Obamas Politik des Disengagement

John McCain hat es bei CBS und Fox News auf den Punkt gebracht:


 
Die meisten Menschen bringen keine Panzerfäuste und schweren Waffen zu einer Demonstration. Das war ein Terroranschlag. Und jeder, der diese Tatsache ablehnt, ignoriert die Fakten.

Bevor 9-11 hatten wir eine Eindämmungspolitik.

Nach 9-11 war es eine Politik der Konfrontation mit den Islamisten und mit Al Quaida.

Seit Obama ist es eine Politik des Disengagement. Eine Politik der Nichteinmischung und des Abzuges. Wir verlassen Irak. Wir verlassen Afghanistan. Wir verlassen die Region.

Die Menschen dort müssen sich an diese neue Machtsituation anpassen. Sie glauben Amerika ist schwach und sie reagieren entsprechend.

Die Ursache für den Angriff ist nicht das Video, die zugrundeliegende Ursache ist ein Kampf zwischen Islamisten und Moderaten.

Die Islamisten wollen das Amerika sich aus der Region zurückzieht, sie wollen Obamas Politik des Disengagement.

(Quelle)

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23 Gedanken zu „Obamas Politik des Disengagement

  1. Wir sollten diesen Höhlenmenschen geben, was sie wollen. Alle westlichen Länder schließen ihre Botschaften, alle westlichen Bürger kommen zurück. Alle Araber in Europa und den USA werden ausgewiesen. Totales Embargo für mindestens 25 Jahre. Jedes arabische Schiff, das sich unseren Gewässern nähert, wird versenkt, jedes Flugzeug abgeschossen. Der Ölpreis wird steigen, aber das werden wir schon verkraften. Dann können die Araber mal erleben, wie es sich so lebt in ihrem islamischen Paradies, so ganz ohne Ungläubige.

  2. genauso ist es.

    je mehr Schwäche der Westen zeigt, desto bestätigter fühlen sich die Islamisten.

    heute entschuldigen wir uns für irgendeinen Film, morgen für irgendeinen anderen nichtigen Blödsinn, den die muslimischen Breiviks als Anlass für ihre Taten nehmen.

    • So sehe ich das auch.

      Auf der einen Seite bin ich natürlich begeistert, wenn unsere Truppen nach Hause kommen und wenn möglichst wenige Soldaten im Kampfeinsatz sind.

      Auf der anderen Seite muss man aber darauf achten, dass es zumindest nicht schlimmer wird. Es wird aber offenbar schlimmer. Obamas Politik lässt ein Machtvakuum nach dem anderen entstehen, das die Islamisten füllen.

      Es ist nicht ersichtlich wie schlecht gesicherte Botschaften ohne Marines, massenhafter Truppenabzug, ein reiner Drohnenkrieg und seine altbekannten schönen Reden die Lage verbessern sollen.

  3. Ich finde diese Aussage ein typisches Beispiel dafür, wie man sieht, was man nur sehen will. Die Tötung von Osama bin Laden im Territorium einer Atommacht, die einem nicht mehr all zu freundlich gesonnen ist beweist alleine schon das Gegenteil. Und was ist mit den Lügen durch die der Irakkrieg zustande gekommen ist? Das interessiert offensichtlich nicht mehr… und die zehntausenden Toten. Abgesehen davon wurde damit Afghanistan destabilisiert und die Taliban konnte sich wieder finden. Bush hat es ja nicht mal fertig bekommen Bin Laden in Bora zu erledigen. Obama hat einige Großoffensiven in Afghanistan zu Beginn seiner Amtszeit initiiert. Ich finde den Artikel nicht objektiv genug.

    • Hätte die USA Stärke gezeigt, hätte sie Osama nicht einfach nur getötet, sondern von Pakistan verlangt gegen die pakistanischen Helfer in Regierung und im Geheimdienst vozugehen.

      in Afghanistan kontrolllierten die Taliban vor dem US-Einsatz fast das gesamte Staatsgebiet, heute ist es wenigstens nur ein kleiner Teil.

      Islamistischen Irrsinn wird man nicht von einem Tag auf den anderen kurieren können.

      es macht jedoch einen Unterschied, ob man ihnen ganze Staaten zur Verfügung lässt, oder sie dazu zwingt, sich in irgendwelche Berghöhlen zu verkriechen.

      • Die Chronologie der Ereignisse sollte gewahrt bleiben. Bush hat es nicht fertig gebracht Osama zu erledigen und hat den totalen Ruin in Bezug auf den Irak und Afghanistan hinterlassen. Das Pakistan Operationsgebiet von den Islamisten wurde hat doch seinen Ursprung bereits bei Bush und hat sich dort erst so richtig entwickelt! Obendrein sind die Einsätze von Dronen und Spezialeinheiten von Obama erhöht wurden in Pakistan.

    • „Die Tötung von Osama bin Laden im Territorium einer Atommacht, die einem nicht mehr all zu freundlich gesonnen ist beweist alleine schon das Gegenteil.“

      Pakistan ist nicht nur Atommacht, Pakistan gab sich mal als Verbündeter der USA aus. Gegen viel Geld. Das Geld war aber scheinbar nur genug für eine geheuchelte Loyalität. Beim Erreichen eines der erklärten Ziele, der Ergreifung ObLs hat sich Pakistan dann scheinbar neutral verhalten, de facto allerdings Herrn ObL ziemlich gut versteckt. Das ganze ändert nichts daran, dass Obama diesen Krieg beenden will. Vielleicht auch deswegen die Posse um die Tötung ObLs, weil Obama einen der offiziellen Hauptkriegsgründe abhaken wollte.

      Das mit den Lügen zum Krieg im Irak war natürlich unklug. Man hätte die Wahrheit sagen sollen, warum hier ein Krieg notwendig erscheint. Das hätte diesen allerdings nicht verhindert.

      „Abgesehen davon wurde damit Afghanistan destabilisiert und die Taliban konnte sich wieder finden.“

      Das ist natürlich Unsinn. Ich rate sich einmal mit den Verhältnissen in Afghanistan vor 2001 zu beschäftigen.

      „Bush hat es ja nicht mal fertig bekommen Bin Laden in Bora zu erledigen.“

      Damit haben Bush oder Obama (persönlich) eher wenig zu tun.

      „Obama hat einige Großoffensiven in Afghanistan zu Beginn seiner Amtszeit initiiert.“

      Mit dem erklärten Ziel die Bedingungen für einen schnellen Abzug zu schaffen. Trotz relativer Erfolglosigkeit wird allerdings an diesem Termin festgehalten. Kulissenschieberei?

      Es scheint also doch alles etwas komplexer zu sein.

      • „Das mit den Lügen zum Krieg im Irak war natürlich unklug. Man hätte die Wahrheit sagen sollen, warum hier ein Krieg notwendig erscheint. Das hätte diesen allerdings nicht verhindert.“

        Das ist wohl einer der zynischsten Kommentare, die ich je gelesen habe zu diesem Thema. Ich hoffe mal, dass Sie sich da nur verrannt haben… wobei ich daran zweifle, wenn ich lese, dass „Pakistan ist nicht nur Atommacht, Pakistan gab sich mal als Verbündeter der USA aus. Gegen viel Geld. Das Geld war aber scheinbar nur genug für eine geheuchelte Loyalität. Beim Erreichen eines der erklärten Ziele, der Ergreifung ObLs hat sich Pakistan dann scheinbar neutral verhalten, de facto allerdings Herrn ObL ziemlich gut versteckt. Das ganze ändert nichts daran, dass Obama diesen Krieg beenden will. Vielleicht auch deswegen die Posse um die Tötung ObLs, weil Obama einen der offiziellen Hauptkriegsgründe abhaken wollte. “

        Genau, die Geldzahlungen begannen ja erst unter Obama. ^^ Und das Sie von einer Posse um Osama bin Ladens Tötung sprechen – ‚damit einer der Hauptkrieggründe abgehakt werden könne‘ – suggeriert ganz klar (ansonsten macht der Satz reichlich wenig Sinn), dass Obama schon die ganze Zeit wusste wo Osama ist. Um den Krieg schnell zu beenden hat er ihn dann endlich eliminieren lassen … Findet sich bestimmt auch noch einen Grund… vorgezogener Wahlkampf? Sorry wenn das sarkastisch formuliert ist, aber die Aussagen … Man kann ja gegen den Abzug in Afghanistan sein, aber das nur aus plausiblen Gründen. Und das können nur zwei sein a) humanitäre (gegeben) b) Vermeidung eines Schurkenstaates und von Terrorbasen (fraglich). UND das muss im Verhältnis zu den Kosten stehen. Und das ist gerade mal so noch gegeben (nach meinem Dafürhalten).

      • Es ist doch nicht Zynisch wenn ich feststelle, dass es den Irakkrieg auch mit einer anderen „offiziellen“ Begründung gegeben hätte.

        Das die Geldzahlungen erst unter Obama begannen habe ich nich behauptet. Vielleicht waren sie vor ihm sogar höher, ich weiss das nicht so genau. Das bereits viele Jahre vor 2001 ein Programm zur „Gutfreundmachung“ lief ist doch nichts neues. Pervez Musharraf war der Wuschpartner.

        Die Autosuggestion zu Obamas Wissen (Aufenthalsort ObL)teile ich nicht, hab das weder gemeint noch geschrieben. MIt Posse meinte ich die Möglichkeit, dass die um einen Erfolg nachweisen zu können auch hätten einen Sack voll Steine mit der Aufschrift ObL ins Meer kippen können.

        „…Vermeidung eines Schurkenstaates und von Terrorbasen (fraglich).“

        Vermeidung? Der Zug ist seit Jahrzehnten abgefahren.

        Der beste Grund für einen Abzug aus Afghanistan wäre ein (diesmal nicht zu voreiliges) „mission accomplished“.

    • Einseitig ist hier vor allem dein kommentar.
      die jungs, die Osama erwischt haben sind alles keine fans von Obama gewesen, schreibt zumindest einer von ihnen in seinem buch.
      afghanistan destabilisiert? du hast schon mitbekommen, dass in afghanistan niemals ruhe und stabilität herrschten? ursprünglich die stammeskriege, abgelöst vom kolonialkrieg (neben dem die clans sich weiter die hucke vollgehauen haben), danach der versuch der politischen einheit, durch einen bürgerkrieg bzw. diktatoren und alleinherrscher erzwungen und nach deren tod fast sofort wieder vorbei. dann die russen und danach ein bürgerkrieg zwischen taliban und stammesfürsten, die sich in der nordallianz (ja, die gabs vorher schon) zusammen geworfen haben.
      und dann erst kommt bush und die nato. von wegen „destabilisiert“. das land war so, wie es jetzt ist. und das schon ewig. der unterschied war zeitweilig, dass die taliban nicht einfach mal so rumlaufen konnten. tun sie aber wieder. in den letzten wochen haben sie mehrfach öffentliche hinrichtungen abgezogen, eine feiernde gesellschaft exekutiert und und und.

      das der irakkrieg schwachsinn war, kein widerspruch. viele menschenleben und die eigene intigrität für das wohl einiger firmen. am ende hats die usa so unglaublich viel geld gekostet und so wenig eingebracht, dass kein puffer mehr da ist. und im irak sind die iraner stärker als je zuvor, die kurden etablieren eigene gebiete und auf den gräbern der nato soldaten, allen voran den amerikanischen, befehden sich sunniten und schiiten, wenn sie nicht gerade christen, aleviten und bahai ermorden. von saddams massenvernichtungswaffen und mobilen laboren keine spur. Powell ist derjenige der damit am meisten in verbindung gebracht wird, und der hat offen seine schande darüber einstanden.

      auf der bilanz von Obama stehen hingegen diverse entschuldigung für z.t. abstruse vorfälle, während dutzende nato soldaten, allen voran wieder US-soldaten, von ihren auszubildenden oder sie begleitenden afghanischen „schützlingen“ umgebracht wurden. und was ist die offizielle haltung der obama regierung dazu? sie hält auch kulturelle differenzen möglich als auslöser für die attentate. das sich die taliban, mitunter auch islamisitsche gruppen wie al kaida zu den meisten solchen vorfällen bekennen wir damit heruntergespielt, die sache zu einem „missverständnis“ oder sogar der schuld der soldaten die nicht feinfühlig genug gewesen sein sollen verklärt.
      ich käme mir als nato soldat verarscht und verlassen vor. es ist die gleiche linie, wie jetzt bei den brennenden botschaften. der film ist schuld. nicht die attentäter.

    • beinah vergessen: mitbekommen wie china derzeit gegen japan vorgeht?
      das spiel china gegen japan ist mittlerweile jahrzehnte alt. aber eine flotte gegen japan auszuschicken, dass hat es vorher nie gegeben.
      das letztemal als sowas versucht wurde, orderte der präsidenten eine flotte ins ostchinesische meer, als botschaft: haltet mal die finger still.
      derzeit schaukelt sich dort alles hoch, ein krieg ist greifbar nah. und obama? der macht wahlkampf. kann gerade nicht.

      • „die jungs, die Osama erwischt haben sind alles keine fans von Obama gewesen, schreibt zumindest einer von ihnen in seinem buch.
        afghanistan destabilisiert? du hast schon mitbekommen, dass in afghanistan niemals ruhe und stabilität herrschten? ursprünglich die stammeskriege, abgelöst vom kolonialkrieg (neben dem die clans sich weiter die hucke vollgehauen haben), danach der versuch der politischen einheit, durch einen bürgerkrieg bzw. diktatoren und alleinherrscher erzwungen und nach deren tod fast sofort wieder vorbei. dann die russen und danach ein bürgerkrieg zwischen taliban und stammesfürsten, die sich in der nordallianz (ja, die gabs vorher schon) zusammen geworfen haben.“

        Was tut das erste zur Sache? Und abgesehen davon entnehmen Sie das einer einzelnen Meinung und generalisieren das auf alle anderen. Ein bisschen … seltsam. Also ich habe 3 Freunde, die in Afghanistan waren und 1 ist im US Heer (Cavalry Regiment). Er war in Zabul Provinz in Afghanistan (und noch ein paar anderen) + 2 weiteren Provinzen, die ich vergessen habe + 6 Monate in Bagdad. Und er hat nur auf Bush geschimpft und bisher noch nicht einmal über Obama. Was soll ich mir daraus entnehmen? Nichts… richtig.

        Und ich glaube niemand auf diesem Blog kennt die Zusammenhänge und die groben Umrisse der Geschichte Afghanistans, die Sie aufzählen. Insofern frage ich mich, was Sie mir mit der Aufzählung sagen wollen. Denn das ist mir auch zu grob gestrickt und klärt keiner der Fragen hier. Nach dem Einmarsch der Nordallianz und dann der Bodentruppen war in Afghanistan so gut wie Ruhe gewesen. Das verlief alles sehr positiv (insbesondere der Aufbau) bis der Iraq-Krieg los ging. Da hat die USA all ihr Image innerhalb von Monaten verspielt und Sie wurden danach auch in Afghanistan nicht mehr als Befreier betrachtet. WENN DAS nicht der wirkliche Auslöser vom Desaster in Afghanistan ist, dann weiß ich auch nicht.

        Über das Video und die wirklichen Ursachen gibt in der Tat keine zwei Meinungen. PS: ich habe das mit Japan mitbekommen. Ich lerne seit 2 Jahren Japanisch und ihc sehe das bei weitem nicht so schlimm.

      • Und ich glaube niemand auf diesem Blog kennt die Zusammenhänge und die groben Umrisse +++NICHT+++ der Geschichte Afghanistans, die Sie aufzählen

        (einfügen und diesen Kommentar löschen … wäre lieb, danke^^)

      • das erste tut zur sache, dass die tötung obama anzurechnen, weil sein aufenthalsort in dessen amtszeit fällt völliger humbug ist. nichts aber auch rein gar nichts spricht dafür, dass die aufklärung seines standortes geschweige denn die aktion selbst mit obama in irgendeinem zusammenhang stehen. genau darum erwähnte ich, dass jener seal die politische haltung seiner kameraden und seiner selbst erwähnt. nach seiner darstellung fiel am ende der satz „wir haben obamas wiederwahl gesichert“.
        soll heissen, das ereignis wird ihm angerechnet, bringt ihm wählerstimmen, zu tun hat er damit eher wenig. über obama und die zahl der drohnenaktionen wurde ja schon einiges geschrieben.
        außerdem haben SIE (wenn sie wirklich auf die förmliche anrede bestehen) doch von „destabilisierung“ geschrieben. woher also die behauptung, vor dem afghanistaneinsatz der isaf wäre das land stabil gewesen, wenn sie doch dessen geschichte kennen? oder geben sie zu, dass es unsinn war?

        schön, das sie, weil sie die sprache eines der beteiligten länder kennen, eine diplomatische krise als „nicht so schlimm“ ansehen. mit der einschätzung haben sich aber schon leute verhauen, die wirklich experten waren.
        kriegsschiffe in anderer staaten hoheitsgewässer betrachte ich allerdings schon als kritisch. das chinesische fernsehn berichtete von einem abstand von ca. 50 m zwischen japanischen küstenwachschiffen und chinesischen fregatten. da braucht nur einer nervös zu werden…. aber gut, alles halb so wild. ist ja nicht unser leben.

      • Das es diesmal eskaliert sieht man hier:
        http://www.welt.de/wirtschaft/article109297905/Japanische-Firmen-stellen-Produktion-in-China-ein.html
        die vermutlich vom staat organisierten proteste ufern aus und entziehen sich einer Kontrolle. Gleichzeitig macht der staat weiter druck gegen japan. Jetzt sind bereits wirtschaftliche schäden in millionen wenn nicht in milliardenhöhe entstanden.
        aber hauptsache unser angehender japanisch-Könner findet das alles nicht so schlimm…

      • Der Grund dafür, dass ich das nicht für dramatisch halte / gehalten habe (bis dato) ist schlichtweg der, dass beim wöchentlichen Japanisch-Stammtisch noch nicht einmal darüber geredet wurde. Der Welt-Artikel zeigt ja in der Tat die Dimensionen auf. Ich frage mich allerdings, warum das nicht besprochen wird bei den Studenten hier… schon seltsam. Auf jeden Fall, danke für die Infos!

  4. Das für Obama Wählerstimmen und Umfragen wichtiger sind als den Terror zu bekämpfen zeigte sich ja schon darin, dass er den Tod Osamas gleich bekanntmachen ließ. Statt mit den dort gefundenen Daten weitere Al Kaida Mitglieder aufzuspüren hatten diese nun Vorwarnung genug woanders unterzutauchen.

    Was hat es eigentlich mit der hier sooft erwähnten „Lüge“ über den Irakkrieg auf sich?
    Sind damit die nicht gefundenen Massenvernichtungswaffen gemeint?
    Wenn ja, so wäre Irrtum wohl passender als Lüge, da neben den Amis, die Deutschen, die Franzosen, die Briten und die UN davon ausgingen das Saddam noch welche besäßen habe.
    Das Saddam mehrfach UN Inspektionen des Landes verwies und ihnen die Arbeit erschwerte hat sicherlich nicht geholfen den Verdacht zu entkräften.

    Mal ganz davon zu schweigen, dass der 2. Irakkrieg eventuell nicht nötig gewesen wäre, wenn Schröder nicht sein Versprechen gebrochen hätte die USA zu unterstützen und somit eine UN Resolution verhinderte:
    „Nach den Aussagen der Insider des Regimes rechnete Saddam Hussein bis zuletzt damit, daß dieser Krieg nicht stattfinden werde. Er tat es, weil er Frankreich und Rußland als seine Verbündeten ansah und deren Einfluß für groß genug hielt, um die Amerikaner an der Invasion zu hindern.[…] Chirac hielt sich alle Optionen offen und entschied sich erst für das Veto im Sicherheitsrat, nachdem er sich Anfang 2003 mit Kanzler Schröder getroffen hatte und danach auf dessen Linie eingeschwenkt war.“
    Q: http://zettelsraum.blogspot.de/2009/03/ketzereien-zum-irak-34-warum-hat-saddam.html

    Eh ein sehr lesenswerter Artikel auch in Bezug auf die WMDs.

    mfg flax

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