Vorurteile und andere Fakten.

Sind Sie auch „rechtsextrem“?

Es gibt mal wieder eine „tolle“ deutsche Studie zum Thema:

Mehr als 60 Prozent meinen nicht, dass der Staat großzügig bei der Prüfung von Asylanträgen sein sollte. Mehr als 40 Prozent sind der Ansicht, die meisten Asylbewerber würden in ihrer Heimat gar nicht verfolgt, 44 Prozent treten Asylbewerbern mit abwertender Haltung entgegen.

Das Fazit dieser „Studien“ lautet übrigens jedes Quartal aufs Neue: Jeder, der kein faktenresistenter SPD-Wähler ist, muss ein Nazi sein. – Was auch sonst?


In Schwarzafrika werden die „Flüchtlinge“ derweil so schlimm politisch verfolgt,
dass sie zwischen Hamburg und Sierra Leone hin- und herjetten müssen:

Während seines Hamburg-Aufenthalts soll ein schwarzafrikanischer „Flüchtling“ zwischenzeitlich wieder in seiner Heimat gewesen sein. Dort will er mit einer Person in Kontakt gekommen sein, deren Tante an Ebola starb. Über welchen Flughafen er einreiste, ist unklar.

Da fehlen mir glatt die Worte. Besonders lustig finde ich es, wenn deutsche Kollegen gerne über „die dummen Amerikaner“ ablästern, die dieses und jenes nicht hinbekommen würden. Ich bezweifele ernsthaft, dass der Durchschnitts-Amerikaner dümmer ist, als der Durchschnittsdeutsche.

Selbst das linkslastige Slate Magazin wundert sich mittlerweile über das deutsche Denken:

Instead of NATO, the German audience wanted to discuss genetically modified food and chickens washed in chlorinated water. If the trans-Atlantic trade treaty now under negotiation is ever passed, many speakers said they feared that these things might be forced upon German citizens by American corporations. That, to them, was the greatest threat to the Western alliance.

Lesen wir weiter im Gesülze von SPD, dpa und epd, gedruckt von der FAZ:

Zu beobachten ist insgesamt eine Verlagerung weg von offensiven rechten Positionen hin zu „softeren“ Ausdrucksformen – wie dem Pochen auf Vorrechte etablierter Gruppen.

Vorrechte etablierter Gruppen? Was machen denn bitte Gewerkschaften den ganzen Tag? Und was bewirkt der Mindestlohn? Dass Arbeitslose leichter einen Job finden? Und die Rente mit 63? Ist das Politik orientiert an Demographie und Zukunft oder nicht viel eher Klientelpolitik für alteingesessene SPD- und CDU-Wähler, die kurz vor der Rente stehen? Linkspolitiker dieser Art sind so dreist, dass es körperlich schmerzt.

26 Gedanken zu „Vorurteile und andere Fakten.

  1. Was die Chlorhühnchen angeht, ist meine Theorie, dass die Deutschen ihre Ängste und Erfahrungen auf pc-Themen verlagern. Die Deutschen wurden im 2. Weltkrieg fast vernichtet, von Brandbomben, Rotarmisten, Polen, Tschechen, Selbstmorden, Hunger etc.. Dieser reale Untergang, und das millionenfache Leid darf aber nicht betrauert werden, sondern muß im Gegenteil als Befreiung gefeiert werden. Diese pervese Situation läßt die Leute ihre Emotionen auf andere, erlaubte Problemchen projizieren. Das böse Atom, Waldsterben, das Klima, Chlorhühnchen etc. Die Vehemenz, Panik und Verzweiflung, mit denen die deutschen Gutmenschen auf diese Pipifax-Themen reagieren sind ja völlig irrational. Davon profitieren die Linken, denn ihre Denke ist ebenso realitätsfern.

    • Woran die Deutschen natürlich völlig unschuldig waren, stimmts? AV hatte schon im Bomber-Harris-Thread Recht, du bist ein echter Jammerlappen.

    • @Olaf

      Was die Chlorhühnchen angeht, ist meine Theorie, dass die Deutschen ihre Ängste und Erfahrungen auf pc-Themen verlagern. […] Die Vehemenz, Panik und Verzweiflung, mit denen die deutschen Gutmenschen auf diese Pipifax-Themen reagieren sind ja völlig irrational.

      Das sehe ich auch so. Auch deine Erklärung dafür mag zum Teil stimmen: Der 2. Weltkrieg hat bei vielen Deutschen tiefe Ängste hinterlassen, die nun politisch korrekt ausgelebt werden.

      Gleichzeitig war der 2. WK aber nicht der Beginn der deutschen Überängstlichkeit. Im Gegenteil auch Hitler war – wie du bei AronSperber richtig schreibst – ein Irrer. Ein Irrer mit extremen Ängsten. Im Vordergrund stand bei Hitler dabei bekanntlich die Angst vor dem jüdischen Volk, das aus seiner Sicht die Welt beherrschte und Deutschland vernichten wollte.

      Es gibt aus meiner Sicht mindestens 2-3 historische Gründe für die deutsche Überangst: Zum ersten die geographische Mittellage Deutschlands, zum zweiten der 30jährige Krieg und zum dritten spielen eventuell auch große Seuchen wie die Pest ein Rolle.

      Dann kamen in der Neuzeit noch 1. Weltkrieg, Hyperinflation und 2. Weltkrieg hinzu. Mittlerweile ist man in Deutschland psychisch so fertig, dass im Grunde nur noch der Gnadenschuss hilft.😉

      Angst scheint generell ein wichtiges Motiv für viele irre Verbrecher zu sein. Nicht nur bei Nazis und Ökos, sondern auch bei Islamisten. Religiöse Menschen haben so Angst vor einem herbeiphantasierten Übermenschen namens „Gott“, dass viele von Ihnen ohne weiteres bereit sind, diesem „Gott“ ihr Leben zu widmen, nach „seinen“ Regeln zu leben und dabei ohne groß zu zögern in erheblichem Maße Rationalität und Moral über Bord zu werfen.

      • Gnadenschuss, haha, sehr gut. Wobei wir derzeit wieder in der historisch normalen Rolle Deutschlands angekommen sind, wir müssen unser Geld im Westen abgeben, und ob der EU-Chef Ludwig der 14. heißt, oder Jean-Claude Juncker ist dann auch egal. Aber Helmut Kohl hat uns so fest eingebunden, dass wir in unserer Zwangsjacke nicht mehr mit der Pistole an die Schläfe kommen.

  2. http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Thueringer-Tierheime-durch-Mindestlohn-unter-Druck-897040517

    Mindestlohn, schönes Stichwort. Der durchschnittliche grünlinke Wähler glaubt ja, dass der Mindestlohn von den Privatkonten der Ausbeuter abgebucht wird und glaubt auch an Robin Hoods in den Parteien, die es den Großen wegnehmen und den Kleinen schenken, oder so ähnlich.
    Wo das Geld wirklich herkommt und wer am Ende immer bezahlt kann sich irgendwie keiner vorstellen.

    • Na dass ist doch auch die Existenszberechtigung eben jener Linker, deren Gutmenschentum legt doch einen dichten Nebel um das Thema Geld, und wichtiger noch, wie es fließt. Das Mindestlöhne beispielsweise in jedem Falle inflationsrelevant sind, sofern irg.wo anders nicht weniger gezahlt wird, all die Themen einer stringent durchdachten Finanzpolitik, die gibt bei Linken nicht, warum muss auch klar sein, all deren ökonomisch geschulte Apologeten waren zutiefst sinstre Gestalten, obschon Marx, Engels oder eben auch Keynes, alles intellektuell zutiefst unehrliche, unethische und obskure Gestalten, eben wahre Gutmenschen, welche für mich das Gegenteil guter Menschen sind.

      • all deren ökonomisch geschulte Apologeten waren zutiefst sinstre Gestalten, obschon Marx, Engels oder eben auch Keynes,

        Ich würde Keynes nicht mit Marx und Engels in einen Topf werfen. Keynes war zwar ein arroganter, weltfremder Snob, aber dumm war er nicht. Im Vergleich zu Marx war Keynes ein Genie.

      • @ Theophil: Ich frag mich ernsthaft, ob Sie noch nachdenken beim Schreiben. Wie man derart den Stab über Menschen brechen kann, ohne selbst irgendetwas vergleichbar konstruktives produziert zu haben … Woher wissen Sie eigentlich, dass diese Menschen „ethisch obskur“ waren? Sie scheinen einen guten Draht zu den Toten zu haben. Wenn man eben keine Argumente mehr hat sind Feindbilder gefragt, nicht wahr? Und da wir gerade auch bei „intellektuell zutiefst unehrliche“ sind – darf ich Sie fragen, ob sie irgendeinen volkswirtschaftlichen Abschluss haben? Haben Sie Marx oder Keynes gelesen? Allein wenn ich mir ihr Kommentar ansehe, dass „Mindestlöhne beispielsweise in jedem Falle inflationsrelevant sind“ kann ich nur lachen. Wir haben eine nahezu deflationäre Situation in Europa – schon bald ähnlich zu Japan – und dann wird über nicht vorhandene inflationäre Risiken gesprochen, die von der Realwirtschaft induziert werden? In welcher Welt leben Sie?

      • @nietzschi

        Wir haben eine nahezu deflationäre Situation in Europa – schon bald ähnlich zu Japan – und dann wird über nicht vorhandene inflationäre Risiken gesprochen, die von der Realwirtschaft induziert werden? In welcher Welt leben Sie?

        Dieser Kommentar erfreut mich. Ich habe auch nie an eine Inflation geglaubt, ich dachte allerdings noch vor einigen Monaten, dass keynesianische fisikalische Maßnahmen nichts bringen und außerdem dass Geldpolitik an der Nullzinsgrenze schwierig bis nicht möglich ist.

        Zumindest im letzten Punkt habe ich mich massiv getäuscht. Amerika fährt seit der Krise bekanntlich eine (im Vergleich zur Eurozone) expansive Geldpolitik und ist damit sehr erfolgreich. Die harten Fakten sprechen mittlerweile eine klare Sprache: Die Arbeitslosigkeit in Amerika liegt aktuell bei ca. 6%, die Eurozone liegt ziemlich genau doppelt so hoch! Ich wollte das erst nicht glauben, aber Scott Sumner hat mir in dieser Hinsicht durch seine vielen sachlichen Wortmeldungen die Augen geöffnet.

  3. Wir Deutsche sind doch eh alle Nazis und Rechtsextrem. Das ist eben die Nazikeule der Linksmedien in diesem Land. Wer nicht auf linkem Kurs mitschwimmt, ist Nazi.

    Viele dieser Asylanten werden ja auch nicht in ihrer Heimat verfolgt, sondern kommen aus wirtschaftlichen Absichten, das ist Fakt, sonst würden nicht soviele von denen gegen deutsche Asylanforderungen verstoßen. Ich verstehe auch nicht warum die Mehrheit der „Asylanten“ in Deutschland Muslime sind, während diese in ihrern Ländern Christen und Juden hassen und verfolgen.

    Ein Teil davon wird ja wirklich verfolgt und da bin ich selbstverständlich auch auf dafür denen zu helfen. Und der andere Teil von verfolgten Menschen auf der Welt hat wahrscheinlich gar nicht die Möglichkeit nach Deutschland zu kommen u.a. weil sich hier soviele Abzockerasylanten bei uns einnisten.

    • Du glaubst doch die linken History-Dokus der Firma Knop und Söhne*Innen vom Liberty-Phosphor und gutem Uncle Joe der Pommerland befreit hat. Nächstenhass und Fernstenliebe sind nun mal die zwei Seiten des linken Mutterkreuzes für Aische und Fatima. Deutsche haben kein Recht auf Heimat, Refuckies haben das Menschenrecht auf Nazi-Omis Häuschen.

  4. @Kanalratte: Ein Teil davon wird ja wirklich verfolgt und da bin ich selbstverständlich auch auf dafür denen zu helfen.

    Ich weiß nicht, warum man einen syrischen/irakischen Moslem helfen sollte? Die sind offensichtlich zu feige einen Haufen Steinzeitmohammedanern (in westlichen Medien als IS bezeichnet) entgegenzutreten.
    Die nehmen doch diese billige Gelegenheit wahr sich von den Europäern durchfüttern zu lassen. Und wir Deppen nehmen sie noch auf anstatt sie zurückzuschicken, meinetwegen auch mit einem Gewehr.

    • HAHAHA, ich lach mich schief, deine sogenannten „Steinzeitmohammedaner“ sind finanziell prächtig ausgestattete Killer, die von den netten Golfmonarchien großzügig bedacht werden, um bei deren schiitischen Widersachern, einmal nett an der Haustür zu klingeln, und um ihnen bei Gelegenheit gleich noch den Kopf mit von den Schultern zu hauen. Jetzt will ich dich Helden, wenn du asylsuchender wärst und gerade zu uns komst, sehen, der diesen Fanatikern und Extremisten in deutscher Maniér, selbstherrlich und – zufrieden, gegenüber tritt. Wohl gemerkt ohne das gleiche finanzielle und infrastrukturelle Feedback zu haben wie die von dir gezeitigten „Steinzeitmohammedaner“, denn ich mein, wer sollte dich wohl als Kurden oder Christen aus Syrien oder dem Irak unterstützen, Pascha Erdogan, Flintenuschi, Mutti, oder der Boogey Man aus dem Weißen Haus etwa ?
      Siehst du.😉
      Ich schätze du hast den Fehler daran selber erkannt, insofern du über ein wenig Verstand verfügst, keiner von denen schert sich nämlich irg.wie um dich, deine 5 Töchter, 3 Söhne und deine Sheherazade, also was wirst du wohl tun ?
      Natürlich sie in Sicherheit bringen!
      In diesem Sinne, spar dir nächstes mal bitte deine Stammtischpoesie

      • Wie kann es sein das 30000 Mann bis nach Bagdad vordringen, bei einer Bevölkerung von 30 Millionen? Egal wieviel Geld sie von irgendjemanden bekommen? Vor allem sind von den 30000, 15000 Schulversager aus dem Westen, und der Rest hat die Lebenszeit in Koranschulden verbracht.
        Bagdad ist nur nicht gefallen weil die Amerikaner rechtzeitig eingegriffen haben.

        Mir kann keiner erzählen das die aus dieser Region geflüchteten Moslems keine Feiglinge sind! Man schaue sich nur an wie die professionellen Moslemsoldaten agieren.
        Wirklich, eine unglaublich feige Bande.

        Eines ist aber sicher, mein Stammtisch wird, wenn wir in 20 Jahren vor der gleichen Situation stehen, schlimmstenfalls zur Mistgabel greifen, aber feige flüchten werden wir bestimmt nicht vor diesem Abschaum!
        Das bleibt den Pseudointellektuellen vorbehalten, wenn sie nicht vorher aus lauter Feigheit zum Islam übergetreten sind.

      • Und ich glaube immer noch nicht dass du gegen sie kämpfen wirst, als Moslem gäbe es ja für dich dann in jedem Falle noch eine Alternative, anstatt in den Westen zu emigrieren, du machst einfach mit beim Dschihad, und dem lägen ja objektiv dann auch ganz wunderbare Fakten zu Grunde, du würdest mehr Geld verdienen, als in der irakischen Armee, du würdest mit echten ethnokonfessionellen Glaubensbrüdern marschieren, anstatt für eine Demokratie von Schiiten in Bagdad zu kämpfen, die sowieso auf tönernen Füßen steht, und die in einem Kunstgebilde wie dem Irak schon von vornherein zerissen war.
        Naja, drauf geschissen, die Kurden waren und sind eine einander ziemlich einige Truppe, sie hatten Geld, seit dem Saddam weg war jedenfalls, auch sie vermochten es nicht heldenhaft gegen deine Steinzeitmohammedaner zu Felde zu ziehen, all das spricht dafür dass diese Deso Dogg’s, und andere Kinder des deutschen Dschihad, ein durchaus harter Haufen von Motherfuckern ist die jeden anderen dort unten ziemlich hart fisten, und sowas ist dann doch nur mit viel Geld, und noch mehr durch strukturellem Rückhalt möglich.

  5. Übrigens, was sollte man denn tatsächlich noch von einer SPD oder Grünen erwarten, außer solch stinkender Gehirnvereiterung. Wenn man ihnen dass von dir zitierte FAZ-Schema zu Grunde legt, dann sind sie ja selbst alle im besten Sinne Rechts, ich mein gut, für mich sind die Grünen mittlerweile auch das extrem rechte Außen unsereres Parlaments. Sie haben es geschafft alle früher als extrem rechts geltenden Ansprüche olivgrün anzupinseln, zunächst das Thema Krieg, so gute Freunde wie sie, kann doch keine andere Partei in der Rüstungsindustrie haben, sie sind schließlich die ersten die, wie es sich für einen Gutmenschen gehört, für die „Rechte“ gebeutelter zu den Waffen greifen, hätten wir eine grüne Mehrheit, würde unsere Armee wieder vor Moskau stehen, genauso wie wir bis an die Zähne bewaffnet in den ISIL einrücken würden und nebenbei gleich noch Assad mit unschädlich machen würden. Ob das deren tatsächliche Ideologie oder einvernehmliche und gute Kontakte zu kriegspofitierenden Kreisen sind, sei mal dahingestellt, aber genau so agieren sie bei allen anderen Themen, wie du schon ansprichst, Mindestlohn, Gewerkschaften aber auch der homosexuellen Frage, Politik „für“ die Frau, zu sehen ist stets das ansprechen von Partikularinteressen die zu Vorrechten führen sollen, die Gleichmacherei die dabei gleich noch mit rumkommt, ist mehr subjektiv als objektiv, denn sie entbehrt viel mehr den gleichen Rechten, als dass sie zur Zerstörung von Rechten an sich führt.

  6. leider wird das Thema von Extrempositionen beherrscht:

    die Rechten wollen gar keine Ausländer, die Gutmenschen wollen alle hereinlassen, egal ob unverfolgt oder unqualifiziert.

    wer es wagt, den Extrempositionen der Gutmenschen zu widersprechen, wird von ihnen als Rechter gebrandmarkt.

    deswegen vermeiden die meisten Mitte-Politiker das Thema und überlassen es Rechten und Gutmenschen.

    • die Gutmenschen wollen alle hereinlassen, egal ob unverfolgt oder unqualifiziert.

      Das ist der Status quo in Deutschland. Jeder der wirklich kommt um zu bleiben, darf auch kommen. Die reale Abschiebequote ist extrem niedrig.

      deswegen vermeiden die meisten Mitte-Politiker das Thema und überlassen es Rechten und Gutmenschen.

      Ich sehe nicht, dass Mitte-Politiker das Thema vermeiden. Sie haben nur praktisch alle linke Positionen übernommen. Darüber wird gerne und viel geredet. Nur die komplette politisch rechts stehende Seite wird brach liegen gelassen.

      • Weil keiner mehr sich traut seine rechten Positionen zu vertreten, bedient man sich gerne bei den Linken um vermeintliches Schulterklopfen vom „Volk“ zu bekommen, was aber dann in Wahrheit nur von Linken (Medien) kommt.

        Große Teile der Deutschen würden sich gegen mehr Asylanten aussprechen, wenn sie abstimmen dürften.

        In Deutschland sind vielleicht 25% der Bevölkerung Links. Links ist schick, Links ist angeblich Anti-Nazi, Links ist leicht ohne Konfrontation zu vertreten. Der Rest der Bevölkerung ist entweder „nicht berücksichtigt“ oder rechts.

        Mir kommt es aber so vor, als warten große Teile der Bevölkerung sehnsüchtig auf eine ernstzunehmende rechte Gegenpartei aus der mitte-rechts Position, die sich nicht durch Nazikeulen einschüchtern lässt. Als warte das Volk darauf, dass ein Politiker zu Nazivorwürfen endlich mal „Ihr könnt mich mal“ sagt.

        Denn mittlerweile ist selbst die CDU mitte-links einzuordnen.

      • Mir kommt es aber so vor, als warten große Teile der Bevölkerung sehnsüchtig auf eine ernstzunehmende rechte Gegenpartei aus der mitte-rechts Position

        Träumen kann man immer.

  7. Passt zwar nicht ganz hier her, da aber im Beitrag die Dreistigkeit von Linkspolitikern erwähnt wird, heute ein schönes Beispiel dafür in der FAZ: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ex-stasi-im-fuer-die-linke-im-thueringer-landtag-13280463.html
    Da hat das (meiner Meinung nach) links – grün orientierte Kampfblatt verwirrter deutscher Schöngeister einen tollen Propagandaartikel fabriziert. Etwas fassungslos bin ich doch, dass einige Kommentatoren diesen Mist glauben. Offenbar kommt man mit Dreistigkeit doch weiter (zumindest in einer Gesellschaft, der die bürgerlichen Werte abhandengekommen sind).

    • Für mich sind das mediale Ablenkungsmanöver, die am Kern der Sache vorbegehen. Die Dimension ist doch viel größer. Es ist ein Skandal, dass direkte Nachfolgeparteien der SED in DL überhaupt geduldet werden. Es ist ein Skandal, dass die Ideen der Linksextremen nie aussterben und nie verpönt sind. Dass geht nun schon seit deutlich über 100 Jahren so.

      Beim Nazismus hat man schnell erkannt: die Idee ist das Problem. Bei anderen Ideologien wie Kommunismus, Christentum und Islam tut man sich mit dieser Schlussfolgerung ungleich schwerer. Dort heißt es nach jedem Massenmord aufs Neue: Einzelne fehlgeleitete Individuen haben da etwas falsch verstanden – die Ideen an sich sind spitze!

      Ich will mal ein konkretes Beispiel geben. Der deutsche Präsident Gauck sagte sinngemäß über die Linkspartei: „Ist die Linkspartei tatsächlich schon so weit weg von den Vorstellungen der SED, dass wir ihr voll vertrauen können?“

      Diese Äußerung wurde in den Medien als Beleidigung der Linkspartei eingestuft. In Wirklichkeit war es genau andersherum. Selbst ein Gauck vertritt das Prinzip der ewig neuen Chance: Die Reste der SED sollen sich ein bisschen von sich selbst distanzieren (nach dem Prinzip: gute Idee, schlechte Ausführung) und schon dürfen sie wieder ans Ruder.

      Nach dieser „Logik“ dürfte auch die NSDAP wieder ans Ruder, vorausgesetzt sie distanziert sich weit genug von sich selbst. Nach dem Motto: Dass mit den Juden war ein Fehler, ab jetzt bauen wir nur noch Autobahnen.

      • Das stimmt schon, allerdings muss man auch sehen, dass sehr viele Institutionen dieser Welt sich einfach nur irgendwann weit genug von ihren Gräueltaten distanziert haben. Die Demokraten z.B. waren Pro-Sklaverei und (ich habe wenig Ahnung von Geschichte, bitte korrigieren, falls es völliger Mumpitz ist) haben einen Bürgerkrieg mitzuverantworten. Oder der deutsche Staat an sich; lange Zeit war er mit Altnazis durchsetzt, trotzdem kam das dritte Reich nicht zurück. Ich bin gegen die Linke, die sollten auf keinen Fall ans Ruder aber es gibt, wenn man genau hinschaut, genug Institutionen die Du und ich dufte finden, vor langer Zeit aber der Ausgangspunkt schlimmer Sachen waren.

      • Ich glaube, du hast meinen Punkt nicht verstanden, deshalb noch einmal: Es kommt auf die Grundidee an. Den Demokraten kann man ihren Sinneswandel bei der Sklaverei durchgehen lassen, weil sie schon immer demokratisch sind und vor allem weil Sklaverei nie ihre Grundideologie war. Bei Linksradikalen wie der Linkspartei liegt die Sache ganz anders: Die totalitären Maßnahmen in der DDR entsprechen 1:1 der linken Grundidee. Enteignungen, Einparteienherrschaft, Mauerbau, Todeszone, Vernichtung von Dissidenten, die totale Steuerung möglichst vieler Bürger, das sind alles die zwingenden Folgen der linksradikalen Idee und eben keine nebensächlichen Wischi-waschi-Punkte, von denen man sich als Linksradikaler glaubhaft distanzieren könnte.

  8. Lieber American Viewer,
    Sie haben das eigentliche Problem genau auf den Punkt gebracht. Diese, wie Sie es bezeichnen, Ablenkungsmanöver sind leider sehr wirkungsvolle Propaganda. Leider denken viele nicht in Zusammenhängen, und fallen auf solchen Unsinn herein.

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