Ein One-Way Trip nach Deutschland, bitte.

Ein interessanter Artikel in der Welt:

Die italienischen Autoren Andrea Di Nicola und Giampaolo Musumeci ermöglichen in ihrem soeben erschienenen Buch „Bekenntnisse eines Menschenhändlers“ Einblicke ins internationale Schleusergewerbe. Der Einfallsreichtum und die Flexibilität der Täter sind staunenswert.

Bis in Weiler des Senegal kann man in Agenturen gegen einen horrenden Preis seine Passage nach Europa buchen. Aus Pakistan sind täglich Bataillone vorgeblicher Erntearbeiter mit echten Papieren nach Italien unterwegs. Türkische und griechische Grenzbeamte verdienen dreifache Gehälter mit dem Durchwinken Verzweifelter, und in den Häfen blüht der Bootsverkauf.


Steigert ein Land, wie kürzlich Albanien, die Grenzkontrollen, ändert sich die Route geschmeidig. Erkennen Holland oder Deutschland plötzlich Eritreer als Kriegsflüchtlinge an, sitzen mit Zauberschlag plötzlich ausschließlich Menschen mit gefälschten Pässen von Eritrea in den Seelenverkäufern.

9 Gedanken zu „Ein One-Way Trip nach Deutschland, bitte.

  1. Das ist auch mein Eindruck, Die Schleuser sind die Gewinner in diesem „Spiel“. Es ist alles professionell durchorganisiert. Die Akteure verdienen sich eine „goldene Nase“.
    Was setzten die Länder mit Außengrenzen der EU dagegen? Was setzt die EU dagegen? Stümperhafte, Amateurabwehrmechanismen, die diese Bezeichnung nicht einmal verdienen, weil sie die Schleusung erleichtern?
    Die Schleuser brauchen nicht einmal mehr seetaugliche Boote, Schiffe sowieso nicht mehr. Sie müssen nur noch internationale Gewässer erreichen. Die „Rettungsschiffe“ übernehmen dann den weiteren Transport. Früher mussten die Schiffe der Schleuser wenigstens noch die Hoheitsgewässer der EU erreichen. Ist jetzt nicht mehr nötig. Das Militär übernimmt diese Aufgabe aus „humanistischen“ Gründen.

    KARAMBA, MIR KOCHT DER BLUT

    • In Europa gibt es eine große Asylindustrie. Da verdienen sehr viele Leute sehr viel Geld damit. Das Geschäft dürfte die Summen im gesamten Drogenhandel übersteigen. Da wundert es nicht, dass korrupte Politiker und Beamte wenig bis nichts dagegen unternehmen. Zumal linke Parteien meinen, sie könnten damit auf Generationen ihre Herrschaft sichern. Ob dieses Ziel aufgeht, wird man sehen.

  2. Zur Schlepperei gehören immer Schlepper und Geschleppte.

    Die Schlepper befriedigen lediglich eine Nachfrage der Geschleppten.

    Während über die Geschleppten nichts Böses kommen darf, kann man die Schlepper großspurig moralisch verurteilen.

    • Während über die Geschleppten nichts Böses kommen darf, kann man die Schlepper großspurig moralisch verurteilen.

      Ich glaube man sollte weniger über Moral, sondern mehr über Ziele sprechen. Die Schlepper sind das wesentlich einfachere Ziel. Diese illegale Zwischenstationen sollte man ausschalten. Zum einen durch polizeiliche und geheimdienstliche Verfolgung und zum anderen wohl durch klare staatliche Regulationen bezüglich der Einwanderung, die dann auch umgesetzt werden: Abschiebungen, Auffanglager in Afrika und im Nahen Osten, Hilfe vor Ort, strenge Einwanderungsregeln, usw.

      Den meisten Geschleppten kann ich moralisch kaum einen Vorwurf machen. Da weiß ich nicht genau, was du meinst. Es ist doch nur logisch, dass diese Leute nach Europa einwandern, wenn man ihnen solche Angebote macht. Wer von uns würde das in der gleichen Situation nicht auch wagen?

  3. Da wird sich nichts dran ändern, weil einfach der Wille hierzulande fehlt. Die einen möchten so gern mit anderer Leute Geld barmherzig sein, andere glauben allen Ernstes, die Folgen sinkender Geburtenraten auf diese Weise kompensieren zu können und müssen, und immer mehr sagen sich tatsächlich „ich bin schon so alt, das geht mir am Arsch vorbei“. Tatsächlich erleben wir hier eine der Folgen der Überalterung: der vitale, zukunftsfähige Teil der Bevölkerung schrumpft, der Teil der Degenerierten, Bekloppten und Alten wächst.

    • Ich glaube schon, dass Einzelne reagieren werden. Wenn man die Leute vor Ort so permanent anlügt wie in Deutschland, dann kommt es früher oder später immer wieder zu ähnlichen Ereignissen wie in Tröglitz. Die Politiker haben offenbar schon wieder vergessen wie schlimm die Flüchtlingsproblematik Anfang der 90er Jahre war. Erstaunlich wie kurz das Gedächtnis der Politik und der Masse ist.

      • Klar wird es sowas geben. Und mit der gleichen Zwangsläufigkeit wird es darauf die üblichen Reaktionen durch Medien, Politik und radikale Minderheiten geben.

        Von Seiten der Biodeutschen fehlt schlicht der Mut. Man ist einfach zu feige, zu verwöhnt, und zu sehr im Untertanengeist verhaftet. Die wenigen, die mal den Mund aufmachen, scheinen dies meist zu tun, weil sie sich einfach noch nicht der Folgen klar waren, und sie verstummen schnell im Orkan des linken Hasses, weil sie auf ihn nicht vorbereitet sind, jedenfalls keine Stirn, geschweige denn beißende rhetorische Waffen gegen ihn zu bieten haben. Die Massen, die sich zunächst hinter sie stellten, verstreuen sich, sobald sie merken, daß da doch kein starker Führer geboren wurde, sondern nur jemand sich unvorsichtig verplappert hat. Noch dazu sind selbige Massen aufgrund der Feigheit und Mimosenhaftigkeit ihrer Individuen immer nur Ballast, nie Stütze.

        Eher noch ist von Seiten einzelner Migrantengruppen mit positiven Impulsen zu rechnen. Viel ist aber auch dort nicht zu erwarten, da die Sozialstaatsimmigration ja primär Leute ansaugt, die sich in gemachte Nester legen möchten, anstatt Leute, die ihr Leben in die eigene Hand nehmen möchten.

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