Die Lügenpresse gibt sich die Ehre.

Die Presse macht sich keine Freunde mehr, wenn sie selbst den simplen Fall Pirinçci falsch darstellt. Viele nennen die dominierenden Presseorgane mittlerweile einfach nur noch „Lügenpresse“. Das stimmt nicht immer. Aber mal andersherum gefragt: Welcher Begriff wäre im aktuell Fall Pirinçci passender?

Die Deutsche Welle schreibt:

Pirincci, der auf Einladung des Pegida-Gründers Lutz Bachmann aufgetreten war, hatte in seiner Rede Muslime attackiert und Flüchtlinge als „Invasoren“ bezeichnet. Nach Kritik an Politikern, die er „Gauleiter gegen das eigene Volk“ nannte, sagte der Autor: „Es gäbe natürlich andere Alternativen. Aber die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb.“

Das geht mittlerweile bis nach Amerika:

Pirincci said that “there are other alternatives” to allowing Germany’s Muslim population to grow, “but the concentration camps are unfortunately out of action at the moment.”

Es wird das Gegenteil von dem behauptet, was er eigentlich gesagt hat. Das ist schon sehr dreist, selbst für diese Spin-Doktoren.


Ich musste sehr lange suchen. Nur die Welt und die Huffington Post waren in der Lage, den Fall einigermaßen korrekt darzustellen. Der Huffington Post gelang dies dadurch, indem sie einfach die fragliche Stelle von Pirinçci wortwörtlich zitierte:

Offenkundig scheint man bei der Macht die Angst und den Respekt vor dem eigenen Volk soweit abgelegt zu haben, dass man ihm schulterzuckend die Ausreise empfehlen kann, wenn es gefälligst nicht pariert“, sagte er in einem Redebeitrag. Und weiter: „Es gäbe natürlich andere Alternativen. Aber die KZs sind ja leider außer Betrieb.

Man sieht, es ist nicht schwer einen Sachverhalt einigermaßen korrekt darzustellen. Auch Journalisten könnten dies durchaus leisten. Das Problem ist nur: Viele wollen einfach nicht. Sie wollen nicht berichten, sondern lieber Politik machen. Und deshalb wird die Berichterstattung eben „ein bisschen“ angepasst.

Es gibt zum Thema bekanntlich auch eine bekannte Filmszene: „Er hat KZ gesagt!“

38 Gedanken zu „Die Lügenpresse gibt sich die Ehre.

    • Man sollte es tunlichst unterlassen Begriffe als „Unwörter“ zu brandmarken. Die fixe Idee der Unwörter ist die linke Version von „entartete Kunst“.

      Man sieht am Unwörterwahn auch schön, was Links- und Rechtsextreme durchsetzen, sobald sie alle wesentlichen Machtstellen besetzt haben: Die Kontrolle der Sprache, gefolgt von der Kontrolle in allen anderen Bereichen.

      Einen Lügner sollte man einen Lügner nennen, sonst belügt man sich selbst und andere. Die Presse, als größter Kritiker aller anderen, will sich selbst immun gegen Kritik machen. Das sollte man ihr auf keinen Fall durchgehen lassen.

      • Sehr richtig, „Das entartete Wort des Jahres, gewählt von der grünen Reichsschriftumskammer“. Also die Wahrheit, die man nicht mehr aussprechen darf, im Multi-Kulti-Reich.

  1. Was ich noch schlimmer finde, ist, dass noch nicht mal Pegida Pirinccis Sarkasmus begriffen hat. Pirrincis politische Texte, seine Sprache sind extrem scharf. Damit kann man sich um Kopf und Kragen reden, insbesondere, wenn man ohnehin auf der Abschussliste steht.
    Insgesamt bestürzend, es zeigt, dass die Linke eben nicht gewillt ist, erstmal wahrzunehmen, was der politische Gegner überhaupt artikulieren will – vielmehr offenbart sich ein echter Vernichtungswille gegen die „Gedankenverbrecher“. Auch ein Bilderbuchfall von Projektion.

    • Beim besten Willen kann ich nicht erkennen, dass sich Pirinçci des Sarkasmus als rhetorischem Stilmittel bedient, um damit seine Botschaften pointierter zu kommunizieren. Mein Eindruck war immer, dass er exakt das sagt was er denkt. Eine Sichtweise, der sich ja auch die Achse des Guten angeschlossen hat, wo Pirinçci ja zeitweilig sein pseudointellektuelles Geschreibsel unter die Leute gebracht hat (und man btw mit Broder ja ein Paradebeispiel für einen Autor hat, der zielsicher seine sarkastisch-zynischen Bonmots anbringt).

      Die ganze Episode scheint eher der Beweise dafür zu sein, dass die Pegida-Organisatoren sich notorisch ungeschickt verhalten, wenn es um die Frage des klugen politischen Agierens in einer Situation geht, in der die überwiegend linken Medienschaffenden jede (scheinbare) rechtsextreme Äußerung nutzen werden um zu beweisen, was für sie ohnehin schon feststand: Das Pegida ein Phänomen des rechten Randes ist und nicht die Ängste und Sorgen eines bis weit in die Mitte reichenden Teils der Gesellschaft artikuliert.

    • Ich habe erst jetzt erst mehr von seiner Rede gelesen. Was in seiner Unflätigkeit als Streittext auf einem Blog geht, auch schon bloss für seine Kenner, funktioniert als Demorede einfach nicht. Pirincci fehlt eine gewisse Cleverness.
      Mir gefällt die Kritik und der Humor von Cahit Kaya auf FB besser. z.B.: retuschiertes Foto mit Merkel u. Erdogan, dem das Foto einer Leiche am Seil (im Original an einem türkischen Polizeifahrzeug) reinkopiert wurde: Merkel:“Wenn du mir weitere Flüchtlinge aufhältst, erwähne ich nicht, dass du einen toten Kurden hinter dir herziehst.“ – „Was für tote Kurden?“ – „Genau! Was für tote Kurden.“

      • @Mme. Haram
        Wie viele Menschen erreicht den ein Cahit Kaya und wie viele erreicht Pirinçci? There’s no such thing as bad publicity. Pegida ist eine kleine Bewegung. Über Pirinçcis bewusste Provokation spricht aktuell halb Deutschland. Wenn nur 2% ihn gut finden, hat er schon gewonnen. Und wenn man so Facebook durchliest, sind es weit mehr als 2%, die ihn gut finden.

  2. die Journalisten drehen sich schnell mit dem Wind

    habe gerade auf Ö1 eine Diskussion gehört, in der sich die Journalisten auf einmal über die 30jährige Ausgrenzungspolitik gegenüber der FPÖ empörten, so als ob diese Politik nicht gerade von ihnen selbst 30 Jahre lang vehement eingefordert worden wäre.

    An Strache ist auf einmal nur noch seine FB-Seite böse.

    klar, denn das ist für die Journalisten die gefährlichste Konkurrenz – mit oder ohne Strache

    • Noch interessanter wird es, wenn man FPÖ Forderungen der 90er anschaut, die damals als Gegenbewegung gegen einen „neuen Hitler“ das „Lichtermeer“ und eine Parteiabspaltung ausgelöst haben:
      https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich_zuerst

      Wie schaut der Standpunkt heute zu diesen Punkten aus bei Grünen und Sozialisten? Wie wird er in 5 Jahren ausschauen? Der Eiertanz der Grünen, auch Lokalpolitiker, und das stückweise Einschwenken zu Haltungen und Maßnahmen, die vor einem Jahr, tw. noch vor 3 Wochen noch „Nazi“ waren, ist schon bald komödiantischer Stoff.

    • die Journalisten drehen sich schnell mit dem Wind

      Ich weiß nicht. Ich habe selten einen Journalisten erlebt, der wirklich die Lager gewechselt hat. Henryk M. Broder fällt mir ein. Aber diese Journalisten sind die Ausnahme, nicht die Regel. Und wenn sie es tun, dann ist das eher ein jahrelanger Prozess, der vielleicht auch mit dem Alter zusammenhängt. Mit dem Alter wird man eventuell eher konservativer.

      • @American Viewer: „Ich habe selten einen Journalisten erlebt, der wirklich die Lager gewechselt hat.“

        Was vermutlich daran lag, dass dafür keine Notwendigkeit bestand, dass sich der Wind noch nicht gedreht hatte.

        @American Viewer: „Aber diese Journalisten sind die Ausnahme, nicht die Regel. Und wenn sie es tun, dann ist das eher ein jahrelanger Prozess, …“

        Wie die Erfahrung nach 1945 zeigt, ist kein Jahrelanger Prozess erforderlich, damit die Journaille mehrheitlich eine andere Hand beschnuppert. Warum auch? Den Köter interessiert üblicherweise das Futter, nicht die Hand.

        @American Viewer: „… der vielleicht auch mit dem Alter zusammenhängt.“

        Wenn dem so ist, scheinen wechselnde Machtverhältnisse den Alterungsprozess rasant zu beschleunigen.

        @American Viewer: „Die fixe Idee der Unwörter ist die linke Version von “entartete Kunst”.“

        Dieser Satz ist einsame Klasse, American Viewer. Vielen Dank!

      • @Gutartiges Geschwulst
        Auf den Satz über Unwörter bin ich auch stolz. Da ist natürlich wie auf alle Texte mein Copyright drauf. Also immer schön die Quelle angeben.😉

        Wie die Erfahrung nach 1945 zeigt, ist kein Jahrelanger Prozess erforderlich, damit die Journaille mehrheitlich eine andere Hand beschnuppert.

        Ich weiß nicht, ob das ein idealer Vergleich ist. Die meisten großen Nazi-Journalisten wurden wohl abgesägt. Welcher Journalist, der unter den Nazis Chefredakteur war, war es nach dem Krieg noch? Ich tippe mal keiner.

        Freier Journalismus war nach dem Krieg erst einmal weiterhin nicht erlaubt. Ab 1946 fand dann langsam ein Neuaufbau statt. Die Alliierten vergaben dabei relativ streng Lizenzen. Dabei kamen wohl kaum Nazigrößen zum Zuge. Leute wie Springer, Augstein, Bucerius und John Jahr erhielten die Chance auf einen Neuanfang. Der einzige einflussreiche Journalist mit Nazivergangenheit, der mir spontan einfällt, ist Henri Nannen. Aber auch der war wohl kaum der größte Nazi-Journalist aller Zeiten.

      • @American Viewer: „Ich weiß nicht, ob das ein idealer Vergleich ist. … Welcher Journalist, der unter den Nazis Chefredakteur war, war es nach dem Krieg noch?“

        Hallo American Viewer, in Deinem Artikel und meinem Kommentar ging es nicht um Chefredakteure, sondern um Journalisten überhaupt. Letztere hatten keinerlei Probleme (weder innerlich noch von außen) in Nachkriegsdeutschland ihre Tätigkeit fortzusetzen.

        @American Viewer: „Der einzige einflussreiche Journalist mit Nazivergangenheit, der mir spontan einfällt, ist Henri Nannen.“

        Ergänzend möchte ich Werner Höfer hinzufügen. Sonst fällt mir aber auch keiner ein.
        Eine schöne Woche wünsche ich Dir!

      • Also wir sehen, so viele waren es nicht.

        Letztere hatten keinerlei Probleme (weder innerlich noch von außen) in Nachkriegsdeutschland ihre Tätigkeit fortzusetzen.

        Das halte ich auch für richtig. Ansonsten hätte man in sehr vielen Berufen sehr viele Menschen nicht mehr einsetzen können, weil sie vorbelastet waren. Das war realpolitisch gar nicht möglich. Wichtig war, dass möglichst wenige dieser Leute in wichtige, leitende Positionen kamen.

        Eine schöne Woche wünsche ich Dir!

        Ebenso!

      • Einfallen täten mir da noch die Hitchens Brüder, Christopher und noch mehr sein Bruder Peter, früher Trotzkist oder was und heute (leider gläubiger) Konservativer. Ein dritter lag mir auf der Zunge, vergessen. Es wäre interessant da weiterzusuchen und mal aufzulisten, wie viele Menschen ihre Einstellung in dieser Weise ändern, und wie viele in die Gegenrichtung. Würde mich nicht wundern, wenn die Hälfte der Leute, die mit 40 konservativ oder liberal sind, in ihrer Jugend tendenziell Linke waren.

      • @Mme. Haram

        Würde mich nicht wundern, wenn die Hälfte der Leute, die mit 40 konservativ oder liberal sind, in ihrer Jugend tendenziell Linke waren.

        Ich stimme zu. In der Adoleszenz hat man oft andere Ansichten als im Erwachsenenalter. Ich würde sagen, es ist besser man zieht die Grenze im höheren Erwachsenalter, genau dort wo Sie es gemacht haben.

        Die Adoleszenz dauert in der westlichen Welt meinem Eindruck nach immer länger an. Bei (männlichen) Studenten oft bis 30, ja sogar in der Tat bis Anfang 40.

  3. In einem Facebook-Forum, in dem sich angebliche Schriftsteller tummeln, wurde schon gesagt, Pirincci hätte von „Gaskammern“ gesprochen.

    • Es könnten wirklich „Schriftsteller“ gewesen sein. Diese Leute machen vor Lügen und Vernichtungen von Kollegen nicht Halt, nur weil sie Schriftsteller sind. Pirinçci hat das gut auf den Punkt gebracht:

      Ich habe vorhin mit meinem alten Verleger von Random House telefoniert. Er hat mich darauf vorbereitet, dass sie meine Bücher nicht mehr weiter verbreiten. Alle Bücher, die ich geschrieben habe. Es wäre ein unfassbarer Druck aufgebaut worden, und zwar ausgerechnet von anderen Autoren, also von Kollegen. Das ist wirklich unglaublich. Unsere Instrumente als Autoren sind die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit, die Kunstfreiheit. Schriftsteller verlangen, dass ein anderer Schriftsteller verboten wird.

      Das Gleiche gilt für viele Politiker und Journalisten:

      Herr Beck zeigt doch jeden an, der eine andere Meinung hat als er selbst. Er ist quasi ein „Serienanzeiger“. Es ist schon erstaunlich, dass ein Mensch, der in den achtziger Jahren in einem Buch die Straffreiheit von Pädophilie gefordert hat, glaubt, nun das Recht zu haben, andere strafrechtlich zu verfolgen. Er denkt, er kann einfach Meinungen verbieten. Es reicht solchen Leuten nicht, zu sagen, der Pirinçci ist ein Nazi. Nein, sie wollen, dass ich nicht mehr weiter rede. Sie wollen meine Existenz vernichten.

      https://jungefreiheit.de/debatte/interview/2015/das-ganze-ist-totalitaer/

      Das Interview belegt für mich auch, dass Pirinçci weitaus intelligenter ist, als seine Fäkalsprache vermuten lässt. Das hat mich wohl am meisten überrascht. Ich dachte bis zu dem Interview eher, Pirinçci sei ein bisschen dumm.

      • @American Viewer 22.10.15 04:20
        „Ich dachte bis zu dem Interview eher, Pirinçci sei ein bisschen dumm.“
        Da warst Du auch schon auf die Lügenpresse hereingefallen😉 .

      • Pirincci kommt aus einer armen Migranten-Familie, sein Vater war Alkoholiker, und er hat es zum Schriftsteller und Selfmade-Millionär gebracht. Das ist schon sehr beeindruckend. Wenn ich mir dagegen solche Lackel wie Augstein angucke.

      • @Olaf
        So etwas Ähnliches wollte ich auch gerade schreiben. Es fällt auf, dass Leute von relativ weit unten oft vernünftiger sind.

        Im Gegensatz dazu sind es oft Privilegierte und Superprivilegierte wie Augstein, Schweiger, Reschke, die viel über Kunstbegriffe wie „Chancengleichheit“ sprechen und fordern, dass mehr Leute von unten nach oben kommen. Dies ginge aber nur, wenn sie selbst ihre Posten räumen. Das wollen sie freilich nicht.

      • Update zu Pirinçci: Man will ihn jetzt wirklich vernichten. Selbst Amazon hat seine sämtlichen Bücher (also auch die Katzenkrimis) aus dem Lieferprogramm genommen!

      • @Eloman
        Sarrazin lies man immerhin noch seine Bücher. Bei Pirinçci geht man jetzt gleich mehrere Schritte weiter. Dabei braucht Pirinçci seine Bücher dringend, weil sie seinen Beruf und seinen Lebensgrundlage darstellen.

        Man will hier ein offenbar Zeichen setzen: Pass‘ dich total an oder werde total vernichtet. Die Radikalisierung wird sich weiter nach oben schaukeln. Man lässt vielen Leuten nur noch die Wahl zwischen totaler Unterwerfung oder weiterer Radikalisierung. Im Fall Pirinçci hat man die Möglichkeit der Unterwerfung mittlerweile komplett gestrichen. Der Leviathan lässt ihm in seiner unendlichen Gnade noch die Wahl zwischen Strick und Hartz IV.

      • @Eloman
        Ich glaube nicht, dass man als Schriftsteller viel verdient. Es sei denn man ist eine absolute Berühmtheit, was Pirinçci nicht ist.

        Pirinçci wirkt auch nicht wie der klügste Anleger der Welt. Eher wie jemand, der Essen, Trinken, Rauchen und Frauen nicht abgeneigt ist. Frei nach dem Motto: Ich habe mein ganzes Geld für Saufen, Fressen und Weiber ausgegeben – den Rest habe ich einfach verprasst.

  4. „Das Problem ist nur: Viele wollen einfach nicht. Sie wollen nicht berichten, sondern lieber Politik machen. Und deshalb wird die Berichterstattung eben “ein bisschen” angepasst.“

    Das dürfte des Pudels Kern sein. Lügenpresse greift zu kurz. Es ist offensichtlich mehr, es ist Kampagnejournalismus. Deshalb halte ich den Begriff „Lügenpresse“ eher für eine Verharmlosung. Eine bestimmte Meinung soll durch fortlaufende Propaganda in die Köpfe reingehämmert werden. Meiner Meinung nach wird nicht nur „ein bisschen“ angepasst, es werden Tatsachen und Zusammenhänge massiv und bewusst verfälscht und falsch dargestellt. Das alles kann ich zwar so nicht als Tatsache behaupten (ich kann schließlich nicht in die Köpfe der Journalisten „reingucken“), aber durch die Beobachtung unserer Presselandschaft hat sich bei mir diese Meinung gebildet.

    • Es gab schon mehrfach wissenschaftliche Umfragen und Untersuchungen, die Ihre Vermutungen belegen. Die Ergebnisse zum Beispiel bezüglich der Parteienpräferenz unter Journalisten sah meiner Erinnerung nach immer so aus: Eine Hälfte der Journalisten behauptete von sich sie seien weitgehend neutral, die andere Hälfte gab zu, dass sie relativ stark zu einer Partei tendieren. Die Verteilung in dieser ehrlichen Hälfte war ungefähr so: 40% SPD, 30% Grüne, 10% Linkspartei, 10% CDU/CSU, 10% keine Angabe.

      Man sieht SPD und Grüne liegen weit über ihren Werten, die sie beim Wähler erreichen. Konservative liegen deutlich darunter und Liberale kommen erst gar nicht vor.

  5. Wundervolles Bonmot von Nicolaus Fest:
    „Der Politiker XY, so ein Moderator im Radio, fürchte ‚schlechte Presse’. Unwillkürlich der Gedanke: Gibt es noch eine andere?“

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s