Universität Duisburg-Essen verschweigt antisemitisches Motiv.

Einige haben hier vielleicht von dem Fall einer muslimischen Studentin der Universität Duisburg-Essen gelesen, die angeblich Teile aus einer Collage mit Szenen aus dem Orient-Comic „Habibi“ des amerikanischen Comickünstlers Craig Thompsons geschnitten hat, weil diese gewalttätige Sexszenen enthalte und daneben „Allah“ in arabischer Schrift stünde. Konsequenz für die Studentin? Exmatrikulation, was auch sonst? Nein. Die Hochschulleitung hat angekündigt, mit der Studentin „ein eindringliches Gespräch“ zu führen!

Das ist die Version der Duisburger ASta-Zeitung und wohl auch die der Duisburger Universitätsleitung. Alle großen Medien und Blogs in Deutschland haben diese Version übernommen.

Fast alle. Pascal Beucker, Korrespondent der taz, hat nämlich ein bisschen recherchiert und folgendes herausgefunden: Die Collage über Craig Thompson wurde von der Studentin „nur“ abgehängt. Zerstört hat sie ein Plakat über das Werk „Blutspuren“ der israelischen Comic-Künstlerin Rutu Modan. Und was genau hat sie aus dem Plakat nun herausgeschnitten? Sexszenen? Das Wort Allah? Eben nicht. Ich zitiere die taz:

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Die Posse um das Betreuungsgeld

Es ist eine bekannte Erscheinung, dass Politiker alleine deshalb Vorschläge ablehnen, weil sie aus dem gegnerischen politischen Lager kommen. Eine zweite Beobachtung ist, dass sich die Positionen von politischen Parteien komplett umdrehen können.

Beide Phänomene sind oft direkt miteinander verknüpft.

Eine dritte Beobachtung ist, dass die Wähler den Positionswechsel nicht als störend empfinden oder ihn erst gar nicht bemerken. Ein Beispiel für meine drei Beobachtungen, scheint mir das deutsche Betreuungsgeld zu sein.

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