Vorwärts mit dem Handelsblatt

Das deutsche Handelsblatt hat einen Kompass entwickelt,
der vier Richtungen bezüglich der Europa-Politik und der Euro-Bonds vorgibt.

Es gibt rechts, das sei die FDP unter Rösler, es gibt links, dass sei Steinmeier und die SPD, es gibt rückwärts, das sei Gauweiler und die CSU und dann gibt es logischerweise noch „vorwärts“ und das sind natürlich Jürgen Trittin und die Grünen.

Hier mit Video:

Abschließend weiterführende Artikel zur Parteienpräferenz der Journalisten
im deutschsprachigen Raum, die so manches erklären:

Standard – Grüne Parteipräferenzen

EF – Die vierte Gewalt

Pro – Wie die Grünen von den Medien profitieren

Edit – August 26, 8:00 p.m.
Das Handelsblatt hat den Kompass mittlerweile komplett und ohne Erklärung gelöscht. Auch alle Kommentare zum Artikel sind weg. Im Google Cache scheint auch nichts zu sein, in der Google Suche erscheint nur noch der Link, mehr nicht.
Fehlt nur noch die Stellungnahme: „Niemand hat je die Absicht gehabt, diesen Kompass zu bauen.“😉

Die Positionen laut Kompass nun hier im Detail:
Links = SPD = für Eurobonds
Rechts = FDP = gegen Eurobonds
Rückwärts = CSU = Euroaustritt z.B. für Griechenland
Vorwärts = Grüne = für Eurobonds plus Vereinigte Staaten von Europa

Die CDU fehlt. Dafür war die Mitte des Kompasses eine Birne. Offensichtlich für Helmut Kohl, dessen Interview als Anregung für diesen Kompass herhalten musste. Die Birne steht aus meiner Sicht auch für die CDU insgesamt. Eine CDU, die für nichts mehr steht. Eine CDU, die unter Merkel (und Kohl) richtungs- und planlos ist und am liebsten alles aussitzt.

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