Lügenpresse oder Der Unterschied zwischen Lüge und Beleidigung.

FAZ-Mann Kohler zieht seinen Kommentar mit dem Begriff „Lügenpresse“ auf. Ein Begriff, der im deutschsprachigen Raum aktuell beinahe ausschließlich im Zusammenhang mit PEGIDA benutzt wird. Islamisten benutzen diesen Begriff nicht.

Die Journalisten von Charlie Hebdo wurden nicht ermordet, weil sie gelogen haben, sondern weil sie aus Sicht der Islamisten Mohammed beleidigt haben.


Wenn man sagen würde, Kohler zeige mit seinem Artikel sein Arschlochgesicht, wäre dies auch keine Lüge, sondern wenn dann eine Beleidigung.

Und überhaupt: Wer will nach Kohlers Artikel noch behaupten, dass der Begriff „Lügenpresse“ nicht auf die gleichgeschaltete deutsche Presselandschaft zutrifft?

„Lügenpresse“ ist in diesem Zusammenhang keine Beleidigung mehr, sondern Fakt.

Ich habe es so satt, dass westlichen Medien permanent über die Motive von islamischen Terroristen lügen. Islamische Terroristen wollen keine verschärften Sicherheitsvorkehrungen. Sie wollen ihre Opfer töten. Und das möglichst ungestört. Die europäischen Politiker lassen sie gewähren, denn wenn man mehr gegen Terroristen unternehme, würden bekanntlich „die Terroristen gewinnen“. Eine bestechende Logik.

Die europäischen Politiker lassen die Terroranschläge auf europäischem Boden auffallend leicht geschehen, was auch daran liegt, dass es bisher keine wichtigen europäischen Politiker erwischt hat. Die europäischen Machtmenschen sind bestens geschützt. Islamisten sind so feige wie die europäische „Elite“. Beide suchen sich „weiche“, ungeschütze Ziele heraus und wählen bevorzugt den Weg des geringsten Widerstandes.

11 Gedanken zu „Lügenpresse oder Der Unterschied zwischen Lüge und Beleidigung.

  1. Ich finde Ihre Schuldzuweisung zum jetztigen Zeitpunkt verfrüht, schliesslich handelt es sich lediglich um mutmassliche Terroristen (Unschuldsvermutung!).

    Wer alles schuld ist ist noch unklar, es verdichten sich allerdings schon Hinweise auf die AFD, die CIA, den Mossad, den Westen allgemein, die fehlende Willkommenskultur, die Pharma- Gen- und Atomlobby, den Kapitalismus, die Juden, die leider noch nicht „im Gas“ sind, die USA, das Bankgeheimnis, die NSA, mangelndes Taktgefühl, die Cartoonisten, weisse alte Männer und George W. Bush im Speziellen. Alles noch etwas unklar. Klar ist einzig, was auf gar keine Art und Weise mit diesem Anschlag etwas zu tun haben kann : der Islam. Und genau dass berichten ja unsere Medien tagein, tagaus. Hier von einer „Lügenpresse“ zu sprechen ist völlig unverständlich.

    • Bei all meiner Abneigung gegen den Islam, auch gegen den gemäßigten, kann ich das Pochen auf die Differenzierung schon irgendwo nachvollziehen. Jemand ab und zu betet und dessen Lieblingsphrase aus dem Koran „Wer einen tötet, tötet die ganze Menschheit“ ist, alles andere leugnet und eigentlich nur dem Selbstverständnis nach Moslem ist, hat wenig bis gar nichts mit so einem Terroristen zu tun. Die „Schein-Moslems“ sind im Prinzip genau so wie „Schein-Christen“, gleiche Argumente, gleicher Lebensstil. Letzerer unterscheidet sich 0 von dem Lebensstil von Atheisten, die Argumente für Gott/Allah sind die üblichen; „es muss etwas höheres geben“, „Ich brauche moralische Eingebung von oben“, „Es geht um Nächstenliebe und Gerechtigkeit“. So jemand will nicht mit einem ausgebildeten Terroristen gleichgesetzt werden. Der Islam ist natürlich das Problem aber nicht, weil er selbst im Kern so dämlich ist (das sind andere Ideologien auch), sondern weil es Teile der Welt geben, die ihre Ideologie „zu ernst“ oder „zu wörtlich“ nehmen – die fehlende Aufklärung. Joseph Kony z.B. vergewaltigt, versklavt und mordet fröhlich im Namen des Christentums.
      Islamkritik ist eine Gratwanderung. Aber eine, die man beschreiten sollte.

      • Ich hab mit dieser Differenziererei etwas Mühe. Erstens wird dabei völlig ohne Beleg davon ausgegangen, dass die riesige Mehrheit der Muslime gut integriert sei und somit unser Wertesystem unterstütze. Dem ist meiner Meinung nach nicht so. Würde man da etwas nachbohren, würden manche noch einige Ueberraschungen erleben.
        Zweitens ist es verdammt nochmal nicht mein Problem, wenn der Islam (den es ja nur dann als Gesamtheit gibt, wenn man sich als Opfer verkaufen will, aber immerhin dann) ein Problem mit seinen Gläubigen hat. Wenn Coca Cola eine Charge vergifteter Getränke produziert hat, ist es nun mal an Coca Cola, diese wieder vom Markt zu bekommen. Die Firma darf sich gern von Behörden helfen lassen, es bleibt aber ihre Aufgabe. So lange sich Coca Cola aber ziert, effiziente und glaubhafte Massnahmen zu ergreifen, und statt dessen Differenzieren anmahnt („Es ist ja nur eine winzige Anzahl Flaschen vergiftet“), so lange muss sich diese Firma als Ganzes kritisieren lassen.

        Noch etwas: die von Ihnen zitierte Sure ändert ihre Bedeutung radikal wenn man sie erstens vollständig liest (Adressat!) und zweitens weiss, wer nach dem Koran zur genannten Menscheit gehört und wer nicht. Moslems zitieren diese Sure gerne, ich weiss, es ist aber genau so verlogen, wie wenn man Rosa Luxemburg wegen ihres Spruches von der Freiheit des Andersdenkenden zur Ikone der Meinungsfreiheit zu verkaufen.

      • Diese „Differenzierungen“ scheinen mir mehr und mehr aus der Feigheit geboren, daß Problem beim Namen zu nennen.

  2. Ich kenne den Koran, ich wollte damit mehr aufzeigen, dass die meisten Gläubige keine Ahnung haben und in Religion einfach etwas schönes, reines, gutes erkennen und alles mit Absicht so verdrehen, was in dem Buch steht.
    Wenn man bei dem Vergleich Coca-Cola bleibt, wäre der Islam eher das Cola-Getränk allgemein und die unterschiedlichen Strömungen wären die jeweiligen Marken. Welche Maßnahmen soll denn ein handzahmer Moslem treffen, damit es keine Attentäter mehr gibt?

    • Welche Maßnahmen soll denn ein handzahmer Moslem treffen, damit es keine Attentäter mehr gibt?

      Im seinem Umfeld kann dieser handzahme Moslem schon wirken. Er kann auch seine eigene Haltung überdenken, denn die Zustimmungsquoten zu islamischen Terroranschlägen sind in Umfragen regelmäßig erschreckend hoch.

      Letztendlich geht es nicht um handzahme Muslime, sondern um die totalitäre Ideologie Islam an sich.

  3. Der scheinbar “unislamische Werdegang” der Täter wiederholt sich immer wieder:

    Asylant – Krimineller – Häftling – Islamist – Terrorist

    Irgendwann werden auch die naivsten Europäer begreifen, dass dieser Kreislauf doch etwas mit dem Islam zu tun haben könnte.

    • Irgendwann werden auch die naivsten Europäer begreifen, dass dieser Kreislauf doch etwas mit dem Islam zu tun haben könnte.

      Die einfachen Leuten kapieren das schon lange, so jedenfalls mein Eindruck. Das Problem scheint eher, dass das Stehvermögen, was die Verleugnung angeht, am Kopfteil des Fisches sehr groß ist. So groß, dass man sich fragen muss, ob die Fischköpfe jemals damit aufhören werden, die Sache zu verleugnen.

  4. Die deutsche Lügenpresse wird doch wohl in Deutschland zurecht beschimpft, weil sie feige und verlogen ist. Was hat das mit Frankreich zu tun, und dem islamistischen Anschlag auf mutige und ehrliche Pariser Satiriker? Feige deutsche Dschurnalisten ungleich mutige französische Journalisten. Was bilden sich diese linken Fatzkes in Hamburg und Berlin eigentlich ein, wer sie sind? Sie sind definitiv nicht Charlie.

    • Es stimmt in der Tat, diese Leute sind auf keinen Fall Charlie. Es gibt zu Charlie in Deutschland in den MSM keinen Vergleich. Am nächsten käme vielleicht noch die taz, aber auch diese sind viele Meilen von Charlie entfernt.

      Mal abgesehen davon, ist niemand Charlie außer die Charlie-Redaktion allein. Und die meisten dieser Menschen sind tot.

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