Die nächsten Vorwände

Graffiti, Amerika und Rechtspopulisten. Die Welt schreibt:

Der bekannte Scheich Mohammed Dschisuli hatte zum Sturm auf die deutsche Vertretung aufgerufen. Auch deshalb hielt sich kein Respräsentant der Bundesrepublik auf dem Botschaftsgelände auf.

Dabei ging es dem Scheich offenbar nicht nur um das islamfeindliche Schmähvideo, sondern auch um islamfeindliche Graffiti, die er an Berliner Moscheen ausgemacht haben will.

Nach dem Angriff auf die Deutschen, so befahl es der Scheich, sollte dann planmäßig die US-Botschaft gestürmt werden. Der einfache Grund: „Amerika ist seit langem der Feind des Islam“. Das alles gab Dschisuli im staatlichen Rundfunk bekannt.

Die Kanzlerin habe angeblich im vergangenen Monat anti-islamische Proteste von Rechtspopulisten gebilligt.


 
Spirit of Entebbe hat eine passende Karikatur von Cox und Forkum zum Thema gefunden:
 

(Source: Cox & Forkum)

Man sieht Deutschland hat noch viel Nachholbedarf. Die Beziehungen zu Amerika sind noch viel zu gut. Es wird in Zukunft auch nicht mehr ausreichen, dass ’nur‘ der „Staatsschutz“ ausrückt, wenn anti-islamische Graffiti gesprüht werden. Außerdem gibt es immer noch „Rechtspopulisten“ in Deutschland. Wenn diese Probleme gelöst sind, wird der Islam zufrieden sein und Deutschland wird wieder seine Ruhe haben. Ganz sicher.

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4 Gedanken zu „Die nächsten Vorwände

  1. Ja, natürlich Viewer,
    so ist es:
    „Außerdem gibt es immer noch „Rechtspopulisten“ in Deutschland. Wenn diese Probleme gelöst sind, wird der Islam zufrieden sein und Deutschland wird wieder seine Ruhe haben.“ Ganz sicher!
    Als Einsprachler habe ich ich Viewer mit Seher übersetzt. 😯
    Ach so, beinahe hätte ich es vergessen:
    Die Erde ist eine Scheibe und der Klapperstorch bringt die Kinder und ich ziehe mir die Hose mit der Kneifzange an. 🙂 😉

  2. Der Text bei WO ist perfide. Die Verdrehungen sind weniger offensichtlich als sonst. Diesmal besteht die Desinformation darin, den Status einer Botschaft (völkerrechtlich) nicht zu erwähnen.
    Billigt eine Regierung oder dessen Vertreter einen Angriff auf eine ordnungsgemäss akkreditierte ausländische Vertretung, so ist es ein Angriff auf das Hoheitsgebiet des durch diese Vertretung repräsentierten Staates. Früher nannte man dieses Vorgehen eine indirekte Kriegserklärung. Heute ist es lediglich ein Grund dummes Zeug in die Zeitung zu schreiben.

  3. Ist das nicht eine Irreführung? „Die nächsten Vorwände“ impliziert ja, daß es sich beim islamischen Delirium tremens um eine Art Quartalswahn handelt, der fallweise durch bestimmte konditionierte Reize zum Ausbruch kommt, die man dann besser vermeidet; wie angeblich Epileptiker durch blitzende Rotlichter gefährdet sind, und ansonsten luzide Intervalle zeigt..
    Es handelt sich aber doch wohl um einen unkurierbaren Dauerzustand, auch wenn diese Diagnose der politischen Ärzte nicht opportun erscheint.

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