Gedanken zum Kapitalismus.

Der Kapitalismus ist bekanntlich eines meiner liebsten Systeme. Bei anderen Leuten hat er hingegen einen eher schlechten bis extrem schlechten Ruf. Ich persönlich ziehe ein kapitalistischen System dem aktuellen Parlamentarismus vor. Ich halte den Kapitalismus für die bessere „Demokratie“. Gerne sammele ich Texte, die den Kapitalismus verteidigen. Nachfolgend zwei aktuelle Beispiele.


Psychologe Julian S. Bielicki auf Achgut und für ef:

Der Kapitalismus macht keine Unterschiede, alles ist ihm gleich, Hauptsache man kann dabei Gewinn machen, Hauptsache der Mensch kauft. Und darin liegt das revolutionäre humanistische Kapital des Kapitals. Das Kapital macht keine Unterschiede. Während die Sozialisten und die Kommunisten per definitionem eine Zuteilungswirtschaft errichten, in der jeweils ein Wizard of Oz – ob Stalin, Mao, Castro, Chaves, Morales, Honecker, wie sie alle hießen und heißen – den Seinen gibt und den Anderen nimmt, bzw. die Anderen ermordet, liquidiert, ausschließt, diskriminiert, verfolgt, ist dem Kapitalismus alles schnuppe, so lange der Mensch kauft und konsumiert. Hier weiter lesen.

Sogar der Arbeit ablehnende Lindwurm schreibt auf seinem Blog:

Der Kapitalismus will nichts außer Profit machen. Es ist ihm nicht wesenseigen, aus rassistischen oder ideologischen Motiven Massenmord zu begehen. Er kann mit sowas leben, das wohl, aber er strebt es nicht aus sich heraus an, denn lieber, als Menschen zu töten oder einzusperren, weil sie nicht an ihn glauben, ist ihm, Menschen zu Kunden zu machen und ihnen “Fuck Capitalism”-T-Shirts zu verkaufen.

Links zu ähnlich lesenswerten Texten zum Thema nehme ich gerne entgegen.

38 Gedanken zu „Gedanken zum Kapitalismus.

  1. „… dem Kapitalismus alles schnuppe, so lange der Mensch kauft und konsumiert.“

    — Na, herrlich. Eine Welt, die nach diesen Kriterien beherrscht wird, können wir nach drei weiteren Generationen wegwerfen.

    „Der Kapitalismus will nichts außer Profit machen. Es ist ihm nicht wesenseigen, aus rassistischen oder ideologischen Motiven Massenmord zu begehen.“

    — Er begeht den Massenmord eben aus profitgierigen Motiven. Rottet ein Eingeborenenvolk aus, das einem Staudammprojekt im Weg steht. Rottet einen Indiostamm aus, der einer Waldrodung im Weg steht. Zettelt einen Bürgerkrieg an, um Waffen zu verkaufen.
    Von der Ausrottung von Tierarten ganz zu schweigen.
    Die geringste Gefahr des Massenmords aus rassistischen oder ideologischen Motiven geht von der parlamentarischen Demokratie aus.

    — Den hier verfochtenen Brutalst-Kapitalismus hatten wir ja schon in England Mitte des 19. Jahrh. und auch in den USA um 1900 herum. Diese Art von Kapitalismus läuft immer darauf hinaus, dass irgendwo Massen von Geknechteten die Befriedigung der Konsum- und Profit-Orgien einer Herrscherklasse befriedigen. Und das geht immer nur eine Zeitlang gut.

    „Ich persönlich ziehe ein kapitalistisches System dem aktuellen Parlamentarismus vor.“

    — Wo liegt denn da der Widerspruch? Kapitalismus ist ein Wirtschaftssystem (vielleicht auch ein Gesellschaftssystem), der Parlamentarismus ist eine Staatsform. Wir haben (zum Glück) den Parlamentarismus (stark gefährdet durch die EUdSSR) und den Kapitalismus (ungefährdet) – wir sind der „kapitalistische Westen“. Oder doch nicht?

    • Wir haben (zum Glück) den Parlamentarismus (stark gefährdet durch die EUdSSR) und den Kapitalismus (ungefährdet) – wir sind der “kapitalistische Westen”. Oder doch nicht?

      Eher doch nicht. Kapitalismus ist ein System des Miteinander, genauer ein System des Handels und des selbstbestimmten Handelns. Ein System, in dem du jeden Tag eine Wahl treffen kannst: Mit deinen Kaufentscheidungen, Investitionen und so weiter.

      Parlamentarismus ist eine Form der Demokratie, in der Menschen alle paar Jahre ein Stimmlein abgeben und dann meinen sie hätten etwas zu sagen. In Wirklichkeit entscheiden Politiker für sie. Aus meiner Sicht widersprechen sich Kapitalismus und Parlamentarismus ganz erheblich. Im Parlamentarismus kann es, wenn überhaupt, nur einen extrem eingeschränkten Kapitalismus geben.

      Im Kapitalismus hast du die Macht, im Parlamentarismus gibst du die Macht an Politiker ab, die dann wie ein großer Vater „für dich“ handeln. Sie sind ein „Wizard of Oz“, sie wissen was gut für dich ist und was nicht. Sie wissen sogar was die Zukunft bringen wird und planen entsprechend.

      Es werden allerlei Regulierungen „in deinem Sinne“ gemacht. Regeln, die in Wirklichkeit nur deine Entscheidungsfreiheit einschränken und damit deine Macht. Und was fast noch schlimmer ist: Weil Politiker im Parlamentarismus so viel Macht haben, werden sie ganz erheblich durch Lobby-Verbände beeinflusst. Regulierungen werden im Sinne von diesen Lobby-Verbänden gemacht, die ihr eigenes Interesse im Blick haben, aber sicherlich keinen Kapitalismus.

      • Mag alles stimmen, doch ich sehe keine Alternative zum Parlamentarismus. Die Alternative bietet eigentlich nur die Piratenpartei. Die wollen ein Heer von Arbeitslosen und Studenten die abstimmen lassen.
        Allerdings funktioniert die parlamentarische Demokratie nicht wirklich gut, wenn die Politiker die abstimmen sollen, keine Ahnung darüber haben, worüber sie eigentlich abstimmen.

      • Man braucht keine Volksvertreter und Czaren, die für andere abstimmen. Das einzig wirklich demokratische Prinzip ist im Kapitalismus schon enthalten. Es sind die Abstimmungen an Ladentheken, die Abstimmungen mit den Füßen und so weiter.

      • Man braucht keine Volksvertreter und Czaren, die für andere abstimmen. Das einzig wirklich demokratische Prinzip ist im Kapitalismus schon enthalten. Es sind die Abstimmungen an Ladentheken, die Abstimmungen mit den Füßen und so weiter.

        Das wird ja super klappen!

      • Und wo kommen in Ihrem parlamentlosen Kapitalismus die Exekutive und die Judikative vor? Wem unterstehen sie?

        Mag sein, dass Volksvertreter im Parlamentarismus von Lobbyisten beeinflusst werden. Das ist immer noch besser als wenn die Lobbyisten – bzw. ihre Auftraggeber – quasi die Regierung *sind*. Und genau das wären sie in Ihrer „Utopie“ vom totalen Kapitalismus.

        Auch vom ungehemmten unternehmerischem Wettbewerb bliebe im totalen Kapitalismus nicht viel übrig, weil die mächtigsten Konzerne sich nicht gegenseitig Konkurrenz machen, sondern sich sehr bald ungehindert zu einem Kartell zusammenschließen und die Welt beherrschen würden. Natürlich ausschließlich zu ihrem eigenen Nutzen. Jegliche Konsumenten- oder sonstige Freiheit wäre im Nu dahin. 90% der Menschheit wäre nur noch Arbeits- und Konsumvieh. Und wer weder zum einen noch zum anderen taugt, würde auf die eine oder andere Art entsorgt.

        Im Kapitalismus hast du die Macht …

        Sorry, aber das ist absurd. Welche Macht sollten Sie oder ich im totalen Kapitalismus haben?

      • Und wo kommen in Ihrem parlamentlosen Kapitalismus die Exekutive und die Judikative vor? Wem unterstehen sie?

        Ich habe nicht gesagt, dass es gar kein Parlament mehr gibt. Das können die Menschen für sich entscheiden, wie sie wollen. Ich würde sagen es sollte ein Minimalstaat sein, mit möglichst wenig zentralisierter Macht. Es ist sehr witzig: Die Parlamente im Westen haben regelmäßig extrem miserable Umfragewerte, aber wenn man sie dann deutlich verkleinern will, sind plötzlich doch die meisten dagegen.

      • Das einzig wirklich demokratische Prinzip ist im Kapitalismus schon enthalten. Es sind die Abstimmungen an Ladentheken, die Abstimmungen mit den Füßen und so weiter.

        Wer würde einen Lebens- oder Genussmittelkonzern daran hindern, den eigenen Produkten Suchtdrogen beizumischen? Bin ich erst einmal nach einer bestimmten Schokoladensorte süchtig, weil sie ein pharmazeutisches Suchtmittel enthält, kann von Konsumentenfreiheit keine Rede mehr sein. Und wer sollte die Konsumenten vor dem betreffenden Produkt warnen? Unabhängige Medien und Verbraucherschutzorganisationen würde es nicht mehr geben. Einzelne Warner in der Wüste würden straflos liquidiert.

        Klingt wie dystopische Science Fiction. Aber in einer Welt, die vom nackten Kapitalismus als Staatsform beherrscht wird, wäre es Wirklichkeit.

      • Unabhängige Medien und Verbraucherschutzorganisationen würde es nicht mehr geben.

        Warum würde es die nicht mehr geben? Es besteht kein Grund für diese Annahme. Aber dein Ansatz ist nicht untypisch: Die meisten Menschen können sich eine Welt mit deutlich weniger Staat nicht vorstellen.

        Die andere Unterstellung ist die der Kriminalität. Dem Kapitalismus werden Dinge vorgeworfen (hier Kriminalität), die in allen Systemen eine Rolle spielen. Man wirft sie interessanterweise aber nur dem Kapitalismus vor, führt sie sogar auf den Kapitalismus zurück. Das ist aus meiner Sicht der falsche Denkansatz.

        Die Zahl der pathologisch kriminellen Menschen liegt im Promille-Bereich. Das „Hegel’sche Denken“ mit dem Staat als zentralem Machtkonzentrator ist sehr tief in die Köpfe eingebrannt. Es wird so getan als würde die Kriminalität explodieren, wenn der Staat sich nur noch auf wenige Aufgaben konzentrieren würde. Das glaube ich nicht.

        Dieser Art der tiefen Staatsgläubigkeit unterliegt oft ein Bild vom „schlechten Menschen“. Dieser schlechte Mensch soll sich auf mysteriöse Art und Weise bessern, sobald er über staatliche Macht verfügt und ausgeprägten staatlichen Regeln unterliegt. Die tiefe Staatsgläubigkeit widerspricht sich selbst. Entweder der Mensch ist schlecht, dann sollte man Macht nicht staatlich konzentrieren. Oder der Mensch ist gut, dann braucht er keine Bevormundung durch den Staat.

      • Könntest du bitte genauer erklären. Was meinst du unter …insbesondere im ‚Kapitalismus hast du die Macht‘: „Im Kapitalismus hast du die Macht, im Parlamentarismus gibst du die Macht an Politiker ab, die dann wie ein großer Vater “für dich” handeln.“

  2. Wenn ich zu Hause den Kapitalismus verteidigen würde, dann könnte ich mir im selben Augenblick schon einmal eine eigene Wohnung suchen…

  3. Das ist schon eine leicht romantische Verklärung. Macht hat man im Kapitalismus nur, wenn man Geld hat. Und das parlamentarische Demokratien extrem anfällig sind, logisch. Warum der Kapitalismus davon komplett ausgenommen sein sollte, erschließt sich mir nicht. Natürlich sind die Anreizstrukturen (Profit) anders, es kommt trotzdem vor. (Und ja, mir ist klar, dass es keinen reinen Kapitalismus gibt. Das spricht aber besonders dafür, die mögliche Ausgestalung eines solchen Systems etwas nüchterner zu betrachten)

  4. @Lauchie

    Ich nehme nur ein bsp.

    Die Juden vor den 2 Weltkrieg

    Im Kapitalismus:
    Sie wurden im Kapitalismus Reich und Wohlhaben, auch der größte Anti-Semit arbeitete mit ihnen zusammen. Wieso? Natürlich Profitgier! Obwohl sie wirklich verhasst waren setzten sie sich durch. Warum? Weil sie die besseren „Produkte“ „Erfindungen“ und „Dienstleistungen“anboten.

    Im Parlamentarismus:
    DER FÜHRER IST DA.

    • jetzt haben wir auch Parlamentarismus und die Leute handeln mit Juden. Was ist das für ein Argument? Die positiven Anreizstrukturen habe ich sogar selbst in meinem 7-Zeilen-Kommentar als pro-kapitalistisches Argument benutzt.

      • Okaj versuchens wir nochmal. Demokratie ist es wenn 3 Wölfe und 1 Hase entscheiden können was es heute zu essen gibt. Liberalismus ist es wenn der Hase eine Shotgun besitzt und das Votum anfechten kann. Wir handeln weil wir profitieren.Der Handel und die niedrige Geburtenrate haben Europa friedlich gemacht. Nichts anderes.

        Aber sicherlich hast du wieder was zu nörgeln. Schließlich findest du sogar das Marx ein „Genie“ war🙂 .

  5. Soweit ich mich erinnere, ist der Begriff „Kapitalismus“ eine Kreation des Lagers um Marx und Engels. So wie ich deren Werke im Kopf habe, wurde da immer der Konflikt zwischen der Arbeiterschaft und den „Kapitalisten“ heraufbeschworen, die die Produktionsmittel besitzen, nichts tun und von der Ausbeutung der Arbeiter leben.
    Dafür wäre ich zuerst einmal dafür den Begriff „Kapitalismus“ in die Mottenkiste werfen – warum soll man als Verteidiger der freien Marktwirtschaft – mMn der zu bevorzugende Terminus – das Vokabular des Gegners verwenden und damit indirekt seine (potentiell irrigen) Thesen stützen?

    • Das Vokabular des Gegners nicht benutzen – erinnert mich an was😉
      Was ist an dem Begriff den falsch? Und was ist an Marx Thesen falsch? Die sind überwiegend richtig, der Mann war ein Genie. Und der Begriff passt auch sehr gut zum System.
      Nur den normativen Teil, seine Schlußfolgerungen etc., die kann man für richtig oder falsch befinden.

    • So weit ich mich an den Wikipedia-Artikel erinnere, den ich vor ein paar Tagen gelesen habe, war es so: Marx hat den Begriff nur einmal benutzt. Max Weber war eher ein wichtiger Verbreiter.

      Außerdem kommt man im Englischen nicht wirklich um „capitalism“ herum. Die Deutschen mögen das Wort nicht, deshalb haben sie es durch „freie Marktwirtschaft“ ersetzt. Welchen Begriff du benutzt, ist mir egal. Sie bedeuten dasselbe.

  6. Für alle die es wirklich interessiert:
    George Reisman: „Capitalism: A Treatise on Economics “
    Darin findet man, meiner Meinung nach, die beste (oder zumindest eine der besten) und umfassendste Darstellung des Kapitalismus. Eine klare Empfehlung für jeden der Kapitalismus fundiert verstehen will.

  7. @asden
    Kannst Du überhaupt lesen? Du scheinst auf andere Beiträge als meine zu antworten.
    Ich habe in beiden Kommentaren nichts von dem geschrieben, was Du zu widerlegen versuchst.
    Halte Kapitalismus ruhig für perfekt, ich halte kein System für perfekt, alle haben Schwächen.
    Klar, im Parlamentarismus muss es automatisch einen Hitler geben., wirklich exzellent argumentiert! Ich habe den Parlamentarismus nirgends verteidigt, geht das in deine Birne rein?
    Hier geht es übrigens eher um Libertarismus, als um Liberalismus.
    Die Form der Demokratie, die du bestimmst, ist die absoluteste Minimaldefinition, die kein Mensch je ernsthaft auf einen Staat anwenden würde. Bitte etwas seriöser an die Sache rangehen, deine Unwissenheit lässt dich ziemlich lächerlich erscheinen.

    P.S:
    Klar halte ich Marx für ein Genie.
    Ach und lies meinen Kommentar doch mal, bevor du irgendeinen Quatsch antwortest

    • „Ich habe in beiden Kommentaren nichts von dem geschrieben, was Du zu widerlegen versuchst.“

      Doch und zwar:

      „Und das parlamentarische Demokratien extrem anfällig sind, logisch. Warum der Kapitalismus davon komplett ausgenommen sein sollte, erschließt sich mir nicht“

      Mein Posting bezog sich auf diese Zeilen. Man brauchte die Staatsgewalt also Polizei, Justiz und Militär um eine Gruppe von Menschen zu diskriminieren.Ist es einfach genug?

      „Klar, im Parlamentarismus muss es automatisch einen Hitler geben., wirklich exzellent argumentiert! “

      Nein muss es nicht . Aber das bsp hat sich einfach so ergeben^^. Versuch einfach mein vorigen Post zu wiederlegen anstatt mich zu versuchen lächerlich zu machen. Ach das kannst du ja nicht, sorry Lauchie.

      „Ich habe den Parlamentarismus nirgends verteidigt, geht das in deine Birne rein?“

      Ach wirklich ? Ich habe es in den Posting so hineininterpretiert.
      „Und das parlamentarische Demokratien extrem anfällig sind, logisch. Warum der Kapitalismus davon komplett ausgenommen sein sollte, erschließt sich mir nicht“
      Falls du es nicht so gemeint hast dann habe ich mich vertan sorry.

      „Hier geht es übrigens eher um Libertarismus, als um Liberalismus.“
      Was soll da der unterschied sein? In Amerika haben die linken das Wort liberal missbraucht drum nennen sich die alten Liberalen jetzt Libertäre so einfach ist das . Damit du es aber besser verstehst hier:
      https://americanviewer.wordpress.com/2012/05/10/klassischer-liberalismus-vs-libertarismus/

      „Die Form der Demokratie, die du bestimmst, ist die absoluteste Minimaldefinition, die kein Mensch je ernsthaft auf einen Staat anwenden würde.“

      Wow Lauchie woher weißt du welches System ich mag? Also ich bin ein großer Fan der Schweizer- und des US-Systems. Die Schweiz deshalb weil alles im Kanton entschieden wird was getan werden muss. Die Leute wissen im Gegensatz zu uns das es nichts „gratis“ gibt. Als bsp die St. Gallner haben mal abgestimmt ob sie das Krankenhaus ausbauen sollten . Sie stimmten mit nein weil es zu teuer wäre und es kein bedarf gab, Es gab ja mehrere Privatkrankenhäuser. Sie wussten das sie über die Steuern diese Bauwerk finanzieren mussten und sie schauten die Fakten dadurch genauer an.

      “ Bitte etwas seriöser an die Sache rangehen, deine Unwissenheit lässt dich ziemlich lächerlich erscheinen.“

      Ach jetzt kommt der Linke in dir zum Vorschein. Alle die gegen dich sind, sind dumm haben kein Wissen und können auch gar nichts. Super Lauchie du bist so toll mein Freund.

      „P.S:
      Klar halte ich Marx für ein Genie.
      Ach und lies meinen Kommentar doch mal, bevor du irgendeinen Quatsch antwortest“

      Und du hälst mich für lächerlich? Marx ein Mann der eine dämliche Theorie aufstellt. Die dann von seinen Praktikern vollzogen wird . Sprich Mao, Lenin, Pol Pot und weiß der Kuckuck wer noch. Hälst du für einen Genie naja, das lass ich einfach mal so stehen🙂 .

      Ich gehe noch auf ein vorigen Post von dir ein.
      „Macht hat man im Kapitalismus nur, wenn man Geld hat.“
      Macht hat im Kapitalismus jeder Mensch . Das sollte dir eigentlich klar sein oder? Du kannst alles kaufen und damit Entscheidungen treffen wie ein Kozern sich bewegen wird in der Zukunft. Das meinte auch Americanviewer. Außerdem wo hast du den Schwachsinn her? Jeder kleine Beamte hat mehr Macht über mich als Bill Gates zum bsp.

      • Ich habe den Parlamentarismus nicht verteidigt, lediglich gesagt, dass alle Systeme Schwächen haben, die man angreifen kann. Was hat Minimaldefinition von Demokratie mit der Schweiz zutun? Minimaldefinition bedeutet: Wahlen reichen aus, um eine Demokratie zu sein. Keine Bürgerrechte, keine Pressefreiheit, keine Versammlungsfreiheit, keine Meinungsfreiheit etc.

        Da ist die Schweiz wohl etwas „maximaler“ aufgestellt😉 Ich mag das an der Schweiz übrigens auch. Warum willst du mich über alle möglichen Vorteile von irgendwelchen Systemen aufklären? Hab ich geschrieben, dass ich direkte Demokratie nicht mag? Oder Bevormundung gut finde?

        Vielleicht solltest du Marx mal lesen. Seine Prognosen zur Entwicklung des Systems sind sehr gut, heute noch zutreffend. Und die waren durchaus präzise, kein wischi-waschi-Gelaber. Aber klar, wer nicht deiner Meinung ist, kann kein Genie sein. Super Asden02, Du bist echt toll mein Freund.

        Und natürlich hat man im Kapitalismus nur Macht, wenn man Geld hat. Was willst du denn mit 0€ kaufen? Bitte nicht so viel interpretieren, ich meine das meiste recht wörtlich.

        Die Begriffsentwicklung von Libertarismus und Liberalismus ist nunmal so geschehen, deswegen benutzt man sie, um nicht missverstanden zu werden.

        P.S:
        Die Schweiz hat auch ein Parlament.
        P.P.S:
        Ich wüsste so gerne, was mich links macht =)

      • Und natürlich hat man im Kapitalismus nur Macht, wenn man Geld hat. Was willst du denn mit 0€ kaufen? Bitte nicht so viel interpretieren, ich meine das meiste recht wörtlich.

        Diese Aussage treffen relativ viele Leute ohne tiefer darüber nachzudenken. Dem Kapitalismus werden Dinge vorgeworfen (Geld, Tauschgüter), die in allen Systemen eine zentrale Rolle spielen. Man wirft sie interessanterweise aber nur dem Kapitalismus vor.

        Nehmen wir dein Beispiel „Geld“, in anderen Worten Tausch- und Produktionsgüter. Es hat immer der die Macht, der über diese Güter verfügt. Das ist nicht der Unterschied zwischen Kapitalismus, Parlamentarismus und Sozialismus. Der Unterschied ist ein anderer: Im Kapitalismus verfügst nährungsweise du alleine über das „Kapital“, nur ein kleiner Teil wird vom Staat verwaltet. Im Parlamentarismus entscheidet der Staat schon zu nährungsweise 50% was mit deinem „Kapital“ passieren soll und im Kommunismus/Faschismus entscheidet der Staat dann ungefähr 75-90% für dich.

        Es ist also eher eine Frage der Schmerzgrenze. Ich mag Systeme nicht in der grob gesprochen 50% aller Entscheidungen beim Staat liegen. 10% wären mir lieber. Bei den meisten anderen Menschen scheint die Schmerzgrenze weit höher zu liegen.

      • @Lauchie
        „P.S:
        Die Schweiz hat auch ein Parlament.“

        JA ABER ihr Parlament ist grundsätzlich anders strukturiert.

        http://www.parlament.ch/d/wissen/parlamentswoerterbuch/seiten/milizparlament.aspx

        „Vielleicht solltest du Marx mal lesen. Seine Prognosen zur Entwicklung des Systems sind sehr gut, heute noch zutreffend. Und die waren durchaus präzise, kein wischi-waschi-Gelaber.“

        Wirklich ??? Man unglaublich das SEIN System aber gescheitert ist?Obwohl er so exakt war.

      • @Asdren2
        Danke für deinen Kommentar. Stimme deinen Punkten, so weit ich das überblicke, komplett zu.

        Jeder kleine Beamte hat mehr Macht über mich als Bill Gates zum bsp.

        Genau so ist es.

  8. @AV
    Absolute Zustimmung. Aber auch wenn diese „Einschränkung“ alle Systeme betrifft, ist es immer noch eine „Einschränkung“. Und auch Zustimmung was die Schmerzgrenze angeht. Es gibt kein perfektes System, nur ein bestes

  9. @Asdren02.
    Ja ihr Parlament ist anders strukturiert. Also hast du was gegen bestimmte Formen des Parlamentarismus bzw. manche sind dir lieber (obwohl die sie immernoch nicht gut findest?). Das ist doch absolut okay, sehe ich gar nicht so anders, wobei ich Bevormundung fast immer doof finde.
    Ich verstehe absolut nicht, was für ein Problem du mit meinen Aussagen hast. Wir haben prinzipiell die gleiche Meinung, nur scheinst du Kapitalismus für perfekt zu halten und findest Marx doof, ansonsten sehen wir die Sache wohl ähnlich. Du hast bei mir einfach zuviel reingelesen

  10. Ich stimme mit American Viewer in allem über ein. Leider verstehe ich nicht wie der Kapitalismus den Parlamentarismus absetzen kann ( Wie genau soll die Legislative funktionieren? Was ist mit den anderen Gewalten? Gibt es Militär? Wer sorgt für die Infrastruktur? Ist es wirklich im Sinne des Kapitalismus für alles mögliche eine sehr teure Volksabstimmung zu machen? ). Andererseits befürchte ich, dass Europa irgendwann ganz unten ankommen wird. Inzwischen ist man wahrscheinlich in Deutschland bei 60% die durch die Staatshand fließen. Insbesondere die Energiewende wird Deutschland Deindustrialisieren.

      • @Americanviewer

        Danke besser kann man das nicht sagen. Wieso muss es für jeden unötigen Furz eine Regulierung geben. Dabei müssen die gar nicht mal was mit der Realität zu tun haben. Siehe die Diskussion um den Wohnraum in Deutschland . Alle schreien auf weil in GEFRAGTEN Gegenden die Mieten steigen. Alle rufen nach den Staat später stellt sich heraus Deutschland hat 1.5 Millionen Menschen weniger als angenommen und auch der Wohnraum ist mehr als genug . Aber jeder hat halt ein „Recht“ auf eine NOBLE Wohnungsadresse. In der Schweiz müssen die Parlamentarier auch noch „arbeiten“ (Milizparlament)und nicht nur wie in Österreich und Deutschland nur Zeit damit verbringen wie kann ich die Bevölkerung „schützen“ siehe Schlecker in Österreich:
        http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1427453/Und-dayli-gruesst-das-Murmeltier_Bloss-nichts-Neues-probieren

        Hauptsache alles Regulieren. Das ist unser Problem, irgendwann landen wir brutal und werden uns dann selbst reformieren müssen.

      • Das ist unser Problem, irgendwann landen wir brutal.

        Mit Untergängen argumentiere ich eher nicht. Ich sage nur, wir verlieren Lebensqualität und Wohlstand.

      • Ach brutal meine ich kein untergang sondern eher wie schweden früher.

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