Only in Germany (1)

Ich mache eine neue Rubrik auf, sie heißt: „Only in Germany“. Ich könnte die Rubrik auch „Only in Western Europe“ nennen. Ich denke es wird schnell klar werden, was damit gemeint ist. Ich will Fälle anführen, die so grotesk und absurd sind, dass man sie sich fast nur in dieser Region der Erde exemplarisch vorstellen kann.

Hier der erste aktuelle Fall:

Am Wochenende hatten ein 46-Jähriger und sein 27-jähriger Sohn in Düren mehrere Polizisten attackiert und schwer verletzt. Auslöser war Ärger um ein Knöllchen wegen Falschparkens.

Der 46-Jährige und sein Sohn wurden am Samstag festgenommen. Ein weiterer Sohn, der einem Polizisten schwerste Gesichtsverletzungen zugefügt haben soll, ist auf der Flucht. Die Aachener Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehle, diese wurden vom Haftrichter jedoch nicht erlassen.

GdP-Landeschef Plickert kritisierte gegenüber „Focus Online“ die Entscheidung des Haftrichters als für den Bürger nicht nachvollziehbar. „Und was sollen diese Täter von einem Staat denken, der sie so behandelt“, sagte er.


Der zweite Sohn befindet sich schon auf der Flucht und ist wahrscheinlich längstens in der Türkei, der Haftrichter will allerdings bei der Sippe keine Fluchtgefahr erkennen. Unglaublich.

In Deutschland fehlen eindeutig Medien wie in England oder Amerika, die Skandale dieser Art umgehend an die ganz große Glocke hängen.

Vielleicht ändert sich das ja bald, wenn Breitbart in Deutschland und Frankreich Ableger etablieren. Ich glaube zwar nicht, dass dies gelingt, aber man wird ja wohl noch einen kleine Hoffnungsschimmer übrig haben dürfen.

Ein Polizei-Einsatz dieser Art muss man sich mal in Amerika vorstellen: Fünf allenfalls leicht bewaffnete Migranten verletzen 10 Polizisten schwer – ohne selbst dabei auch nur einen ernsthaften Kratzer abzubekommen. Zum Totlachen.

9 Gedanken zu „Only in Germany (1)

  1. Facebook ist voll von solchen Nachrichten. Kein Wunder, daß unser Justizminister Facebook am liebsten verbieten möchte. Inzwischen weiß jeder, daß er nur sein Kreuz einmal an einer anderen Stelle machen muß, damit dieser Alptraum vorbei ist…

  2. Danke. lieber Viewer,
    gute Idee von Dir.
    habe es schon bedauert, von Dir nichts mehr in Deinem Blog zu lesen. Vermutete, dass anderweitige Aufgaben Dich stark in Anspruch genommen haben.
    Beim rumstromern im Netz, bist Du mir hin und wieder begegnet. Das hat mich getröstet, weil ich davon ausgehen konnte, dass Krankheit nicht die Ursache Deines Blogschweigens ist.

    Der von Dir geschilderte Sachverhalt ist typisch. Die Politik hat die Polizei an „Haupt und Gliedern“ amputiert: Durch Personaleinsparungen, durch die Belastung infolge überbordender, teilweise sinnloser Demonstrationen und den Rattenschwanz von Rechtfertigungen, denen ein Polizist bei körperlichen Einsatz ausgesetzt ist. Da mit meine ich noch nicht einmal den Schusswaffengebrauch, den jeder Polizist vermeidet, weil er dadurch nur Unannehmlichkeiten bekommt.
    Wie war das noch bei dem SEK Einsatz, wo der Gesuchte flüchten konnte? Schusswaffeneinsatz war nicht möglich und hinterherlaufen wegen der Montur auch nicht. Ich fasse es nicht.
    Kein Wunder dass die Deutschen sich selber aufrüsten, um sich selber helfen zu können. Gaspistolen sind im Augenblick der Verkaufsschlager. An der Grenze zu Polen gibt es in verschiedenen Orten schon „Bürgerwehren“. In Berlin gibt es Gegenden, in die zu gehen die Polizei vermeidet.
    Ach, das haben Viele schon vergessen: Die Richterin Heisig hat sich das Leben genommen.

    Herzlich, Paul

    • Danke für deinen Kommentar. Ich würde lieber Pfeffersprays nehmen. In Amerika gibt es auch Pfeffersprays gegen Bären. Die sind zehn bis hundert Mal wirksamer. Das ist sehr effektiv. Aber die Sprays in DL sind auch ausreichend gut.

      Man sollte sie am besten gleich doppelt kaufen und eines zum Üben benutzen. Das beste Spray hilft nichts, wenn man die korrekte Benutzung vorher nicht eingeübt hat.

  3. Ja, so kann das nicht weiter gehen. Das nächste mal sollte die Polizei gefälligst mit einem Integrationsbeauftragten, einem Psychologen, einem Dolmetscher und einem Sozialarbeiter auftreten. Und eine Quote für Frauen und Migranten sollte auch erfüllt sein. Ausserdem sollte ein komission aufklären ob bei der Vergabe des Strafzettels womöglich rassistische Motive vorliegen. Generell sollte man auch die Polizisten auch auf kultursensibelkeit schulen.

    • Man hätte gegen diese Leute sowieso mit „sehr großem Augenmaß“ vorgehen sollen. Warum überhaupt ein Polizei-Einsatz? Warum überhaupt ein Strafzettel? Wie meinte der Ribbentrop aus der Türkei kürzlich: Seine Landsleute haben in Deutschland einfach keinerlei Rechte.

      • Für die Türkei weiß ich das nicht. Aber in Amerika wäre es wohl so. Das ist ja der Sinn dieser Regeln: Weil jeder weiß, dass es so kommen würde, geschieht so etwas erst gar nicht bzw. es geschieht viel seltener als in DL. Deutschland braucht endlich klare Regeln und klare Ansagen.

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