Zum Tod von Kim Jong-il

Eine sehr gute Parodie aus dem ansonsten nur zum Teil lustigen Film Team America: World Police von Trey Parker.

Der Originalsong Mr. Lonely stammt vom unvergessenen Bobby Vinton. Spitzname: Der Polnische Prinz. Sein Song Blue Velvet war bekanntlich die Vorlage für David Lynchs Film mit gleichem Namen, wobei mir auch in diesem Fall der Song besser gefällt als der Film.


2011 war das große Terroristen-Sterben angesagt. Erst Osama, dann Gaddafi und jetzt Kim Jong-il. Das war eine große Freude. Als nächstes ist Assad fällig. Mit dem haben wir sowieso noch ein paar Rechnungen offen. Castro und Chavez werden uns auch bald verlassen wie Ulrich Elkmann richtig anmerkt. Schade nur, dass relativ vernünftige Diktatoren wie Mubarak gehen mussten, während zum Beispiel die Irren von Teheran noch immer fest im Sattel sitzen.

Auch demokratische Politiker wie Guttenberg mussten gehen, momentan sägen sie an Wulffi. Zapatero ist schon weg, Berlusconi und DSK auch. Sarkozy wird 2012 abgewählt, Obama leider nur, wenn ein Wunder geschieht. Auch Merkel wird spätestens 2013 abtreten dürfen, was gut wäre, wenn es denn Alternativen gäbe. In Deutschland geht es bekanntlich sehr alternativlos zu. Bei uns in den Staaten hat man zwar „nur“ zwei Parteien, aber trotzdem unterscheiden sich die Positionen viel deutlicher als in Deutschland. Ich bin versucht zu sagen: Bei uns hat man noch eine Wahl!

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2 Gedanken zu „Zum Tod von Kim Jong-il

  1. a) Compañero Chavez könnte möglicherweise demnächst die obige Liste verlängern (wenn auch nicht unbedingt noch in diesem Jahr):
    http://www.miamiherald.com/2011/11/09/2494843/noriega-chavez-cancer-progressing.html

    b) Andererseits haben auch Steve Jobs, Christopher Hitchens und Vaclav Havel das Gebäude verlassen. Da ist Ersatz weit schwerer bereitzustellen als in den traditionsreichen landesweiten „Stiefel-der-ein-menschliches-Antlitz-auf-immer-zertritt“ (Copyright: G. Orwell) Firmen, die ja auch Jobchancen, zumal für Familienangehörige, bereitstellen (und traditionell auch in den oberen Militärrängen), solange das Geschäftsmodell nicht geändert wird.

    c) Kudos to Team America for getting the ‚l/r‘ matter right, for once: Die hiesigen Faxenmacher halten sich ja schon für informiert, wenn sie den Japanern unterstellen, die könnten kein ‚r‘ aussplechen (weswegen dann auch ein hellenlosel Samulai, ein lonin, mittuntel halakili begeht, wenn der Film von Kulosawa ist).
    Sayonala.

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