The Aurora Case. Der Fall James Holmes

Nur ein paar Anmerkungen. Die Ähnlichkeiten zum Fall Jared Loughner finde ich frappierend. Auch zum Fall Breivik gibt es Ähnlichkeiten.

Wie bei Loughner haben amerikanische und europäische Medien in den ersten Tagen und Stunden versucht den Täter als Mitglied der Tea Party darzustellen. So war es bei James Holmes schlichtweg der häufige Name, den amerikanische Fernsehsender mit Telefonbüchern abglichen. Prompt fanden sie heraus, dass es auch einen Mann namens James Holmes gibt, der der örtlichen Tea Party vorsteht. Beweis geliefert, Verbindung gemacht.

Die zweite Ähnlichkeit ist mal wieder die Schizophrenie. Loughner wurde damals über Wochen fälschlicherweise nicht als schizophren dargestellt. Im Fall Breivik hält dieser Zustand zum Teil bis heute an. Bei Holmes scheint es nun etwas schneller zu gehen.

Auffallend sind dabei auch die ähnlichen Ursachen, die einen Wandel in der Berichterstattung herbeiführen. Ein Täter darf in vielen Medien offenbar erst dann geisteskrank sein, wenn man ihm keine rechtsradikale Gesinnung mehr nachweisen kann. So lange Loughner als rechtsradikal galt, wurde über die Schizophrenie nicht berichtet. Breivik gilt immer noch als rechtsradikal und darf schon deshalb nicht schizophren sein. Die angeblichen Tea-Party-Verbindungen von Holmes wurden dieses Mal vom WSJ sofort mit dem nötigen aggressiven Ton berichtigt. Als Folge wird jetzt hoffentlich bald sachlich erklärt, was Holmes wirklich hat. Wer weiß, vielleicht ist sogar ein Lerneffekt bei einigen MSM vorhanden. Auch wenn ich das nicht wirklich glaube. Im Grunde ist es immer dasselbe.


 
Das ewige Thema Waffengesetze
Auch dieses Mal sind wir wie immer recht schnell an den Punkt angekommen, an dem einflussreiche demokratische Politiker die Verschärfung der Waffengesetze fordern. Das ist durchaus verständlich. Es ist mal wieder eine Katastrophe passiert. Wir haben ein Problem. Und jetzt versucht man das Problem zu lösen. Das ist normales menschliches Verhalten. Die Streitfrage ist nur wie man das Problem am besten löst.

Vielleicht lohnt es sich ja die Frage nach dem wie in mehrere präzise Teile aufzusplitten:
1. Was ist das Problem?
2. Ist das Problem lösbar?
3. Wenn ja, wie kann man das Problem am besten lösen?

Was ist das Problem?
Das Problem ist, dass ein Mann mit einem halb-automatischen Gewehr, einer Schrottflinte und einer Pistole in ein Kino gegangen ist und ziemlich viele Menschen erschossen und verletzt hat. Ich denke soweit kann man sich einigen.

Ist das Problem lösbar?
Hier gehen die Meinungen schon auseinander. Es gibt die Fraktion, die sagt es wird immer Menschen geben, die Massenmorde begehen wollen und kein Gesetz der Welt wird sie davon abhalten. Dann gibt es die Fraktion, die diese Theorie vielleicht ablehnt oder sogar bejaht, aber auf jeden Fall anfügt: „Aber es ist einfach zu verdammt einfach!“ Das klingt recht einleuchtend in meinen Ohren. Denn es erscheint wirklich relativ einfach im Moment. Vielleicht zu einfach.

Wie kann man das Problem am besten angehen?
Andreas Moser hat eine Lösung. Er will nach Warnzeichen suchen. Deshalb schreibt er:

    Let’s look at what we know about James Holmes and you decide which of these would be a “warning sign”:

  • James Holmes was from California.
  • He played soccer.
  • He studied neuroscience.
  • He regularly attended church.
  • He had started a PhD in neuroscience.
  • He was in the process of withdrawing from the PhD program.
  • Within the last two months, James Holmes bought a Remington shotgun, an AR-15 assault rifle, two handguns and 6,000 rounds of ammunition.

Für Andreas Moser ist augenscheinlich der letzte Punkt ein klares Warnzeichen, der irgendjemand hätte Sorgen machen müssen. Ein durchaus überzeugender Punkt, jedenfalls auf den ersten Blick. Die Frage ist nur, wen diese Einkäufe hätten aufschrecken sollen. Waffen kaufen ist in Amerika keine Besonderheit. Mir sind Medienberichte in Erinnerung, die beschreiben, dass es allein in den Tagen nach dem Massaker über 3000 Background-Checks gab. Checks also, die in bestimmten Bundesstaaten beim Kauf bestimmter Waffen durchgeführt werden. Man kann fast sicher davon ausgehen, dass zumindest eine, wenn nicht ein paar unserer fürsorglichen Behörden diese Daten legal oder illegal auf verdächtige Käufe scannt. Die Mengen, die Holmes gekauft hat, sind offenbar nicht unüblich. Wären sie verdächtig, müsste man wohl einige hundert oder tausend Amerikaner im Monat vom FBI besuchen lassen. Mit welcher Fragestellung, eigentlich? „Hi, James wollen sie demnächst ein Massaker begehen?“ Schwierig.

Für mich lässt Andreas Moser ein paar interessante Punkte unter den Tisch fallen:

  • Seine Mutter ahnte schon was passiert war, als das FBI bei ihr anrief.
  • Er war in psychiatrischer Behandlung wegen Schizophrenie.
  • Er hat ein Paket mit einer Tatbeschreibung an seine Ärztin geschickt.

Problem in der Versorgung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen
Das sind Punkte, die man nicht unterschlagen sollte. Holmes ist schwer erkrankt. Und so wie es sich bisher darstellt, ist wie im Fall Loughner seine Gefährlichkeit nicht rechtzeitig erkannt worden. Wir haben, das sage ich schon lange, offenbar ernste Probleme in der Versorgung von psychiatrisch Kranken, die eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen.

Wenn man schon die Waffengesetze nicht ändern will oder kann, dann sollten unsere Eliten doch zumindest diesen Missstand erkennen. Oder nicht?

Mit Risken richtig umgehen
Mit jedem Amoklauf wird die Position der Waffenträger nicht einfacher, das ist klar. Irgendwann wird der Druck so groß werden, dass mal wieder „irgendetwas“ geschehen muss. In der Regel ist das die Einschränkung der Freiheit aller zum Schutz vor den geschätzt 0,000001 Prozent, die mit ihren Waffen ein Massaker anrichten wollen. Man sollte diese Einschränkungen nicht lächerlich machen mit der Begründung es seien ja nur ein paar Einzelfälle. Das bringt den Opfern von Aurora wenig. Ich will auch nicht im Kino sitzen und erschossen werden. Niemand will das. Und wenn es verhältnissmäßge und rationale Lösungen gibt, die diese Fälle minimieren, dann sollte man sie auch nutzen.

Die westlichen Nationen haben mittlerweile einen so hohen Lebensstandard erreicht, dass auch diese Einzelfälle immer weniger geduldet werden. Das ist aus meiner Sicht eine verständliche Entwicklung. Lächerlich wird diese Enwicklung nur dann, wenn man wie Deutschland Atomkraftwerke zerstört, um die ca. 0,05 Atomtoten pro Terawattstunde gegen einen Solartoten, einen Windtoten, drei Gastote und dreißig Kohletote pro Terawattstunde zu tauschen. Das ist dann das Gegenteil von Risiko-Minimierung. Für mich ist das extrem kriminell, was deutsche Politiker und Medien in dieser Frage veranstalten.

Ein so schlechter Tausch ist bei der Einschränkung von halb-automatischen Gewehren nur schwer denkbar. Mit diesen Gewehren kann man fast nur Menschen erschießen. Dafür wurden sie gebaut. Als Schutz vor Einbrechern reicht mir persönlich auch ein Revolver. Da muss ich nicht unbedingt mit einer AK-47 auflaufen. Auch auf der Jagd reicht mir eigentlich ein Jagdgewehr. Ich will meinen Hirsch am Stück und nicht als undefinierbaren Gulasch. Von daher hat das Verbot von bestimmten Gewehren aus meiner Sicht einige Vorteile. Die Freiheit wird zwar recht stark eingeschränkt, aber man rettet dafür einigen Menschen Gesundheit und Leben. Im Grunde stellt sich hier die zynisch anmutende Frage, wie viele Menschen dadurch gerettet werden. Mir persönlich würde ein Menschenleben bzw. ein Leben außerhalb des Rollstuhles schon ausreichen. Denn der Preis dafür ist aus meiner Sicht verhältnismäßig und nicht zu hoch: Unbescholtenen Amerikanern wird der Besitz bestimmter Gewehre verwehrt. Diesen Preis müsste man eben bezahlen. Das Schießen muss ja nicht verboten werden. Spezielle Anlagen mit Schießständen und einem mietbaren Arsenal könnte man ja weiterhin einrichten.

Waffen damals und heute
Ich persönlich sehe es mittlerweile auch nicht mehr ganz ein, warum man in vielen Bundesstaaten das Recht hat zum Beispiel bestimmte halb-automatische Waffen ohne nennenswerte Prüfungen zu kaufen. Das Second Amendment erscheint mir hier nicht immer hilfreich zu sein. Man muss unsere Verfassung auch im historischen Kontext sehen. Sie gibt einem das Recht Gewehre zu besitzen, das ist richtig. Nur waren die Gewehre damals eben doch noch ein kleines bisschen anders als heute, wie Waffen-Gegner gerne anmerken. Über diese und andere Punkte muss man offen diskutieren.

Das häufigste Gewehr des Unabhängigkeitskrieges war zum Beispiel die Brown-Bess-Muskete. Ein geübter Schütze schafft damit ungefähr drei Schüsse pro Minute, muss aber extrem umständlich bei jedem Schuss nachladen, wie dieses Video beweist:

Kaum ein geeignetes Instrument für einen Massenmord.

Die Hauptwaffe von Holmes dagegen war ein halb-automatisches Gewehr des Typs AR-15 in der Ausführung von Smith & Wesson. Das Ding hat sicherlich jeder schon einmal in diversen Filmen gesehen. Es ist die Standardwaffe der Army (dort in der automatischen Version M16) und verbreitet in vielen NATO-Armeen. Holmes hatte nicht das Standardmagazin von 30 Schuss dabei, sondern gleich eine Trommel mit 100 Schuss.

Diese Waffe ist allerdings auch recht unzuverlässig. Im Vietnamkrieg nannte man sie deshalb nur abschätzig „Plastikwaffe“, Kinderspielzeug oder „Matell“, nach dem bekannten Hersteller für Kinderspielzeug. Immer wenn man sie wirklich brauchte, hatte sie Ladehemmung. Das war der glückliche Zufall in der Aurora-Katastrophe, denn die Version von Holmes gab auch dieses Mal ihren Geist auf, bevor das erste Magazin leer war. Dummerweise hatte Holmes noch eine Pistole und eine Schrottflinte dabei. Man kann also die Argumente der Waffen-Gegner zum Teil nachvollziehen: Die Waffen von damals, sind nicht mehr die Waffen von heute.

Ein Problem der Umsetzung?
Was auffällt: Es gibt eigentlich schon so einige Gesetze, die geistig erkrankten Menschen den Zugang zu Waffen verbieten sollen. Es scheint in den Details zu liegen. Wozu gibt es einen Background-Check, wenn Schizophrenie-Kranke wie Holmes und Loughner doch ohne Probleme an Waffen kommen? Dieser Frage sollte man konsequent nachgehen. Zumindest darauf sollten sich die Entscheidungsträger einigen.

Natürlich wird damit nicht per se verhindert, dass geistig erkrankte Menschen einen Massenmord begehen. Man sieht ja schon im Fall Holmes, wozu ein solcher Mensch in der Lage ist. Seine ganze Wohnung war voller Sprengfallen. Wenn er keine Waffen bekommt, nimmt er eben Rohrbomben mit ins Kino. Wie jeder weiß, kann man solche Taten nicht komplett verhindern. Aber das bedeutet nicht, dass man nicht wenigstens versucht, sie schwerer zu machen. Mit rationalen Methoden.

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49 Gedanken zu „The Aurora Case. Der Fall James Holmes

  1. Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen AR-15 und M16: Das M16 kann man auf voll-automatisches Feuer umschalten. Das geht beim AR-15 nicht. Deshalb dürfen Zivilisten das AR-15 in vielen amerikanischen Staaten besitzen. Übrigens auch in vielen europäischen Ländern, einschließlich Deutschlands, aber sagen Sie das besser keinem weiter, sonst bleibt den hiesigen Gutmenschen noch vor Schreck das Herz stehen 😉

  2. „Lächerlich wird diese Enwicklung nur dann, wenn man wie Deutschland Atomkraftwerke zerstört, um die ca. 0,05 Atomtoten pro Terawattstunde gegen einen Solartoten, einen Windtoten, drei Gastote und dreißig Kohletote pro Terawattstunde zu tauschen.“

    Diese Durchschnittsangabe ist überhaupt nicht aussagekräftig. Im Falle des Ernstfalles ist ein Atomkraftwerk selbst eine tödliche Waffe, es gibt Studien, die negative medizinische Auswirkungen nahelegen und vor allen Dingen ist das Abfallproblem gänzlich ungelöst.
    Mir ist klar, dass jetzt wieder die Masche kommen wird von wegen der Fortschritt wird es schon richten, aber ich gebe zu bedenken: Fortschritt bedeutet die Erforschung des Neuen. Ob bei der Forschung also herauskommen wird, dass man Atommüll sicher abbauen kann oder ob das Ergebnis sein wird, dass diese Gefahr für die Menschheit ewig bleibt, dass können nicht mal Fachleute sicher sagen. Hier einfach auf „den Fortschritt“ zu vertrauen hat etwas merkwürdiges zwischen Naherwartung (Die Erwartung der nahen Wiederkunft Jesus Christus, wie sie manche Kirchen wieder pflegen) und Durchhalteparole.

    „Als Schutz vor Einbrechern reicht mir persönlich auch ein Revolver. Da muss ich nicht unbedingt mit einer AK-47 auflaufen. Auch auf der Jagd reicht mir eigentlich ein Jagdgewehr. “

    Unter diesen Bedingungen wäre ich sehr dafür alle Waffen zu verbieten. Denn mir will es nicht in den Kopf, wieso ein Laie in der Lage sein sollte, Tiere zu schießen. Die (künstliche) Regulierung des Populationsbestandes sollte man doch Experten überlassen, die sich damit wirklich auskennen und auch Brunftzeiten etc.pp. kennen. Ein Laie kann hier denkbar nur Schaden anrichten und da Fleisch in jedem Supermarkt reichlich zu finden es, entfallen auch alle anderen Gründe.
    Was das Verteidigen des eigenen Hauses angeht: Auch da bestehe ich auf das staatliche Gewaltmonopol. Denn erstens kann man nie ahnen, wer denn der Einbrecher ist (z.B. das eigene Kind, das Abends spät nach Hause kommt), zweitens ist das eine Einladung zur Selbstjustiz, die entsprechende Leute auch nutzen werden.

    Nein, der einzige legitime Grund für freien Zugang zu Schusswaffen, den ich sehen kann, ist die Revolution gegen eine Regierung die das Recht „auf Leben, Freiheit und Streben nach Glück“ beschneidet. Also die Lockanisch-Jeffersonische Linie. (Und auch an diesen Argument habe ich massive Zweifel und würde es heute wohl nicht mehr gelten lassen.)
    Der histr. Kontext, in dem der 2. Zusatzartikel steht lässt jedenfalls eine viel pragmatischere Deutung zu. Es ging um die Aufrechterhaltung der Miliz und die ist heute mit der Nationalgarde institutionell verankert. Also braucht man auch keine Minutemen mehr, die den Gegenangriff starten, wenn die Briten wieder angreifen. 😉

    • Diese Durchschnittsangabe ist überhaupt nicht aussagekräftig.

      Natürlich ist das aussagekräftig. Was Deutschland macht, ist Voodoo. Ich hätte auch schreiben können, Krankheit A verursacht 0,05 Tote pro Monat, Krankheit B einen Toten, Krankheit C drei Tote und Krankheit D dreißig Tote. Welche Krankheit wird eine rationale Nation wohl als erstes bekämpfen und welche Krankheit als letztes? Drei Mal dürfen Sie raten.

      Das Vorgehen von Deutschland sieht allerdings so aus: „Krankheit B, C und D sind kein Problem, aber Krankheit A mit 0,05 Toten pro Monat, um Gottes Willen! Panik! Panik! Panik! Ausmerzen! Ausmerzen! Ausmerzen!“ Interessante Strategie.

      Ich glaube das ist keine Ausnahme. Deutschland Strategie in der Euro-Krise ist ähnlich: „Das europäische Haus brennt?! Um Gottes Willen! Wir brauchen Benzin, Benzin, Benzin!

      und vor allen Dingen ist das Abfallproblem gänzlich ungelöst. […]Mir ist klar, dass jetzt wieder die Masche kommen wird von wegen der Fortschritt wird es schon richten.

      Nö, diese Masche benutze ich nie. Das Abfallproblem empfinde ich als weitere extreme Heuchelei. Nur bei Atomkraftwerken macht man aus dem Abfallproblem so eine Show. Der Abfall aus Atomkraftwerken ist eigentlich genial: Er ist extrem wenig, man kann ihn deshalb gut in wenigen Endlager konzentrieren und die Elemente bauen sich auch noch von selbst ab. Last time I checked, waren Quecksilber und Cadmium in den Solaranlagen sehr stabil. Was passiert eigentlich mit diesen Solar-Anlagen? Die sind sogar als einzige Industrieprodukte in ganz Europa von der Entsorgungsverordnung ausgenommen. Ein geniales Werk der Solarlobby. Das kümmert niemanden.

      In einem großen deutschen MSM stand kürzlich in einem Nebensatz unter dem Ruhrgebiet verlaufen riesige Stollen, die bis in alle Ewigkeit entwässert und gestützt werden müssen, sonst stürzt das halbe Ruhrgebiet ein, mit allem was darauf steht. Das ist die Folge des Kohlebergbaus. Redet darüber irgendjemand in Deutschland? Nein. Also warum macht man dann beim Atom so einen Wind?

      Was das Verteidigen des eigenen Hauses angeht: Auch da bestehe ich auf das staatliche Gewaltmonopol. […] zweitens ist das eine Einladung zur Selbstjustiz, die entsprechende Leute auch nutzen werden.

      Natürlich würde ich das nutzen. Das nennt man Notwehr. Ein Recht, das in Deutschland weitaus breiter angelegt ist als in Amerika. Sie sind einfach ein extremer Hippie, der offenbar noch niemals das Opfer von extremer Gewalt wurde. Good for you.

      Unter diesen Bedingungen wäre ich sehr dafür alle Waffen zu verbieten. Denn mir will es nicht in den Kopf, wieso ein Laie in der Lage sein sollte, Tiere zu schießen.

      Für die Jagd braucht man einen Jagdschein und meist eine Pacht, muss zudem ausgebildeter Jäger sein und diverse Prüfungen ablegen. Jedenfalls in meinem Bundesstaat und das wird in anderen kaum anders sein. Guten Morgen. Wie alt sind Sie eigentlich? Sie kommen mir extrem jung und naiv vor. Ein typisches Opfer für linke Politiker. Irgendwann werden auch Sie erwachsen. Vielleicht.

      • Große Teile von Duisburg und Oberhausen würden zumindest absaufen, das ist richtig. Was bei einer großen Krise wenn mal Chaos herrschen sollte durchaus Wirklichkeit werden kann.

      • Lesen Sie doch mal sein Manifest durch oder seine Abschlusserklärung vor Gericht. Er schweift immer wieder extrem ab. Eigentlich kommt er nie auf den Punkt. Er redet lieber über den Eurovision Song Contest. Auch im praktischen Vorgehen war er extrem umständlich. Er brauchte Eurosummen im sechsstelligen Bereich und etliche Jahre, ich glaube insgesamt neun, um dann auf eine Insel zu fahren und wehrlose Kinder zu erschießen. Schlagen Sie im Wörterbuch das Wort umständlich nach und Sie finden das Bild eines Schizophrenie-Kranken.

      • „Ich hätte auch schreiben können, Krankheit A verursacht 0,05 Tote pro Monat, Krankheit B einen Toten, Krankheit C drei Tote und Krankheit D dreißig Tote. Welche Krankheit wird eine rationale Nation wohl als erstes bekämpfen und welche Krankheit als letztes?“

        Diese Durchschnittswerte sind immer noch nicht aussagekräftig. Es wäre, um in der Analogie zu bleiben, also zu fragen, ob sich einer der Krankheiten epidemisch ausbreitet und man bisher nur Glück hatte, vor einer größere Epidemie verschon zu werden oder nicht.
        In Puncto Atommüll ist nämlich noch gar nicht geklärt, welche möglichen Folgeschäden entstehen. Außerdem gibt es ja noch die anderen gesundheitlichen Risiken, über die selten geredet wird.

        Wenn man das Risiko einer möglichen Reaktorkatastrophe mit dem Gefahren von anderen Energiegewinnungsmethoden vergleichen will, so hat der Vergleich praktisch natürlich eine gewisse subjektive Note. Das macht ihn aber nicht völlig irrational. Die Schäden, die ein Atomreaktor möglicherweise anrichten kann sind nun mal größer als die möglichen Schäden von Kohle- oder anderen Kraftwerken.

        „Die sind sogar als einzige Industrieprodukte in ganz Europa von der Entsorgungsverordnung ausgenommen. Ein geniales Werk der Solarlobby.“

        Ein „geniales Werk“, das man aber rückgängig machen kann. Soweit ich informiert bin, gibt es auch beim heutigen Stand der Technik Entsorgungs- und Recycling-Möglichkeiten für diese Stoffe, beim Atommüll steht die Lösung bisher noch aus.

        „Also warum macht man dann beim Atom so einen Wind?“

        Man macht die Schäden nicht rückgängig, wenn man jetzt komplett aus der Kohle aussteigen würde. Allerdings muss ich zugeben, dass auch ich den Kohleabbau im Ruhrgebiet nicht unterstützt, aus unter anderen diesen Grund. Die Menge des Atommülls jetzt zu erhöhen dagegen halte ich beim gegenwärtigen Stand für unverantwortlich.

        „Guten Morgen.“

        Schöner rhetorischer Trick. 🙂

        Aber nein, es ging hier um das Recht auf Schusswaffenbesitz. Wer in der Lage ist einen Jagtschein zu machen, der wird in der Regel auch die Berechtigung dafür haben, sich eine Waffe als Jäger zu kaufen. Dafür braucht man keinen 2. Zusatzartikel (um den es hier doch geht), der weitere Rechte einräumt, wie der Suprem Court in „District of Columbia v. Heller“ einräumte. 😉

        So, ich denke, nun habe ich genug gesagt. Hoffe Sie mit meinem Kommentar nicht zu sehr gestört zu haben.

      • Diese Durchschnittswerte sind immer noch nicht aussagekräftig. Es wäre, um in der Analogie zu bleiben, also zu fragen, ob sich einer der Krankheiten epidemisch ausbreitet und man bisher nur Glück hatte, vor einer größere Epidemie verschont zu werden oder nicht.

        Doch sind sie. Bessere Werte haben wir nicht. Deshalb sollte man diese Werte nehmen. Alles andere ist Hokuspokus, Angstmache, Hass, Gier, Neid, Rassismus, Nationalismus, Mord, Irrationalismus. Nennen Sie es wie sie wollen. Ich glaube, die Deutschen nennen es „vernünftige Politik“.

        Es ist auch nicht so, dass es bei der Atomkraft noch nie größere „Epidemien“ gegeben hätte. Tschernobyl kennt wohl jeder. Die Opfer dieser Katastrophen sind natürlich in diese Werte einberechnet. Genauso wie alle anderen Opfer auch. Sei es nun ein Staudammbruch. Oder ein Kind, das beim Spielen an einer Wassermühle ertrinkt. Oder ein Anlagenbauer, der von einem 80m-Windrrad fällt. Oder beim Montieren einer Solaranlage von einem Hausdach. Oder der Bergarbeiter im Uran- und Kohlebergbau. Oder die Krebskranken durch Kohleabgase. Oder der Chinese, der sich seine Gesundheit vergiftet, damit die Deutschen ihrem Solar-Voodoo frönen können. Das gehört da alles mit rein.

        Sie sprechen sehr treffend den Punkt an, warum die Rationalität keine Chance hat. Zumindest nicht in Deutschland. Die Toten durch Ertrinken, Absturz, Bergbau, Abgase, Produktion im Ausland usw. zählen nicht wirklich. Sie werden gar nicht sichtbar gemacht. Es interessiert viele Menschen einfach nicht, wenn jeden Tag im Durchschnitt sagen wir mal 50 Menschen in Deutschland an einer Technologie Y sterben. Das wären dann ca. 20,000 pro Jahr. Diese Zahl interessiert nicht, so lange sie nur gut verteilt ist. Auf viele Bundesländer, Gemeinden, Städte und so weiter. Das sind dann die berühmten „Einzelfälle“, nur eine „Statistik“, die im besten Fall gar nicht erfasst wird.

        Wenn aber einmal alle 10 Jahren ein Atomkraftwerk explodieren würde und 10,000 Menschen getötet werden, dann ertragen das viele Menschen nicht und nehmen lieber die Technologie Y in Kauf, die zwar mehr Menschen tötet, aber eben one by one und versteckt.

        Psychiater haben genau dieses Phänomen schon mehrfach untersucht und in der Regel erklärt man sich dieses Verhalten evolutionär: Es war früher einfach viel, viel schlimmer, wenn eine Katastrophe 10,000 Menschen auf einmal ausgelöscht hat. Man muss sich das so vorstellen: Das waren ganze Landstriche, die ganze bekannte Welt für die meisten, denn damals ist kaum jemand weit gereist. Das eigene Dorf, die eigene Sippe waren damals ungeheuer wichtig. Ein Totalverlust musste um jeden Preis verhindert werden. Anders war es mit Krankheiten, die zwar mehr Menschen töten, aber eben nur one by one. Diese Massenkiller akzeptierte man als Teil des Alltages. Zum Teil bis heute, vor allem auch dann, wenn man sich im Gefühl wähnt damit große, medienwirksame Katastrophen und das „Ende der Welt“ zu verhindern. Menschen sind in dieser Hinsicht offenbar recht einfach gestrickt.

  3. Sowas wie ein „halbautomatisches Sturmgewehr“ gibt’s nicht. So erfüllt das AR-15 die militärische Definition von „assault rifle“ eben nicht (weil dazu die Möglichkeit, automatisches Feuer abzugeben, nötig ist), aber jene als „assault weapon“ nach dem abgelaufenen „assault weapon ban“, wo es primär nicht um den Funktionsumfang, sondern das Aussehen der Waffe ging. Vollautomatische Waffen sind nach dem NFA streng reglementiert.
    Von der Funktion her unterscheidet sich das AR-15 so nicht wesentlich von anderen halbautomatischen Gewehren.
    Zur Anzahl der Munition: beim Massaker hat er nur einen Bruchteil der Munition verbraucht. Und da ist man auch schnell bei einem wichtigen Punkt: mit Reglementierung kriegt man wirklich nur jene, die sich am allerdümmsten anstellen. Und Gott sei Dank hat Holmes im Kino nicht seine Sprengsätze gezündet. Das hätte böse ausgehen können. Ein Tim McVeigh hat auch keine legalen Waffen verwendet, sondern illegalen Sprengstoff.
    Und wenn man schon beim Regulieren ist: wieso gibt’s Autos am freien Markt, die über 200 km/h fahren können? „Sowas braucht ja auch keiner“. Wieviele Menschen sterben durch Alk am Steuer? Alkohol verbieten, das klappt sicher auch ganz prima – oh wait…

    • Danke für ihren Kommentar.

      Sowas wie ein “halbautomatisches Sturmgewehr” gibt’s nicht. So erfüllt das AR-15 die militärische Definition von “assault rifle” eben nicht (weil dazu die Möglichkeit, automatisches Feuer abzugeben, nötig ist), aber jene als “assault weapon” nach dem abgelaufenen “assault weapon ban”, wo es primär nicht um den Funktionsumfang, sondern das Aussehen der Waffe ging. Vollautomatische Waffen sind nach dem NFA streng reglementiert.

      Was aussieht wie ein Sturmgewehr, war für mich bisher auch ein Sturmgewehr, aber es stimmt, Sie haben Recht, technisch betrachtet hatte Holmes kein Sturmgewehr. Ich werde das gerne korrigieren.

      Zur Anzahl der Munition: beim Massaker hat er nur einen Bruchteil der Munition verbraucht.

      Das steht so ähnlich recht ausführlich im Text. Sein Gewehr hatte Ladehemmung, schon beim ersten Magazin gab das Gewehr den Geist auf.

      mit Reglementierung kriegt man wirklich nur jene, die sich am allerdümmsten anstellen.

      Das wäre doch schon ein Anfang. Die drei Fälle von denen ich schreibe, hatten alle Schizophrenie. In zwei Fällen schreiben es sogar die MSM einhellig. Nun sagt Schizophrenie rein gar nichts über den IQ aus, gerade Breivik und Holmes scheinen recht intelligent zu sein. Aber Schizophrenie-Kranke gehen rein krankheitsbedingt in aller Regel extrem kompliziert vor. IQ hin oder her. Wo normale Menschen einen geraden Weg gehen, laufen Schizophrenie-Kranke wirklich extremste Umwege. Für Schizophrenie-Kranke kann bildlich gesprochen schon ein einfaches Gartentor zum unüberwindbaren Hindernis werden. Das ist doch die ideale Stelle zum Ansetzen. Hindernisse, die nur für geistig Erkrankte ein Problem darstellen. So ähnlich wie Schranken vor Treppen in Altenheimen. Für Besucher und Angestellte ist es kein Problem die Schranke zu öffnen, aber bei bestimmten Patientengruppen, weiß man genau, dass die das nicht mehr hinbekommen.

      Ein anderer Ansatzpunkt sind die Background-Checks. Psychiatrisch Erkrankte müssten konsequenter erfasst werden, dann macht dieses Screening mehr Sinn.

      • Hmmm…wobei ist Breivik extrem umständlich vorgegangen? Gibt es da irgendwelche Ansatzpunkte?

  4. Auch in Deutschland kann man als Sportschütze oder Jäger Sturmgewehre kaufen.
    Die Zivilen Varianten von G3 und G36 sind durchaus beliebt, weil sie günstig und präzise sind.
    http://de.wikipedia.org/wiki/HK_SL8
    http://de.wikipedia.org/wiki/HK_MR308

    So wie das AR15 bieten sie natürlich kein vollautomatisches Feuer, und vermutlich ist der Verschluß der Waffe nicht darauf ausgelegt innerhalb kürzester Zeit 100 Schuß Munition zu verballern.
    Das ist nämlich eine Anforderung die nur bei Vollautomatischen Feuer sind macht und die Waffe nicht unbedingt verbilligt.

    Zum Thema Aurora & Medien allgemein:
    Aus dem Poster einer Paintballmannschaft haben die Medien darauf geschloßen das der Täter das Computerspiel Soldier of Misfortune gespielt hat…
    http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/07/24/wie-paintball-zum-computerspiel-wird/

    Zum Thema Amokläufe und psychologische Hintergründe ist 2009 im BELTZ Verlag ein Buch von Peter Langemann erschienen:
    Amok im Kopf. Warum Schüler töten.

    • Sorry es müsste Soldier of Fortune heißen und nicht Misfortune. Davon gab es mehrere Teile … ziemlich blutrünstig. Man konnte Leuten einzelne Gliedmaßen abschießen oder die jeweiligen inneren Organe herausquellen sehen, bei Kopf/Bauchschuss und entsprechend großem Kaliber.

      http://www.youtube.com/watch?v=ROCOdsttILI <= das ist aber nicht gerade für Minderjährige (eigentlich) zu empfehlen. Bei unseren LANs haben es trotzdem die kleinen 14-jährigen Kiddies gezockt und darüber gelacht.

      • Einfach mal den Link auf Stigma Videospiele folgen, da steht die ganze Geschichte.
        In Kurzform: James Holmes hatte in seiner Studentenbude das Poster einer Paintball-Mannschaft namens „Soldiers of Misfortune“ hängen.
        Auf dem Poster sind eindeutig reale Menschen und Paintballmarkierer abgebildet,, keine Figuren aus einem Videospiel.

        Obwohl das ganze ziemlich eindeutig ist berichten die Medien falsch darüber.

  5. Interessant ist auch, dass die Debate immer nur dann losgeht, wenn ein verrückter weißer Täter mehrere Menschen erschießt.

    In den Schwarzen-Ghettos von Chicago und anderen Städten ist die Luft recht bleihältig. In Chicago sterben alleine an manchem Wochenenden Dutzende in Schusswechseln auf offener Straße. Die Opfer sind häufig Passanten.
    http://homicides.redeyechicago.com/

    Ich Frage mich, inwiefern die urbanen, liberalen Eliten in Wahrheit primär die 50cents in ihrer Nachbarschaft entwaffnen wollen, das Thema aber bewusst oder unbewusst an harmlosen, waffenliebhabenden ländlichen Rednecks oder vereinzelten Massenmördern abarbeiten wollen.

    Erst vor wenigen Jahren bin ich dahinter gekommen, dass viele politische Debatten einen rassenpolitischen Hintergrund haben. Den meisten europäischen Amerika-Experten scheint das überhaupt nicht bewusst zu sein. Die nehmen die Aussagen der amerikanischen Politik für bare Münze und Fragen nicht nach Hintergründen und Motivation.

    ****

    Der aussault rifle ban war nur optischer Natur, allerdings kann auch sowas durchaus sinnvoll sein, denn für Terroristen und Wahnsinnstäter scheint der Stil durchaus wichtig zu sein und nicht nur die Anzahl getöteter Menschen. Holmes hätte beispielsweise auch mit einem LKW in die Menschenschlange vor dem Kino fahren und somit noch mehr Menschen töten können. Eine Bombe hätte es auch getan. Ich bin kein Waffenexperte, aber eine schwere langläufige Waffe erscheint mir auch nicht als ideal für ein Kino.

    Und Terroristen scheinen eine geradezu infantile Obsession mit Flugzeugen zu haben.

    • Interessant ist auch, dass die Debatte immer nur dann losgeht, wenn ein verrückter weißer Täter mehrere Menschen erschießt.

      Dieses Thema beschäftigt mich auch. Zu diesem Thema habe ich ein paar Artikel in der Pipeline, aber bisher habe ich nie einen beendet. Ich werde sie auch so schnell nicht beenden.

      Aber hier mal ein Link zum Thema, wenn es Sie interessiert:

      Why aren’t race riots news?

      Ignoring racial violence only guarantees that it will get worse. The Chicago Tribune has publicly rationalized its filtering out of any racial identification of attackers and their victims, even though the media do not hesitate to mention race when decrying statistical disparities in arrest or imprisonment rates.

      http://www.nationalreview.com/articles/309578/why-aren-t-race-riots-news-thomas-sowell

      Mehr kommen hoffentlich demnächst in einem extra Artikel.

  6. Nochwas.

    Die Phantasien der Waffenbefürworter sind genauso unsinnig. Wenn alle im Kino bewaffnet gewesen wären, dann hätte es ein riesen Gemetzel gegeben, denn in einem halbdunklen, stark bevölkerten Raum kann keiner ausmachen, wer mit der Schießerei eigentlich angefangen hat.

    Besonders kurios ist es immer wieder zu sehen, wie völlig übergewichtige Waffennarren über ihre Schießkünste prahlen und sich sicher sind, den Feds saures geben zu können. Sie berufen sich darauf, dass nur eine Miliz die Tyrannei des Zentralstaates in Schach halten könne. Eine funktionierende Miliz braucht aber zunächst einmal Organisation, Logistik und körperliche Ertüchtigung. Wenn man aber in der Demokratie organisiert ist, braucht man auch keine Waffen mehr.

    • Zusatz:
      Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass in einem Bürgerkrieg zwischen Tea-Party-Waffennarren und Volvo driving, bicycle riding, latte-sipping, big-government liberal Milquetoasts letztere haushoch gewinnen würden. Denn letztere sind nachweislich fit und könnten notfalls schnell den Schusswaffengebrauch erlernen, während erstere erstmal einen Fußmarsch von einem halben Kilometer meistern und 40kg abnehmen müssten.

      • Jetzt geht die Fantasie mit ihnen durch. Bürgerkrieg zwischen Linken und Rechten? Im Ernst? An Apokalypsen glaube ich nicht. Aber mal zu ihrem Beispiel. Schießen lernt man nicht von heute auf morgen. Außerdem verbreiten sie Klischees. Soldaten, Armeeangehörige und Veteranen tendieren zur Rechten. So auch wieder in dieser Wahl: http://www.gallup.com/poll/154904/Veterans-Give-Romney-Big-Lead-Obama.aspx

        Wer würde also gewinnen? Die Fraktion der Veteranen, Waffen-Narren und aktiven Soldaten oder die Fraktion der Pazifisten, Hippies und PC-Nerds?

      • Ich gehe lediglich auf die Phantasien von diversen amerikanischen Waffennarren ein, es sind nicht meine eigenen. Unter diesen gibt es glaube ich kaum nur selten Veteranen. Wer einen Krieg selbst erlebt hat, wird wohl selten leichtfertig vom Bürgerkrieg phantasieren.

    • Wenn solch ein Täter wie in Colorado mit Gegenwehr rechnen muß, steigt die Schwelle für solche Taten enorm an. Allein das ist schon ein Gewinn.

      Was Tyrannei angeht: immerhin haben sich die Amis bisher gegenüber jeder faschistoiden Versuchung (Nazismus, Kommunismus, was auch immer) gegenüber als immun erwiesen. Und das, trotzdem die große Depression die USA wesentlich härter getroffen hat als die meisten europäischen Länder.

      • Wenn solch ein Täter wie in Colorado mit Gegenwehr rechnen muß, steigt die Schwelle für solche Taten enorm an. Allein das ist schon ein Gewinn.

        Das kann sein. Allerdings adaptieren diese Täter immer. Deshalb bringen Waffenverbote aus meiner Sicht wahrscheinlich auch nicht viel. Adaption, adaption, adaption. Das ist wie mit Steuern auch. Obama will uns mehr besteuern? Schön, dann geht eben noch mehr Kapital ins Ausland. Holmes war übrigens schon extrem adaptiert, er hat wahrscheinlich mit Gegenwehr gerechnet, denn er steckte von oben bis unten in Kevlar. Er hatte sogar einen besonderen Halsschutz. Die Polizei hielt ihn in den ersten Minuten für einen Beamten einer Spezialeinheit und nicht für den Täter.

    • Die Phantasien der Waffenbefürworter sind genauso unsinnig. Wenn alle im Kino bewaffnet gewesen wären, dann hätte es ein riesen Gemetzel gegeben, denn in einem halbdunklen, stark bevölkerten Raum kann keiner ausmachen, wer mit der Schießerei eigentlich angefangen hat.

      Ich stimme Ihnen zum Teil zu, aber das sind alles jetzt rein theoretische Überlegungen. Es kann auch ganz anders laufen. Holmes kam ja von draußen in einen dunklen Raum. Bei ihm war also Licht. Man kennt den Effekt, wenn man in einem Kino sitzt und jemand kommt rein. Viele Augen richten sich auf diesen Menschen. Jetzt lassen sie direkt am Eingang einen Soldaten sitzen, der eine Pistole bei sich trägt. Er sieht die Waffen von Holmes, sieht wie er eine Rauchgranate legt, dann steht er gedankenschnell auf und schießt Holmes in den Kopf, als er bemerkt was Holmes vorhat. Problem gelöst. Auch das kann also passieren.

      Man kann das aber auch anders aufziehen, da haben Sie recht. Es gab niemanden, der aufgestanden ist und Holmes erschossen hat. Die bekannte Theorie, dass einfach mehr Leute eine Waffe bei sich tragen sollten, wird also scheinbar widerlegt. Sie funktioniert offenbar in der Realität nicht wie etliche nicht verhinderte Amokläufe scheinbar beweisen. Es nimmt niemand seine Waffe mit ins Kino und so weiter. Woran kann das liegen und was sind die Folgen? Darüber kann man jetzt ewig streiten. Beispiele:

      1. Idee: Bestimmte Waffen verbieten.

      2. Idee: Mehr Menschen mit Waffen ausrüsten.

      3. Idee: Das Tragen von Waffen freigeben. Waffen tragen durfte man in diesem Kino nämlich eben nicht. In der ganzen Region darf man das nicht. Das spricht wieder für die Theorie der Waffenbefürworter: Gesetzestreue Menschen halten sich an das Verbot und lassen ihre Waffen Zuhause, Verbrecher wie Holmes dagegen ignorieren diese Verbote natürlich. Sie kennen ja den Spruch: If guns are outlawed, only outlaws will have guns.

      4. Idee: Vielleicht ist es einfach mal wieder eine durch die Medien verzerrte Wahrnehmung. Wäre Holmes gleich erschossen worden, wäre es keine große Nachricht gewesen. So etwas kam nämlich durchaus schon vor. Aber dann ist es eben keine Nachricht. Eine wirklich große Nachricht werden Amokläufe erst, wenn viele Menschen erschossen werden, nicht wenn ein Veteran oder ein Polizist einen Amoklauf verhindert.

      • Wenn „diese Täter immer adaptieren“, adaptieren sie sich auch an Waffenverbote.

        Aber sie adaptieren nicht immer. Glaube mir, wenn auf Geschwindigkeitsübertretung bei uns die Todesstrafe stünde, gäbe es weniger davon.

    • Fakt ist aber, dass solche Täter fast immer Orte aussuchen wo ihnen keine Gegenwehr droht und sie sich wie der Fuchs im Hühnerstall aufführen können.
      Wenn der Schütze jedoch auf bewaffneten Widerstand stieß fielen die Taten deutlich unblutiger aus!

      „Many students heard the shots. Two who did were Mikael Gross and Tracy Bridges. Mikael was outside the school having just returned to campus from lunch when he heard the shots. Tracy was inside attending class. Both immediately ran to their cars. Each had a handgun locked in the vehicle.

      Bridges pulled a .357 Magnum pistol and he later said he was prepared to shoot to kill if necessary. He and Gross both approached Odighizuwa at the same time from different directions. Both were pointing their weapons at him. Bridges yelled for Odighizuwa to drop his weapon. When the shooter realized they had the drop on him he threw his weapon down.
      […]
      As Myrick headed back toward the school Woodham was in his vehicle headed for his next intended target. Myrick aimed his gun at the shooter. The teen crashed his car when he saw the gun. Myrick approached the car and held a gun to the killer who surrendered immediately.
      […]
      It was restaurant owner James Strand, armed with a shot gun, who captured the shooter and held him for police. There would be no further victims that day
      […]
      He went to confront the gunman. The killer found himself under gun fire much sooner than he anticipated. From this point on all his effort was to protect himself from Hammond, he had no time to kill anyone else. Hammond was able to pin down the shooter until police finally arrived“
      Q: http://freestudents.blogspot.de/2007/04/…resistance.html

  7. An der Frage individueller Bewaffnung scheidet sich am deutlchsten die amerikanische Mentalität von der europäischen. Europäer sehen sich selbst grundsätzlich zuallererst als Untertanen, als unmündige, unselbständige Kinder einer Familie mit dem Staat als Elternersatz. Irgendwas schlimmes steht in der Zeitung? Der Europäer ruft nach dem Staat. Verbieten! Der Ami dagegen geht in den nächsten Waffenladen. Er siehr sich nämlich zuallererst als selbständiges, eigenverantwortliches Individuum, das alle seine Probleme zunächst erstmal selbst anzugehen versucht, bevor er nach dem Staat ruft.

    Natürlich ist das brutal vereinfacht und tatsächlich gibts leider auch in den USA immer mehr staatshörige Gestalten. Anders wäre ein Präsident Obama undenkbar gewesen.

    • American exceptionalism ist meiner Meinung nach ein unhaltbares Klischee. Da hatte Obama schon recht.

      Die Amis lehnen Washington ab, lieben aber ihren eigenen Bundesstaat und insbesondere ihre municipalities. Genauso ist es in Europa. Der Hass auf das ferne Brüssel ist auch kein Beleg für eine minimalstaatliche und freiheitliche Gesinnung der Europäer. Die Südländer halten auch nicht viel vom Staat, jedenfalls wenn es darum geht, etwas beizutragen.

      Hier wie dort ist der Zentralismus bei Intellektuellen, Technokraten und Weltverbesserern hingegen sehr populär.

      Vieles, was von Amerikanern als „typisch europäisch“ definiert wird, wurde in Wahrheit in den USA schon früher erfunden und umgesetzt. Googlen sie mal nach „progressive movement“, „Great Society“, informieren sie sich über Franklin Roosevelts Ideologie und Richard Nixons absurde Marktinterventionen. Der amerikanische Wohlfahrtstaat war bis zu Clinton großzügiger und naiver als die meisten europäischen. Die Schweden haben Post und Bahn schon in den 90ern privatisiert und Schulgutscheine eingeführt. School vouchers gelten in den USA hingegen als libertäre und politisch aussichtslose Spinnerei. In den USA werden Kinder nach Wohnort fix einem Schulbezirk zugewiesen. Das würde man in Österreich als unerhörte Bevormundung wahrnehmen.

      Die staatlichen Gesundheitsausgaben der USA liegen im OECD-Mittelfeld.

      Die OECD-Länder unterscheiden sich hier kaum und das gros der Ausgaben fällt bei Pensionisten an, die in den USA sowieso staatlich versorgt sind.

      Obamacare = Romneycare und beides beruht auf Vorschlägen der mitte-rechts angesiedelten Heritage Foundation aus den 90ern.

      Und gerade wurde in New York der Ausschank von zuckerhältigen Limonaden ab einer gewissen Getränkegröße verboten.
      Und obwohl das Privateigentum den Amerikanern angeblich heilig ist, gibt es in vielen Regionen sehr strikte Regeln, was man in seinem Garten machen darf, die in vielen europäischen Ländern völlig undenkbar wären.
      Extremes Beispiel: http://news.discovery.com/earth/cops-stop-front-yard-crops-110714.html

      Sicher gibt es echte amerikanische Eigenheiten. Das meiste ist aber wohl nationaler Mythos, wie es sie in allen Nationen gibt und Wahlkampfrhetorik.

      Europa dient für Amerikaner häufig als mythologische Projektionsfläche für inneramerikanische Debatten. In Europa ist wiederum die USA Projektionsfläche.

      • In ihrer unerschütterlichen Bekenntnis zur Meinungsfreiheit sind die Amerikaner tatsächlich außergewöhnlich und bewundernswert.

      • American exceptionalism ist meiner Meinung nach ein unhaltbares Klischee.

        Sie haben Recht, das kann man so sehen. Wenn ich Europa und Amerika vergleiche, sage ich immer: Es ist alles gleich, aber gleichzeitig ist alles anders.

  8. @Feldheld „Wenn solch ein Täter wie in Colorado mit Gegenwehr rechnen muß, steigt die Schwelle für solche Taten enorm an. Allein das ist schon ein Gewinn.

    Was Tyrannei angeht: immerhin haben sich die Amis bisher gegenüber jeder faschistoiden Versuchung (Nazismus, Kommunismus, was auch immer) gegenüber als immun erwiesen. Und das, trotzdem die große Depression die USA wesentlich härter getroffen hat als die meisten europäischen Länder.“

    Das ist genau so ein Mythos wie der eben bereits diskutierte bzgl. der individuellen Verbote in Europa und der Freiheit in Amerika. Sie sollten sich mal zur Geschichte des Ku-Klux-Klans informieren. Der hatte in seiner Hochzeit in den 30er Jahren 4,5 Mio. Mitglieder. Und der KKK war mit Nichten kuscheliger als heute. Die Nationalsozialisten gab es in der Zeit auch noch dort. Die Amerikaner hatten einfach Glück und mehr nicht. Gut so.

    • Das hat nichts mit Glück zu tun. Hitler wollte die Vernichtung der europäischen Juden. Der KKK dagegen wollte meines Wissens nach „nur“ die Aufrechterhaltung der Unterdrückung von Schwarzen, Juden und Katholiken. Einen Völkermord plante der KKK meines Wissens nicht. Von daher war der KKK nicht mal so besonders. Rassentrennung und Unterdrückung gab es damals auf der ganzen Welt. Das ist auch der Grund, warum wir damals schlecht gegen die Nürnberger Rassegesetze argumentieren konnten. Das war nicht wirklich neu. Das Neue bei Hitler war wohl ein Völkermord in der Neuzeit. (Die Türken ignoriert man ja gerne).

      Kürzlich las ich in einem Artikel wieder die empörte Frage, warum denn Amerika nicht massiv gegen die Nürnberger Rassegesetze opponiert hat. Ganz so als wären solche Gesetze damals nicht Usus gewesen. Wie hätten wir damals argumentieren sollen? Rassengesetze für Schwarze erlauben wir, aber bei Juden hört der Spaß auf?

      Oder die vielen MSM-Artikel zu den Olympischen Spielen 1936 über Jesse Owens, die jetzt wieder vermehrt hochkommen. Man könnte nach der Lektüre glatt meinen, Amerika wäre damals ein Paradies für Schwarze gewesen. Das hat mich überrascht. Normalerweise lassen bestimmte Journalisten ja keine Chance für Anti-Amerikanismus aus. Aber in diesem Spezialfall setzen sie uns immer den Heiligenschein auf. Man benutzt uns in diesen Jahren gerne, um einen maximalen Kontrast zu Hitler aufzubauen.

      • Diese Argumentation leuchtet mir jetzt nicht wirklich ein … der KKK war an so vielen Morden beteiligt, da hätte sich auch die SA was abschneiden können. Der einzige Unterschied den ich hier vermute ist ein rein semantischer Unterschied über das was offen angesprochen wurde und was nicht. Im Übrigen wurde ja die NSDAP nicht gewählt, weil man sich kollektiv für den Völkermord an den Juden entschlossen hat. Die Motivationen waren genauso sozial begründet wie beim KKK.

      • Der Unterschied zwischen Völkermord ja/nein ist nicht semantisch. Ich weiß jetzt was Sie mit Glück meinen. Es stimmt, es kommt auf den Betrachter an. Aus Sicht der Wähler war es vielleicht „Glück“ bzw. „Pech“, wenn man bestimmte Hitlerreden einfach ignoriert hat. Aus Sicht von Hitler und der KKK war es aber kein Glück. Die wussten schon genau was sie wollen und was nicht.

    • Hm, mal überlegen:
      Der Klan wurde nach dem Bürgerkrieg gegründet um Terror gegen die afroamerikanischen Bürger der USA aus zu üben.
      Politisch setzten sich die Demokratische Partei dafür ein den Schwarzen wichtige Bürgerrechte vor zu enthalten, und das erfolgreich bis in die 60er Jahre.
      Auf der anderen Seite setzte die US-amerikanische Bundesregierung Gewalt – vom Polizei bis zum Militäreinsatz – ein um den Klan zu bekämpfen.
      Politisch wurden die diskriminierenden Gesetze ebenfalls bekämpft.

      In Deutschland dagegen hat ein Großteil der Bevölkerung die Machtergreifung der Nazis bejubelt.
      Was hat das ganze mit Glück zu tun ?

      Interessant ist in dem Zusammenhang das die NRA seit dem Ende des amerikanischen Bürgerkrieges dafür Kämpfte das auch Afroamerikaner Waffen besitzen können.
      http://www.anncoulter.com/columns/2012-04-18.html

  9. Ja vollkommen richtig, das ist der Kern. Aber selbst bzgl. der Ziele bin ich mir da alles andere als sicher. Auch denke ich nicht, dass Hitler schon von jeher einen Völkermord in diesem Ausmaß geplant hatte. Diese Gedanke ist erst nach der Machtergreifung letztlich erdacht worden. Insgesamt hängt mir das eher damit zusammen, dass der Nationalsozialismus eben mehr als eine kleine rassistische Spinnerei ist, sondern eben ein [k]konkretes[/k], durchdachtes Staatskonzept / Ideologie in all ihrer Totalität. Auch hatte der KKK nie eine derartige Führungsfigur wie der Faschismus in Italien oder der Nationalsozialismus in Deutschland. Ähnliches gilt auch für Großbritannien. Wären dort andere „politischen Talente“ in diesen Strömungen aktiv gewesen, hätte wir schneller eine faschistische Weltordnung gehabt, als wir uns heute erträumen könnten.

    • Ja da stimme ich Ihnen zu. Der KKK war nicht so politisch. Er trat ja auch nicht offen zu Wahlen an. Es war eine Geheimpartei, ein Relikt aus dem Bürgerkrieg, wenn man so will. Deshalb glaube ich weiterhin nicht an „Glück“. Obama glaubt ja auch an „Glück“ mit seiner „You didn’t build that“-Rede. Nein ich glaube nicht an Glück. Wäre die KKK faschistischer gewesen, hätte sie gar versucht die Demokratie in Amerika komplett auszuhebeln, dann hätte der Süden in einem Bürgerkrieg wieder verloren. Es ist auch kein Zufall, dass der KKK im Geheimen operieren musste. Sie konnten einfach nicht komplett offen.

      Ich gehe jetzt mal offline, wenn Sie nichts dagegen haben. Ein anderes Mal gerne wieder.

  10. @AV
    Genau an den Herr Horst habe ich auch gedacht.Am besten gefallen mir die Ausführungen des Staatsanwalt wo er sagte man muß doch erst warnen oder einen Warnschuß abgeben bevor man schießt und all das während einen die Waffe auf dem Kopf gerichtet ist so als ob man paar Leben in Reserve hätte falls es doch schiefgeht.Selbst würden sie in so einen Moment in eine Panikstarre verfallen oder sich in die Hosen machen aber von einer alten Frau verlangen sie dass sie Nerven wie ein Terminator haben muß.
    Das hier ist auch interessant ich wusste gar nicht dass sowas möglich ist.In England ist jemand wegen einen wirklich sehr gemeinen Tweet eingesperrt worden.
    http://www.ctvolympics.ca/aquatics/news/article/police-arrest-man-regarding-tweets-about-british-athlete.html

    • @Peter
      Der Staatsanwalt scheint schamlos auszunutzen, dass die Angeklagte Arap Y. wahrscheinlich nur unzureichend Deutsch kann und/oder nicht die Intelligenste ist. Erst lügt Arap Y. und dann hat sie keine gute Ersatzstory parat. Auch ihr Anwalt scheint nicht der beste zu sein. Das wäre doch eigentlich die „Rassismus“-Story für linke MSM: Bio-deutscher Staatsanwalt will arme, weibliche Migrantin ins Gefängnis stecken, weil sie sich gegen einen brutalen bio-deutschen Räuber gewehrt hat!

      Aber die linken MSM berichten nicht. Ich habe auch meine Theorie wieso: Es sind pigs, nochmal pigs und sagte ich schon, dass es pigs sind? Wobei: Diese stummen MSM „pigs“ zu nennen, ist eine Beleidigung für pigs. Kein Herz, kein Verstand, kein Anstand, keine Moral. So einer „ehrenwerten“ Gesellschaft kann man eigentlich nur den Untergang wünschen.

      Zu den Tweets: Dass die Briten einen an der Klatsche haben, ist schon lange bekannt. Die haben ihr Weltreich auch nicht zufällig verloren. Ich weiß nicht, woran es bei denen liegt. Too much inbreeding, vielleicht? Ich schaue gerade Game of Thrones und der Verdacht drängt sich auf.

      • Ja das mit dem Tweet grenzt schon an Gedankenpolizei.So verkommen der Tweet auch war ist er doch kein Fall für den Staatsanwalt.Fehlendes Mitgefühl ist ein schlechter Charakterzug nicht ein Verbrechen.Das Verhalten der MSM ist wirklich sonderbar.Eigentlich erfüllt doch dieser Fall zusätzlich auch alle Aspekte für die Empörungsindustrie Frau gegen Mann Migrant gegen „Eingeborene“ und trotzdem nichts.Mal gucken was für ein Urteil kommt,Herr Horst wird es uns schon erklären können.Vielleicht hätte sie nicht lügen sollen aber die Menschen machen nun mal verrückte Dinge wenn sie unter Stress sind

  11. @AV
    Das müssen Sie lesen.Sie werden es nicht glauben.Jetzt müssen wir auch noch unseren potenziellen Mördern Nahrung und Unterkunft zur Verfügung stellen.Wie sagte der Herr Stoiber einst? „Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber“Ich glaube das würde nicht mal Herr Horst verstehen.Aber Vorsicht ist Bildzeitung
    http://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/leibwaechter-von-osama-bin-laden-ruhrgebiet-25512044.bild.html

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