Frankfurer Rundschau findet Gehirnzelle.

Normalerweise unterstützen linke deutsche Medien Jahr für Jahr die faktische Nichtbestrafung von Tausenden von Gewalttätern in Deutschland. Deshalb ist der nachfolgende Beitrag der Frankfurter Rundschau durchaus ein kleines bisschen bemerkenswert:

Der Ex-Freund einer 25-Jährigen und sein Bruder wollen verhindern, dass diese ein Kind austrägt. Sie bedrohen die Schwangere massiv. Einer der Brüder tritt ihr in den Bauch. Trotzdem kommen die beiden Männer bei einem Prozess mit milden Strafen davon.

Denkt man an die Tritte in den Bauch der Frau – eine Tat, die der Richter selbst als „krass“ bezeichnete – stellt sich die Frage, ob das Urteil nicht zu mild ist: Schließlich wäre bei gefährlicher Körperverletzung auch ein weit höheres Strafmaß möglich gewesen. „Die niedrige Strafe ist aus erzieherischen Gründen notwendig“, erklärte Rockemer.

12 Gedanken zu „Frankfurer Rundschau findet Gehirnzelle.

  1. Dein Amerika tritt doch auch jedem anderen Staat der Erde in die Magengrube, der seine souveränen Interessen vertritt. Das haben diese Migrantenkids doch schön gelernt, stets aus der Position des stärkeren heraus zu handeln, Initiative zu ergreifen und zuzuschlagen. Auf unserer Welt zählt doch das Selbstbestimmungsrecht der Völker keinen Deut, warum sollte im Gegensatz dazu auf dieser Welt, das Recht auf nationaler Ebene als etwas achtenswertes angesehen werden ?

    • Das Thema hat rein gar nichts mit Amerika zu tun. Amerika-Hasser finden allerdings immer einen Weg Amerika die Schuld zu geben. Sie können das schon ziemlich gut. Aber anstatt Amerika die Schuld an deutschen Gerichtsurteilen zu geben, wäre es nicht sinnvoller man finge bei deutschen Richtern, deutschen Politikern und deutschen Wählern an?

    • Wen man die einmalige kulturelle, wirtschaftliche und militärische Übermacht bedenkt, die die USA lange Zeit hatten und z. T. noch haben, dann übte bzw. üben sie ihre Dominanz im Vergleich sehr zurückhaltend aus. Verglichen z.B. mit dem antiken Rom, mit dem Frankreich Napoleons, mit dem viktorianischen Britannien, mit Nazi-Deutschland, mit der Sowjetunion. Und erst recht verglichen mit dem, was der Iran und andere islamische Länder mit einer solchen Übermacht anfangen würden.
      Es ist ein Witz, dass „Antimperialist“ ein Synonym für USA-Hasser ist.

      • Das antike Rom gibt es nicht mehr so richtig, das Frankreich Napoleons ist auch nicht mehr so richtig existent, Nazi-Deutschland – na, ja, ich glaube, auch hier liegt die Vergangenheitsform als Hauptform vor. Die Weltmacht Iran ist hübsche Spekulation. Was bleibt vom Post übrig?

      • @American
        Die Aussage Maltes soll sein, dass er es „witzig“ findet, dass es in unserer Zeit die Haltung gäbe, „Antiimperialist“ und „USA-Hasser“ seien inhaltsgleiche Begriffe. Dieses untermauert er mit den Vergleichen in die junge oder späte Vergangenheit bzw. in die schwerelose Spekulation. Ich wies ihn darauf hin, dass seine Vergleiche schwach und unzulässig seien. Unter Berücksichtigung dieses Faktes bliebe von seinem Post nur übrig:
        „Es ist ein Witz, dass “Antimperialist” ein Synonym für USA-Hasser ist.“
        Aber das ist eine ganz andere Geschichte…

  2. Dem Recht dadurch mehr Geltung verschaffen zu wollen, indem man es hart urteilen lässt, bringt aus logisch nachvollziehbaren nichts. Es kommt auf die Rezeption der Massen an, nicht auf das Urteil als solches an. Wenn wir beim besten Willen von einer migrantischen Bildungsbürgerschicht ausgehen, die unter normalen Bedingungen vielleicht noch den urteilslosen Tathergang als solches geschildert bekommen, so hält es lediglich ein Bruchteil dieser Kaste bis zur Urteilsverkündung aus, daran Anteil zu nehmen. Nicht zu sprechen von den jugendlichen Nachkommen dieser migrantischen Bildungsbürger, deren Interessenslage überall liegt, nur nicht bei so einer Tat, geschweige denn irgendeinem Urteil. Jeder auf dieser Welt hat sein persönliches Rechtsempfinden, jedes dieser halbintelligenten Wesen merkt an irgendeinem Punkt im Leben dass eine hohe, an das Recht gebundene Moral unter Umständen zu teurer für ihn persönlich werden könnte, also schafft es seine Leiche in den Keller, dumm nur das diese früher oder später anfängt zu stinken. Es geht ums Geld, hüben wie drüben, oben und unten , Amerika ist groß, es strahlt seit Jahrzehnten, mit ihm seine Ideale und Werte. Da das nun mal Geld und Freiheit sind, nimmt sich jedes davon inspirierte Wesen heraus jene mit sich selbst assoziierten Werte individuell für sich zu verteidigen. Fuck auf irgendeinen imaginären Rechtsstaat, der macht nicht satt!

    • Wenn ich eine Aussage in ihrem langen Kommentar (weniger ist oft mehr!) richtig verstanden habe, dann reagiere besagte Migrantenschicht nicht auf gewisse Urteile, denn westliche Rechtsstaaten seien ihnen egal. Da ist sicherlich etwas Wahres dran.

      Aber darauf aufbauend, könnte man genauso gut schließen, diese Leute reagieren nur auf die Sprache der Härte, denn eine andere Sprache verstehen sie nicht.

      So macht man aus These und Antithese eine Synthese! Damit wäre selbst der olle Hegel happy. Oder nicht?

      • Durchaus ist Härte der einzig gehbare Weg, jedoch nicht gegen die wachsende Menge migrantischer Chaoten, sondern gegen den Staat als Verteiler. Er hat zur Problematik der jungen Migrantenkids geführt. Er hat es deren Eltern der 1. Generation mit Brosamen honoriert, dass sie hier ihre Kinder aufwachsen ließen. Er hat Kindern, deren Eltern unsere Werte stets nur tolerierten, niemals aber akzeptierten, einen Freifahrtsschein in die deutsche Gesellschaft geschenkt. Dass so ein Regime nie auch nur im Ansatz funktionieren konnte, zeigt die Geschichte der Neuzeit in jedem Jahrzehnt. Denn Gesellschaft ist nun einmal auch Wertegemeinschaft über Geld und Freiheit hinaus, wenn ich beiden ein Alleinstellungsmerkmal gebe, dann habe ich den Verteilungskampf perfekt arrangiert, und in dem kann JEDER Staat, sobald er verteilt, nur Fehler machen.
        Und jetzt schau bitte in dein Land, ein starker Rechtsstaat gebietet Mord, Totschlag keinerlei Einhalt.

      • „Denn Gesellschaft ist nun einmal auch Wertegemeinschaft über Geld und Freiheit hinaus, wenn ich beiden ein Alleinstellungsmerkmal gebe, dann habe ich den Verteilungskampf perfekt arrangiert, und in dem kann JEDER Staat, sobald er verteilt, nur Fehler machen.“

        Ich denke, dass ist eine legitime Feststellung. Der Rest des Kommentars finde ich indessen unklar. Ich verstehe ihn wie folgt – im Zusammenhang mit: „Es kommt auf die Rezeption der Massen an, nicht auf das Urteil als solches an.“ Und weil die Gesellschaft nur noch Geld als einzigen legitimen Wert im Kopf hat, kann sie die Vernünftigkeit anderer Werte nicht mehr erkennen und folglich degeneriert sie. Ich finde das schon eine adäquate Beschreibung der westlichen Welt und den Bezug auf Amerika auch nicht unbedingt per se Anti-Amerikanisch, sondern eine (übertragbare) Gesellschaftsdiagnose. Der Mayweather-Kampf hat das doch perfekt offenbart. Wenn jemand den Spitznamen „Money“ mit Stolz trägt, sich immer wieder abseits des Rings durch Protzen hervortut und dabei auch noch bestärkt wird … ist Geld wohl _das_ Ideal. Denn so wie ich es sehe, ist dies ja in der Tat der einzige universelle Wert der USA (Freiheit wird ja nicht selten selbst nur durch Geldvermögen definiert). Wie siehst du das Viewer? Gibt es noch eine Wertegemeinschaft abseits dessen?

  3. „Und weil die Gesellschaft nur noch Geld als einzigen legitimen Wert im Kopf hat, kann sie die Vernünftigkeit anderer Werte nicht mehr erkennen und folglich degeneriert sie.“

    Ich denke ebenso diesen O-Ton herauszuhören.
    Und wenn ich ihn richtig verstehe macht er den bürgerlich-liberalen Staat dafür hauptverantwortlich.
    Ich muss bei dieser Thematik immer an die Ökonomen aus Österreich denken, die propagierten eine direkte Abgrenzung des Staates von den Interessen des Individuums, da eben jener Staat nie als Verteiler funktionieren dürfe. Heute aber sehen wir genau das Gegenteil davon, technische Entwicklungen bescheeren uns ein Höchstmaß an individueller Freiheit. Doch der Staat sieht das nicht mit Wohlwollen, und gibt etwa dem Individuum die Kompetenz die Verteilungsfrage nach allgemeiner Vertragsfreiheit zu regeln. Nein, er mischt sich mehr und mehr in privatwirtschaftliche Prozesse ein, verteilt mehr und mehr Steuern, und dies vollzieht er nicht etwa bei denen die die größten Profite machen, sondern denen die am fleißigsten Arbeiten. An die Big Player, bestehende Oligopole, da traut sich der bürgerliche Staat nicht heran, weil diese für ihn viel zu komplex und effizient arbeiten, sie brauchen den Staat nicht mehr, der Staat braucht sie, von ihnen nimmt er nichts. Der Mittelstand auf der anderen Seite, der der Protektion durch den Staat bedarf, der wird rücksichtslos geschröpft, für ihn sollen neue Erbschaftssteuergesetze erlassen werden usw., der wird ausgenommen und bekommt seitens staatlicher Dienstleistung keinerlei adäquaten Gegenwert.
    Liberale Grundwerte wie eine Chancengleichheit, bleiben dabei vollkommen auf der Strecke, Kleinhändler werden durch das Rabattregime großer Konzerne in den Ruin getrieben, und so kommen auf dem Markt nicht mehr die besten Produkte an den Mann, sondern die Produkte welche der mächtigste Vertreiber für gut befindet. So verkommt der Markt zum Wildwucher von Machtinteressen, der Staat versagt total und manövriert sich dabei selbst noch immer weiter und weiter in die Sch****. Was angesichts der 5 Konten in der VWL ganz klar bewiesen wurde.
    Kurz und gut, die menschliche Individuen merken das, für sie ist Geld eine knappe Sache, sie arbeiten nach seinen Regeln, denen des Selbsterhaltes. Der Staat in dem sie leben ist großzügig zu all jenen, die genug Leistung erbracht haben um Machtpositionen zu besetzen. Ergo wird dieser Wert zum allgemeinen Verständnis von Freiheit, stumpfer Karrierismus wird gesellschaftliches Leitbild, geschönt durch den Ausdruck das Beruf ja zur Berufung werden könne.
    In so eine Leistungsgesellschaft passen Asylbewerber per sé schon einmal schlecht rein, schlimmer noch wenn es freche oder gar Rabauken unter ihnen gibt.
    Denn dass bringt das kleine Maß an Verständnis, was diesen Leistungstieren noch inne wohnt, total zum überlaufen.
    Ergo, sie zünden potenzielle Quartiere wie in Tröglitz an, und warum auch nicht, mit Ihnen ist in
    Ihrem Staat keiner wirklich solidarisch, sie zahlen tagtäglich Steuern, arbeiten häufig mehr als 8 Stunden, und sollten sie mal ihren Job verlieren, werden sie auf Arbeitsagenturen und Jobcentern von hinten bis vorne gedängelt. Denn außerhalb des Erwerbslebens hört ja die Leistungsversessenheit nicht auf, im Gegenteil, sie wird schlimmer, ein Plansoll an Bewerbungen muss erfüllt werden.
    Der psychische Zustand so einer Gesellschaft ist alles andere als mit „gesund“ zu bezeichnen.
    Dass dann Chaotenkids irgendwelcher Randgruppen, aus materiellen Gründen ihr Ungeborenes samt tärchtiger Mutter schlachten, lässt einen nur mit schmerzverzerrtem Gesicht da sitzen und den Kopf schütteln. Klar, Kopf ab wäre für derlei Patienten die ökonomischste Lösung, sie zur Reue zu bringen kostet in der Tat auch wieder eine Menge Geld, deswegen befürworte ich schon ersteres. Da solchen Taten jedoch dann nur ein Angstriegel vorgeschoben wird, und ich den Menschen als Wesen kenne welches durchaus über seine Ängste hinaus wachsen kann. Befürworte ich auch eine Lösung im gesamtgesellschaftlichen Diskurs, die Zeit für einen Paradigmenwechsel sehe ich als gekommen.

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