Sarrazin: Europa braucht den Euro nicht

Diesen Dienstag erscheint das neue Buch von Thilo Sarrazin mit dem Titel „Europa braucht den Euro nicht: Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat.“
Bei Amazon kann man das Buch natürlich schon seit einer ganzen Weile vorbestellen.

Der Focus berichtet von einer Pressekonferenz zur Buchvorstellung. Sarrazin attackiere in seinem Buch SPD, Grüne und Linkspartei wegen ihrer Forderung Eurobonds. Diese Befürworter seien „getrieben von jenem sehr deutschen Reflex, wonach die Buße für Holocaust und Weltkrieg erst endgültig getan ist, wenn wir alle unsere Belange, auch unser Geld, in europäische Hände gelegt haben.“


 
Außerdem sei Griechenland ein hoffnungsloser Fall. Griechenland werde „für den Euro-Raum das werden, was der Mezzogiorno seit 150 Jahren für Italien ist: ein ewiges Zuschussgebiet ohne Perspektive und ohne innere Kraft zur eigenen Regeneration“.

Sarrazin stellt laut Focus in seinem Buch außerdem ausführlich dar, warum Europa eben nicht scheitert, wenn der Euro wieder abgeschafft wird.

Der größte Teil des Buches wird aus Argumenten bestehen, welche die gut informierten Leser dieses Blog schon längst kennen. Es gibt genügend Fachleute, die genau das immer wieder ausführlich erläutert haben.

Aber es kommt bekanntlich immer darauf an, wer etwas sagt. Sarrazin hat die nötige Reichweite. Man darf also gespannt sein, ob und wie das Buch einschlägt.

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5 Gedanken zu „Sarrazin: Europa braucht den Euro nicht

  1. Steinbrück poltert und pöbelt sich mal wieder durch die Sendung und faselt was von Meinungsfreiheit. Und dass es natürlich gibt es keine unterschiedlichen wirtschafts- und finanzkulturen in Nord und Süd gibt. So etwas zu erkennen lässt seine Ideologie nicht zu.

    • Momentan schauen wir uns an wie die Pacers gegen Miami hoffentlich 3-1 in Führung gehen. Das wäre eine positive Überraschung.

      Ich werde mir die Sarrazin-Sendung eventuell übers Internet angucken. Nachträglich und im Schnelldurchlauf. Ich habe mittlerweile schon so viel von Sarrazin gesehen und gehört, dass mich kaum noch etwas überraschen kann.

      Auch von Steinbrück habe ich genug gesehen. Er mag zwar der „beste“ Kanzlerkandidat sein, den Deutschland hat, aber das ist bei der Konkurrenz wahrlich keine Kunst. Mir ist noch eine Beckmann-Sendung von 2008 in Erinnerung. Die Krise war gerade ausgebrochen und er war der einzige Gast. Steinbrück hatte wirklich keine Ahnung von nichts. Und er war damals noch der Finanzminister. Das war für mich ein Aha-Erlebnis. Das Niveau war erschreckend. Bis dahin dachte ich noch, achja immerhin der Steinbrück hat ein bisschen was auf dem Kasten. Pustekuchen.

  2. Bitte teilt den Aufklärungslink gegen den ESM-Vertrag mit euren Freunden, Bekannten auf Facebook (an die Pinnwand des Freundes posten), per Mail und so weiter – die Zeit wird knapp, umso mehr sich darüber informieren, um was es sich bei diesem diktatorischen Ding handelt, umso besser!

    Hier der Link zu dem Video auf YouTube

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