann trotzdem sein musste und dann auch noch so überstürzt, ist unlogisch. Seine Amtszeit ging laut Wiener Zeitung doch ohnehin an diesem Sonntag zu Ende. Warum also diese Eile? Ich halte den Mann ja für aufrichtig anfängerhaft und damit für harmlos.

Sein Nachfolger Fuat Sanac dagegen beherrscht die politisch notwendigen Sprachregelungen perfekt. Geschickt lullt Sanac die Medien immer wieder ein, verspricht „Reformen“ und was weiß ich noch alles. Diese Fähigkeit und seine Verbindungen zu Milli Görus machen ihn zu einem schlecht einschätzbaren, tiefen Gewässer. Mehr dazu bei Aron Sperber.

In Nigeria haben besonders lesbische Frauen Probleme.
Der Ex-Assistent der nigerianischen Frauennationalmannschaft
Sir James Peters prahlte in einer nigerianischen Zeitung:

When I was drafted to work with the Falcons last year, I decamped some of the players, not because they were not good players, but because they were lesbians. It did not go down well with some of the players because we made sure that neither the ‘husband’ nor the ‘wife’ made the team
(Sun News Online)

Die aktuelle nigerianische Cheftrainerin Eucharia Uche
hat da ganz offensichtlich ähnlich Ansichten:

Yes, lesbianism used to be a big problem in the team, but since I took over as the chief coach of Falcons, I think the problem has been dealt with. Lucky, some of the girls played with me and they know my dos and don’ts. They know that I cannot tolerate such a nasty practice. In fact, lesbianism does not currently exist in Falcons‘ camp and nobody discusses it
(Sun News Online)

Auch diese beiden bestreiten natürlich inzwischen
diese Aussagen jemals getätigt zu haben…