Löw und der Balljunge. TV-Firma der UEFA manipuliert Live-Übertragung.

Schon lange fällt Sport-Fans auf, dass im Fußball seit einigen Jahren immer wieder Live-Übertragungen manipuliert werden. So kommt es zum Beispiel in den letzten Jahren verstärkt vor, dass die für den Fußball so typischen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter einfach nicht mehr in Zeitlupe gezeigt werden. Frei nach dem Motto: Was man nicht in der Wiederholung sieht, ist auch nie passiert. Als vorgeschobener Grund wird meist angeführt, dass man die Zuschauer im Stadion nicht verärgern will. Wenn die Realität nicht passt, wird sie einfach passend gemacht. Anstatt einfach einmal den Video-Beweis einzuführen, wie er in allen vier wichtigen amerikanischen Sportarten üblich ist.


 
Der Stern hat nun eine weitere Manipulation der „Live“-Übertragungen aufgedeckt. Es werden einfach Szenen eingefügt, die gar nicht während dem Spiel passiert sind.

Vielen Zuschauern blieb die lustige Szene in Erinnerung, als Trainer Löw einem Balljungen den Ball entwendete. Nach dem Spiel wurde Herr Löw auf diese Szene angesprochen und meinte sichtlich verwirrt, dass sei doch gar nicht während dem Spiel passiert. Viele Zuschauer hielten daraufhin Löw für ein bisschen durch den Wind nach der ganzen Aufregung, immerhin hatten sie die Szene „live“ gesehen.

Aber Löw war nicht verwirrt. Die Szene war nicht live. Die von der UEFA beauftragte Produktionsfirma hat sich einfach die Freiheit genommen, die Szene ins Spiel zu schneiden. Es handelt sich dabei laut Welt um HBO.

Dieses System ist ausbaufähig. Anstatt Wiederholungen von skandalösen Fehlentscheidungen zu zeigen, schneidet man in Zukunft einfach ein paar vorbereitete Lacher ins Bild.

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33 Gedanken zu „Löw und der Balljunge. TV-Firma der UEFA manipuliert Live-Übertragung.

  1. Ich bin gegen den Videobeweis!Strittige Entscheidungen erzeugen viele Emotionen und darum geht’s ja auch beim Sport auf jeden Fall bei den Zuschauern.Zweitens viele Vorfälle lassen sich selbst nicht nach der xten Wiederholung zweifelsfrei beweisen und wie soll es funktionieren?Laufen alle an die Seitenlinie und dabattieren vor der Glotzte?Wenn der Videobeweis doch nicht 100%ig ist dann muss am Ende doch der Schiri entscheiden dann kann man es auch gleich so lassen wie es ist

    • Sicherlich muss am Ende weiterhin der Schiedsrichter entscheiden und wird dies auch bei einem Videobeweis nach seinem Ermessen und seinen Auslegungen tun. Doch gilt dies ebenso für Sportarten in denen der Videobeweis längst etabliert ist, beispielsweise dem American Football. Denn dort wurde erkannt, dass eine Zeitlupe aus verschiedensten Blickpunkten einfach eine weitaus bessere Entscheidungsgrundlage für den Schiedsrichter liefert, als der Bruchteil eines Augenblicks.

      Und zu Ihrem ersten Punkt; dass Emotionen und Begeisterung für den Sport keine strittigen Entscheidungen brauchen, haben ja die Iren bei dieser EM schon eindrucksvoll gezeigt.

      • Stimme Ihnen voll zu. Auch beim Thema irische Fans. Was für eine Stimmung, was für eine Gänsehaut. Unglaublich. Das hat man sonst nur beim Rugby. Für mich war das sehr wichtig zu sehen, dass es im Fußball auch so geht. Nach der WM 2010 und den Vuvuzelas war ich nämlich dicht davor nie wieder Fußball zu gucken. Dann liegen die Iren 0:4 hinten und das ganze Stadion singt Fields of Athenry. Hier und hier nochmal zum bestaunen.

    • Strittige Entscheidungen erzeugen viele Emotionen und darum geht’s ja auch beim Sport.

      Ein Argument, das man oft hört, aber kein besonders gutes. Das jetztige Fußball-System öffnet Tür und Tor für Manipulationen. Da muss man schon sehr optimistisch sein, um zu glauben, dass in Europa nicht reihenweise Spiele verschoben werden. Natürlich fördern Fehlentscheidungen Emotionen. Reguläre Tore werden aberkannt, nicht reguläre Tore werden gegeben. Nach dieser Logik sollte der Schiedsrichter selbst ab und an den Ball ins Tor schießen. Das fördert auch Emotionen.

      • Fußball hat schon Emotionen erzeugt da gab es keine laufenden Bilder geschweige Torkameras.Ich weiß es wird eines Tages kommen und ich bin jetzt nicht Knall auf Fall dagegen ich meine nur es lief bis jetzt gut.Die Torkamera wird keine Manipulation verhindern das ist kein Argument,dann faule ich eben den Angreifer absichtlich und er kriegt einen Elfer usw usw.Wie soll es aber praktisch ablaufen?Nach einer strittigen Szene laufen ja wer?nur der Schiri? oder auch die beidern Kapitäne? zur Seitenlinie und das Palaver geht an der Seitenlinie weiter weil nicht alle Szenen eindeutig zu erkennen sind oder man kann sie auch verschieden deuten vor allem bei Fouls im 16er.Und dann?Elfer geben oder nicht.Letztlich wird es doch wieder beim Schiri enden also kann man’s gleich lassen.Wembley Tor ist bis heute bekannt und das nicht gegebene Tor der Engländer gegen DL.2010 war doch auch lustig,oder nicht?Ja gut nicht für die Engländer,ich weiß

      • Das Tor von Wembley lässt erahnen, was Fehlentscheidungen bewirken können. Das geht noch so lange, bis es das erste grob verpfiffene WM-Finale, den ersten richtig großen Manipulationsskandal oder gar die ersten Toten gibt.

        Ich stelle hier mal wieder einen großen Mentalitätsunterschied zwischen Europa und Amerika fest. Amerikaner akzeptieren Fehlentscheidungen absolut nicht. Es wird alles getan, um diese zu verhindern.

        Die Schiedsrichter sind Profis, das ist schon mal wichtig. Dann sind sie kompetenter und eventuell auch weniger bestechlich, weil sie mehr verdienen.

        Wichtig ist auch der Videobeweis. So können die Schiedsrichter kaum noch bis gar keine groben Fehlentscheidungen mehr treffen, weil sie diese umfassende Unterstützung haben.

        Rein praktisch läuft das im Football zum Beispiel so ab, dass jeder Trainer, ich glaube zweimal pro Match gegen eine Entscheidung Einspruch erheben kann. Dann muss der Schiedsrichter in eine kleine Kabine am Rand rennen und sich die Bilder anschauen. Liegt der Trainer richtig, bekommt er wieder eine Einspruchsmöglichkeit hinzu, für die nächste kritische Entscheidung.

        So müsste man es im Fußball auch machen. Mit verschärften Regeln. Nur ein Einspruch pro Trainer und Spiel. Liegt der Trainer richtig, bekommt er noch maximal einen Einspruch hinzu. Man kann die Zeit auch auf 60 bzw. 120 Sekunden reine Watchzeit beschränken. Wenn der Schiri bis dahin keine brauchbaren Bilder in der Kabine hat, verfällt der Einspruch ebenfalls.

        Ein wichtiges Argument gegen den Videobeweis ist, dass Fußball angeblich keine Unterbrechungen haben soll, weil es ein „flüssiges“ Spiel sei.

        Aber wenn man sich mal die Spiele ansieht, dann sind sie schon heute voller Unterbrechungen. Verletzungen, Schauspielerei und so weiter. Besonders gegen Ende. Auch extremes Zeitschinden, ist an der Tagesordnung. Warum deshalb ein paar Sekunden hin oder her so schlimm sein sollen, leuchtet mir nicht ein. Das muss man nur konsequent nachspielen lassen oder einfach die Zeit stoppen. In der modernen Welt gibt es tatsächlich Uhren, die man anhalten kann.

        Auch Lösungen, die das Spiel gar nicht unterbrechen, sondern dem leitenden Schiedsrichter nur das Ergebnis der Analyse mitteilen, sind denkbar. Es gibt heute schon den vierten Schiedsrichter direkt bei den Trainern. Das Anschauen des Videos könnte auch dieser Mann übernehmen. Unterbrechen müsste man dann nur, wenn die Fehlentscheidungs sehr spät passiert. Sagen wir mal nach der 75. Minute.

        Es gibt viele gute Lösungsmöglichkeiten. Was fehlt, ist der Wille.

    • Das ist nett, aber reicht mir nicht aus. Wo ist da die Gänsehaut? Die River-Plate-Fans können, wenn man das Video als Grundlage nimmt, weder gesangs- noch hymnentechnisch mit den Iren mithalten.

  2. Die amerikanische Weise ist aber auch nicht konsequent wenn der Trainer nur ein bis zwei Eispruchmöglichkeiten hat.Wenn man es hat dann sollte man es voll nutzen,meine ich.
    Früher der später wird es sich durchsetzen davon bin ich überzeugt.Von den Schiris habe ich den größten REspekt wie die das immer schaffen diese knappen Abseitstellungen zu erkennen (meinstens richtig) das ist echt ein KUnstück in meinen Augen
    Falls jemand Interesse hat an der Arbeit der Schiris hier ist ein Film von 2008 über ihren Job
    http://www.myvideo.de/watch/8589289/Referees_At_Work_Schiedsrichter_im_Fokus

    • Im Football hat der Trainer theoretisch unendlich viele Einspruchsmöglichkeiten. Wenn er mit seiner Vermutung richtig liegt, bekommt er wie gesagt einen neuen Einspruch hinzu. Die Regelung muss so sein, sonst können die Trainer alle zwei Minuten ins Blaue hinein eine Entscheidung anfechten. Man muss Missbrauch verhindern und man will weiter einen guten Spielfluss haben. Die Schiedsrichter können natürlich auch einfach von selbst den Videobeweis zu Rate ziehen, wenn sie sich nicht sicher sind.

      Im Fußball müsste man die Regel wie gesagt weiter verschärfen. Ein Einspruch pro Trainer und Spiel, der sich um einen weiteren Einspruch ergänzt, wenn der Trainer richtig liegt. Auch eine Beschränkung auf Platzverweise, Elfmeter und Torentscheidungen ist denkbar. Bei allen anderen Entscheidungen scheint ein Widerspruch übertrieben. Die Detailregelungen auszuarbeiten, zum Beispiel bei Abseitstoren, wäre wohl nicht ganz einfach. Aber es ginge schon. Man könnte auch einfach mit Basics anfangen und dann die Regeln Stück für Stück weiter verbessern. Ist im Football auch nicht anders gewesen.

      • England-Ukraine!
        Heute war ein Spiel das die Diskussion über die technischen Hilfsmittel wieder anheizen wird.Ukraine wurde ein Tor fälschlicherweise nicht gegeben obwohl der Schirt 5 m daneben stand mit den richtigen Blikckwinkel

      • Ich habe das Spiel live gesehen. Meine geliebten Engländer verpasse ich nie. Für Amerikaner kann man im Fußball selten sein, deshalb nehme ich die nächsten Verwandten.

        Zum Vorfall. Ich habe mir sogar überlegt einen kleinen Artikel über das Tor zu schreiben, denn es belegt genau meine Thesen.

        Europäer lieben Amateure. Sie verlangen von ihren Schiedsrichtern Dinge, die man als Mensch gar nicht leisten kann. Das menschliche Auge und das menschliche Gehirn können so Sekundenbruchteile nicht wirklich realitätsgetreu verarbeiten. Das menschliche Gehirn reimt sich in diesen Fällen oftmals Dinge zusammen. Es sieht Dinge, die gar nicht da sind.

        Das europäische Schiedsrichterwesen ist eine große Illusion. Im Grunde ist es reines Glückspiel. Dabei gibt es schon seit Jahren Hilfsmittel wie hochauflösende Kameras, die genau diese menschlichen Defizite ausgleichen können. Sie werden in Europa aus ideologischen Gründen nur nicht eingesetzt.

        So ähnlich ist es im europäischen Politikerwesen auch. Die Menschen lassen aus ideologischen Gründen lieber Amateure wie Merkel für billiges Geld spielen anstatt dass man den Politikerberuf für die Besten der Besten attraktiv machen würde.

        Die Ergebnisse sind bekannt. Es macht keinen Spaß mehr. Und am Ende ist die angeblich so „günstige“ Variante so teuer wie es sich kein Mensch in seinen schlimmsten Alpträumen erträumt hätte.

  3. Ich frage mich immer wie die Schiris dass mit den Abseitserkennen schaffen.Sie liegen meistens richtig und das ist echt bewundernwert.Wenn man bedenkt dass die Regel bei der Ballabgabe zählt dann muss der arme Schiri mit einen Auge auf den Ballführenden schauen,dann kommt der Pass oder die Flanke er dreht den Kopf fokkusiert sein Blick neu auf den oder die Spieler.Das dauert Zeit und in dieser Zeit sind alle in Bewegung.Das kann man doch unmöglich wirklich erkennen.Meiner Meinung nach sind das ERfahrungswerte ein bisschen schätzten und hoffen dass man richtig liegt.ERst REcht wenn die Abwehr die Abseitsfalle anwendet.Sie laufen in die eine Richtung der Angreifer in die andere so dass sie aneinander vorbeilaufen.Wer war wo zum Zeitpunkt der Ballabgabe? Das ist bestimmt nicht leicht!
    War mir ein Bedürfnis mal für die Schiris eine Lanze zu brechen,sie haben es auch mal verdient!
    @AV
    Ich glaube die Schiris sind mittlerweile alle Profis bei der UEFA das sich keine Anfänger mehr.Man legt auch großen WErt auf die Ausbildung!

    • Sie haben Recht. Die Linienrichter arbeiten mit Erfahrungswerten. Sie sehen nicht wirklich wie eine Kamera, kein Mensch kann so sehen. Sie haben einfach Mechanismen entwickelt mit denen sie (hoffentlich) besser liegen als 50%. Das reicht den Fans offenbar aus. Die Mentalitäten sind hier wie gesagt scheinbar verschieden.

      Die Schiedsrichter sind natürlich keine Profis. Sie haben alle noch einen Hauptberuf. So arbeitet Stark zum Beispiel bei einer Bank.

      • Genau Stark arbeitet bei einer Bank der Eschweiler war im Diplomatendiest und Merk hat sogar eine Zahnarztpraxis glaube ich.Wie viel mußte die UEFA oder der DFB ihm zahlen damit er seine Praxis aufgibt? Wenn man auch noch bedenkt dass es eine Altersbegrenzung gibt also da müsste man schon tief in die Tasche greifen und das wird man sich bestimmt sparen.Meistens haben sie aber Berufe wo sie öfters für lange Zeit verschwinden können oder sind gleich verbeamtet.Aber auch wenn sie noch einen Beruf ausüben kann man sie nicht Amateure nennen es sind schon Profis!

      • Profi ist so definiert, das man nichts anderes mehr nebenher macht. Merk war in seiner Hauptzeit immer noch Zahnarzt. Die Praxis hat er erst ganz gegen Ende seiner Karriere aufgegeben. Zwei Jahre später hörte er auch mit dem Schiedsrichterwesen auf.

  4. Haarspalterer!
    Wie sieht’s denn in den Staaten aus? Sind da alle Schiris Profis in Ihren Sinne jetzt?Noch mal zum Fußball hier-auch als Vollzeitprofis würden sie auch nicht besser werden,die Schiris.Das sind schon die Besten der Besten die bei den großen Turnieren und der 1 Liga ihres Landes pfeifen!Es ist bequemer für den DFB oder UEFA so wie es jetzt ist,die Schiris werden pro geleiteten Spiel bezahlt,das wars.Als Vollzeitprofis müsste man ihnen ein GEhalt zahlen,Sozialbeiträge,Urlaub usw.

      • Ja ,ja die Definition.Laut dieser Definition ist Usain Bold der schnellste Mann der Welt, Amateur und auch Andreas Dittmer der 3fache Olympiasieger im Canadier denn schließlich arbeitet er ja in einer Sparkasse.Ach ja und sowjetischen Sportler waren auch alle Amateure

      • Natürlich ist Dittmer Amateur. Amateur bzw. meinetwegen Halbprofi. Amateur bedeutet aus meiner Sicht nicht, dass man „amateurhafte“ Fähigkeiten besitzt, sondern dass man von seinem Sport nicht leben kann. Oder wie wikipedia sagt: „Der Begriff sagt wenig über die Sachkenntnis von Amateuren aus, die durchaus professionelles Niveau haben kann.“ Amateur bzw. Halbprofi bedeutet, dass man von seinem Sport nicht bzw. nur zum Teil leben kann. Deshalb sind die europäischen Schiedsrichter maximal Halbprofis. Das sagt erst mal nichts über ihre Qualität aus. Die Qualität wird wie gesagt hauptsächlich dadurch gedeckelt, dass man ihnen wichtige technische Hilfsmittel verweigert.

  5. Meine geliebten Engländer verpasse ich nie.
    Wer ist den jetzt Ihr FAvorit? Kein Underdog mehr übrig.Eine Empfehlung war das gestern aber nicht was Ihre „geliebten“ gezeigt haben und ein bisschen schwach auf den Beinen waren sie auch.Es scheint Chelsea hat einen neuen FußballStil kreiert und der ist nicht schön und aufregend.Hoffentlich werden die anderen da nicht nachziehen.120 min. und kein Tor das ist doch wirklich langweilig da konnte auch der Elfer von Pirlo,dem Mann mit nur einen Gesichtsausdruck, nicht entschädigen

    • Erster Favorit auf den Titel war und ist für mich Spanien. Danach kommt eine Lücke. Dann kommt Italien. Beide Teams halte ich für klar besser als Deutschland. Die Deutschen sind taktisch ziemlich naiv wie ich finde, haben keinen guten Trainer. Nach Italien kommt wieder eine Lücke. Dann kommt Deutschland. Dann kommt Portugal.

      Da ich wie gesagt in aller Regel für die Underdogs bin, hoffe ich im ersten Semifinale also auf Deutschland und im zweiten auf Portugal.

      Das Spiel Italien England habe ich mehr gehört als gesehen. Ich hab’ mir die ersten 25min angeschaut, dann habe ich den Radio angemacht und etwas gearbeitet, weil ich mir ziemlich sicher war, dass es sowieso null null ausgeht. Erst zum Elfmeterschießen hab’ ich dann wieder das TV angemacht. Natürlich war ich immer für England. Es hat mich so gefreut, dass die Italiener auch einmal gegen extremen Catenaccio spielen mussten und fast dabei unter die Räder kamen. Aber es sollte am Ende mal wieder nicht sein.

      • Italien kommt bei Ihnen als Zweiter? Wirklich?Alle nicht italienieschen Fußballexperten würden Ihnen widersprechen,die Vorrunde war mit zwei Unentschieden auch nicht berauschend und die Engländer haben nur Luft für eine Halbzeit gehabt.Das ist nicht mehr das Team von 2006!
        Was finden Sie an den deutschen Taktik naiv?Dass sie keine Freistösse und Ecken üben?Und Löw schlecht?Ja wir haben schon 4 Tore einkassiert das macht mir auch Sorgen vor allem Boateng der so steif und langsam ist aber der ist ja wiederum Ihr Favorit.Wir werden sehen!

      • Natürlich kommt Italien als Zweiter. Man hat gesehen wie gut sie gegen Spanien waren. Die Italiener passen sich immer an das Niveau des Gegners, dass sollte doch langsam der letzte Fußballfan begriffen haben. Wenn Italien gegen Lichtenstein spielt, dann kommt ein müdes 1:0 dabei heraus. Wenn sie gegen Deutschland spielen, das Spiel des Jahrhunderts. 4:3, vergessen? Wie geht der Spruch: Ein gutes Pferd springt immer nur so hoch wie es muss. Oder auch: They will drag you down to their level and then beat you with experience.

  6. Jeder passt sich an das Level des Gegners an,dafür braucht man nicht Italien zu schauen um es zu wissen.Ich hab das Spiel gegen Spanien gesehen,ich hab auch die anderen Italienspiele gesehen und ausser Irland endeten die alle Unentschieden.Sie konnten nicht Kroatien schlagen und auch nicht die müden Antifußballer von der Insel.Elfmeterschiessen war nötig.Oder wollen Sie behaupten das war auch Absicht?Die italienische Mannschaft befindet sich im Umbruch, die alten Weltmeister sind weg und die Neuen sind nicht ganz so gut wie die Alten oder nicht in der entsprechenden Anzahl vorhanden.Ja ich weiß man kann auch mit Antifußball gewinnen,Chelsea hat’s vorgemacht aber ich hoffe doch sehr es wird sich nicht durchsetzen.Spanier gegen Portugal es gab schon wieder eine Nullnummer

  7. Ein Satz mit x das war wohl nix!
    Löw hatte der Angst nachgegeben und hat nicht sein Spiel durchgezogen mit der erfolgreichen Mannschaft,stattdessen war ihm wichtiger Pirlo zu decken.Klose und Reus die im Griechenlandspiel gut waren hat er auf der Bank gelassen und das war’s.Aber die Mannschaft hat sich amateurhaft ausknocken lassen
    Bin gespannt wie es weiter geht.Löw hatte drei Versuche und hat es nicht geschafft es wird Zeit nach jemand anders zu gucken.
    Ich kann ja auch einfach sagen der Italienfluch war schuld!

    • Löw hatte der Angst nachgegeben und hat nicht sein Spiel durchgezogen mit der erfolgreichen Mannschaft, stattdessen war ihm wichtiger Pirlo zu decken. Klose und Reus die im Griechenlandspiel gut waren hat er auf der Bank gelassen und das war’s.

      Das sehe ich auch so. Ich habe die Aufstellung gesehen und war mir noch sicherer, dass es nichts wird. Meine Urteile über Löw und Gomez sind mal wieder bestätigt worden. Für mich unerklärlich, was Fußball-Deutschland an diesem Löw findet. Ich hatte ja angekündigt, dass Deutschland verlieren wird. Aber dass es dann so eine taktische Bankrott-Erklärung wird, hat auch mich überrascht. Ich habe selbst den Trainerschein und bin einfach nur noch sprachlos, was sich der Altherren-Verein namens DFB immer wieder für „Trainer“ ins Boot holt.

      • Die Leichtigkeit mit der die deutsche Mannschaft sich Tore eingefangen hat,hat mir schon vorher Kopfzerbrechen bereitet aber man hofft ja und denkt dass sie sich mit dem Gegner steigern werden aber das Gegenteil passierte.Wie kann man bereits in der 1 Halbzeit so sperrangelweitoffen stehen wie bei den 2:0 das war doch selbstmörderisch.Ich bin mal auf die jetzt folgende Diskussion gespannt ob sich jemand meldet der sagt-Es reicht mit dem Löw der hat genug Chancen gehabt und hoffentlich wird man in der Zukunft bisschen bescheidener auftreten und nicht mehr in der Gruppenphase schon darüber reden dass man diesmal Spanien in Finale schlagen will

      • Das hat mich auch gestört. Die fehlende Bescheidenheit. Wenn Löw nicht geht, lache ich mich kaputt. Wenn er noch einen Funken Anstand hat, geht er selbst. Aber ich bezweifele ja stark, dass er diesen Funken hat, wenn man sich ins Gedächtnis ruft wie er mit Spielern wie Kahn und Ballack umgegangen ist. Das Problem ist auch: Wer kommt danach? Italien hat viele Trainer von Weltformat. Die Deutschen dagegen irgendwie nicht. Und die Trainer von Weltformat, die man hatte, wollten Deutschland laut einigen MSM nie trainieren. Hitzefeld und Rehhagel zum Beispiel. Schon irgendwie feige. Ein italiensicher Weltklasse-Trainer ist stolz, wenn er die Squadra trainieren darf. Das ist die Krönung der Karriere. Die Deutschen dagegen drücken sich offenbar. Laut anderen Berichten ist es der DFB, der wohl immer am Gehalt sparen will. Gierige Funktionäre, die nur auf das Geld gucken. Aber selbst ein gieriger Funktionär, müsste eigentlich kapieren, dass sich die Investition in einen Weltklasse-Trainer extrem lohnen kann.

  8. Es hat mich gefreut, entgegen dem Löw-treuen Medien-Mainstream hier endlich einmal eine realistische Einschätzung der allenfalls mittelmässigen deutschen Trainer (inklusive dem braven Hansi Flick) zu finden. Auch die SZ meinte zwar nach dem verlorenen Halbfinale, Löw habe sich eindeutig vercoacht im Halbfinale, ihm wird aber die Innovation im deutschen Spielstil zugute gehalten. Ich kann die taktischen Fehler gar nicht alle aufzählen; sie mischen sich mit vielen falschen Personalien.
    Wenn Löw Kroos gegen Italien hätte bringen wollen, warum dann nicht anstelle des Totalausfalls Schweinsteiger neben Khedira im zentralen Mittelfeld, aber noch nicht zusätzlich irgendwo am Flügel, am Rand des Spielfeldes oder zusätzlich im Mittelfeld. Fast alle italienischen Angriffe in Halbzeit 1 liefen über die offene deutsche rechte Seite. Wie kann man das funktionierende Trio Özil – Reus – Klose wieder auflösen? Wieso immer wieder der völlig schwache Podolski? Der vielgescholtene Thomas Müller hätte wenigstens gefightet, selbst der unerfahrene Schürrle hätte den Dauerausfall Podolski nicht unterbieten können.
    Taktik: Ein zusätzlichen Mittelfeldspieler auf den rechten Flügel zu stellen, musste scheitern, zumal Prandelli gehofft hatte, Deutschland in die Mitte ziehen zu können, die Gefahren von aussen (Reuss, Schürrle) gefürchtet hatte.
    Der Dortmunder Hummels durfte keine weiten, überraschenden Pässe spielen – so wie es die Italiener vor beiden 2-0-Toren gegen Deutschland (2006 im WM-Halbfinale und jetzt wieder vor dem 2-0 durch Montolivos Steilpass) taten – ja keine taktisch-stilistischen Brüche, keine Überraschungen. Die katastrophale Standardverwertung – dazu noch die Konteranfälligkeit nach eigenen Ecken…- ein ewiges Manko der Klinsmann – Löw-Ära. Leistung muss sich lohnen? Nicht für Marco Reus, nicht für Miro Klose nach dem Griechenland-Spiel, nicht für Bender nach dem Dänemark-Spiel. In der Tat, für die Trainer des DFB A-Teams gilt es ohnehin nicht (mehr). Kein Wunder, dass Jugendteam- und Chefkoordinator Mathias Sammer jetzt vom DFB weg zum FC Bayern München gewechselt ist. Er war vermutlich verzweifelt am taktischen und konzeptionellen Versagen der Trainer des A-Teams (Führungsspieler-Debatte; mangelnder Siegeswillen bzw. wiederholtes Versagen in Stresssituationen). Sammers Rücktritt ist ein klarer wenn auch leider nur indirekter Kommentar. Die PR-Veranstaltungen des DFB rund um die EM – wichtig waren im weissen Zelt vor allem die Mercedes-Luxusautos dieses Hauptsponsors – liessen schon halbkritische Fragen an Herrn Löw wie eine Majestätsbeleidigung erscheinen.
    Ein Trainer(team), dass so eklatant das Leistungsprinzip ignoriert, zugleich das Ja-Sagertum fördert, verliert letztlich den Rückhalt bei der Mannschaft selbst. Und auch das Vertrauen in seine taktische Kompetenz, ja Titelfähigkeit. Leider revoltierte keiner der führungsfähigen Spieler – allem voran Khedira, geschweige denn der Co-Trainer -, gegen die erkennbare Fehlsteuerung von Löw vor dem Italien-Spiel. Aber der Kader ist ja so ausgewählt, dass derlei Interventionen unterbleiben, wie sie z.B. 1974 nach der Vorrunde das spätere Weltmeisterteam Deutschland unter Leitung von Kapitän Franz Beckenbauer gegen Trainer Helmut Schön nach dem verlorenen DDR-Spiel vornahmen. Aber Herr Niersbach als DFB-Präsident hätte ja 2012 sogar ein Ausscheiden nach der Vorrunde akzeptabel gefunden. Na dann. Schauen wir uns lieber alte Videos an. Es war keinesfalls alles Rumpelfussball vor 2006. Interessant auch Ihre Andeutungen zum Thema Doping speziell im spanischen Fussball (die Fuentes-Connection). Ich bin gespannt, was da noch ans Licht kommt in der Zukunft. Das Löw-Team wird bis 2014 eine neue Blase aufbauen, die dann spätestens im Halbfinale wieder aus „unerfindlichen Gründen“ („das ist Fussball“) wieder zerplatzen wird. Danke für diesen Blog, ich habe mich schon arg gewundert, wie wenig wirklich kritische Stimmen es zum erneuten deutschen Scheitern gegeben hat.

    • Danke für ihren Kommentar. Ich freue mich immer über neue Leser. Es freut mich, dass Sie es sehr ähnlich sehen. Eine ausführlichere Antwort folgt bei Interesse gerne, wenn ich mehr Zeit habe und wenn ich auch etwas zu sagen habe. Im Moment könnte ich selbst bei mehr Zeit nichts anfügen, denn alles was Sie sagen stimmt aus meiner Sicht. Das ist so schön, da würde ich nur Dinge kaputt reden. Aber zum verbotenen Thema „Vitamindrinks“, da schreibe ich sicher noch etwas genauer zu Spanien und zu Klubs, die mit B anfangen und Lona aufhören.

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