Die SZ recherchiert zum Institut d’Égypte

Die SZ ist die seriöseste Zeitung in Deutschland. Ich liebe sie einfach und ohne ihre weltoffenen, unideologischen Artikel könnte ich nicht leben. Wenn ich morgens aufstehe, liegen nicht nur Post und Times auf meinem Frühstückstisch, sondern auch immer die SZ.


Die SZ recherchiert nun schon seit einigen Wochen hochinvestigativ zur Zerstörung des Institut d’Égypte in Kairo. Leider sind einige Artikel nicht online, aber ein Meisterwerk hat es dann doch auch in die Online-Ausgabe geschafft.

Die Ausgangsfrage in diesem mysteriösen Puzzlespiel ist jedem SZ-geschulten Menschen sofort klar:

Waren es randalierende Jugendliche, Soldaten oder versprengte Mubarak-Anhänger? Die Frage ist noch offen.

Ist es nicht toll, wenn man an Fragen noch so „offen“ herangeht wie die SZ? Die genannten Verdächtigen sind mir auch als allererstes in den Sinn gekommen. Gleich nach Donald Duck. Es ist nur konsequent die Liste an dieser Stelle abzuschließen. Mir fällt beim besten Willen auch niemand mehr ein, der ein Interesse daran haben könnte, Wissen und Kulturgüter aus unislamischen Zeiten zu vernichten.

Es soll keiner je wieder behaupten, die SZ bestünde aus verbohrten Dogmatikern, die aus rein ideologischen Gründen nicht in alle Richtungen ermitteln würden.

Meine Hochachtung vor dieser deutschen Paradezeitung.

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2 Gedanken zu „Die SZ recherchiert zum Institut d’Égypte

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