Erdogan, der Neoliberale.

Es gibt nicht wenige, die dem Bundesrat Efgani Dönmez zustimmen, der 5000 One-Way-Tickets für Erdogan-Anhänger forderte. Das Problem: Auch Menschen wie Dönmez kommen nicht ohne V-Theorien aus. Was Erdogan betreibe, sei nämlich “Neoliberalismus”.

Erdowahn ist für diese Leute nicht „nur“ ein Faschist, sondern – was noch schlimmer ist – ein “Neoliberaler”. Das Weltbild von Menschen wie Dömnez kennt drei aufeinanderfolgende Steigerungen des Bösen: Faschist, Neonazi, Neoliberaler.

Claudia Roth wird ebenfalls für ihren Einsatz gelobt. Zugegebenermaßen war auch ich zu Beginn von Roths Einsatz positiv überrascht. Dieser positive Eindruck verfliegt, wenn man ein bisschen recherchiert. Roth hat nämlich weniger etwas gegen Islamismus, vielmehr steht für sie ebenfalls der angebliche “Neoliberalismus” Erdogans im Vordergrund.

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Die guten und die bösen Bürger.

Das ist Augsteins aktuelle Kolumne. Die guten Bürger sind die Grünen-Wähler, die bösen Bürger seien die CDU-CSU-Wähler. Augstein meint es wie immer nicht ironisch, er meint es wirklich ernst. Ein 14jähriger könnte differenziertere Kolumnen schreiben.

Augstein erklärt wie so viele Journalisten die Grünen zur Partei ohne Ressentiments.
Dies geschieht nicht, weil die Grünen wirklich ressentiment-frei sind, sondern weil die Journalisten die Ressentiments der Grünen begeistert teilen.

Selbst die Kommentatoren im Spiegel-Forum erkennen, dass deutsche Journalisten wie Augstein die Grünen extrem nach oben schreiben. Die Grünen sind aus meiner Sicht eine autoritäre, amoralische, mit Ressentiments überfüllte Oberschichten-Partei.

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