Xavier Naidoo und Fans wissen mehr – Es waren Mossad und CIA

Turkishpress (Motto: „Wir verbinden Menschen“) schreibt:

Ein Staat mit 75 Millionen Einwohnern, reich und mächtig, die Regionalmacht neben der Türkei. So ein Staat würde sich nie auf ein Niveau herablassen, wo es mit zwielichtigen Terrororganisationen kooperiert und Morde an Kindern in Auftrag gibt, denn wenn der Iran außerhalb seines Landes operieren würde, dann würden die Ziele gewiß keine Kinder sein und statt mit Al-Kaida zu kooperieren, welches übrigens ein Werkzeug des CIA und des Mossad ist, ist jetzt aber eine andere Geschichte, würde der Iran seinen eigenen Geheimdienst verwenden.

Nun, was ist jetzt aber in Toulouse passiert? Und wie konnte der Mossad das alles inszenieren? An dieser Stelle empfehle ich jedem sich den Film „Arlington Road“ anzusehen, denn genauso wie in es im Film der Fall ist denke ich, dass der Attentäter mehr ein verwirrtes, manipuliertes, Opfer war statt einem „Mudschahedin, einem radikal-islamischen kaltblütigen Killer, der für Allah Kinder mordet“ denn welcher Mensch auf dieser Welt erschießt bitteschön Kinder?


Das mit der CIA und Al Quaida weiß übrigens der deutsche Sänger Xavier Naidoo schon lange. So heißt es zum Beispiel in seinem Lied Goldwaagen/Goldwagen aus seinem letzten Album:

9-11, London und Madrid jeder weiß
dass Al Qaida nur die CIA ist
World Trade Center Nr. 7
Warum ist von dem Gebäude nichts mehr übrig geblieben

Ich hätte jetzt in meiner unendlichen Naivität gemeint, Xavier Naidoo wird in Deutschland als „Hetzer von Mannheim“ geoutet, aber nein dem ist nicht so. Das Gegenteil ist der Fall. Er wird überhäuft mit Preisen, in denen ausdrücklich seine „Nächstenliebe“ und sein „Engagement gegen Fremdenhass“ betont werden.

Damit passt er bestens zu den Ashtons und Gabriels dieser Welt, die sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, was für tolle Menschen sie doch sind. Hauptsache man taucht ab und an im „Kampf gegen Rechts“ auf. Berthold Kohler meinte vor kurzem treffend in der FAZ: „Politisch fängt dieses Land ganz links außen an und hört dann schlagartig in der Mitte auf.“

Rechts sein ist in Deutschland ein Verbrechen; ein hetzerisches, anti-amerikanisches, rassistisches, antisemitisches Astloch sein, geht dagegen immer. Vorausgesetzt man befindet sich irgendwo zwischen ganz links außen und „der Mitte“. Oder man hat „Migrationshintergrund“, wie die Deutschen so schön sagen. Dann hat man auch immer ein paar Freischüsse. Es muss allerdings der „richtige“ Migrationshintergrund sein. Amerikaner, Spanier, Vietnamnesen oder Eskimos dürfen mit diesem Verständnis nicht rechnen. Ein weiteres schönes Beispiel zeigt David Harnasch auf achgut.

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17 Gedanken zu „Xavier Naidoo und Fans wissen mehr – Es waren Mossad und CIA

  1. Ich hätte jetzt in meiner unendlichen Naivität gemeint, Xavier Naidoo wird in Deutschland als „Hetzer von Mannheim“ geoutet.

    Man lobt die Poeten für ihre „kritischen Gedanken“.(ohne sich damit selbst kritisch auseinanderzusetzen)

    der größte (und beliebteste) Charlatan war für mich Jean Paul Sartre:

    obwohl so gut wie nichts von seinem Werk heute noch relevant ist, wird er als mystische Figur immer noch vergöttert

    • Sartre war ein Scharlatan wie Hegel, da stimme ich zu. Die Bücher von Sartre, die ich kenne, sind nicht gut. Aber die Grundphilosophie des Existenzialismus mag ich sehr. Allerdings die Richtung, die Albert Camus beschritten hat.

      Außerdem bewerte ich Personen immer mehrdimensional, gerade Künstler und Wissenschafler. Bei Marx finde ich zum Beispiel beides schlecht: Sein Werk und sein Ergebnis. Auch Hegels Werk: Scharlatanerie pur. Sartres Werk: Kenne ich nicht gut genug, vorläufige Bewertung: schlecht. Sartres aktives Handeln: extrem schlecht, wow, da reißt es einen vom Stuhl. Xavier Naidoos Politik und seine Musik bewerte ich auch getrennt, aber das Ergebnis ist gleich: miserable Qualität.

      So mache ich das mit allen Menschen. Ich kann zum Beispiel durchaus das Positive in Keynes Werk wertschätzen, trotz seiner Fehlannahmen und der Tatsache, dass Hitler und Keynes ganz gut miteinander gefahren sind. Oder das Beispiel Einstein: Ein genialer, schizoider Wissenschaftler, aber ein schrecklich naiver Politiker. Oder zurück zu Camus: Seine politischen Ansichten teile ich wohl eher nicht, aber sein schriftstellerisches Schaffen und sein moralisches Anliegen schätze ich sehr.

  2. Sehr guter Artikel! Xavier Naidoo ist einfach nur entäuschend und peinlich. Seine Fachkenntnis zum 9/11 passen gut zu seiner Live-Performance, die ich irgendwann mal im Fernsehn gesehen habe.

  3. Lieber American Viewer,
    das Sie über Xavier Naidoo schreiben stimmt. Ich habe eine Live-CD der Söhne Mannheims, auf der George W. Bush als Verbrecher bezeichnet wird und der Pöbel jubelt. Einfach nur peinlich. Aber diese politische Einstellung findet man doch bei vielen deutschen „Künstlern“ : Grönemeyer (Amerika), Maffay etc.
    Es ist überhaupt eigenartig, dass man in Deutschland glaubt, Leute die etwas Gitarre spielen können und etwas singen hätten politisch ein größeres Urteilsvermögen als irgendjemand anders. Es gibt politische Texte von Maffay, die sind so peinlich, dass man sich fragt warum es den Sängern nicht die Schamesröte ins Gesicht treibt.
    Das gleiche gilt für Schauspieler. Wenn man in Talkshows deren politische Äußerungen und technische Eingebungen (AKW) hört wird einem regelmäßig schlecht. Man braucht nur mal Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre zu lesen um zu sehen, wie unser größter Dichter die Schauspieler sah : im Endeffekt eine versoffene schmarotzende Bande. Etwas hart aber naja.
    Wie ist das in den USA? Hätte da jemand was auf die politischen Eingebungen von Michael Jackson gegeben?
    Gruß
    Arthur

  4. Pingback: Toulouse via Mannheim | Jihad Watch Deutschland

    • Das ist die Logik des Sozialismus, der Sie im übrigen teilweise folgen: Linke sagen sie wollen keinen Rassismus, daraus schließen Sie, dass Linke nicht nationalistisch, rassistisch oder was auch immer sind. Habe ich das richtig verstanden? Von dort ist es nur ein kleiner Schritt zu „unter Linken gibt es keinen Rassismus“ und dann kommen Artikel raus wie die von Ambros Waibel. In der Realität ist es aber so, dass es natürlich genauso viele Verbrecher, Massenmörder und Rassisten gibt wie im Kapitalismus, gerade auch unter denen, die sich besonders „links“ geben. Diese Verbrechen werden im Sozialismus nur verheimlicht, schöngeredet und maximal vertuscht. Das ist der Unterschied.

      • „In der Realität ist es aber so, dass es natürlich genauso viele Verbrecher, Massenmörder und Rassisten gibt wie im Kapitalismus, gerade auch unter denen, die sich besonders “links” geben.“

        Das habe ich nun wirklich nie geleugnet.
        Ich habe nur gesagt, das die Sozialisten Menschen aufgrund ihrer Klassenzugehörigkeit vernichten und nicht aufgrund ethnischer Zugehörigkeit.

        „Linke sagen sie wollen keinen Rassismus, daraus schließen Sie, dass Linke nicht nationalistisch“

        Nein. Ich schließe das nicht aufgrund dem, was sie sagen, sondern dem, was sie tun. Die meisten sozialistischen Massenverbrechen wurden von Regierungen an ihrem eigenen Volk verübt, ohne das sie auf Ethnien achteten.

        „Diese Verbrechen werden im Sozialismus nur verheimlicht, schöngeredet und maximal vertuscht. Das ist der Unterschied.“

        Das werden sie ja in jeder Ideologie, die Nazis wurden nur halt als einzige wirklich erwischt. Hätten die Alliierten die Gulags geöffnet, würde heute niemand von der Singularität des Holocausts reden. (Ich empfehle da Broders neustes Buch).

      • Ich habe nur gesagt, das die Sozialisten Menschen aufgrund ihrer Klassenzugehörigkeit vernichten und nicht aufgrund ethnischer Zugehörigkeit.

        Und da fallen Sie aus meiner Sicht auf den marxistischen Trick herein. Sie schreiben ja in ihrem Text viele Menschen glauben, dass es schlimmer ist jemanden aufgrund seiner Rasse/Nation zu hassen, als aufgrund seiner Klasse. Bis dahin sind wir uns völlig einig. Für mich macht es keinen Unterschied, ob man nun jemanden wegen seiner Ethnie, Nation, Religion, Klasse oder was auch immer ermordet. Für Sie offensichtlich auch nicht. Gut so.

        Der Punkt, in dem wir uns unterscheiden, kommt wohl erst nachher. Aus meiner Sicht wollen Sozialisten den schlechten Rassenhass durch den „guten“ Klassenhass ersetzen. Verfolgung aufgrund der Nation ist bei Linken (in der Theorie!) verpönt, während es völlig in Ordnung ist Reiche abzuschlachten, um es mal drastisch zu formulieren. Die Betonung liegt hier aber auf „in der Theorie“, denn in der Praxis ist der Rassismus der Linken natürlich auch national orientiert. Ich glaube Beispiele dafür müsste ich langsam genug geliefert haben. Oder nicht? Ansonsten starte ich demnächst mit Zitaten.

        Ich brachte etwas Neues in die Debatte: Ich sage dieser Transfer von „Rasse“ auf „Klasse“ ist gar nicht möglich. Nationaler Rassismus ist tief im Menschen verankert. Sozialistische Ideologien ändern daran nichts. Nationalen Rassismus wird es immer geben. Das faktische Ergebnis der linken Ideologie ist keine effektive Rassismus-Bekämpfung, sondern nur die Erweiterung des Rassismus, die Eröffnung einer zweiten Front. Zum immer vorhandenen Nationen-Rassismus kommt der Klassen-Rassismus hinzu.

        Man kann jetzt darüber streiten, welcher Anteil größer ist. Vielleicht werden in vielen sozialistischen Staaten mehr Menschen aufgrund des Klassen-Rassismus ermordet, das mag sein. Das war aber gar nicht mein Punkt, das wäre ja nichts Neues. Ich will über Dinge nachdenken, die nicht Mehrheitsmeinung oder common sense sind.

        Dazu gehört eben auszusprechen, dass es in „linken“ Staaten massive rassistische Verbrechen gab und gibt und je nach Land und Fall sind das soger nicht einmal wirklich weniger als in „rechten“ Staaten. Ein wichtiger Unterschied ist meist nur, dass diese Fälle im Sozialismus aufgrund der linken Ideologie maximal vertuscht werden. Es kann ja nicht sein, was nicht sein darf.

        Was interessant ist: Diese Vertuschung ist nicht nur auf die diktatorischen Machtapparate selbst beschränkt, sondern es finden sich auch im freien Westen immer genug „nützliche Idioten“, die diese Propaganda unterstützen. Auch deshalb regiere ich allergisch, wenn man Sätze schreibt wie „Linke sind nicht nationalistisch“. Erstens stimmt es nicht und zweitens gewinnt man den Eindruck, dass Nationalismus generell schlecht ist. Aber das hatten wir ja schon einmal. Vielleicht wollten Sie auch sagen: „Linke sind nicht rassistisch“. Das wäre dann allerdings noch weniger richtig.

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