Es war alles gut bis Sarrazin kam

Könnte man meinen, wenn man Maria Böhmer im Tagesspiegel hört:
Wahrnehmung und Wirklichkeit bei der Integration würden ein Jahr nach Erscheinen des Sarrazin-Buchs mehr denn je auseinanderklaffen. „Dies ist die Folge des von Sarrazin gezeichneten Zerrbildes, das bewusst Fortschritte bei der Integration ausblendet.“ Dadurch fühlten sich manche Migranten „in ihren Gefühlen verletzt und zurückgestoßen“. Und schon hat Deutschland Integrationsprobleme, die vorher nicht da waren. Das ist logisch.

Glücklicherweise gibt es auch schon Abhilfe: Bei quantitativen Untersuchungen zum Thema ist man jetzt laut Klaus Eder „noch vorsichtiger“ geworden, da Sarrazin viele Statistiken für seine Thesen „missbraucht“ habe.

Na dann kann ja nichts mehr schief gehen…