Das hirnrissige Glühbirnenverbot

Am freien Markt hatte die Kompaktstoffleuchte keine Chance. Gewisse Firmen versprachen sich von der neuen Leuchte allerdings höhere Gewinnmargen. Was die neue Leuchte behinderte, war die Glühbirne. Die Glühbirne war billig und einfach von vielen Firmen herstellbar, frei von Patenten, beim Kunden beliebt, technisch seit Jahrzehnten ausgereift und ideal an seine Bestimmung angepasst.

Auch der grünen Bewegung war die herkömmliche Glühbirne schon lange ein Dorn im Auge. Also taten sich Industrie, grüne NGOs, Politik und Bürokratie 2005 mal wieder zusammen und brachten die Ökodesign-Richtlinie 2005/32/EG auf den Weg. So wurden ab 2009 Birnen mit mehr als 100 Watt, ab 2010 Birnen mit mehr als 75 Watt und seit 2012 die Produktion aller Glühbirnen verboten.

Die Kompaktstoffleuchte dagegen taufte man auf den grün-korrekten Namen „Energiesparlampe“ und bewarb sie mit allerlei hirnrissigen Sprüchen.

Was informierte, rational denkende Menschen schon lange wissen, ist nun auch bei der linkophilen bayrischen GEZ-Sendung quer angekommen.

Welche Birne nun „besser“ ist, darum geht es mir nicht. Es geht darum, dass die Freiheit des Konsumenten wieder einmal massiv beschnitten und den Interessen des industriellen Ökokomplexes geopfert wurde. Es ist heutzutage gerade im deutschsprachigen Raum nahezu unmöglich noch gewöhnliche Glühbirnen zu kaufen.

Die Entwicklung in den USA
Auch der amerikanische Kongress zog im Jahr 2007 nach und erarbeitete in demokratisch-republikanischer Zusammenarbeit ein Verbotsgesetz. Die GOP bekämpft dieses Gesetz mittlerweile wieder (typisch GOP), während die Dems es eisern verteidigen. Die GOP ist aktuell dagegen, also ist Obama dafür und andersherum. Um die Sache geht es nur mehr am Rande.

Nur das von den Ökobundesstaaten an East und West Coast so belächelte Texas mit seinem Gouverneur Rick Perry hat bisher ein Gegengesetz verabschiedet, dass die Produktion und Verkauf von Glühbirnen in Texas seit 2012 wieder erlaubt.

Das ist das Gute am amerikanischen System. Viele Gesetze aus Washington kann man auf lokaler Ebene wieder einschränken oder sogar komplett rückgängig machen. Jetzt müssen sich „nur“ noch Unternehmer finden, die dieses bewährte Produkt auch wieder produzieren. Die Marktlage wäre sicher einfacher, wenn auch wieder mehr andere Staaten der Freiheit eine Chance geben. Weltweit.

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8 Gedanken zu „Das hirnrissige Glühbirnenverbot

  1. Die Ökonazis müssen das ganze Volk permanent leiden lassen, um es daran zu erinnern, welcher Religion es zu huldigen hat. Durch Mülltrennung, Quecksilberfunzeln, Tempolimit, Tempo-30-Zonen, Endindustrialisierung, und horrende Steuern. Bald werden die Halogenlampen auch noch verboten, dann gibt es zu den flackernden Giftbirnen bald keine Alternative mehr (genauergesagt sind Halogenlampen schon verboten, das Verbot ist aber noch nicht inkraft).

    Bin mal gespannt, ob sich ein Schwarzmarkt für anständige Glühbirnen entwickelt. Die EU wird das niemals zurücknehmen, selbst wenn jeder mitgekriegt hat, daß die Ökofunzeln totaler Schwachsinn sind. Ebensowenig wie das DDT-Verbot, die Sommerzeit, oder all den anderen Unsinn. Nicht daß die Untertanen noch auf die Idee kommen, sie hätten hier was zu sagen…

      • ich kenne die heatball-idee von achgut. wirklich genial. man muss diese irren mit ihrem eigenen irrsinn schlagen. das ist wie bei asterix und obelix als sie im „haus der verrückten“ den passierschein a38 suchen. das haus der verrückten hat allerdings schon zurückgeschlagen. die zweite glühbirnen-lieferung aus china wurde gleich mal vom deutschen zoll beschlagnahmt. für zukünftige zuwiderhandlungen soll mit zwangsgeld gedroht worden sein.

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