Deutschland im Kampf gegen Rechts

In Deutschland habe ich glücklicherweise noch keine Neonazis angetroffen. Immer wenn ich dachte, es könnten welche sein, stellte sich heraus, es sind Skinheads, Antifanten, Punks whatever. Diesen Gestalten ist es dann immer ganz wichtig, dass sie “links” sind. Der Unterschied zu Neonazis ist mir allerdings nicht ganz klar.


Wenn es Probleme gibt, dann mit diesen Leuten oder mit Leuten aus der Gruppe, die die deutschen MSM gerne als “Südländer” umschreiben.

Der „echte“ Neonazi in Deutschland scheint glücklicherweise eine aussterbende Art zu sein, was man über die anderen beiden Problemgruppen absolut nicht sagen kann. Diese Gruppen werden meinem Eindruck nach jedes Jahr größer.

Muss man bei diesem Hintergrund verstehen, dass die BRD fast genau fünf Mal mehr Geld im “Kampf gegen Rechts” ausgibt als im Kampf gegen Linksextreme? Ein Kampf gegen Migrantengewalt scheint es erst gar nicht zu geben. Oder kennt jemand ein solches Programm?

Muss man bei diesem Hintergrund verstehen, dass die deutschen MSM trotzdem fast alle schreiben der Rechtextremismus werde nicht ausreichend bekämpft, der Linksextremismus und Migrantengewalt dagegen übertrieben dargestellt?

Ich verstehe das nicht.

Beispielhaft für deutsche Meinungen sei hier einer der vielen linken (und natürlich „israelkritischen“) Blogs auf wordpress genannt: der Blog von Jacob Jung. Herr Jung ist so vorbildlich links, seine Blogeinträge werden auch gleich auf Augsteins Freitag veröffentlicht. Im Artikel „Der Staat schützt die Täter und nicht ihre Opfer“ vom 29. November erklärt Jacob Jung ausführlich, warum man dem deutschen Staat durchaus „partielle Blindheit“ im Kampf gegen Rechtextremismus vorwerfen könne beziehungsweise warum Links- und Rechtsextremisten in Deutschland mindestens „gleichartig behandelt“ würden.

Herr Jung nennt natürlich die 24 Millionen Euro, die Deutschland im „Kampf gegen Rechts“ ausgibt und beklagt sich theatralisch über eine angeblich ursprünglich geplante Kürzung von zwei Millionen Euro. Die angeblich so engagierten NGOs gegen „Extremismus“ brauchen offensichtlich jeden Cent, wollen aber oft selbst nicht einmal ein Bekenntnis zu einer freiheitlich demokratischen Grundordnung abgeben. Jung verschweigt zusätzlich mindestens zwei wesentliche Dinge:

1. Die 24 Millionen Euro werden die höchste Summe sein, die je eine deutsche Regierung im Kampf gegen Rechtsextremismus ausgegeben hat.

2. Die Summe, die Deutschland im Kampf gegen Linksextremismus und Islamismus ausgibt, ist wie erwähnt fast genau fünf Mal niedriger. Sie liegt laut Thomas Baader von achgut bei nur fünf Millionen Euro.

Von einer „partiellen Blindheit“ im Hinblick auf rechte Gewalttaten oder gar von einer „gleichartigen Behandlung“ des Linksextremismus kann also keine Rede sein. Blogger wie Herr Jung sind einfach nicht ehrlich. Sie biegen sich die Realität so zurecht wie es ihnen ins Weltbild passt.

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