Amerika rutscht weiter ab

Das meint zumindest das World Economic Forum. Die deutsche Welt schreibt:

Erstmals hat Deutschland in diesem Jahr sogar die USA in Sachen Wettbewerbsfähigkeit überholt. Diese rutschten in dem internationalen Vergleich von Rang fünf auf Platz sieben ab und setzten damit ihren Abwärtstrend der vergangenen vier Jahre fort. Vor fünf Jahren lagen die USA in der Untersuchung noch auf Platz eins.

Von Rang eins auf Platz sieben in nur vier Jahren.
Unter welchem Präsident ist das noch einmal passiert?

Mein Lieblings-SpOn-Journalist Marc Pitzke bringt es aktuell mal wieder unfreiwillig in seinem Artikel Obamas kunterbunte Patchwork-Partei auf den Punkt. Der ganze Parteitag der Demokraten dreht sich nur um Umfairteilung und angeblich fehlende „Bürgerrechte“ für bestimmte Auserwählte, die nach politisch korrekten Merkmalen wie Rasse und Geschlecht bewertet werden.


 
Politisch korrekte Rassisten
Dort fehlt noch eine Quote, hier gibt es noch keine Homo-Ehe, da gibt es noch zu wenig Umweltschutz, hier wird noch ein Schwarzer benachteiligt, da ist noch nicht ausreichend umfairteilt, dort haben es Behinderte schwer und so weiter.

Portio Spann und ihr blinder Onkel Patrick Miller würden gleich mehrere Quoten auf einmal erfüllen, meint Pitzke. Schwarz, behindert und schwul. Mehr erfährt man zu diesen Menschen nicht.

Ist eigentlich schon einmal jemand aufgefallen wie maximal rassistisch Menschen wie Pitzke sind? Das einzige was für Pitzke offenbar zählt, sind Merkmale wie Rasse, sexuelle Orientierung und Gesundheitszustand. Nahezu alle Texte von Pitzke drehen sich nur um diese Themen. Um den Menschen an sich geht es bei Pitzke selten.

Blond, blauäugig, skrupellos sind die Republikaner. (Oder war es Breivik?). Bei Pitzke sind die Republikaner aktuell weiß, alt und grau. „Alt“ ist in diesem Spezialfall plötzlich keine positiv besetzte Eigenschaft mehr. Ganz anders wird Pitzkes Ton, als es um demokratische Rentner geht.

Die Beschreibung von Pitzke ist treffend. Um diesen Sinn oder Unsinn dreht sich der ganze Demokraten-Parteitag: Welche Hautfarbe hast du? Welches Geschlecht liegt zwischen deinen Beinen? Wozu benutzt du es? Wer hat noch nicht genug vom Kuchen? Wo müssen wir noch umfairteilen?

Obama ist wie Clinton
Obama ist im Prinzip genau wie Bill Clinton. Auch Clinton hatte schon exakt die gleichen Prioritäten. Clinton hatte allerdings das Glück, dass in seiner Amtszeit die Internetblase die amerikanische Wirtschaft auf bis dato unbekannte Höhen hob.

Auch Bush hatte Glück in seinen Kriegen, die zeitgleich mit der Eigenheim-Blase verliefen.

Obama hat dieses Glück nicht. Obama müsste erst einmal die Wirtschaft wieder zum Laufen bringen. Das ist aber offenbar nicht der Fokus von Obama. Im Gegenteil seine Gesetze blockieren die Wirtschaft. Obama will den Kuchen zerteilen, anstatt neue Kuchen zu backen. Ich bin gespannt wie lange das noch gut geht.

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6 Gedanken zu „Amerika rutscht weiter ab

    • Ja das muss man sich mal vorstellen. Es heißt immer Clinton habe „Schulden abgebaut“. Dabei ist es so, wie Sie es sagen. Sein letzter Haushalt war einmal ausgeglichen. In DL ist es genauso. Alle Politiker reden vom „Schuldenabbau“ in Wirklichkeit meinen Sie aber damit, dass sie in ferner Zukunft einmal für 1-2 Jahre keine neuen Schulden mehr aufnehmen wollen. Bisher haben das ein paar wenige CDU-FDP-Länder ab und an mal geschafft.

      • Au contraire. Die schwarze Null von Bill Clinton war haushaltspolitische Schönfärberei, weil bestimmte Verpflichtungen nicht reingerechnet wurden, siehe http://www.craigsteiner.us/articles/16

        Andererseits, auch die konservativen Präsidenten haben ihre Budgets nicht in Ordnung gehabt und aus den Schulden gelebt.

      • Immerhin hat Clinton laut diesem Artikel formal in einem Jahr einmal „nur“ 18 Milliarden neue Schulden gemacht. Das ist schon eine Leistung in Amerika. Auch in DL. Das ist einmal ein fast ausgeglichener Haushalt.

  1. Warum liegen die Probleme bei Obama? Sind die nicht Multifaktoriell? Marode Infrastruktur, weniger Innovationskraft in der Industrie, Spaltung der Gesellschaft, bail out von Großinstituten, Zusammenbruch der Vermögenswerte, überteure Uniausbildung, massive private Verschuldung / Überschuldung, gigantische Militärausgaben … etc. Für all die wirklich ausschlaggebenden makroökonomischen Faktoren kann ja wohl mal der derzeitige Präsident nichts.

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