Free lunch für Migranten ist keine gute Idee.

Eine Redakteurin des Tagesspiegels hatte vor einigen Tagen einen klugen Gedanken:

Migranten aus gewissen Weltregionen sind vor allem deshalb in vielen europäischen Ländern unbeliebt, weil sie direkt in die Sozialsysteme einwandern und dort regelmäßig viele Jahre verbleiben. Manchmal wollen es die Migranten genau so, nicht selten sind aber auch schlichtweg bürokratische Gesetze an diesen Zuständen (mit)schuld.

Aber warum plündern europäische Politiker für Migranten überhaupt die Sozialkassen? Warum vergibt man nicht Kredite, die im Erfolgsfall (toller Facharbeiter und so) teilweise zurückgezahlt werden müssen? Ähnlich wie beim BAföG. Damit würde auch die Akzeptanz in der Bevölkerung steigen.


Allerdings sind die meisten Migranten, die über das Asylsystem einwandern, auch nach vielen Jahren arbeitslos. So zum Beispiel in Dänemark: Drei von vier Migranten, die in den frühen 2000er Jahren über das Asylsystem nach Dänemark einwanderten, gehen zehn Jahre (!) später immer noch keiner Erwerbsarbeit nach.

Auch ein CDU-Politiker musste aktuell im Handelsblatt zugeben:

„Die Mehrheit der Migranten, die zu uns kommen, hat kurz- bis mittelfristig keine Chance, auf unserem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die überragende Mehrheit wird sehr lange bis dauerhaft auf die Hilfe des Staates angewiesen sein.“

Wenn Merkel also wirklich weiterhin 800.000 Migranten nach Deutschland lässt – ohne eine Auslese nach Arbeitsmarktgesichtspunkten durchzuführen – bin ich wirklich sehr gespannt wie die Geschichte endet.

Derweil ist BAMF-Präsident Schmidt schnell zurückgetreten.

Nach wochenlanger Sperre berichten die Medien außerdem mal wieder über die AfD. Die AfD hat in Sachsen mittlerweile fast die SPD eingeholt. Nach Logik von SPD, Grünen und Linkspartei kann dies nur daran liegen, dass man nicht genügend Repression ausgeübt hat. So ticken diese Hetzer wirklich! Sobald Linksextreme Schaltstellen der Macht übernehmen, kennen sie nur noch eine Richtung: Repression, Repression, Repression. Aktuell wird Facebook massiv unter Druck gesetzt, was kommt als Nächstes?

28 Gedanken zu „Free lunch für Migranten ist keine gute Idee.

  1. Lieber AV, ich glaube, lustig wird es schon vorher. Lass z.B. die Polizei wegen Ueberforderung einen Bundesligasamstag absagen, schon da wird es unterhaltsam. Wenn dann die eingesickerten IS Vögel den ersten Anschlag verüben, dann ist die Kacke so richtig am dampfen. Dann wird es für all die Weltmeister in Hilfsbereitschafts-„Journalisten“ ganz, ganz hart, die Bevölkerung mit Blödheiten von der gefundenen Brieftasche weiter bei Laune zu halten. Und vielleicht, vielleicht muss die Kanzlerin, die Deutschland seit Adolf am meisten geschadet hat, dann endlich einmal Verantwortung für ihr Tun übernehmen. Wäre für diese Qualle eine ganz neue Erfahrung.

    • Ich glaube die Einwanderung in die Sozialsysteme ist langfristig das größte Problem.

      Natürlich, wenn wir beide auf Merkels Rücktritt bis 2017 wetten, ist das riskant, weil es nicht besonders wahrscheinlich ist. Aber ich liebe riskante Wetten auf Dinge, die wenig andere vorhersehen. Das macht den Reiz aus. Wenn Merkel so weitermacht, ist es jedenfalls nicht undenkbar.

      • Natürlich ist die Einwanderung in die Sozialsysteme langfristig eines der grössten Probleme. Vor allem, wenn die Mehrheit der EU Staaten bei ihrer Haltung bleibt, dass, wer die Musik bestellt, diese auch bezahlt. Allerdings, ebenfalls langfristig gesehen, sind Probleme, die sich durch Kultur bzw. Mentalität dieser hunderttausenden völlig unkontrolliert illegal Eingewanderten ergeben, nicht zu unterschätzen.

        In meinem ersten Post ging es mir eher um einen massiven Stimmungsumschwung in der Bevölkerung. Momentan gibt eine relativ kleine Minderheit der vom eigenen Besserseinalsandere-Besoffenen den Ton an. Und es gibt einige laute Gegner. Die grosse Mehrheit, die der illegalen Einwanderung wahrscheinlich wesentlich weniger enthusiastisch gegenübersteht, die sich aber jetzt noch nicht äussert, wird dann nicht mehr zu übertönen sein.

      • War die Stimmung in der Bevölkerung wirklich einmal für die Masseneinwanderung? Das stand eben so in der Presse, in der veröffentlichten Meinung. Ich habe jeden Tag mit ca. 50-100 Menschen zu tun und noch nie habe ich ein Thema erlebt, bei dem meine Patienten sich so einig waren: Die öffentliche Meinung, die Bevölkerung war von Anfang an gegen Merkels Kurs (insbesondere ihre Wählerschaft). Viele Menschen kriegen sich kaum noch ein, und das ist noch vorsichtig formuliert.

        Merkel muss nun in der Tat aufpassen, dass sie das nicht den politischen Kopf kostet. Wenn sie weiter so stur ist, wird die Basis irgendwann nicht nur meckern, sondern sich auch konkreter wehren – zum Beispiel indem andere Parteien gewählt werden. Konservative Wähler sind zwar sehr träge, umso größer ist dann allerdings der Schaden, wenn eine träge Masse einmal ins Rutschen kommt.

      • Lieber AV, es geht um die Lautstärke. Die der jeweiligen Bevölkerungsgruppe. Und um die werden auch die Mainstremmedien, vielleicht mit Ausnahme der Zwangsgebührenmedien nicht herumkommen. Es wird definitiv gefährlich werden für Merkel. Sie hat sich, blöderweise für sie, für einmal nicht im üblichen Ungefähren versteckt. Sie hat sich, abgehoben wie die Parteioligarchen in Deutschland halt sind, auf ihre Hofschreiber verlassen. Und das wird spätestens nach dem zweiten Bang innerhalb Deutschlands zurückschlagen. Die, die bisher leise waren, weil sie schlicht nicht von Gutmenschen und anderen Klaus Klebers blöd angefickt werden wollten, werden sich dann Gehör verschaffen. Und das wird sehr, sehr laut werden.

        Kleine Anektote noch, bevor ich schlafen geh: Als Merkel der Frau, die sich wegen dem Terror der Moslems sorgte, empfahl, doch mehr in die Kirche zu gehen, war ich im Saal. Ich hatte eine Einladung, die ich nicht ablehnen konnte. Dies nicht vom Paten. Scherz bei Seite, ich hatte die Einladung. Musste mich ausweisen. Wurde nach Waffen durchsucht. Konnte das nachvollziehen. Mutti wollte wahrscheinlich nicht so gerne erschossen werden. Gleichzeitig strömen Abertausende nach Einladung der selben Mutti nach Europa. Ohne Einladung. Ohne Ueberprüfung. Ohne Durchsuchung nach Waffen. Man weiss weder, wer gekommen ist, noch, wieviele gekommen sind, noch woher wer gekommen ist. Eigentlich eine ganz schöne Diskrepanz zur Kontrolle des Anlasses mit Mutti. Irgendwie könnte man denken, dass Mutti die Bevölkerung Deutschlands (das ginge ja noch, die haben diese Null ja auch gewählt) und ganz besonders alle Einwohner von Dublin-Staaten schlicht scheissegal sind. Mutti führt streng bewacht „Dialoge“ und die anderen werden wenn sie etwas Pech haben halt in die Luft gesprengt. Und mit jedem Anschlag gehört der Islam dann etwas mehr zu Deutschland.

      • Lieber Max, danke für Deinen Kommentar.

        Es wird definitiv gefährlich werden für Merkel. […] Die, die bisher leise waren, weil sie schlicht nicht von Gutmenschen und anderen Klaus Klebers blöd angefickt werden wollten, werden sich dann Gehör verschaffen. Und das wird sehr, sehr laut werden.

        Hoffentlich. Dein Wort in Gottes Ohr.

        Mutti führt streng bewacht “Dialoge” und die anderen werden wenn sie etwas Pech haben halt in die Luft gesprengt. Und mit jedem Anschlag gehört der Islam dann etwas mehr zu Deutschland.

        Das ist ein sehr guter Punkt, den ich auch immer wieder anspreche. Politiker wie Merkel und Obama werden von regelrechten Armeen bewacht, die extreme Panzerungen und schwerste Waffen mit sich führen, während Ottonormalbürgern Jahr für Jahr selbst primitivste Selbstschutzmittel verboten werden. Das passt alles nicht mehr zusammen.

        Ich kenne grüne Ministerpräsidenten, die lassen sich in einer Kolonne von drei extrem gepanzerten Spezialanfertigungen der Mercedes S-Klasse jeden Tag von ihrem Wohnort zu ihrem Arbeitsplatz 104 Kilometer hin- und herkutschieren. 3 gepanzerte Mercedes S-Klasse. Jeden Tag. Morgens 104 km hin, abends 104 km zurück. Deutschland oder Kolumbien?

        Politiker, die angeblich „beliebt“ und „volksnah“ sind, führen Privatarmeen mit sich, bei denen Erich Honecker neidisch geworden wäre. Warum brauchen bestimmte Politiker permanent eine Schutzstaffel, wo sich doch angeblich beim Volk so beliebt sind?

      • So unwahrscheinlich finde ich die Wette nicht. Es ist ja auch nichts was man aussitzen kann. Die Migranten werden höchstens mehr und islamistischer. Das kann keine 2 Jahre gut gehen.

      • Leider hat Merkel aktuell kaum Konkurrenten. Andererseits hatte Schröder bis 2005 auch keine ernsthaften Konkurrenten. Und dann kam Merkel aus dem Nichts. Merkel, die man bis dato immer ausgelacht hatte und die sogar noch in der Wahlnacht von Schröder ausgelacht wurde, weil sie wirklich lächerlich wirkte.

  2. So schlecht die Migranten aus den Asyl-Ländern für den europäischen Arbeitsmarkt qualifiziert sind, so gut harmonieren sie mit unserem Wohlfahrtsstaat:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2015/09/16/die-wuetenden-kinder-des-wohlfahrtsstaates/

    Die Kinder, die in solchen Familien aufwachsen, werden sich allerdings trotzdem benachteiligt fühlen und wütend auf die Gesellschaft sein, in der die eigene Familie ein Schmarotzer-Dasein führen muss.

    • Ich habe bisher nie an das konservative Gerede vom “Werteverfall” geglaubt, aber Migranten einen free luch zu geben, während die einheimische Bevölkerung keinen free lunch bekommt, sondern im Gegenteil auch noch den free lunch der anderen bezahlen muss, ist nun wirklich der größte Werteverfall, den ich mir überhaupt vorstellen kann. Sodom and Gomorrah war nichts im Vergleich dazu.

  3. „Warum vergibt man nicht Kredite, die im Erfolgsfall (toller Facharbeiter und so) teilweise zurückgezahlt werden müssen? Ähnlich wie beim BAföG. Damit würde auch die Akzeptanz in der Bevölkerung steigen.“

    Dann wäre das mit der Akzeptanz kein Problem mehr.
    Aus millionen würden ein paar tausend „Flüchtlinge“,
    welche meinen sie müssten unbedingt nach D, DK, S oder ähnlich.

    • Das glaube ich auch. Würde man die Einwanderungsregeln sinnvoll verändern, würden fast nur noch Menschen einwandern, die auch wirklich wegen der Arbeit kommen und nicht wegen einer asozialen Politik, die Einwanderern zum Nulltarif Wohnung, Strom, Heizung, Verpflegung, Sozialhilfe und eine umfassende medizinische Versorgung bereitstellt, die vom Steuerzahler finanziert werden muss, während derselbe Steuerzahler für all diese Dinge selbst aufkommen muss.

      Ich habe bisher nie an das konservative Gerede vom „Werteverfall“ geglaubt, aber das ist nun wirklich der größte Werteverfall, den man sich vorstellen kann – betrieben von einer CDU-Kanzlerin. Das Wertesystem in Deutschland ist komplett aus den Fugen geraten. Ich kann niemandem mehr seriös vermitteln, warum er in Deutschland überhaupt noch zur Arbeit gehen sollte.

      • Ansehen. Das ist das richtige Stichwort. Ich glaube Ansehen ist wesentlich. Ich bin ein großer Fan der Signaling-Theorie nach Robin Hanson. Ich arbeite wahrscheinlich noch, weil ich damit signalisieren will, was für ein toller Kerl ich doch bin, dass ich nicht faul bin, dass ich attraktiv wirke, dass ich mir wichtig vorkomme. Und so weiter.

        Geld. Hm Geld. Ich kann da nur von meinem Umfeld und mir ausgehen. Geld ist schon lange nicht mehr die Motivation, warum ich arbeite. Als Arzt verdient man zwar nicht schlecht, aber ich bin ein sehr schlechter Geldausgeber. Wohnraum, Auto oder Handy besitze ich nicht. Ich kaufe auch nicht gerne ein. Meine Geldausgaben pro Monat liegen nicht über Sozialhilfeniveau. Außer beim Essen vielleicht. Essen ist relativ wichtig. Der überwiegende Teil meines Einkommens landet seit Jahren auf meinem Konto, das meiste ist Cash, ab und an kaufe ich Aktien, ohne dass ich wüsste, welchen tieferen Sinn das Geld auf meinem Konto und die Aktien in meinem Depot haben sollen.

        Was mich aktuell am meisten verwundert, sind „meine“ deutschen Krankenschwestern. Da gibt es junge Frauen mit Abitur, die in ihren Diensten alte Patienten, die gestürzt sind, vom Boden auflesen, sie ganz real aus ihrer Kotze und ihrer Scheiße herausziehen und sich dabei den Rücken ruinieren. Junge Frauen, die den Patienten tagtäglich den Arsch abputzen. Junge Frauen, die Nachtdienst um Nachtdienst schieben und von jungen „Facharbeiter“-Horden in der Notaufnahme bepöbelt, bespuckt und begrapscht werden. Und wofür? Für einen lächerlichen Lohn, der ein paar Euro über Hartz IV liegt. Für die Miete einer winzigen, alten, dünnwandigen, heruntergekommenen Wohnung. Für schlechtes Essen. Für billige Kleidung. Für Busfahr-Monatstickets. Kurzum für ein reichlich bescheidenes Leben. Das will mir nicht in den Kopf.

      • @Viewer

        „Ich arbeite wahrscheinlich noch, weil ich damit signalisieren will, was für ein toller Kerl ich doch bin, …“

        Ich auch.
        Aber aus anderen Beweggründen als Deinen

        „…dass ich attraktiv wirke, dass ich mir wichtig vorkomme. Und so weiter.“

        So hätte ich Dich gar nicht eingeschätzt.
        Oder hättest Du das genauer beschreiben sollen?

        Ich arbeite um meine Familie zu ernähren, mit rudimentärem Wohlstand zu versorgen, und eben nicht in einer „alten, dünnwandigen, heruntergekommenen Wohnung“ mit einer frustrierten Familie wohnen zu müssen. Damit bin nicht ich wichtig, sondern das, was ich tu oder lasse. Aber vielleicht meintest Du das ja ähnlich. Familie hast / hattest Du doch auch?

      • Ich habe mal aus den gleichen Gründen gearbeitet wie du. Meine Kinder sind mittlerweile erwachsen und meine Frau arbeitet selbst. Ich arbeite also im Grunde wirklich nur noch aus den von mir genannten Gründen. Natürlich könnte man die Gründe auch positiver formulieren anstatt so flapsig. Aber letztendlich bleiben es die gleichen Gründe.

  4. Extrem viel niedriger kann man Hartz IV nun auch nicht machen und ob wir beide für höhere Löhne für Krankenschwestern per Gesetz sind (oder ob man in einem gänzlich privaten System deutlich mehr verdienen würde), weiß ich auch nicht. Am meisten würden wahrscheinlich Steuersenkungen helfen. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/so_finanziert_man_der_krankenschwester_ihren_urlaub

    Neulich habe ich eine amerikanische Krankenschwester getroffen, die hat erzählt, in den USA sei es ein Studium. Dann müssten da die Löhne doch entsprechend höher sein, oder?

    P.S.

    Kein Wohnraum? Weil es sich nicht lohnt oder warum? Gönn Dir doch mal was😉

    • „…Krankenschwester getroffen, die hat erzählt, in den USA sei es ein Studium.“

      Das liegt eher an der unterschiedlichen Verwendung des Begriffes „Studium“. Nach meinen Informationen ist bei uns hier eine staatlich examinierte Krankenschwester durch eine mindestens qualitativ gleichwertige Ausbildung gegangen.
      Und kommt mit einer 50 – 60 Stunden Woche mit teilweise 24 Stunden Schichten nicht ansatzweise an das Gehalt einer beamteten Unterstufenlehrerin mit einer effektiven Wochenarbeitszeit von 20 – 30 Stunden heran.
      Wenn man bedenkt wie viel Geld in deutschen Krankenhäusern für Vorstände, Aufsichtsräte, Geschäftsführer, ärztliche Direktoren, Juristen uswusf ausgegeben wird, kratzt man sich doch die Haare vom Kopf. Das finde ich genau so Ungerecht wie Sozialismus selbst. Auch wenn dort alle nichts haben, ausser die korrupte Regierung, die Parteibonzen und deren Günstlinge, die oft genug die Rolle der Hofnarren zu spielen haben.

      • @Krokodil
        Es stimmt Klinikleiter und Chefärzte verdienen immer noch sehr viel Geld. Bei den Chefärzten ist es bei weitem nicht mehr so schlimm wie noch vor einigen Jahren, dafür gibt es jetzt die neue Kaste der Klinikmanager, die ganz gut absahnt.

        Ich glaube allerdings der schlechte Verdienst der Krankenschwestern ist eher ein Problem des Steuersystems und der fehlenden Finanzierung des Gesundheitssystems (z.B. über Steuern). Siehe mein Kommentar unten.

        Ein weiterer Grund ist die schlechte Gewerkschaft der Krankenschwestern. Der Verdi-Boss ist einfach inkompetent. Verdi sollte man am besten auflösen. Eine kleine, gutgeführte Krankenpfleger-Gewerkschaft könnte für diesen Beruf viel mehr herausholen.

      • Wieso lassen sich die Krankenschwestern nicht mal öfter krankschreiben, wenn sie so ausgebeutet werden? Generalstreik durch Krankschreibung. Und in der Migrantenfrage, sollte man mal auf die Helfer von DRK und THW einwirken, dass sie durch ihr Tun die Migrationswaffe unterstützen. Das Merkel-Regime würde ohne freiwillige Helfer schnell zusammenbrechen.

      • @Olaf
        Die Ausfallquote unter Krankenschwestern ist in unserem Krankenhaus extrem hoch.

        Ich sage auch schon seit Jahren, dass wir Krankenhausangestellten endlich mal richtig streiken müssen. Es macht aber praktisch niemand mit. Deutsche sind Deutsche, die streiken offenbar nicht. Pflichterfüllung wird offenbar weiterhin sehr wichtig genommen.

        Allerdings gibt es auch Zeichen, dass die Krankenhäuser zunehmend zusammenbrechen. Es geht schon seit 20-30 Jahren eigentlich nur abwärts, aber in den letzten 2-3 Jahren hat sich die Abwärtsspirale noch einmal deutlich beschleunigt.

        Vier Entwicklungen konnte ich in den letzten Jahren beobachten:
        1. Viel Personal kommt mittlerweile aus Osteuropa. Deutsches Krankenhauspersonal wandert vermehrt aus, vor allem in die Schweiz.
        2. Es mangelt an jungem, qualifizierten Nachwuchs.
        3. Neues Personal bleibt immer kürzer und geht dann schnell wieder.
        4. Merkels Regierung verliert an Rückhalt. Diese Entwicklung ist relativ neu und hat ungefähr im August 2015 noch einmal Fahrt aufgenommen.

    • @libertylauch
      Steuern wären der richtige Ansatz. Ich habe noch nie verstanden, warum Einkommen überhaupt besteuert wird. Vor allem niedrige Einkommen sollten nicht besteuert werden.

      Im Zuge dessen kann man auch die negative Einkommenssteuer von Milton Friedman diskutieren. Damit könnte man eventuell große Teile der Hartz-IV-Bürokratie abbauen.

      Es stimmt, Krankenschwester ist in den USA ein *Studium*. Viele deutsche Ausbildungsberufe sind in den USA ein *Studium*. Das vergessen die deutschen Politiker oft, die permanent College-Quoten wie in den USA fordern. Diese Vergleiche sollte man aus meiner Sicht unterlassen. Julian Nida-Rümelin ist bei diesem Thema sehr kompetent.

      Ich bin mit ihm einer Meinung, dass die Akademiker-Quote in Deutschland mittlerweile zu hoch ist. Auch deshalb betreibt die herrschende Kaste aus Medien und Politik aktuell diese Refugee-Strategie: Viele sogenannte *Akademiker*, die weitgehend sinnlose Fächer studiert haben, können nur arbeiten, wenn sie Staatsknete dafür bekommen, damit sie so tun, als würden sie das *Refugee*-Problem lösen. Und die *Refugees* sollen dann die Facharbeiter-Berufe lernen, die die Waldorfschul-Deutschen vorher nicht lernen wollten.

      Krokodil hat in so weit recht, dass es keine wesentlichen Unterschiede in der Qualifikation zwischen amerikanischen und deutschen Krankenschwestern gibt. Allerdings gibt es gewaltige Unterschiede in der täglichen Arbeit. Die College-Krankenschwestern nehmen dem Arzt viele Tätigkeiten ab und *planen* die Pflege (ich weiß wirklich nicht, was es da zu planen gibt, aber man muss auch schrecklich viel dokumentieren). Die Körperpflege selbst übernehmen in den USA dann oft andere Kräfte. Und dann gibt es in den USA noch extra Kräfte, die Dinge tun wie Essen ans Bett bringen usw.

      In Deutschland gibt es diese Arbeitsteilung so nur in sehr wenigen Krankenhäusern. Die deutsche Krankenschwester macht die meisten dieser Arbeiten noch selbst, dafür kann sie viele höherwertige Arbeiten nicht, die in Deutschland dann der Arzt machen muss. Das ist zwar auf dem Papier billig, aber in der Praxis ist es aus meiner Sicht deutlich teurer. Ich weiß nicht, ob die Krankenpfleger-Lobby in DL schon verstanden hat, dass sie natürlich mehr Geld verdienen würden, wenn sie höherwertige Arbeit übernehmen und dafür niederwertigere Arbeit abgeben. Weil die Arbeitsteilung so ist wie sie ist, verdienen die studierten Krankenschwestern in den USA schon mehr als in DL, so wie auch Ärzte in den USA mehr verdienen.

      Zur letzten Frage wegen dem Wohnraum. Ich mag keine Immobilien. Ich halte sie für keine gute Geldanlage.

      • Jetzt bist du schon pro Gewerkschaften, was ist denn hier los?=D

        Danke für die ausführliche Antwort. Die Studienquote empfinde ich auch als hoch genug. Künstlich deckeln kann man sie leider kaum und durch Einführung der Studiengebühren gab es (entgegen der linken Erwartung, die ich aber in dem Fall geteilt habe) auch keinen Rückgang. Vielleicht sollte man eine Arbeitsmarktanalyse machen und ungefragte Studiengänge (Geistes- und Sozialwissenschaften) sind teurer oder bekommen kein Bafög. Ist aber bestimmt verfassungswidrig, wie alle vernünftigen Maßnahmen.
        Trotzdem wären Studiengebühren angebracht. Die Krankenschwester muss ihrem Manager nämlich noch das Studium bezahlen, davon „profitiert“ sie ja auch. Das ist doch ein Witz.

      • Jetzt bist du schon pro Gewerkschaften, was ist denn hier los?

        Ich bin offensichtlich nicht pro Gewerkschaften, weil verdi ist extrem schlecht. Ansonsten kommt es auf den Standpunkt an. Wenn man die Sicht der Krankenpfleger einnimmt und diese höhere Löhne wollen, dann brauchen sie eine kleine schlagkräftige Gewerkschaft wie man sie von Piloten, Eisenbahnern, Ärzten usw. kennt. Deshalb bin ich nicht pro oder contra Gewerkschaften. Ich sage nur was X machen muss, wenn sie Y erreichen wollen. Aus Sicht der Patienten ist es natürlich aus rein monetärer Sicht gut, wenn verdi keine vernünftigen Löhne für Krankenpfleger durchsetzen kann.

        Ich würde auch nie Gewerkschaften verbieten. Wenn Arbeitnehmer sich organisieren wollen, sehe ich aktuell nicht mit welchen Maßnahmen man aus libertärer Sicht dagegen vorgehen kann.

        Künstlich deckeln kann man sie leider kaum und durch Einführung der Studiengebühren gab es (entgegen der linken Erwartung, die ich aber in dem Fall geteilt habe) auch keinen Rückgang.

        Nein, künstlich deckeln sollte man nicht. Eine andere Informationspolitik und Studiengebühren würden schon ausreichen. Außerdem ist natürlich der Wille der Studenten maßgebend. Wenn wirklich so viele studieren wollen, dann ist das eben so. Nida-Rümelin sagt, viele junge Leute glauben sie müssten studieren, weil relativ viele junge Leute Angst haben, dass andere Ausbildungswege für sie nicht gleichwertig oder gar besser sein können. Es gibt auch Eltern die Druck ausüben. Akademiker-Eltern sind oft gegen Ausbildungsberufe des eigenen Kindes und Nicht-Akademiker-Eltern sind oft skeptisch was ein Studium angeht. Ich glaube da ist etwas dran.

        Die Krankenschwester muss ihrem Manager nämlich noch das Studium bezahlen

        Das ist in der Tat so. Aber man muss sich nur angucken, wer mehrheitlich studiert: Junge Leute aus relativ wohlhabenden Elternhäusern, politisch meist weit links orientiert. Diese Kaste versteht es wie keine andere Klasse ihre Interessen gegen ärmere Klassen durchzusetzen und diese Politik dann auch noch als soziale Wohltat zu verkaufen. Das sieht man aktuell auch schön in der Migrationspolitik.

  5. Ich würde Gewerkschaften auch niemals verbieten. Ich würde ihnen aber auch keine Sonderrechte einräumen (Du auch nicht, nehme ich an). Ansonsten Zustimmung, gerade, was das Studieren anbelangt.

  6. Hallo Viewer,
    ich komme etwas spät, aber ich möchte zum Thema Studium für Krankenschwestern noch etwas hinzu fügen.

    In der DDR wurden die Krankenschwestern an Medizinischen Fachschulen ausgebildet. Sie absolvierten ein Fachschulstudium. Das galt für alle medizinischen Berufe (Labor, Röntgen, EEG, Physio- und Arbeitstherapie). Selbst die Krippenerzieherinnen und Kindergärtnerinnen waren Fachschulstudenten.
    Allgemein wurde immer behauptet, dass die DDR dies wegen der UNO-Statistik machte. Sie wollte auch in Sachen Bildung etwas vortäuschen. Deshalb besuchten die Kinder auch alle Oberschulen, quasi Gymnasien laut Statistik. Ab der 11. Klasse waren es dann Erweiterte Oberschulen.
    Im Facharbeiterbereich gab es ebensolche Vortäuschungen, den Teilfacharbeiter. Heute ist er wieder ein Hilfsarbeiter.

    Waren die Schwestern in der DDR nun besser ausgebildet als die in der Bundesrepublik? Ich glaube nicht. Sind die in den USA besser ausgebildet?

    Herzlich, Paul

    • Lieber Paul,

      die amerikanischen Krankenschwestern sind nicht besser oder klüger, auch nicht unbedingt besser ausgebildet, aber sie führen höherwertige Aufgaben durch, die in Deutschland leider noch zu oft Ärzte durchführen *dürfen*. Zum Beispiel Blut abnehmen und simple Venenkatheter legen. Dazu braucht man in der Regel keinen Arzt, nur wenn die Krankenschwestern es nicht hinbekommen, wird in den USA hierfür ein Arzt gerufen. Es gibt in Amerika mittlerweile sogar Schwestern, die in unterversorgten Gebieten noch mehr Aufgaben übernehmen dürfen, die früher nur Ärzte durchführen durften. Sogar Diagnose und Therapie. Das ist dann natürlich noch einmal eine Aufwertung.

      Die Krankenschwestern in Deutschland sind oft Mädchen für alles. Sie müssen oft auch noch Dinge tun wie Akten absortieren, Nachttische putzen und Essen abräumen. Es gibt auch immer noch genügend Krankenhäuser, wo sogar die Assistenzärzte Akten abheften und Briefe drucken. Man ist in diesen Häusern mehr im Büro als bei den Patienten. Das ist ineffektiv, teuer und macht allein schon betriebswirtschaftlich keinen Sinn.

      Siehe auch hier, ab Absatz 5:
      https://americanviewer.wordpress.com/2015/09/17/bafoeg-fuer-fluechtlinge/#comment-6962

      In Ländern wie Schweiz und Österreich ist es erfreulicherweise eher wie Amerika.

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