Broder spricht Klartext über Augstein

Henryk M. Broder schreibt auf Achgut:

Jakob Augstein, ich sage es noch einmal, ist st ein lupenreiner Antisemit, eine antisemitische Dreckschleuder. Ich weiß, das ist eine schwere Beleidigung. Ich fordere Augstein auf, mich zu verklagen. Er ist vermögend, er kann sich die besten Anwälte leisten. Ich könnte ihm einen Münchner Anwalt empfehlen, der schon David Irving vertreten hat. Und noch was: Ich rufe nicht nach Zensur, ich habe nichts dagegen, dass Augstein seine antisemitischen Halluzinationen auf SPON oder im Freitag veröffentlicht.

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It’s an ideological battle

Michael Rubin vom American Enterprise Institute schreibt:

The White House and diplomats may wish to believe a distasteful, provocative, and inflammatory film motivated the violence in both Egypt and Libya. It is comforting for politicians and officials to ascribe the root cause of Islamist terrorism to grievance because if grievance motivates terror, then resolving the grievance could provide the solution.

Islamist terrorism, however, has far less to do with material grievance than ideology.

Obama’s serial dismissal of Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu and the Jewish state’s security concerns suggest an assumption that Israel’s behavior — or perhaps its very existence — provokes Islamist terror.

The war on terrorism and, more specifically, the fight against Islamist radicalism, is an ideological battle. The United States, moderate Muslims, and those valuing freedom and liberty must triumph not only on the battlefield, but also in the classroom and on the airwaves. Alas, apologies and self-flagellation represent not a path to peace, but little more than preemptive surrender.

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Achgut beschneidet die Debatte

Es ist kein Geheimnis, dass die Achse des Guten zu meinen Lieblingsblogs im deutschsprachigen Raum gehört. Umso enttäuschender ist ihr Vorgehen in der Beschneidungsdebatte. Achgut benutzt hier Methoden, die sie eigentlich sonst nicht benutzen.

Sie schüren unbegründete Ängste.
Sie benutzen kaum sachliche Argumente.
Sie schwingen ganz große Keulen.
Sie benutzen Falschdarstellungen.
Sie sind extrem einseitig.

Für alle Thesen könnte ich nun ausführlich Belege anführen, aber ganz ehrlich dafür ist mir meine knappe Zeit zu schade. Der aufmerksame Leser wird auch selbst erkennen, was ich meine. Eine kleine gedankliche Auffrischung müsste genügen.

Aron Sperber hat zum Beispiel die Einseitigkeit und Heuchelei schon sehr schön auf den Punkt gebracht. Man liest auf Achgut plötzlich gar nichts mehr von Autoren wie Necla Kelek und Ayaan Hirsi, die sonst gerne und oft verlinkt wurden.

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Beitrag zur Beschneidungsdebatte

Eigentlich wollte ich zur Beschneidungsdebatte keinen Artikel schreiben. Arprin und Aron Sperber haben eigentlich schon alle wesentlichen Punkte genannt.

Nun schreibe ich allerdings doch auch ein paar Sätze auf diesen Blog. Erstens gibt es ein paar neue Entwicklungen und zweitens ist der ärztliche Hintergrund vielleicht doch ganz interessant. Als Laie macht man sich darüber vielleicht keine großen Gedanken, aber jeder „Eingriff“ am Patienten ohne Eigenwilligung ist formal eine Körperverletzung. Das gilt nicht nur für Ärzte, das gilt zum Beispiel auch für Barbiere. Der Kunde geht zum Friseur, willigt ein, dass seine Haare geschnitten werden und nur deshalb darf sie der Friseur auch schneiden.

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Faule wieder faul nennen

Henryk M. Broder beschrieb vor kurzem in seiner gekonnt bissig-ironischen Art, dass es offenbar noch deutsche Arbeitsämter gibt, die der Meinung sind, dass ein 35 Jahre alter Mann im Vollbesitz seiner (körperlichen) Kräfte selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen sollte.

Diese Aussagen erinnern mich an Victor Davis Hanson,
der die Occupy-Bewegung für die Welt so sehr treffend beschrieb:

Ich sah bei den Demonstrationen der Occupy-Bewegung eine Frau mit einem Schild, auf dem stand: „Ich bin Absolventin der Brown University, und ich habe keinen Cent.“ Sie wollte damit sagen: Ich kann denken, ich kann dir genau sagen, warum wir nicht die Bombe auf Hiroshima hätten abwerfen dürfen, ich kann dir genau sagen, warum wir keine fossilen Energieträger verbrennen sollten. Ich bin gebildet, ich bin klüger als ein Lkw-Fahrer, also stehen mir Geld und Ansehen zu. Ich will mir nicht die Hände in einem Schnellimbiss schmutzig machen, ich bin keine Versicherungsvertreterin, verstehst du denn nicht, was ich brauche? Darum ging es bei dieser ganzen Occupy-Bewegung.

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Günter Grass – ein lupenreiner Antisemit

Eigentlich wollte ich nichts zu Grass auf diesem Blog schreiben. Das „Gedicht“ von Grass ist so kontrafaktisch, dass es überhaupt keinen Spaß macht, dagegen zu argumentieren. (Frei nach Thomas von der Oster-Sacken.)

Zum Thema selbst hat Henryk M. Broder schon das Wesentliche gesagt:
Günter Grass ist ein lupenreiner Antisemit.

Dass diese Tatsache nun in den üblichen Kreisen geleugnet wird, ist keine Überraschung.
Überraschend war allerdings, dass sogar von mir sehr geschätzte Blogger wie aronsperber finden, dass Grass kein (!) Antisemit ist.

Das hat mich dann doch verwundert, ja erschreckt. Aus diesem Schrecken heraus hat sich dann eine kleine Unterhaltung entwickelt. Ich denke es leuchtet jedem ein, dass man die Begriffe erst einmal definiert, bevor man weiter diskutiert:

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Xavier Naidoo und Fans wissen mehr – Es waren Mossad und CIA

Turkishpress (Motto: „Wir verbinden Menschen“) schreibt:

Ein Staat mit 75 Millionen Einwohnern, reich und mächtig, die Regionalmacht neben der Türkei. So ein Staat würde sich nie auf ein Niveau herablassen, wo es mit zwielichtigen Terrororganisationen kooperiert und Morde an Kindern in Auftrag gibt, denn wenn der Iran außerhalb seines Landes operieren würde, dann würden die Ziele gewiß keine Kinder sein und statt mit Al-Kaida zu kooperieren, welches übrigens ein Werkzeug des CIA und des Mossad ist, ist jetzt aber eine andere Geschichte, würde der Iran seinen eigenen Geheimdienst verwenden.

Nun, was ist jetzt aber in Toulouse passiert? Und wie konnte der Mossad das alles inszenieren? An dieser Stelle empfehle ich jedem sich den Film „Arlington Road“ anzusehen, denn genauso wie in es im Film der Fall ist denke ich, dass der Attentäter mehr ein verwirrtes, manipuliertes, Opfer war statt einem „Mudschahedin, einem radikal-islamischen kaltblütigen Killer, der für Allah Kinder mordet“ denn welcher Mensch auf dieser Welt erschießt bitteschön Kinder?

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Von Wulff zu Gauck

Ich hatte einen Kommentar zur grotesken Jagd auf Wulff in Arbeit. Ich habe mir Zeit gelassen, denn es war nicht damit zu rechnen, dass Frau Merkel eine schnelle Entscheidung trifft. Ausnahmen bestätigen die Regel. Mein Wulff-Artikel ist jetzt also ein bisschen out of date. Außerdem ist er wie immer zu lang und kein Ende in Sicht. Ein Fall für den Shredder.

Glücklicherweise gibt es Wolfram Weimer. Herr Weimer schafft es immer wieder alles Wesentliche zu einem Thema wunderbar auf den Punkt zu bringen. So auch im Fall Gauck. Alles drin, alles dran und trotzdem nur eine Seite.

Für mich die beste Kolumne, die man in Deutschland zur Zeit lesen kann.
Eine ähnliche Güteklasse schaffen sonst nur Jan Fleischhauer und Harald Martenstein.

Hans-Olaf Henkel schrieb auch sehr gute Texte, hat aber dem Anschein nach schon wieder aufgehört beziehungsweise schreibt wie Herr Broder nicht regelmäßig Woche für Woche in einer Kolumne.

Kaschgari, Rushdie und Westergaard

Das deutsche Nachrichtenportal Spiegel Online ist ganz aus dem Häuschen, weil dem saudi-arabischen Mohammed-Kritiker Hamsa Kaschgari nun die Todesstrafe droht. Auf einer arabischen Facebook-Gruppe werde zudem eine Hetzjagd gegen Kaschgari veranstaltet, der 25.000 Muslime beiwohnen. Eine arabischsprachige Solidaritätsgruppe für Kaschgari existiere bis dato nicht.

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Wulff und Polenz

Noch-Bundespräsident Christan Wulff ist gerettet. Er hat endlich einen Fürsprecher, der sich aus der Deckung traut. Den prominenten, hochseriösen, maximal kompetenten Ruprecht Polenz!

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Henryk Broder vs. KenFM

Eine nette Geschichte, die sich seit ein paar Tagen zwischen Henryk M. Broder von Achgut und einer deutschen Rundfunksendung namens KenFM entwickelt hat. Moderator der Sendung ist ein deutsch-iranischer „Journalist“ (Mutter deutsch, Vater iranisch) mit dem Künstlernamen Ken Jebsen, Auftraggeber der Sendung ist die Landesrundfunkanstalt Berlin-Brandenburg.

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Ein Notfallteam für Herr Galtung

Wir brauchen dringend eine Art Notfallteam, das sich um Menschen wie Breivik kümmert. Menschen, die ihre wahnsinnigen Ansichten im Internet ausbreiten und dort entwickeln. Breivik lebte und arbeitete in Norwegen, aber seine Seele breitete er im Internet aus. Da müssen wir ansetzen. Wir brauchen stärkere Internetkontrollen. Und wir müssen verstehen, wie Leute wie Breivik denken. Die norwegische Polizei, die Sicherheitsdienste haben versagt: Sie haben die Gefahr nicht ernst genommen.
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Lob der Originalversion

Auf Achgut hat man sich mal wieder zum Thema Synchronisation geäußert. Eine typisch deutsche Sicht wie ich finde. Eine Meinung, der ich widersprechen will.

Synchronisation (=Dubbing) ist in Amerika tabu. Ein absolutes No-Go. Bei uns gibt es genau zwei Möglichkeiten mit fremdsprachigen Filmen umzugehen: Subtitles oder den ganzen Film neu drehen.
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Wer kann Broder das Wasser reichen?

Jetzt mal ganz im Ernst.
Wer im deutschsprachigen Raum toppt solche Texte?

Jeder Gedanke wird wundersam klar auf den Punkt gebracht.
Wenn man es nicht schon gedacht hat, dann denkt man es jetzt.

Das ist einer der Momente, in denen ich froh bin, Deutsch zu beherrschen.
Kein Wunder, dass die deutschen Linken ihn respektieren, hassen, fürchten.